Beiträge von Serendipity

    Einerseits hat Jesus nur indirekt gesagt, daß Er Gott ist,

    es aber durch seine Wundertaten (Stillung des Sturms, Brotvermehrung, Heilungen, Totenauferweckungen usw.) bezeugt,

    und zweitens hat Jesus sich niemals über uns Menschen erhöht,

    im Gegenteil, Er hat sich erniedrigt und sogar das Kreuz erduldet,

    damit wir Menschen von unseren Sünden erlöst werden können.


    Ich möchte nur einige Belegstellen anführen, es gibt dafür natürlich viel mehr.


    Als Jesus Lazarus von den Toten auferweckt hat (Johannes 11), hat Er von sich selbst gesagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben".

    Wer hat die Macht einem Toten neues Leben zu geben? Das kann nur Gott machen.

    Gott hat sich dem Mose (2. Mose 3) im Dornbusch mit den Worten offenbart, als Mose Ihn gefragt hatte, was er den Israeliten sagen soll, wer ihn schickt:

    13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!,

    und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen?

    14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde.

    Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.

    Die Verbform, die hier im Hebräischen verwendet wird, kann sowohl Gegenwart, als auch Zukunft oder eine Möglichkeitsform ausdrücken.

    In manchen Bibelübersetzungen steht daher auch: "Ich bin, der ich bin".

    Als Jesus gesagt hat: "Ich bin die Auferstehung und das Leben", wußten die Schriftgelehrten, daß Er damit sagt, daß Er selbst Gott ist.


    Johannes 10 - Der Vorwurf der Gotteslästerung

    29 Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen.

    30 Ich und der Vater sind eins.

    31 Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen.

    32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch erzeigt vom Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen?

    33 Die Juden antworteten ihm: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen
    und weil du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.


    Johannes 1 (Johannesprolog)

    1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

    2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.

    3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

    4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

    14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit,

    eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

    Im Griechischen steht für "Wort" das griechische "Logos".

    Das Wort war Gott und das Wort wurde Fleisch. Gott selbst kam also zu uns Menschen in Gestalt Seines Sohnes Jesus Christus.


    Markus 10

    Als zwei Jünger einen höheren Rang als die anderen haben wollten, sagte ihnen Jesus:

    42 Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wißt, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an.

    43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein;

    44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.

    45 Denn auch der Menschensohn (= Jesus) ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse,

    sondern daß er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.


    Jesus selbst hat uns ein Beispiel gegeben, daß wir uns nicht über andere erheben oder nach Macht über sie streben sollen,

    indem Er sich soweit erniedrigt hat, daß Er die Folgen der Sünde mit Seinem Tod am Kreuz auf sich genommen hat.


    Philipper 2

    5 Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:

    6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,

    7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

    8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

    9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,

    10 daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

    11 und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.


    Er hat es zugelassen, daß die Menschen Ihn hassen und dem grausamsten Todesurteil aussetzen, das die Römer damals kannten.

    Indem Er das ertrug, hat Er unsere Schuld durch unsere Sünden vor Gott bezahlt, die wir niemals begleichen hätten können.

    Er hat Sein Leben als Lösegeld gegeben für diejenigen, die es annehmen.

    Gott selbst hat bezahlt, damit wir frei sein können! Das ist die Frohe Botschaft des Evangeliums.


    Wenn wir daran glauben und unser Leben danach ausrichten, was Jesus lehrt,

    also auf den Heiligen Geist hören, den Gott uns sendet, damit Er immer bei uns sei und uns in alle Wahrheit führt (siehe Johannes 14),

    dann erfahren wir Dinge, die kein Auge je gesehen und kein Ohr je gehört hat, die Gott denen bereitet, die ihn lieben (siehe 1. Korinther 2:9).

    Das heißt nicht, daß es nicht auch schwere Zeiten gibt! Gott läßt uns aber gerade da nicht allein!

    Manches Schwere ist uns auferlegt, damit wir geistliche Dinge verstehen können und als Person reifen.

    Denn wie Jesus selbst sagt: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." (Johannes 18:36)

    Gott der Schöpfer ist ein reales Wesen, das Seinen Sohn real als Mensch in diese Welt geschickt hat.

    Jesus Christus ist wirklich gestorben und Gott Vater hat ihn wirklich von den Toten auferweckt, auch mit seinem Leibe!

    Er wurde von vielen Menschen gesehen und bezeugt und wurde zu Pfingsten leiblich in den Himmel aufgenommen.


