Beiträge von Serendipity

    Hallo KotosWegbegleiter !


    Von Christ zu Christ, laß dir sagen: Bitte gib nicht auf!

    Komm zu uns hier und zum Herrn, wenn dir jemand sowas sagt.

    Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14:6).

    Er gibt dir das Leben, Er sagt dir die Wahrheit über dich und Er bereitet dir den Weg.

    In Ihm kannst du Frieden haben und Er nimmt dich an.


    Laß deinen Blick nicht von Ihm wegziehen, ja?

    Du merkst doch, daß du dann so verzweifelt wirst, daß du nicht mehr leben möchtest.

    Unser Feind schlägt genau in deine Wunde hinein. Glaub ihm das doch nicht!


    Viele von uns - mich eingeschlossen - sind nicht im herkömmlichen Arbeitsprozeß.

    Ich kann mich noch so verbiegen, ich passe nicht in diese Welt hinein.

    Gott hat etwas anderes mit mir vor!

    Er hat mich abgesondert zum Dienst in Seinem Reich.

    Und natürlich muß das Widerspruch auslösen.


    Gott kann die Herzen der Menschen bewegen, daß dein Umfeld dich nicht mehr so attackiert.

    Er kann dir Frieden schaffen.

    Verschleudere dein Leben doch nicht wegen sowas!!!


    Ergreif die Hand Jesu Christi und Er zieht dich hoch,

    wie Petrus, der im See zu sinken begann (Der sinkende Petrus auf dem Meer: Matthäus 14:22 - 33) ,

    als er seinen Blick von Jesus weg auf die Wellen und den Sturm richtete

    und sich bewußt wurde, daß er ja gar nicht auf dem Wasser gehen kann.

    Mit Jesus Christus ist alles möglich (!).


    Das ist nicht nur so dahergesagt mit frommen Bibelsprüchen.

    Gott richtet dich auf, Er schenkt dir den Frieden, Er sagt dir die Wahrheit über dich. Das ist real!

    Geh doch bitte in die Bibellese und ins Gebet, wenn du so in Zweifel gestürzt bist.

    Dort findest du alles, um wieder Boden unter die Füße zu bekommen

    und unser aller Feind keinen Glauben zu schenken. Der versucht es ja immer wieder, wie du siehst.


    Gottes Segen und Frieden über dir, lieber KotosWegbegleiter,

    Seren

    Hallo Niggo !


    Im Moment habe ich nicht so viele Ideen dazu:

    Meinst du, es hat mit deiner Grunderkrankung zu tun?

    Oder deiner Lebenssituation: Unzufriedenheit mit dem Leben, Ziellosigkeit, Enttäuschungen usw.?

    Oder auch Überladung von Erfahrungen, die erst mal verarbeitet werden müssen? Trauma?

    Vielleicht sind deine Emotionen derzeit runtergefahren, weil sonst viel zu viel hochkommen würde?

    Es gibt ja so einen Selbstschutzmechanismus in der Psyche.

    Es kann ja so vieles sein. Und ich kenne deine Lebensumstände nicht.


    Ich war ja ca. 10 Jahre in mehr oder weniger intensiven psychotischen Zuständen

    mit Stimmenhören, kräfteraubenden inneren Erfahrungen

    und hab da Sachen erlebt, die mir auch keiner glauben würde.

    Insofern weiß ich: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

    Auch wenn ich diese Art von Traurigkeit/Freudlosigkeit noch nicht erlebt habe, wie du sie schilderst.


    Der einzige, der mir da helfen konnte, war Jesus Christus.

    Aber das weißt du wahrscheinlich schon.

    Hallo Niggo!


    Meinst du, daß du emotional schon so lange nicht mehr schwingen kannst und spürst, daß etwas lustig ist oder dir Freude macht?

    Ich selbst hatte ja nie mit Depressionen zu kämpfen. Ich weiß daher nicht, ob das daher kommen könnte.

    Daß Medikamente abstumpfen können, das weiß ich und daß Freude und Lachen sich wie aufgesetzt anfühlen würde,

    wo die Emotionen dafür aber wie weggesperrt sind, was einen wiederum niederdrückt.


