Beiträge von mattk

    Zitat

    Ich weiß einfach nicht weiter und meine Nerven sind mittlerweile wirklich am Ende. Ich liebe sie wirklich sehr

    Beziehungen können toxisch sein, oder sich dahin entwickeln, aus vielerlei Gründen.


    Die Frage ist, ob du das weiterhin möchtest, für sie da sein willst, unter der Bedingung, dass du weiterhin von ihr so beeinflusst wirst.


    Mir wäre das zu viel. Ich weiss aus Erfahrung, dass gesunde Distanz essentiell sein kann um Veränderung zu schaffen. Eine Trennung oder Pause bietet Raum, Gewohntes, wie Verhaltensmuster aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu reflektieren. Eventuell benötigt sie diesen Raum.

    Aber vielleicht braucht sie dich auch weiterhin an ihrer Seite. Zusammen kann man viel erreichen und leichter durch schwere Zeiten gehen.



    Es ist sehr traurig. Ich wünsche euch beiden das Beste.

    Auster

    Verständlich.

    Geht mir ähnlich.


    Du bist nicht allein. Sofern das irgendwie helfen mag.


    Als grundlegend eher optimistischer Mensch, muss ich aber sagen, dass ich daran glaube, dass auch bei dir Auster eine Beziehung möglich wäre. Es fehlt nur der passende Gegenpart, egal wie chaotisch, schwierig es sein mag.

    Hi Minimi

    ..ein weiterer Kämpfer hm?

    Du bist da nicht allein


    Mir geht es ähnlich. Ich habe gelernt damit umzugehen, auch wenn ich mir mittlerweile kaum noch vorstellen kann, ein normales Leben führen zu können, in welchem ich unbesorgt am täglichen Leben da draußen teilnehmen kann. (geregeltes Einkommen, Familiengründung, Feiern, Lebensgenuss)


    Ich habe gelernt allein zu sein und Einsamkeit auszuhalten. Das Gefühl der Einsamkeit ist mittlerweile nur noch selten, taucht aber hier und da an besonderen Momenten wieder auf. Manchmal Morgens, wenn ein neuer Tag anbricht und mir schlagartig bewusst wird, wie gefangen ich bin. Manchmal, wenn ich aus dem Fenster rausschaue, an einem sonnigen wundervollen Tag..... wenn eine lachende, singende Clique im Auto vorbeifährt.... wenn ich rausgehe und mir die Freiheit vieler Mitmenschen direkt ins Auge sticht, deren Beziehungen usw...


    Ich bin jetzt 32 und nehme diese Gedanken schon ca. 10 Jahre wahr. Derzeit scheinen bestimmte Themen wieder sehr wichtig zu sein, die stimme sagt: "ich bemühe mich nicht genug, du bist schwul, du bist frech, ich ärgere dich, ich lese deine Gedanken, sie wissen alles über dich, usw.. bla bla bla...)

    Das ist unglaublich anstrengend und macht mich wütend und traurig zugleich. Es sorgt für Verzweiflung, Isolierung, Einsamkeit, Misstrauen usw..


    Weiterhin, erneut, bin ich auf der Suche nach einer Psychotherapeutin. Mittlerweile habe ich mir vorgenommen einfach mal irgendein Medikament zu nehmen, egal wie unpersönlich, unsympathisch die/der therapeut/in ist.. (ja ich weiß... es muss eine Distanz aufrechterhalten bleiben zwischen Patient und Therapeut, das meine ich aber nicht. Es geht mir darum, etwas über mich zu erfahren, meine Erlebnisse kennenlernen zu wollen, anstatt kurzerhand zu entscheiden: nehmen sie Medikamente und fertig. Das reicht mir nicht und sorgt für absolutes Misstrauen!)


    Meine Gefangenschaft kann ich so zusammenfassen: Mir begegnen draußen Menschen, wie eine Art Spiegel zu dem was in mir vorgeht. Als wüssten sie über mich, die auftauchenden Gedanken, auch meine bewussten Gedanken bescheid. Denn seid 10 Jahren "äußern sie sich immer wieder dazu, wenn ich raus gehe". Als stehen die auftauchenden, mich ärgernden Gedanken mit den Äußerungen der Menschen in Verbindung.


