Beiträge von Serendipity

    Hallo Lisa,


    ich kann dir nachempfinden, daß du glaubst, daß dich Menschen so quälen. Denselben Eindruck hatte ich bei mir selbst auch gehabt.
    Es war ja alles so real und es gab so viele Hinweise, daß es wirklich diese Menschen waren, die ich vermutete. Bei mir ging das etwa 9 Jahre so.
    Dann habe ich mich Jesus Christus zugewandt und erkannt, daß das keine Menschen sind. Kein Mensch hat diese Macht über dich, liebe Lisa!


    Jesus Christus hat mir geholfen, daß ich wieder Frieden haben kann in meinen Gedanken und Gefühlen. Das ist jetzt 20 Jahre her ...
    Ich wünsche dir von Herzen, daß du Frieden bei Gott finden kannst.
    Wenn du magst, können wir auf kummerchat.com schreiben. Ich bin dort als Serendipity.


    Alles erdenklich Gute und Gottes Segen. Ich weiß, wie groß das Leid ist, das du gerade durchmachst :(

    Hallo Martin,

    ich weiß aus Erfahrung, daß es immer noch Besserung geben kann! Ich hatte etwa 9 Jahre lang paranoide Schizophrenie, wo Medikamente nicht geholfen haben. Heute lebe ich seit 20 Jahren symptomfrei ohne Medikamente. Das ging allerdings nicht von heute auf morgen. Ich mußte schon einiges dafür tun. Letztendlich ist es aber nur möglich geworden, weil Jesus Christus mir geholfen hat. Auch an anderen habe ich gesehen, wie sie stabiler geworden sind - weniger häufig weniger intensive Symptome, weniger oft und allmählich gar nicht mehr in der Psychiatrie, wenn sie sich Gott anvertraut haben. Das heißt nicht, daß sie nicht Symptome hatten! Aber sie haben gelernt, mit ihnen umzugehen.


    Gib bitte niemals auf!!! Du schaffst das! Niemand kennt die Zukunft, auch dein Psychiater nicht. Wenn du aber schon selber glaubst, daß es eh keinen SInn hat zu kämpfen oder was zu probieren, dann wird das zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Jeder Schritt, den du wagst, ist eine Veränderung in Richtung Genesung, sogar wenn es nicht gleich klappen sollte.


    Ich kann mir gut vorstellen, daß du dir jetzt wünschst, wieder "der alte" zu sein. Wer eine Psychose durchgemacht hat, hat Dinge erlebt, die diejenigen, die sowas nicht kennen, nie und nimmer verstehen können. So ein Leid verändert einen. - Ich bin heute nicht dieselbe wie vor meinen Erfahrungen mit Psychose. Durch Gott habe ich ein neues Leben bekommen. Viele meiner Fragen haben sich geklärt, und ich bin glücklich. Heute kann ich sagen, daß ich ohne Psychose nie an diesen Punkt gekommen wäre. Sie ist Teil von mir, Teil meiner Biographie. Aber sie ist kein Schreckgespenst mehr.


    Alles Liebe dir und Gottes Segen auf den Weg,

    Seren

    Es gibt viele, die symptomfrei wurden. Manche davon leben ohne Medikamente.


    Ich persönlich habe etwa 9 Jahre unter chronischen, starken Symptomen gelitten. Jesus Christus von Nazareth hat mir geholfen.

    Er ist mit mir einen Weg gegangen und tut es noch, der es möglich macht, ohne Medikamente symptomfrei zu bleiben.

    Ich lebe nun in einer täglichen Beziehung zu Gott in Gebet und Bibellese.


    Ich möchte dir HoleInMySoul gerne zusprechen, daß es Hoffnung auf ein psychosefreies Leben gibt - auch ohne Medikamente.

    Es ist jedoch ein Weg mit Gott und erfordert harte Arbeit, was nicht von heute auf morgen gelingen kann.

    Es ist ein Festhalten am Glauben und an Gott, obwohl die Umstände vielleicht gerade keinen Anlaß dazu geben.

    Letztendlich entscheidet Gott, ob und wie Er heilt. Die Chance auf Linderung, Besserung und Heilung besteht jedoch.

    Das habe ich schon an einigen Menschen beobachten können, die sich auf Gott/Jesus Christus eingelassen haben.