    Die Bibel selbst sagt schon:

    Apostelgeschichte 10 - Die Pfingstpredigt des Petrus

    39 Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet.

    40 Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen,

    41 nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen,

    die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.

    42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.

    43 Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.


    1. Korinther 15 - Gegen die Leugnung der Auferstehung von den Toten

    12 Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten?

    13 Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden.

    14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

    15 Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten,

    er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.

    16 Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden.

    17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;

    18 dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.

    19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.


    Wenn du meinst, daß das alles nur irgendwie allegorisch gemeint ist und viel Spielraum für Interpretationen bietet,

    dann hörst du nicht auf Gottes Heiligen Geist, der -

    wie ich oben mit Bibelstellen belegt habe, damit du siehst, daß ich eben nicht meine eigene Theorie vertrete
    sondern das sage, was Gott selbst uns in der Bibel (Seinem Wort) offenbart hat -

    in uns Wohnung nimmt, uns alles lehrt und uns an alles erinnert, was Jesus gesagt hat.


    Wenn du anfängst Gott zu fragen, wer Er ist und die Bibel zu studieren, anstatt dir selbst ein Bild von Ihm zu machen, wer Er deiner Meinung nach sein soll,

    dann kannst du Ihm nahekommen und auch mehr davon verstehen, wer Er ist und was Er von uns Menschen überhaupt will.

    Ob du das überhaupt willst, ist natürlich deine Entscheidung.


    Und nochmals: Ich lese die Bibel nicht einfach 1:1 und nehme alles wörtlich!

    Meine Quelle ist Gottes Heiliger Geist. Ich frage Ihn, wie ich Dinge verstehen soll und was ich damit machen soll.

    So ist die Bibel und auch was Gottes Geist mir eingibt die Art, wie ich mich selbst, andere Menschen und die Welt verstehe.

    Das heißt natürlich nicht, daß ich jetzt alles durchblicke und die Wahrheit in allen Dingen habe!!!

    Ich bin am Weg wie jeder andere auch und kann natürlich Fehler machen. Doch Gottes Geist korrigiert mich dann.

    Vieles bleibt offen, weil wir mit unserem menschlichen Geist es gar nicht erfassen können oder verdrehen wir Menschen in unserem Unvermögen.

    Was wäre das auch für ein Gott, den wir Menschen vollkommen erfassen könnten.


    Ich hoffe und bete für dich, lieber MoenchMonk, daß du dich auf die Suche nach dem Schöpfergott machst und dich von Ihm belehren läßt!

    Es geht nicht darum, mir zu glauben. Wie Philippus dem Nathanael gesagt hat, als er den Messias gefunden hat:


    Johannes 1

    45 Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden,

    von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.

    46 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!


    Komm und sieh selbst, wer Jesus ist! In Gebet und Bibellese wirst du Ihm persönlich begegnen.

    Und das ist es, worum es geht. Nicht, daß wir uns gegenseitig unsere Ideen über Jesus erzählen,

    sondern die Menschen dazu einladen, selbst zu Jesus hinzukommen und in einer Beziehung mit Ihm zu leben,

    von Ihm selbst aus erster Hand zu erleben, wer Er ist und wie ein Leben in Seinem Geiste ausschaut.


    Diese lebensverändernde Erfahrung wünsche ich dir, lieber MoenchMonk, von Herzen. Ich habe selbst viel zu lange gebraucht, um das zu erkennen.

    Alles Liebe dir und Gottes Segen auf den Weg, möge Er sich dir so offenbaren, wie du es verstehen kannst,


    Seren

    Voicestream hat recht, lieber MoenchMonk,


    ich und er, wir suchen Jesus Christus, wie Er in der Bibel bezeugt ist, den Sohn Gottes, der unser aller Sünden auf sich genommen hat,

    damit wir vor den heiligen Gott hintreten können und in einer Beziehung mit Ihm leben.

    Gott der Schöpfer ist eine Person - ein Wesen, das auf meine Gebete reagiert!

    Er hat Seine Wege, mit uns zu kommunizieren und uns Dinge ins Herz zu legen.

    In deiner Vorstellung, könntest du Gott auch weglassen, weil Gott und Jesus für dich nur Metaphern sind, ohne weitere Substanz.

    Bestensfalls ein Vorbild, wie man leben könnte. Aber Gott ist viel, viel mehr!


    Er hat in mein Leben eingegriffen. Er hat das, was mich gequält hat, von mir weggenommen.

    Wenn ich Leuten das erzähle, hören sie nur diesen Teil der Geschichte, nicht aber die lange Zeit der Kämpfe davor.