    Dementsprechend fühle ich mich bewacht, gefangen, beobachtet, geärgert.


    Wie oft war ich als rational denkender, hinterfragender und intektueller Mensch (also nicht einfach unbewusst oder unreflektiert) an dem Punkt, an welchem ich dachte: "Wie kann das sein?". Wie kann es sein, dass die Äusserungen da draußen von Menschen in meiner Gegenwart, so perfekt auf mich abgeschnitten sind? Und das auch so angreifend? So als wüssten sie exakt, welche knöpfe zu drücken seien. Und das von wildfremdesten Menschen.. Als verfolge mich ein Wesen, welches die Menschen als Sprachrohr nutzt, um mich negativ zu beeinflussen. Von Leuten, die einfach am vorbeilaufen und sind und sich unterhalten und ich nur kurz gewisse Worte aufschnappe.


    Ich erinnere mich an eine für mich besondere und entscheidende Situation: Ich war wieder in der Stadt gewesen, habe versucht mich unter die Menschen zu mischen. Wieder habe ich Beschriebenes erlebt. Am Boden zerstört, ohne Energie.. Auf dem Heimweg.. ging ich in mich... Fragte mich.. "was ist an mir so falsch", "was habe ich euch angetan", "hasst ihr mich?,"seid ihr alle rassistisch?"


    Und direkt in diesem Moment lief ein Ehepaar an mir vorbei. Aus dem Gespräch heraus, welches die beiden zu halten schienen, sah mich die Frau an und sagte: "Ja!"


    Seitdem habe ich für mich, mit dem beschriebenen Phänomen entschieden, mich soweit zu isolieren, dass ich möglichst wenig rausgehe und möglichst wenig Kontakt zu Menschen habe. Sie tun mir absolut nicht gut!


    Ich glaube im Grunde schon, dass es gute, liebe Menschen gibt, doch in meiner Welt begegne ich ihnen evtl. nicht oder nur sehr wenig.


    Schon jetzt mache ich mir wieder Gedanken darüber, ob sich hierauf jemand meldet, der sich an meinem Geschriebenen auslässt, mich als Zielscheibe nutzt. Aber wie oft hab ich das schon durch? Wie oft habe ich mich angreifbar gemacht und von außen kam es anstrengend zurück.


    Ich halte es aus. Ich bin durch Verzweiflung, Angst, Sorge, Trauer, seelischem Schmerz, Einsamkeit, Ausgrenzung durch. Was immer hier geschieht, was das Universum hier verzapft, ich gehe es durch, muss es wohl und glücklicherweise nicht für immer.



    Ich glaube dass es besser war dich zu trennen. Du hast auf dich gehört und deine Ressourcen betrachtet/geachtet. Wenn möglich, lass das aber keinen Anlass sein, dich noch mehr zu isolieren. Versuche einer Selbsthilfegruppe, einem Verein.. irgendetwas beizutreten.

    So könnte Neues in dein Leben treten.


    Ich habe tief gegraben und bin wagemutig weit gesegelt in unbekannte Gewässer, soweit ich konnte...

    ...aber ich musste enttäuschend feststellen, dass ich da Draußen keinen Schatz finden konnte...

    ...einen Schatz, welcher mich von meinen Dämonen befreien hätte können. Danach zu suchen kann ich dir trotzdem raten,

    solange du noch Kraft dafür findest.


    Niedergeschlagen fand ich dann dennoch in mir selbst eine gewisse Lösung. Wenn ich da draußen nichts finden konnte, mir vergeblich Veränderung wünsche, bleibt mir nur... Akzeptanz! Es hinzunehmen, wie es gerade ist... dann stellt sich eine gewisse Ruhe ein, weil ich erstmal nicht unter dem Druck stehe, unbedingt suchen zu müssen und im Moment ankomme. Dann darf ich einfach dasein, ohne einer wünschenswerteren Vorstellung eines "besseren Ichs" zu entsprechen.