    Vielleicht kannst du mal schreiben, wie du das genau meinst?


    Alles Liebe dir und Gottes Segen,

    Seren

    Lieber KotosWegbegleiter !


    Gottes Wort hat die Kraft, dich zu trösten und dir den Weg zu weisen

    und Sein Heiliger Geist baut dich auf und bereitet dich auf deine Aufgaben vor und rüstet dich zu.


    Und weißt du, dann ist es nicht mehr wichtig, was du kannst oder nicht,

    weil Er das vorbereitet hat, was wir vollbringen sollen in Seiner Kraft, nicht aus uns heraus.

    Und Gott läßt dich nicht untätig rumsitzen!

    Entweder Er arbeitet mit dir an deinen Einstellungen und an deinem Glauben und Vertrauen zu Ihm

    oder Er schickt dich hinaus in die Welt, um Zeuge für Ihn zu sein.


    Epheser 2

    10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.


    Eine Sache ist, daß du vor Gott hinlegst, was dich bedrückt und die andere Sache ist, daß du dich für Seine Antwort öffnest.

    Wir haben aber auch einen Feind, der verwirrt und uns wegnehmen will, was wir schon haben - uns lahmlegen.

    Es ist manchmal wie mit Geburtswehen zu vergleichen, bis uns der nächste Schritt klar vor Augen steht.

    Darum müssen wir fest gegründet sein im Herrn.


    Du hast gesehen, wie wertlos du bist und daß es besser wäre, es gäbe keine behinderten Menschen.

    Du hast deiner Verzweiflung darüber Raum gegeben und unser Feind konnte dich damit niederdrücken.

    Und Gottes Wort und dein Vertrauen in Ihn haben dich da wieder herausgeholt.


    Bleib täglich im Wort und im Gespräch mit Gott (Stille Zeit), ja? Sonst driftest du wieder weg.

    Bevor du die Bibel öffnest, bitte Gott, daß Er dich an die Bibelstellen bringt, die für dich jetzt wichtig sind -

    also Er selbst dich individuell unterweist - und daß Er dir ins Herz legt, was sie bedeuten.


    Wie Paulus sagt, alle Erkenntnis ist Stückwerk (1. Korinther 13:9)

    Verzweifle nicht, wenn es dauert, bis du verstehst.


    Gottes Segen dir,

    Seren

    Hallo KotosWegbegleiter !

    Wie geht es dir denn heute?

    Hat sich dein Blick wieder geklärt und du kannst dich selbst mit deinen Grenzen annehmen?

    Weißt du, wenn Gott uns keine Grenzen setzt, dann können wir nicht tiefer im Glauben vorankommen
    und erfahren, wer wir selbst sind und wer Gott ist.


    Laß mich dich mit dem Wort Gottes trösten.


    Paulus selbst - und er hat doch so vieles durch die Kraft Gottes geschafft (!) - hat gesagt:

    2. Korinther 12
    9 Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.
    Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mir wohne.
    10 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen;
    denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.


    Johannes 15
    5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.


    Vielleicht können wir nicht so gut in der Leistungsgesellschaft bestehen, aber in Gottes Reich können wir Frucht bringen!
    Magst du dich nicht darauf konzentrieren? Was du mit Gott bewerkstelligen kannst.

    Und alles aus Seiner Hand annehmen, auch wenn Er dir gerade eine Grenze zieht
    und du Dinge nicht machen kannst, wo du denkst, daß du sie können müßtest.


    Bitte, bleib in Ihm und vertrau darauf, daß Er dir den Weg eröffnet, der jetzt für dich dran ist.
    Diese Zeit ist sehr schwer auszuhalten. Ich befinde mich selbst auch gerade in dieser Lage.

    Aber gib nicht auf! Es klärt sich alles - Schritt um Schritt.


    Es ist immer wieder ein Ringen um den Weg.

    Du erinnerst dich sicherlich, wie Mose vor jedem Schritt zu Gott ging und wartete, was Gott ihm sagt.