    Und ich war in diesen Kämpfen eben nicht allein. Gott war an meiner Seite. Und es ist unsere Beziehung dadurch vertieft worden.

    Er hat mir erklärt, in was für einer Situation ich mich überhaupt befinde, daß ich eine Sünderin bin und Gottes Vergebung brauche,

    daß Jesus diese für mich am Kreuz erwirkt hat, daß ich mich mit unsichtbaren Wesen eingelassen habe, die mich nun quälen,

    wer sie sind, wie ich mit ihnen umgehen soll und noch viel mehr ...


    Und ja, ich habe erkannt, daß mein Schöpfer es gut mit mir meint und darum vertraue ich Ihm auch mein Leben an.

    Wenn Er es für recht hält, mich von dieser Welt zu nehmen, dann ist es soweit.

    Das heißt aber nicht, daß ich ohne auf den Straßenverkehr zu achten einfach drauflosrenne und glaube, Gott wird das schon machen!

    Wir haben sehr wohl die Verantwortung, uns an die Regeln zu halten, die nun mal gelten und an die Naturgesetze.


    Als der Satan zu Jesus gesagt hat, er soll sich von den Zinnen stürzen, weil Gottes Engel Ihn doch auffangen werden, hat Er geantwortet:


    Matthäus 4

    5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels

    6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12):

    »Er wird seinen Engeln für dich Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.«

    7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.«

    Da Neuroleptika bei mir nicht gewirkt haben - ich wurde übrigens gezwungen, allerlei auszuprobieren, auch über längere Zeit hin -,

    habe ich mich auf die Suche nach diesem Schöpfergott gemacht. Und Er hat sich mir offenbart, wie es in der Bibel steht:


    Johannes 14

    21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.

    Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden,

    und ich (= Jesus Christus) werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.


    Ich bezeuge, daß Gott real ist und daß Jesus wirklich auferstanden, in den Himmel aufgefahren

    und wie versprochen Gott gebeten hat, den Heiligen Geist zu senden, damit dieser uns unterweise:


    Johannes 14

    15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

    16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit:

    17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.

    Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

    18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.

    ...

    23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;

    und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

    24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

    25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin.

    26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren

    und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


    Wie könntest du, lieber MoenchMonk nun draufkommen, ob das alles wahr ist oder ob ich mich nur wichtig machen will?

    In ernsthaftem Gebet und Bibellese. Wenn du Gott wirklich suchst und Seine Wahrheit, dann wirst du sie auch finden.

    Vorausgesetzt, du läßt Gott Sich offenbaren und denkst nicht, du wüßtest schon, wie es ist.

    Das war nämlich mein Fehler. Ich hab mir aus der Esoterik ein Weltbild gebastelt, das für mich logisch klang.

    Nur hat mir das nicht geholfen, sondern mich immer weiter wo hineingezogen, wo es keinen Ausgang mehr gab.

    Erst als ich vor Gott hintrat mit der Einstellung "Ich weiß, daß ich nichts weiß. Lehre mich du, was recht ist",

    hat Gott mir alles zeigen können, wie Er es gemacht hat. -

    Nicht, daß ich nun alles verstehe, aber genug, um symptomfrei zu sein und die Lehre, die Gott mir zugedacht hat, anzunehmen.


    Und übrigens, lebe ich nicht in einem magischen Weltbild, wo Gott schon alles macht, fernab von der Realität in meinen Träumen.

    Gott selbst schickt Seine Jünger - also auch mich - hinaus in die Welt, um Seine Botschaft weiterzusagen allen Völkern,

    sie zu lehren Seine Gebote zu halten und unter Ihnen ein Beispiel zu sein. Und damit haben wir doch genug zu tun ...


    Ich wünsche dir, daß du Gott erfahren kannst, lieber MoenchMonk, und daß du in Ihm Ruhe findest,

    Seren

    Lieber MoenchMonk,


    ich kann deine Sichtweise nachvollziehen. Wenn ich nicht all das erlebt hätte, was ich nun mal erleben mußte, hätte ich wahrscheinlich auch so gedacht.

    Es geht mir übrigens nicht darum, mit meinem eigenen Verstand die Bibel 1:1 auszulegen!

    Ich frage Gott, wie Er die Dinge gemacht hat und das, was ich als Mensch verstehen kann und soll, das offenbart Er mir.

    Das heißt nicht, daß ich nicht auch Dinge mißverstehen kann oder Dinge überbetonen kann, weil ich nicht den ganzen Überblick habe.