    Du bist nicht allein und ich wünsche Dir alles Gute und Heilung/Glück

    Zitat

    Höre Stimmen seit 3 Jahren.

    Hallo Marco.

    Habe das jetzt erst gelesen und bedanke mich für deine Erfahrungen.


    Sieht auch nicht gut aus bei dir. Wie mir scheint sogar heftiger.


    Klingt wie nach einem Geistwesen, eine Art Besetzung findest du nicht? Ich würde es so am ehesten bei mir beschreiben.

    Denn auch wenn es oft Unsinn zu labern scheint, es reagiert, antwortet und weiss, wie man jemanden ärgert oder ängstigt.


    Ich wurde in den letzten Jahren immer wieder durch gewisse Situationen davon überzeugt,

    dass es nicht einfach nur Einbildung ist, sondern Charakter hat. Eine Art von Person jeglicher Art.

    (Gerade sagt es "süß")

    Jetzt gerade, wie ich darüber nachdenke, wie das "süß" gemeint sein könnte, sagt es "sorry".


    ...


    Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass es gut ist zu wissen, nicht allein zu sein und ich dir wünsche,

    dass du Besserung findest!

    Vllt müssen wir einen Geist austreiben, wer weis..

    Vllt sind Kräfte am Werk, die die Gesellschaft nicht kennt oder ablehnt.


    Ich hoffe wir finden für diese Art von Erfahrung eine gerechte Entlohnung,

    oder wir begegnen irgendwann einmal diesem Wesen und dürfen dieses zur Rede stellen..

    ...und entscheiden, was mit diesem geschieht..


    alles Gute

    Dem nutzloser Esser Dasein den ganzen ohne Erwerbsminderung zu entgegnen, dafür ist der soziale Block geschaffen, um noch ohne dass man für sich Königsmacher braucht Gutes einem selbst wieder fahren zu lassen, wofür andere ihre 40 Stunden die Woche zu machen (Freizeit)

    Man kann sich auch ans Parlament auf Phoenix setzen und politisch gebildet allen auf die Sprünge helfen, sodass zumindest Betrag von einem kommt. Ansonst hat man kein Saufgelage von der Teilhabe sonstwie.

    ich hab kein Wort verstanden und bin aber irgendwie froh darüber.^^ Wirkst du etwas spießbürgerlich oder versteh ich das falsch?

    Nebenwirkungen: Ich hab geschlafen, wie ein Stein und habe mich morgens auch genauso gefühlt!

    Ich bin über den Tag gar nicht mehr richtig wach geworden... und ich war in einem regelrecht "unbewussten" Zustand, was mich mehr im sozialen Kontakt verunsicherte. Ich fühlte mich ruhig gestellt, wie ein Zombie.. kein schöner Zustand!


    positive Effekte, habe ich bei mir nicht erkennen können. Ich war dadurch nicht besser drauf oder sowas..

    Bis ich 12 war, war bei mir auch alles "normal".. dann sind die familiären Prägungen und psychischen Reaktionen nach oben gekommen. Ich habe angefangen mich zurückzuziehen und mit Menschen nicht mehr klar zu kommen. Sie verunsicherten mich zu beginn so extrem, dass ich langsam Vereinstätigkeit und Musik aufgeben musste und Freunde nicht mehr sehen wollte/konnte. Ich habe schon damals sehr gut allein die Zeit verbringen können. War stets kreativ.

    Ich würde sagen, dass es um eine Identitätskrise und Vertrauensproblematik an sich ging, wer bin ich, was bin ich, wer sind meine Eltern, wer sind die andren Menschen?...

    Ich bin seid dem schon immer "hinterher"... nicht nur, weil ich immer mehr alles vernachlässigte, sondern weil auch alles erschwert war. Alles war durchzogen von Selbstzweifeln, Ängsten, Gedanken....

    Mich hat das bis jetzt immer mehr zurückgedrängt. Mit der Zeit habe ich aber auch gelernt damit umzugehen.