    Alles Gute wünsch ich dir und Gottes Segen auf den Weg,


    Seren

    Das ist das Verstörende an einer Psychose, daß man Dinge wahrnimmt und für wahr hält, weil sie so real wirken.

    Oder auch weil unser Bauchgefühl sagt, daß sie wahr sind und wir uns nicht vorstellen können, daß es sich auch täuschen kann.


    Nach etwa 9 Jahren heftigen inneren Wahrnehmungen, wie Stimmen, Berührungen, Wahnideen usw.

    bin ich heute 20 Jahre symptomfrei ohne Medikamente.


    Der einzige, der das möglich gemacht hat, ist Jesus Christus von Nazareth.

    Ich hab so viel probiert. Nichts und niemand konnte helfen.


    Gott hört unsere Gebete. Er antwortet nicht immer so, wie wir es uns erhoffen, aber Er ist da für uns.

    Wenn wir offen und ehrlich vor Ihn hintreten und mit Ihm in Kontakt treten, dann geschieht etwas ...

    Hallo Cng,


    weil du gefragt hast, möchte ich gerne antworten. Ich habe 9 Jahre unter Wesen gelitten, die mich gequält haben. Medikamente haben nie gewirkt. Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß als sich diese Wesen bei mir gemeldet haben, ich den Kontakt zu ihnen gesucht habe und ihnen so den Raum erst gab, daß sie in mir wirken konnten. In der esoterischen Literatur fand ich viele der Erfahrungen beschrieben, die ich auch hatte. Darum glaubte ich für lange Zeit deren Erklärungsmodelle. Doch letztendlich wurde es immer schlimmer mit mir. Geholfen haben mir Christen, die mich dabei unterstützten, Gott zu suchen.
    Dabei las ich die Bibel, betete und wuchs in der Erkenntnis darüber, was mit mir da geschehen ist.


    Die Bibel lehrt, daß Jesus Christus von Nazareth Dämonen ausgetrieben und Menschen geheilt hat. Es war bei mir aber keine Spontanheilung, sondern ein langer Weg. Jaggei spricht dabei eine Begebenheit an, wo ich in eine christliche Gemeinde ging und mein Leben Jesus übergab. Das ist ein Gebet, daß ich Jesus in meinem Leben haben möchte und Ihm nachfolgen. Es geht dabei auch darum, daß ich anerkenne, daß Er für meine Sünden auf dem Kreuz vor 2000 Jahren gestorben ist. Als ich das Gebet sprach und das im Glauben annahm, hatte ich ein inneres Erleben: Eine Macht, die stärker war als die Quälgeister, schob sie aus mir heraus. Sie wehren sich, mußten sich aber beugen. Vor meinem inneren Auge sah ich, daß Jesus für meine Sünden am Kreuz starb. Die Folgen meiner Sünden sind mein Leid. Durch sein eigenes Leid hat Jesus die Macht der Sünden und dieser bösen Mächte gebrochen, damit ich frei sein kann.
    Jesus Christus, der Unschuldige, der niemals gesündigt hat, hat die Sünden der Welt - eben auch die meine (!) auf sich genommen, damit ich frei sein kann.


    Doch der Kampf war noch lange nicht gewonnen. Zunächst schien es noch schlimmer als je zuvor mit mir zu werden. Ich mußte lernen, mein Leben in Ordnung zu bringen. Das dauerte noch etwa 6 Monate. Danach hörte ich eine Stimme: "Du hast mir geglaubt. Darum geb ich dir den Frieden." Bis auf wenige Störungen, wenn ich unter starkem Druck stehe, bin ich seitdem symptomfrei. Das gelingt jedoch nur, weil ich mit Jesus durchs Leben gehe und täglich von Ihm lerne. Ich mußte zwar hart kämpfen, aber letzten Endes war es Gottes Gnade - also Sein Geschenk an mich, das ich nicht verdient habe.


    Vielleicht ist dieses Forum nicht der richtige Ort, daß wir uns näher darüber unterhalten. Ich bin öfter mal auf kummerchat.com als Serendipity unterwegs. Du kannst mich dort gerne anschreiben,


    Seren

    Hallo SpaceDirk,


    es ist schön, daß du solche Erfahrungen machen durftest, wo Gott dich beschützt hat :). Glaubst du auch an Jesus Christus?