    Ich bin nun mal nicht Gott und werde es auch nie sein. Gott ist höher als wir Menschen.

    Es gibt Dinge und Zusammenhänge, die können wir gar nicht erfassen.


    Daß Gott mir allerdings Dinge ins Herz legt, die ich jetzt verstehen soll und wo ich mein Leben oder meine Ansichten ändern soll, das hab ich erfahren.

    Wenn es hart auf hart kommt, wenn beispielsweise Wahnideen mich wieder überfluten sollten,

    dann halte ich an Gott fest und daß Er trotz allem da durchdringt bzw. mich auch aus diesem Geisteszustand wieder herausholen wird.

    Bei mir haben nämlich Neuroleptika gar nicht gewirkt. Ich hatte nur Gott, auf den ich hoffen konnte.

    Es war kein leichter Weg, aber Gott hat mich unterwiesen und schließlich da rausgeholt.


    Diese Nähe zum Herrn wünsch ich dir, lieber MoenchMonk. Wenn du mit Ihm offen und ehrlich redest, passiert etwas, was sonst nicht passiert!

    Und wie das mit Satan ist oder all den anderen schwierigen Bibelstellen, das kann Gott dir offenbaren, wenn es an der Zeit ist.

    Darauf hab ich gebaut, und darum kann ich seit 20 Jahren stabil sein ohne Neuroleptika.


    Alles Liebe dir und Gott mit dir,

    Seren

    Ich hatte wohl große Angst vor Psychiatern damals, daß sie mich wieder einliefern könnten

    und weil ich eben gesehen hab, wie der Häftling, den ich regelmäßig besucht hab, mit einem grausamen Medikament behandelt wurde -

    dem Neuroleptikum Dapotum. Ich wußte nicht, ob Psychiater abichtlich Menschen damit quälen oder es nicht besser wissen.

    Es gab also schon einen Bezug zur Realität, doch meine Ängste steigerten sich ins Irrationale und Unermeßliche.


    Ich konnte erkennen, daß es ein Wahn war, weil ich in Beziehung mit Gott damals schon lebte.

    Als mich die Gedanken und Gefühle bedrängten und überschwemmten, hab ich an Gott festgehalten.

    Er hat mir diese Gedanken gegeben, daß es alles nicht wahr ist und mir geholfen, daß der Spuk nach drei Tagen vorbei war.

    Ich mußte den Glaubenskampf aufnehmen, Gott vertrauen - auch wenn es gerade übel ausschaut,

    aber alle Ehre gebührt Gott! Er hat dafür gesorgt, daß ich nach drei Tagen wieder draußen war aus dem Wahn.


    Davor habe ich ca. 9 Jahre in Psychosen verbracht, die sich immer mehr zugespitzt haben. Am Anfang sind sie noch abgeklungen.

    Zuletzt waren Stimmen, Wahnideen u.a. Wahrnehmungen jedoch permanent da - trotz Neuroleptikabehandlung,

    die ich über mich ergehen ließ, weil ich Angst hatte, daß mir sonst die finanzielle Hilfe entzogen wird.

    Schlafen war nicht mehr möglich. Ich konnte nur noch dahindämmern und wurde bald wieder von Stimmen u.a. aufgeweckt.


    Gott allein hatte die Macht, mich da rauszuholen. Er kann auch dir helfen, liebe Emma, wenn du dich auf die Suche nach Ihm machst.

    Er hört dich, wenn du Ihm sagst, was dich bedrückt. Und so entsteht allmählich eine Beziehung.

    Du lernst Ihn kennen und erfährst Seine Liebe. Er ist immer da für dich! Er läßt dich nicht im Stich.


    Gott mit dir, liebe Emma, vielleicht hast du ja einen kleinen Einblick gewonnen, wie es bei mir so war.

    Alles Liebe dir, du schaffst das!


    Seren

    Ich denke, der spezielle Wahn, der bei dir funktioniert, hat etwas mit deiner Lebensgeschichte zu tun, sonst würdest du ihn nicht glauben können.

    Soweit ich bei mir und anderen beobachtet habe, ist ja ein Körnchen Wahrheit drinnen.

    Dieses wird dann aber in übertriebenem Maße aufgebauscht oder in eine Richtung umgeleitet, die diese starken Ängste auslösen.


    Liebe Emma, ich kann dir sagen, daß ich ohne Medikamente auch aus Wahn wieder raus kam.

    Ich habe damals jemanden im Maßnahmenvollzug besucht (= Gefängnispsychiatrie).