    Den Frust, die Verzweiflung und den inneren Schmerz bezüglich Freundschaft, Beziehungen und Sexualität habe ich durch. Auch dass ich beruflich herumirrte und nun weiss, dass das so nichts vernünftiges werden kann, hab ich durch. Gesellschaftlichen Statussymbolen, Werten, nicht entsprechen zu können, habe ich durch..

    Ich habe gelernt, anders zu sein bzw. nicht dagegen ankommen zu können. Ich habe es stets versucht und bin immer an meine Grenzen gestoßen und habe dann immer wieder ernüchternd realisieren dürfen, dass ich die benötigten Kompetenzen nicht habe.. Ich bin viel zu verunsichert und belastet.


    Der alte Freundeskreis, den ich früher schon (bevor ich 12 war) aufgebaut hatte, verflüchtigte sich dann zur Zeit des Studiums/Arbeit ganz. Ich gebe zu, damals wusste ich gar nicht, was mir geschieht.. ich bin von Psychiatrie zu Psychiatrie und wollte mich einfach nur heilen...

    Bis jetzt habe ich keine Freunde. Ich lebe seid ich 18 war, alleine. Es gab mal kurze Beziehungen, mit Frauen, dennoch immer unzufriedenstellend, für beide Seiten.


    Ich habe seid 2 Jahren aufgehört Frauen anzusprechen und gehe Blickkontakten mittlerweile ganz aus dem Weg.

    Ich bin klein wie eine Maus, aber bin auch stark wie ein Elefant, wenn ich bedenke, was ich alles ertrug, ertrage..


    Ich suche nicht aktiv, aber ich würde mir Freunde wünschen, die mehr zu mir passen.. Ich habe damals in einem Kolleg Leute etwas kennengelernt, aber bemerkte schnell, dass wir nicht auf einer Längenlinie waren..


    Ich glaube im Grunde ein ganz anderer Mensch zu sein. Irgendetwas ist früher über mich gekommen und hat alles an sich gerissen, mich und meine Persönlichkeit gestört. Ich weiss, wie es ist sich aufzuraffen und es wieder und wieder zu versuchen. Mal wieder in eine Psychiatrie, zu einem Psychiater, zu einem Therapeut, Frauen anzusprechen, andrer Job usw... usw.. und ich will das mittlerweile aber nicht mehr.. Es ist mir schon anstrengend genug.


    Zusätzlich habe ich gegen 20 meine angenehme Begleiterin gefunden. Eine unerträglich, nervige Stimme, die genau weiss, mit was sie mich ärgern kann.. Und sie sagt, dass sie das auch will, sie sagt ich habe es verdient und sie hasse mich.


    Na dann..


    Ich bin jetzt 31.. kann darüber als mal lachen und meist nur den Kopf schütteln..

    Ich komme mehr oder weniger klar allein, kann mich selbst mittlerweile nicht besonders ab, wenn man bedenkt, wie schwer ich mir mit mir selbst tue..

    Wünsche mir tolle Beziehungen, kann aber mittlerweile damit leben, dass Wünsche nicht realisierbar sind.

    Ich hab trotz veganer Ernährung diese Stimmen erlebt. Egal, wie ich esse, es macht keinen Unterschied. Dennoch stimme ich zu, dass das allgemeine Wohlbefinden / Vitalität.. steigen kann.

    In andren Fällen kann es auch von Vorteil sein, genussvoll mit Essen zu kompensieren.

    Ich habe mal mit nem Kollegen gekifft. Ich weiss aber noch, dass ich weit früher schon Probleme hatte. Das Kiffen hab ich schnell sein lassen, da es mich sehr negativ beeinflusste.


    Ich hatte seid meiner Pubertät Identitätsprobleme. Damit hat alles begonnen. Ich schätze die Ursachen liegen in Misshandlung durch Vater, plötzliches Verschwinden des Vaters (mit 6) und dann mit 6 das Einziehen bei Stiefeltern, welche im Endeffekt nicht sehr emotional sein konnten...


    Interessant! Ich denke auch, dass die Stimme einer Frau zuzuordnen ist und nicht in mir wie eine Krankheit wirkt, sondern eingegeben wird, von Aussen...