    Er hatte genauso Angst, als der Pharao und sein Heer am Roten Meer auf ihn und das ganze Volk Israel zukam.

    Er wußte ja auch nicht, daß Gott das Meer teilen würde.
    Er war genauso angespannt und in Angst und hat Gott dennoch vertraut, daß Er da einen Weg hinausbahnt.

    Gott ist so kreativ! Vertrau dich Ihm ganz an, ja? Er macht es wohl.


    Seren

    Hallo KotosWegbegleiter!


    Gott hat dich doch aus Liebe geschaffen!!!
    Warum zweifelst du an Seiner Entscheidung?
    Ja, vielleicht haben wir Schwächen, die andere nicht haben.
    Und doch hat Gott uns hier eine Aufgabe gegeben.
    Mit den Fähigkeiten, die du hast, bist du wichtig.
    Gott hat einen Platz für dich, hier.


    Ein Leben aus Glaube ist oft so schwer, das stimmt.
    Wenn man nur noch seine Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten vor Augen hat
    und sich gar nicht vorstellen kann, was da noch rauskommen soll.


    Bitte, laß dir nicht sagen, daß du nichts wert bist!
    Für Gott bist du so viel wert, daß Er sogar Seinen eigenen Sohn dahingab, damit du gerettet sein kannst.

    Geh vor den Herrn und leg Ihm deine Zweifel hin, ja?
    Er richtet dich auf. Wie schlimm auch immer es im Moment aussieht.


    Bleib dran an der Bibellese und im Gebet.
    Gott ist immer da für dich!


    Seren

    Hallo Jacob Blackbird!


    Es ist so schön zu hören, wie der Herr dir Kraft gibt, das alles durchzustehen und Hoffnung.
    Mir hat auch Jesus Christus geholfen und ich mühe mich weiterhin darum, täglich mit Ihm zu gehen.


    Sogar Paulus mußte "einen Pfahl im Fleisch" ertragen und konnte trotzdem dem Herrn dienen.
    Vielleicht ist dir das ein wenig Trost.


    2. Korinther 12

    7 Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch,
    nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
    8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, daß er von mir weiche.
    9 Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.
    Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mir wohne.


    Gottes Segen dir, lieber Jacob Blackbird,

    Seren

    Hallo KotosWegbereiter!


    Ich muß sagen, daß ich mich nicht mit Menschen vergleiche.

    Mir ist wichtig, was Gott von mir denkt. Ob ich das mache, was Er mir aufträgt und treu dabeibleibe.
    Wenn ich das nicht so schaffe, wie ich sollte, dann stört mich das.
    Und sogar da kommt Gott und tröstet mich und eröffnet mir einen neuen Weg.

    Hallo Kuehnibert,


    in meiner Familie gibt es außer mir keinen, von dem ich weiß, der psychische Störungen hat oder gehabt hätte.

    Ich glaube auch, daß die Gen-Hypothese überinterpretiert wird.

    Meiner Meinung nach hängt mehr an den Lebensumständen und Bewältigungsmöglichkeiten, die man hat,

    ob sich eine psychische Störung manifestiert oder nicht.


    Alles Liebe auch dem Onkel unbekannter Weise!

    Seren

    Lieber KotosWegbegleiter, liebe Efeu


    so tat ich es auch. Ich ließ meine Gedanken nicht mehr einfach so fließen

    sondern stoppte diejenigen ab, von denen ich wußte, daß sie mich in psychotische Bewußtseinszustände hineinbringen.

    Wie die Bibel im 2. Korinther 10 Vers 5 sagt: "... und (wir) nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus."


    Einzig und allein Gedankenkontrolle - die zweifellos auch notwendig ist (!) - konnte ich allerdings nicht zur Ruhe finden.

    Es ist ein sehr anstrengendes Unterfangen und meine Quälgeister übten so viel Druck aus, daß es gar nicht mehr zu ertragen war.

    Ich begann meinen Geist mit Gottes Gedanken durch Bibellese und Gebet zu füllen und das umzusetzen, was ich verstanden hab.