    Ein anderer Häftling, der schon auf Freigang war, hat mir Beipackzettel der Medikamente gegeben, die dort im Papierkorb lagen.

    In meinem Wahn dachte ich, daß man mir die abjagen will, weil sie Beweise sind für verbotene Medikamente, die dort verabreicht werden.

    Ich hab gespürt, daß ein Scharfschütze auf mich angesetzt ist usw.


    In dieser Situation habe ich mich in meiner Wohnung so hingesetzt, daß mich kein Scharfschütze durch ein Fenster treffen könnte, um mich zu beruhigen.

    Damals schon bin ich täglich im Glauben mit Gott verbunden geblieben und hab gewußt: "Das ist jetzt ein Wahngebilde. Es ist nicht die Wahrheit.

    Es ist so stark und bedrängend, daß mein Körper Angstsymptome zeigt. Aber es ist nicht wahr ..."

    Ich habe innerlich gebetet und meinen Fokus auf Gott gelenkt.

    Wenn ich erschossen werde, dann hat Gott das so zugelassen und es soll so sein. Gott kann mich aber auch beschützen. Ich leg das alles in Seine Hände.


    Sobald ich zwar die Angst und die Wahninhalte wahrnahm, mich aber soweit daraus befreien konnte, daß ich handlungsfähig war,

    hab ich sofort begonnen, die Wohnung aufzuräumen oder sonstwie mein Bewußtsein mit leichter Tätigkeit zu beschäftigen.

    Nach drei Tagen war alles abgeklungen.


    Dazu war es aber auch notwendig, daß ich davor schon eine enge Beziehung zu Gott hatte und gelernt habe, Ihm zu vertrauen.

    Das kann man nicht einfach so bei so starkem Druck und schon gar nicht, wenn man nicht in guten Zeiten schon eine Beziehung mit Gott gepflegt hat.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben, wie es gelingen könnte, liebe Emma,

    Gott mit dir und Friede über dir,


    Seren

    Hallo Psylofinil,


    es gibt in der Psychologie den Begriff "Hochsensible Personen (HSP)". Das ist keine Diagnose, da nur eine Variante!

    Diese Menschen sind feinfühliger und nehmen mehr Reize aus ihrer Umgebung wahr.

    Wenn diese Menschen einen guten Umgang mit sich pflegen, also sich nicht zu vielen Reizen aussetzen, können sie gut leben.

    Wenn sie das nicht tun, kann sich daraus eine psychische Störung entwickeln.


    Ob man es nun Schizophrenie oder HSP oder sonstwie nennt, wichtig ist doch, daß du mit deiner jeweiligen Situation gut zurechtkommst.

    Du scheinst schon Skills zu haben, denn sonst hättest du einfach hochdosiert und abgewartet, bis es vorbei ist.

    - auf guten Schlaf achten

    - Reizabschirmung wenn möglich

    - logisch prüfen ob das Gehörte wirklich stimmen kann oder schon in Richtung Wahn abgleitet, evtl. Aufmerksamkeit abziehen ...

    All das und noch anderes trägt dazu bei, daß du stabil wirst und bleibst.


    Mir persönlich hat Jesus Christus geholfen und tut es noch, daß ich seit 20 Jahren ohne Medikamente leben kann und stabil bleibe.

    Wenn du magst, können wir uns gerne darüber austauschen.


    Alles Liebe dir und Gottes Segen auf den Weg,


    Seren


    PS.: Du kannst das schaffen, da bin ich mir ganz sicher!

    Hallo Voicestream,


    bitte verzweifle nicht am Herrn!


    Jeremia 29

    11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR:

    Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

    12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.

    13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

    14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden...


    Ich denke übrigens, daß die schweren Zeiten, die Gott uns zumutet, uns näher zu Ihm hinbringen sollen.

    Wir lernen daran echten, tiefen Glauben - nicht bloß Schönwetterglaube.

    Wenn es eigentlich keinen Grund zu glauben gibt, Gott weiterhin zu vertrauen, das bringt uns voran.

    Ich bin fest davon überzeugt, daß Gott auch dich in die Ruhe bringt, wenn du dich Ihm anvertraust.


    Alles Liebe dir, Gottes Segen und wenn du willst, bleiben wir in Kontakt,


    Seren

    Wie Jackboy schon gesagt hat, man kann sich leicht verlaufen, wenn man sich mit übernatürlichen Sachen beschäftigt.

    Ich selbst war lange Esoterikerin und hab allerlei Bücher über Astralreisen und Begegnungen mit unsichtbaren Wesen verschlungen.