    Sie sagt mir zur Zeit ständig:

    "ich höre dir zu"

    "Fettsack"

    "ich ärgere dich"

    "ich hasse dich"

    naja ich wollte nur in den Raum werfen, dass der angebliche Reichtum auch Krankheiten mit sich bringen kann. Man sieht evtl. den Wald vor Bäumen nicht mehr. Man entfernt sich immer mehr von der Natur. Man kann durch mediale Beeinflussung kaum selbstständige Sichtweisen erlangen.


    Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft, unser System all die Krankheiten hervorbringt. Oder nennen wir es die Richtung der Entwicklung, der Menschheit. Ich denke es liegen ungesunde Ursachen zu Grunde, die in unserer "zivilisierten" Welt oft übersehen werden, weil sie als unwichtig, normal gehalten werden.

    Hallo Julia:)


    Nein, ich nehme keine Tabletten. Ich habe früher mal Antidepressiva verschrieben bekommen, welche aber keine positive Veränderung brachten.


    Die Stimmen begannen bei mir erst später gegen 20..jetzt bin ich 31. Ich esse gern und kompensiere damit. Ich sehe einfach nicht, wie ich so ein normales, erfülltes Leben leben kann...


    Ich halte nichts von Medikamenten,vorallem weil ich glaube, dass ich nicht krank bin, sondern besetzt.. Keine Ahnung.. Aber letztenendes, werde ich auch Medis einschmeissen, da es sich nicht bessert. Es sind immer Phasen. Mal ist die Stimme leiser oder paar Tage auch mal weg und dann ist sie wieder extrem laut, anstrengend und ärgernd. Wobei sich auch das Aussen (die Mitmenschen so verhalten, wie ich finde) am lautesten wird die Stimme, wenn ich gereizt bin, kaputt, entnervt... Ich nenne sie nicht ohne Grund "A...loch"


    Klar ist das extrem Julia. Manche mag es ausgleichen, wenn sie arbeiten. Womöglich ist man so abgelenkt, dass die Gedanken und Stimmen ruhig sind. Für andere ist nebenbei noch zu arbeiten.. viel zu anstrengend. Wie du sagst, man kommt ausgepowert nach Hause und hat kaum mehr Zeit..


    Schon dass du nen Hund hast! Ich habe mir überlegt in geraumer Zeit auch einen zu haben. Sie sind immer da und liebevoller Begleiter. Das is viel Wert..

    Ich war früher in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, danach in einer Reha und später ambulant in Verbindung mit ner Erwachsenen Psychiatrie zwecks Medikamente. Auch hatte ich sehr früh ne Gesprächstherapie, später nen Psychiater, welcher mir die Medikamente, die ich in der Psychiatrie bekam, verschrieb.


    Wenn irgendwas davon gut in Erinnerung blieb, dann die Gesprächstherapie. Diese Frau war so nett und hat wirklich zugehört. Alle andern vermittelten mir ein sehr seltsames Gefühl..


    Diagnostiziert wurde früher zuerst, Depression und Soziale Phobie. Später hieß es dann.. dass das weniger zutreffen.. Eher Psychose.


    Angefangen hat alles mit 12. Die Stimmen aber erst mit ca. 20. Mittlerweile bin ich 31.


    Ich hab nicht sehr viele Medikamente genommen, dennoch anfangs Antidepressiva wie Seroquel und Fluoxetin.. Das hat so wenig gebracht, sogar eher negativ beeinflusst, dass ich das alleine absetzte.

    Ganz ehrlich. Es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass da Medis helfen. Mir sagt die Stimme ganz klar, wenn ich drüber nachdenke, wieso... Dass sie mich ärgert. Sie reagiert auf meine Gedanken und antwortet oder beeinflusst schlau, als wüsste sie genau, welche Knöpfe sie drücken muss.

    Für mich ist das ein höheres Wesen. Wenn auch ein Arschloch... Aber wer sagt dass höhere Wesen gut sein müssen?