    Ich wußte es selbst nicht, aber es hat nicht genügt, daß ich an Gott geglaubt hab und versucht hab, möglichst wenig Sünden zu begehen.

    Ich hab Jesus gebraucht. Weil Er meine Sünden auf diesem Kreuz getragen hat. Und daß ich Ihm täglich nachfolge.

    Deshalb hab ich nun seit dem 2.8.2000 Ruhe in mir.


    Was denkst du, wie es bei dir entstanden ist? Bei mir haben sich unsichtbare Wesen gemeldet,

    die mir allerhand faszinierende Dinge vorgegaukelt haben und ich bin drauf eingegangen.

    Die Geister, die ich rief, die wurde ich nicht mehr mit eigener Kraft los.


    Alles Liebe dir und Gottes Segen,

    Seren

    Hallo Admin,


    ich habe keine Negativsymptome, aber wie wir alle mit der Diagnose paranoide Schizophrenie, bin auch ich dünnhäutiger und es kann bei viel Streß zu leichten Symptomen kommen. Diese stehe ich im Glauben zu Gott/Jesus Christus durch. Abgesehen davon habe ich keine Symptome mehr.


    Ich rufe keinesfalls dazu auf, die Medikamente abzusetzen! Wenn sie wirken und man keinen anderen Umgang mit Symptomen hat, geht das - wie wir immer wieder bei Leuten sehen, die eigenmöchtig absetzen - sehr ins Auge! Denn wenn man absetzt, kommen ja die ursprünglichen Lebensthemen, die einen in diesen Zustand gebracht haben, wieder hoch. Wenn man sich nun dafür entschließt, den Weg mit Gott zu gehen, lernt man dabei, Dinge im Glauben durchzustehen. Das heißt nicht, daß schlagartig alle Symptome weg sind! Es ist ein sehr langer, beschwerlicher Weg gewesen.


    Meine Sünden waren der Auslöser für mein Leid. Ich habe - neben den Sünden, die wir alle täglich in Gedanken, Rede und Tat begehen, weil niemand sündlos leben kann - meine Beziehung zu Gott bewußt verlassen und Gottes Gebote sogar übertreten, indem ich mich mit unsichtbaren Wesen eingelassen habe, quasi Kontakte mit ihnen pflegte, also mit ihnen geredet habe und in diese andere faszinierende Welt abgetaucht bin. Über die Jahre hin wurden meine Störungen immer schlimmer. Die Wesen waren nicht meine Freunde, sondern haben mich gequält und dazu aufgerufen, Selbstmord zu begehen. Die Geister, die ich rief, die wurde ich nun nicht mehr los. Tag und Nacht nicht.


    Da du sagst, daß du glaubst, daß Jesus Christus ein Prophet ist, nehme ich an, daß du Moslem bist. Ich selbst war Esoterikerin. Ich habe geglaubt und erfahren, daß es eine unsichtbare Ebene gibt und daß wir mit ihr in Kontakt treten können. Dies fand ich in der Literatur auf vielfältige Weise bestätigt. Sie konnte mich jedoch nicht von meinem Leid befreien, das die Folge meiner Auseinandersetzung mit dieser unsichtbaren Ebene war. Ich wollte diese Wesen wieder loswerden. Und das ging nicht. Neun lange Jahre lang nicht. Auch kein Medikament hat mir geholfen. Ich war Non-Responder.


    Als Kind hatte ich Gottesbegegnungen und wußte, daß es Ihn wirklich gibt. Darum hab ich mich wieder auf die Suche nach Ihm gemacht. Ich wollte genau wissen, wer der Schöpfergott ist. Warum sollte ich an Jesus glauben, bloß weil ich zufällig in einem Land geboren wurde, wo an jeder Ecke Kirchen stehen? Wer sagt mir, daß das wirklich das ist, was Gott will? Ich habe Gott selbst im Gebet gefragt, was die Wahrheit über Ihn ist. Es war ein langer, langer Weg, bis ich erkannt habe, daß die Bibel recht hat, daß Jesus wirklich Gottes Sohn ist und für meine Sünden auf diesem Kreuz gestorben ist. Nur dadurch konnte ihre Macht über mich gebrochen werden und ich bin heute frei von diesen Störungen.