    Letztenendes hatten diese Bücher aber nichts Hilfreiches zu bieten.


    Jesus sagt von sich: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (= Gott), denn durch mich." (Johannes 14:6)


    Das ist zwar schwer zu glauben, und ich braucht ja auch meine Zeit, um da draufzukommen.

    Doch Jesus Christus ist der einzige, der mich von derartigen Störungen befreien konnte und mir täglich Ruhe gibt.


    Das kann man nicht von einem Moment auf den anderen verstehen, es ist eine Suche nach der Wahrheit und nach Gott.
    Und dann offenbart sich Gott dem ehrlichen Sucher.


    Johannes 14:
    21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.
    Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.


    Alles Gute auf deinem Weg, lieber Hajo, mögst du Ruhe finden bei Gott,


    Seren

    Es ist legal, weil viele Patienten diese Abstumpfung in Kauf nehmen, damit die Symptome weg sind. Es scheint bei genug zu wirken.


    Du fragst, wie man da ohne Medikamente rauskommen kann.

    Ich selbst war 9 Jahre lang in steigendem Ausmaß chronisch, zuletzt habe ich kaum noch schlafen können und war nur noch am Verzweifeln.

    Psychiatrie und Psychopharmaka kenne ich zur genüge, konnte mich aus diesem Kreislauf inzwischen lösen.


    Lange Zeit hab ich in der Esoterik gesucht, weil dort die Wesen, die mich zerquält haben, als real anerkannt wurden.

    Letztendlich hat mir Gott geholfen. Jesus Christus hat mich aus diesen Zuständen herausgebracht.

    Seit 20 Jahren habe ich nun Ruhe im Geiste und gehe täglich mit Gott durchs Leben.

    Die Beziehung zu Gott ist es, die mich stabil hält. Ohne Medikamente!


    Ich bete für dich, daß du dich für Gott öffnen kannst und mit Ihm in einen Dialog trittst (= Gebet).

    Es ist kein Reden gegen eine Wand. Gott ist da und hört dich. Er liebt dich!

    Gott mit dir,

    Seren


    PS. Wenn du mehr wissen willst, können wir uns gern austauschen.

    Durch Folter kann man auch Traumatisierungen auslösen und wohl auch Stimmenhören.

    Doch nicht alle hier haben so etwas erlebt. Ich zum Beispiel nicht.


    Nett, daß du herkommst, auch wenn es dich nicht selber betrifft :)

    Sei lieb gegrüßt,

    Seren

    Hallo Voicestream,

    ich finde deinen Weg interessant, daß du zu Gott gefunden hast. Das ist nicht selbstverständlich!


    Ich muß dir sagen, mir hat Jesus Christus tatsächlich geholfen, daß ich nun seit 20 Jahren Ruhe von bösen Wesen (die Bibel nennt sie Dämonen) habe,

    die mich zuvor 9 Jahre lang gequält haben. Es war ein langer Weg dahin, bis ich Jesus als meinen Herrn im Leben annehmen konnte.

    Als ich dazu bereit war, hab ich in einer Gemeinde mein Leben Jesus übergeben,

    d.h. Ihm gedankt, daß Er für meine Sünden am Kreuz gestorben ist und Ihn gebeten, daß Er in mein Leben kommt und damit macht, was Er möchte.

    In diesem Moment hat eine Macht, die stärker ist als ich und die bösartigen Wesen, diese aus meiner Seele hinausgeschoben und ich war frei.

    Vor meinem inneren Auge sah ich, wie Jesus am Kreuz starb, um meiner Sünden willen,

    auch derjenigen, die dazu geführt haben, daß ich überhaupt diese grauenhaften Wahrnehmungen habe.

    Ich wußte schon als Kind um Gott und habe mich mit unsichtbaren Wesen eingelassen, als sie sich bei mir gemeldet haben.

    Die Bibel warnt davor, aber die kannte ich noch nicht. Gott ließ mich wissen, daß ich das nicht tun soll, aber ich wollte nicht hören.

    Ähnlich wie bei dir, schien es mir so spannend und interessant zu sein, die perfekte Welt im Gegensatz zu den Schwierigkeiten, die ich jeden Tag hatte.
    Und nun war ein Wesen bereit, diese Qualen auf sich zu nehmen, damit ich frei sein kann. Das war für mich nicht faßbar.

    Nach neun langen Jahren, hat mir Jesus diese Last abgenommen.

    Ich verstand, daß die Bibel die Wahrheit über Jesus sagt.