    Es ist ein Kampf, der in Epheser 6 beschrieben wird - Die geistliche Waffenrüstung

    10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

    11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.

    12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen,

    mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

    13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten

    und alles überwinden und das Feld behalten könnt.

    14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit

    15 und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens.

    16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,

    17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes (= Bibel).

    18 Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen


    Man muß quasi gegen eine mächtige Kraft ankämpfen, die nie Ruhe gibt.

    Nur in der Kraft Gottes und mit diesen "geistlichen Waffen" konnte ich da bestehen

    und bin nunmehr seit 21 Jahren symptomfrei.


    Schlafen war auch so eine Sache.

    Sobald ich mich "fallen ließ", warteten dort schon meine Quälgeister auf mich.

    Ich konnte aber auch nicht permanent wach bleiben.

    So sprach ich innerlich mit Gott und vertraute Ihm in allem, was geschieht.

    Ich mühte mich darum, nicht in Gedankengänge hineingezogen zu werden,

    die mich in Angst und Schrecken versetzten und so wieder vom Schlaf abhielten.

    Trotz aller Attacken, sorgte Gott dafür, daß ich genug Ruhe und Schlaf bekam.


    Das nur ein kurzer Abriß von meinen Erfahrungen als Christin.

    Vielleicht können sie nochmal jemandem dienen.


    Gottes Schutz und Frieden Euch,

    Seren

    Hallo Efeu,


    ich gratuliere dir zu dem tollen Erfolg, daß du deine Dosis halbiert hast

    und daß du durch die Erhöhung dich quasi wieder eingependelt hast.


    Der Körper funktioniert nun mal nicht wie ein Uhrwerk, wie wir uns das so wünschen.

    Er braucht wohl ein bißchen, bis er sich wieder auf etwas Neues einstellen kann.

    Laß dir doch ein wenig Zeit, ja?


    Ich kenne das aus der Begleitung von anderen, daß Schlafstörungen auftreten können.

    Hast du denn andere Stützen im Umgang mit Psychosen außer Medikamente -

    sodaß du eben diese Schlafstörungen anders bewältigen kannst?


    Bei mir persönlich haben Medikamente ja nie gewirkt, ich mußte die unerwünschten Nebenwirkungen eben zusätzlich ertragen.

    Darum hab ich sie abrupt abgesetzt bzw. die Depotspritze einfach nicht mehr abgeholt - was ich keinem einfach so empfehle!

    Mein Glaube und meine Beziehung zu Gott waren allerdings schon so erprobt und gefestigt,

    daß ich dazu bereit war - egal was geschieht - es im Gebet durchzustehen,

    was gleichbedeutend war mit "durch die Psychose mit nichts als Glaube hindurchgehen".

    Das kann man allerdings nicht einfach so machen.

    Es braucht seine Zeit bis eine Beziehung zu Gott und ein Vertrauen in Ihn entstanden ist,

    denn es ist diese Beziehung, die mich seit 21 Jahren ohne Symptome und ohne Medikamente trägt.

    Allerdings muß ich auch nicht arbeiten und habe daher diesen Streß nicht.


    Du kannst wirklich stolz auf das Erreichte sein und gib bitte nicht auf, ja?

    Liebe Grüße und Gottes Segen,

    Seren

    Du erkennst ja selbst, was du jetzt brauchst.

    Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Erkrankter,

    ich weiß allerdings nicht, ob du da jemanden findest, dem es ähnlich ergeht wie dir.

    Individuell um dich kann sich ein Berater oder Psychotherapeut kümmern, wo du genau deine Gefühle reflektieren kannst.


    Mir persönlich ist Gott ein Ansprechpartner.

    Jesus Christus hat mich heil gemacht von meinen psychischen Störungen.

    Ich lebe seit 21 Jahren ohne Symptome und ohne Medikamente.


    Und vielleicht findest du ja auch hier im Forum ein paar Hinweise für dich :smiling_face:

    Alles Liebe wünsch ich dir und Gottes Segen und Liebe,

    Seren

    Das ist eben schwer zu sagen.