    Als ich einmal ganz verzweifelt war, habe ich mich zu dem Schritt entschlossen, in einer Gemeinde in einem Gebet vor Gott mein Leben Jesus zu übergeben, also einen Bund zu machen, daß ich Ihm ab nun nachfolgen und auf Ihn hören will. In diesem Moment hat eine Macht, die stärker als die mich quälenden Wesen war, diese aus mir hinausgeschoben. Ich sah vor meinem inneren Auge Jesus am Kreuz und daß Er meine Sünden getragen hat, weswegen ich in diese Lage gekommen bin. Er hat sie auf sich genommen und darum habe ich jetzt Frieden.


    Es genügte aber nicht, einfach nur zu glauben, daß Jesus Sohn Gottes ist und meine Sünden getragen hat. Es geht ja um eine Beziehung mit Gott, die ich mit Gebet und Bibellese täglich pflegen muß und wenn ich etwas daraus erkenne, das ich in meinem Leben ändern soll, daß ich das auch tue. Darum kamen die Störungen wieder. Aber ich durfte im Gebet und in der Bibellese lernen, wie ich mit ihnen umgehen soll. Nach etwa 6 Monaten hörte ich eine Stimme, die sagte: "Du hast mir geglaubt. Darum gebe ich dir den Frieden." Ab diesem Moment habe ich Ruhe in mir.

    Das heißt nicht, daß ich nun nie wieder Sorgen und Probleme im Leben haben werde. Aber Gott/Jesus ist mit mir. Ich darf nun auf 19 1/2 Jahre Symptomfreiheit mit wenigen kurzen Phasen leichter Symptome während großem Streß zurückblicken und bezeuge denjenigen, der mir geholfen hat und es weiterhin tut: Gott und Jesus Christus, Gottes Sohn, der für meine Sünden am Kreuz gestorben ist und dem ich täglich nachfolge so gut ich es vermag, wie es die Bibel uns lehrt.


    Ich kann dich nur bitten, Gott den Schöpfer selbst im Gebet zu fragen, wer Er ist und dich auf die Suche nach Ihm zu machen, damit du für dich selbst Klarheit darüber haben kannst. Dabei wünsche ich dir Gottes Segen,


    Seren

    Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß hier mein Nickname erwähnt wurde. Darum möchte ich hier kurz meine Geschichte erzählen:

    Ich litt etwa 9 Jahre an schweren Symptomen der schiizophrenen Psychose, wo kein Medikament geholfen hat.

    Unsichtbare Wesen haben mich gequält, auf mich eingeredet, Schmerzen verursacht, und vieles mehr,

    und es gab keine Möglichkeit, ihnen zu entkommen. In meiner Verzweiflung hatte ich sogar schon Selbstmordversuche verübt.

    Es haben sich jedoch Christen um mich gekümmert. Ich glaubte ihnen natürlich nicht :).

    Weil diese Menschen nicht aufgegeben haben, konnte ich wieder meinen Weg zurück zu Gott finden

    und Ihn fragen, ob es ein Buch oder eine Gemeinschaft gibt, die von Ihm zeugt.

    Denn daß Gott sich offenbaren kann, wenn man Ihn fragt, das habe ich geglaubt.

    Und dann begann ein langer, komplizierter Weg, auf dem ich gelernt habe, mit Gott durchs Leben zu gehen.

    Ich mußte monatelang gegen Dauerbeschallung, Schmerzen und vieles im Glauben ankämpfen.

    Ich war jedoch nicht mehr allein. Jemand war an meiner Seite und ist es noch, der mich beschützte.

    Am Ende dieses beschwerlichen Teils habe ich eine Stimme gehört, die gesagt hat: "Du hast mir geglaubt. darum geb ich dir den Frieden."

    Ab diesem Moment hatte ich Frieden vor diesen Erscheinungen.

    Falls etwas Schwaches kurzfristig auftaucht, dann weiß ich, wohin ich mich wenden muß: Gott/Jesus Christus.

    Meine Stabilität verdanke ich Jesus Christus, der für meine Sünden am Kreuz gestorben ist und der mit mir durchs Leben geht.

    Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne anschreiben.

    Seren