    Schrittweise lernte ich mit Gott zu reden und auf Ihn zu hören, bis ich mehr aus der Bibellese verstehen konnte.


    Denn die Wesen kamen zurück und quälten mich wieder unermüdlich. Ich verstand gar nichts mehr ...

    Doch ich wußte, daß Gott meine einzige Chance war. So betete ich und Er leitete mich zu Bibelstellen, die mir meine Situation erklärten.

    Er gab mir so viel Ruhe, daß ich Seine Unterweisungen aufnehmen und begreifen konnte, auch wenn die Wesen dann wiederkamen.

    Ich lernte, daß Satan und seine Dämonen alles daransetzen, mich von meinem Weg abzubringen und daß ich Widerstand leisten muß.

    Daß ich Glaube lernen muß - eine Wüstenwanderung, wie das Volk Israel, das aus Ägypten entkommen,

    trockenen Fußes durch das Rote Meer nun in der Wüste ganz von Gott abhängig war:

    Wo gibt es Wasser? Was werden wir essen? Im Verheißenen Land leben Riesen, da haben wir erst gar keine Chance ...

    Und wie diese mußte auch ich lernen, alles aus Seiner Hand zu nehmen, jeden Tag und Ihm zu vertrauen.

    Das ging in etwa sechs Monate so. Dann hörte ich, ich solle zu meinen Eltern fahren und ihnen Zeugnis geben.

    "Das wäre ein schlechtes Zeugnis, wenn es mir doch nun übler geht als zuvor. Wenn die mich sehen, liefern sie mich ein", dachte ich mir.

    Doch ich fuhr im Glauben und Vertrauen. Und als ich diesen Abend bei meinen Eltern ankam und gleich zu Bett ging,

    hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: "Du hast mir geglaubt. Darum geb ich dir den Frieden". Und seitdem habe ich Frieden.


    Selten nehme ich sie noch wahr, das ist meist, wenn ich mich von Gott wieder entferne und mit allerlei Dummheiten beschäftigt bin,

    anstatt mich mit Ihm auseinanderzusetzen und in Seinem Reich die Botschaft weiterzutragen.

    Das ist mittlerweile 20 Jahre her. Seitdem habe ich keine argen Störungen mehr und lebe ohne Medikamente.


    Lieber Voicestream, von Christ zu Christ, laß dir sagen, Gott greift konkret in dein Leben ein und Er beschützt dich auch vor diesen Angriffen!

    Es wird besser, das hab ich schon gesehen bei denjenigen, die ernsthaft Jesus Christus nachfolgen und geistigen Kampf nach Epheser 6 gelernt haben.

    Gib bitte nicht auf! Du bist stark, daß du es bis hierhin geschafft hast. Du schaffst auch noch den Rest.

    Es geht um eine tägliche lebendige Beziehung mit Gott. Da müssen wir alle erst hineinwachsen.

    Wahrscheinlich können wir Ihm wirklich nur nahe sein, wenn wir so etwas Extremes erleben, wo unsere eigene Weisheit am Ende ist.

    Es ist ein Schatz, den du da entdeckt hast, lieber Voicestream. Gott beschenkt dich. Du darfst Ihn erkennen und mit Ihm leben.


    Gottes Segen dir, und wenn du magst, können wir uns gerne austauschen,

    Seren

    Hallo darkness my old friend,


    genau so hab ich mich auch gefühlt. Die Bibel hat mir Antworten gegeben und Jesus Christus hat mir da rausgeholfen.
    Heute habe ich seit 20 Jahren Ruhe davon, nach 9 Jahren immer größeren Qualen, ohne daß Medikamente oder irgendetwas anderes geholfen hätten.

    Ich habe allerdings als Kind schon gewußt, daß es Gott gibt und mich dennoch mit unsichtbaren Wesen eingelassen, die sich bei mir gemeldet haben.
    Eine Stimme hat mir damals gesagt: "Tu das nicht, Gott mag das nicht!" Und ich hab es so interessant gefunden, daß ich es trotzdem tat.

    All die unangenehmen Gefühle und Störungen, die immer schlimmer wurden: Telepathie, Berührungen, usw. hab ich weggeschoben.

    Ich glaubte einen Geistkörper zu haben, mit dem ich auf Reisen gehen kann -

    was äußerst schmerzhaft war und ich schließlich nicht mehr kontrollieren konnte.

    So fügte sich eines zum anderen, bis ich nur noch in Ängsten und Schmerzen gefangen saß.