    Natürlich prägt einen eine psychische Störung. Andererseits kann man nicht alles auf eine Krankheit schieben.

    Vielleicht ist es hilfreicher, wenn du ihr Wesen so siehst, wie es nun mal ist

    und ihre Entscheidung annimmst.

    Auch da werden wohl viele Aspekte hineinspielen, die du nicht mehr erfahren wirst.


    Hast du denn jemanden, mit dem du deine Gefühle besprechen kannst und deine Gedanken dazu?

    Hallo Rene Jonas,


    ich kann spüren, wie du dir Sorgen um sie machst und sie für dich ein sehr wichtiger Mensch ist, dem du beistehen möchtest.

    Ich sehe aber auch, daß sie dir deutlich zeigt, daß sie keinen Kontakt mehr zu dir haben möchte.

    Wenn sie ein klärendes Gespräch hätte haben wollen, dann hätte sie das doch in den letzten zwei Jahren initiiert, findest du nicht?


    Ja, es gibt Menschen, die sich lieber nach außen abschotten und denen der Kontakt zur Betreuerin reicht.

    Sie hat sich ihr Leben doch so gestaltet, wie sie es möchte.

    Auch wenn dir das weh tut, wirst du das wohl so akzeptieren müssen.


    Wie geht es dir denn mit dieser Vorstellung?

    Viel Kraft und daß du die Liebe für sie aufbringen kannst, sie loszulassen, wenn sie das so haben möchte.

    Ich weiß, das ist schwer ...


    Seren

    Hallo Sven,


    mich als ehemals selbst Betroffene berühren diese Bilder sehr!

    Ich weiß ja nicht, was Thomas sich jeweils dabei gedacht hat, als er sie malte,

    so kann ich nur sagen, was sie in mir selbst auslösen.


    Im ersten Bild erkenne ich große Traurigkeit und Belastung,

    aber auch ein kleines Ich, das heil geblieben ist.


    Das zweite drückt für mich aus, daß etwas ihn mit Nadeln sticht, bis er blutet.

    Ich selbst hab unsichtbare Wesen wahrgenommen, die mich gequält haben,

    darum berührt es mich, weil ich mich an diese Qualen zurückerinnert finde.


    Im dritten Bild sehe ich ihn umgeben von einer dunklen Wolke von bösartigen Wesen

    und im vierten eine Invasion von außen, die in ihn eindringt und ihn aussaugt, um sich selbst zu ernähren.


    Und im letzten sehe ich ihn schon ganz blutig und verletzt immer noch mit Steinen beworfen.


    Ich weiß nicht, was Thomas jeweils wirklich gedacht hat, als er das gemalt hat,

    aber die Art und Weise, wie er es ausdrückt, hat mich bewegt.


    Ich hoffe, es geht ihm besser?

    Alles Liebe,


    Seren

    Ich hatte zu schlechten Zeiten das Gefühl, daß meine "Energien" sich ausbreiten und andere belästigen.

    Darum war es mir unangenehm, aus dem Haus zu gehen oder gar in die Gemeinde oder irgendwohin, wo man mit mir reden wird.


    Innerlich wußte ich, daß wenn ich mich meinen Ängsten nicht stelle, daß ich mit der Zeit immer eingeschränkter werde.

    Am Ende würde ich mich aus meinem eigenen Bett nicht mehr raustrauen. Das gab mir dann den Antrieb, es dennoch zu machen.

    Ich hab da so einen Spruch gefunden "Do it frightened if you must - but do it!" (Mach es ängstlich, wenn du mußt, aber tu es!)

    Den hab ich mir vor Augen gehalten und natürlich wußte ich, daß Gott/Jesus mit mir ist und auf mich aufpaßt.


    Ja, die Angstgefühle und körperlichen Reaktionen kamen.

    Als ich sie durchstand, wurden sie weniger bzw. ich wußte, daß sie mich nicht umbringen und wieder abebben werden.


    Gottes Ruhe und Frieden wünsche ich dir, lieber McCorc, du schaffst das!


    Seren