    Nein. Habe bisher keine Medikamente diesbezüglich eingenommen. Ich will es nicht wirklich.. Ich halte mich im Grunde gar nicht für krank. Ich denke eher, dass etwas, wie ein Parasit in mir drin ist. Ne Art Besetzung oder so..

    Aber im Endeffekt bleibt nichts andres übrig, als die Media auch mal zu probieren. Das Prozedere, Medikamente besorgen, Psychiater.. Empfinde ich wiederum als entwürdigend und nervig..

    Ja geht mir nicht anders..

    Es sind bei mir dennoch nicht nur Beleidigungen (90%). Beim Rest scheint mir dieses Wesen zuzuhören und gleich darauf zu antworten.. Wenn ich bspw. drüber nachdenke, wie mich das belastet.. keinen Fuss vor die Tür setzen will.. kommt dann öfters mal: "Entschuldigung".


    Als ich letzt aufwachte vernahm ich die Stimme klar und deutlich: "Ich bin geisteskrank"


    Aber inwiefern ich das einordnen soll, weiss ich nicht wirklich.. Die Frage steht für mich derzeit wieder primär im Raum, WER oder WAS diese Stimme ist und wieso sie das tut. Eventuell war das ne Art von Antwort..


    Danke Julia, ich wünsche dir und den andren auch Genesung. Es ist wirklich ein Fluch..


    Natürlich geht das Thema nicht an mir vorbei.. Ich hab deswegen auch leicht Übergewicht. Ich darf mir auch immer wieder "Fettsack" anhören.. Aber das geht noch.. Es gibt viel nervigere Dinge, die es an mir auslässt.

    passt mir irgendwie!!! Heute hatte ich den Gedanken auch..."Militär"...

    Damals dachte ich an Haarp, wobei das nur waage Betrachtungen von mir waren...


    Was ich gedanklich dazu wahrnehme sind Gedanken wie: "Ich übernehme jetzt.."


    Als würde jemand jetzt die gedankliche Beeinflussung, welche irgendwie beobachtet werden würde, weiterverfolgen. Wie beim Militär. Wenn sich 2 Mitarbeiter an einer Art Bildschirm ablösen.


    Im Grunde.. finde ich das gar nicht mal so abwegig. Sry aber ich halte vom Militär so wenig! Ich könnte mir vorstellen, dass diese Idioten mittlerweile solche Erfindungen realisiert haben könnten...

    Ich erlebe gedankliche Beeinflussung sowohl in meinen Gedanken, als eine Stimme, als auch durch menschen, die ich draußen antreffe. Sie reden meist über irgendwelche themen, und was ich auch aufnehme, ist meist passend zu meiner derzeitigen Verfassung. Synchron zu meinem Empfinden. Ich habe das natürlich oft hinterfragt, ob das nicht einfach nur Einbildung sei, dennoch waren viele aufnehmbare Worte so passend, so treffend, zu meiner derzeitigen Lage oder zu meinen vorigen Gedanken, dass ich mich regelrecht beobachtet fühle, als würde mir etwas so antworten wollen...


    Ich denke mittlerweile, dass es ein Wesen, eine Art Bewusstsein hinter allen Wesenheiten ist, das sich synchron an mir auslässt. Manchmal denke ich natürlich auch, dass mich andere menschen bewusst angreifen, ärgern..aber ich tendiere eher dazu, dass das nicht bewusst geschieht...


    Das distanziert mich natürlich automatisch.. mittlerweile möchte ich so wenig wie möglich unter Menschen...


    Leider muss ich mir zuhause auch gedankliche Beeinflussung reinziehen. Ständig meldet sich eine Stimme, die mich zu 80% ärgert. Sie sagt das auch. "ich versuche dich zu ärgern".. Ich wiederum nenne sie das "Arschloch"....


    Ich denke schon seid 10 Jahren an Selbstmord und wünsche mir eigtl. nichts mehr anderes. Für mich ist es Erlösung! Ich kann ja überhaupt nicht mehr am Leben teilnehmen und fühle mich beabsichtigt geärgert...


    Kennt ihr sowas?