    Als ich mich an Gott gewandt habe, hat eine Kraft, die größer ist als diese bösartigen Wesen, sie von mir rausgeschoben

    und eine Stimme hat gesagt: "Jesus kann dir helfen." Es war noch ein langer Weg dahin, bis ich Jesus wirklich nachfolgen wollte und auf Ihn hören.

    Jedoch als ich dazu bereit war und in einer Gemeinschaft öffentlich Jesus dafür dankte, daß Er für meine Sünden am Kreuz gestorben ist

    und Ihm wirklich für den Rest meines Lebens nachfolgen wollte, sah ich Jesus, wie Er am Kreuz hing und dort wirklich meine Sünden auf sich genommen hat.

    Innerlich verstand ich, daß dieser Jesus die Auswirkungen meiner Sünden - für die ich ganz allein verantwortlich bin (!) - einfach auf sich genommen hat.

    Ich war überwältigt von solch einer Liebe zu mir, daß ein Wesen bereit war, das auf sich zu nehmen, was mir gebührt, weil ich Gottes Gesetze gebrochen habe.


    Das blieb jedoch nicht so, weil ich lernen mußte, diesen unsichtbaren Wesen zu widerstehen, die immer wieder mit neuen Angeboten kommen,

    um mich zur Sünde zu verleiten, und die mich von Gott wieder wegbringen wollten, sodaß ich Ihn vergesse und Seine Gebote nicht einhalte.

    "Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht", sagt die Bibel (Johannes 8:34).

    Sünde ist eine "Zielverfehlung". Wenn wir nicht tun, was Gott uns in Seiner Weisheit geboten hat, dann verstricken wir uns immer mehr

    und können das gute Leben, das Er für uns vorgesehen hat, nicht bekommen. Wir sabotieren uns quasi selber.

    Seine Gebote dienen uns zum Schutz!


    Nach ein paar Monaten hörte ich eine Stimme, die gesagt hat: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden."

    Und ab da habe ich nie wieder solche Qualen erleiden müssen und habe Ruhe in meinem Geist.


    Ich wünsche dir, darkness my old friend, daß du dich auf den Weg zu Gott hin aufmachst und dich mit Jesus und der Bibel auseinandersetzt.

    Alles Liebe und Gottes Segen dir,


    Seren


    Jeremia 29

    11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR:
    Gedanken des Friedens und nicht des Leides, daß ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
    12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.
    13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
    14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden ...

    Hallo Apfelschorle,


    ich selbst hab 9 Jahre unter unsichtbaren Wesen, die ich wahrgenommen habe, sehr stark gelitten.

    Sie haben mit mir geredet, sind in mich eingedrungen und haben Abscheuliches mit mir angestellt.
    Die "Reizoffenheit" kenne ich auch, daß äußere Einflüsse (Geräusche, Licht usw.) extrem auf mich wirken.

    Die Diagnose lautete damals "paranoide Schizophrenie". Medikamente haben da nie wirklich geholfen.
    Mittlerweile lebe ich seit 20 Jahren ohne Medikamente symptomfrei.
    Und der einzige, der mir da helfen konnte, ist Jesus Christus. Das kann ich bezeugen.
    Die Chemie der Psychiater nicht, psychologische Tricks nicht, esoterische Praktiken nicht ...

    Es ist natürlich ein langer Weg dahin, bis man das erkennen kann. Es dauert Jahre.

    Und bloß weil es einem jemand sagt, kann man es ja nicht einfach so glauben... Leider.


    Ich wünsche dir alles Liebe, Apfelschorle, und daß du den Weg zu Gott hin finden kannst, ohne dich so sehr zu verrennen, wie ich es getan hab,

    Seren


    PS.: Wenn du diesbezüglich noch Fragen hast, kannst du sie mir gerne stellen. Ich versuch, sie zu beantworten.

    Was du hier schreibst, klingt nach "Hochsensibilität", wie sie die Psychologin Elaine Aron erforscht hat.

    Das ist keine Erkrankung, nur eine Varianz!

    Wenn man keinen guten Umgang mit dieser Feinfühligkeit findet, kann daraus allerdings eine psychische Störung entstehen.


    Lieber Apfelschorle, du sagst, daß du einen starken Glauben hast.

    Bei allem Forschen in der Psychologie, wirklich geholfen hat mir Jesus Christus.

    Glaube ist eine andere Ebene als der Versuch, naturwissenschaftlich ein Phänomen zu erklären.

    Halte dich an den Herrn, Er wird dir zeigen, was du tun sollst und wie es besser werden kann.


    Gott mit dir und alles Liebe,

    Seren