Beiträge von Maggi

    Warum bringst du das denn immer mit Esoterik in Verbindung Jagna?

    Das es so etwas wie einen 7. Sinn gibt das ist ja mehr oder weniger erwiesen, dazu muss man kein Meister sein um das zu erkennen. Gut ist man ein gläubiger-religiöser Mensch, so wird man auch die Neigung haben an Telepathie / Heiliger Geist oder wie auch immer zu glauben.

    Ist es deswegen Krank? Nein nur wenn man mit dieser Wahrnehmung Schwierigkeiten wie in der Psychose bekommt und krankhaft sich damit beschäftigen muss oder darunter leidet.

    Stimmen können einerseits vom Unterbewusstsein kommen oder auch von Umwelteinflüssen. Ist schwer, gerade da ich keine Stimmen habe kann ich dir diese Frage kaum beantworten. Diese müsstest du dir Selbst stellen Jagna woher diese Stimmen kommen und was diese für dich bedeuten. Innen - Gott/Satan oder Außen - Telepathie von anderen Menschen/Geistern etc.


    Was würdest du sagen was wahr ist Da Janga?

    Ich würde weder Ärzte noch irgend welche Meister in eine bestimmte Ecke stellen und es jeden ein Stückweit selbst lassen was er glauben möchte, da die Psychose einen Sinn haben kann muss man da womöglich einen Mittelweg finden, da weder das eine noch das andere Extrem einen wirklich weiterbringt. Eher so Extreme und Überzeugungen die man kaum wissen kann abbauen und eben mit Beweisen und Fakten da herangehen.

    Hast du einen Beweis für Telepathie? Ich habe in der Psychose Eindrücke gesammelt die in der Richtung gehen, aber kann eben keinen Beweis erbringen da es auch ganz andere Zusammenhänge geben kann und zusehr über so etwas nachzudenken einen nur krank machen würde. Ärzte übertreiben es womöglich etwas und versuchen damit den Patienten durch so ein Extrem in die Realität zurückzubringen. Esoterische Meister übertreiben es auch wenn man sich Quasi zu sehr auf Glauben verlässt, dann glaubt man eben auch Dinge die es so kaum gibt und das wäre dann schnell ein Wahn oder Psychose.

    Gibt eben immer noch das Unbekannte, was man Erforschen und Ergründen kann, kann schon helfen wenn man sich selbst eine Meinung bildet und eine gemäßigte beruhigende Sicht auf diese Dinge entwickelt. Das wäre eher eine Aufgabe der Ärzte anstatt ein Extrem einzunehmen eben sachlich an diesen Sachen heranzugehen und konkrete Vorschläge zu machen wie man sinnvollerweise mit diesen Glaubensvorstellungen/ Wahn umgehen kann.

    Zusätzlich habe ich noch Vitamin K2 was man z.B. hier preiswert bekommt:

    https://www.medpex.de/multivit…amin-k2-kapseln-p10827798


    und Vitamin D 1000 I.E. :

    https://www.medpex.de/vitamin-…in-d3-tabletten-p10544155


    Ob diese Vitamine etwas bringen weis ich nicht, aber Vitamin D soll einen leichten antidepressiven Effekt haben und das K2 soll helfen das man das Vitamin D auch gut aufnehmen kann.



    Wenn ich zuwenig vom Bupropion einnehme und etwa nach den 300mg morgens die 150mg Nachmittags vergesse, dann neige ich zu innere Unruhe, wie ein Brodeln, Bewegungsdrang oder Spannung. Von daher würde ich jeden empfehlen da schon 450-600mg als Zieldosis sich zu suchen wenn man damit ganz ohne Neuroleptika klar kommen möchte.

    Das Citalopram ca.30-40mg ist bei dieser Anwendung mit Bupropion wichtig, damit man nach dem absetzen des Neuroleptikums(in meinem Fall Aripiprazol) keine Schlafstörungen und Depressionen bekommt und auch keinen Rückfall, da Bupropion alleine eben zu schwach ist und nur die Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin abdeckt, ist Citalopram was selektiv auf das Serotonin wirkt ergänzend dann sehr gut und erst dann kann es mit diesen Beiden relativ hochdosierten ADs klappen gänzlich auf die Neuroleptika zu verzichten.

    Citalopram also SSRIs wie auch Fluoxetin können allein eingenommen Unruhe verstärken und können damit auch wenn man Akut psychotisch ist das Wahnhafte verstärken, von daher sollte man mit diesen Wirkstoff etwas vorsichtiger sein und entweder zusammen mit einem Neuroleptikum einnehmen oder eben das Bupropion das hochdosiert auch gegen diese Unruhe hilft und dann kann Citalopram auch sinnvoll bei Psychosen eingesetzt werden und das Zünglein an der Waage sein damit man stabil bleibt.

    Hi,


    Ja, kenne das auch und war besonders schlimm am Anfang der Erkrankung, da hatte ich Risperdal und konnte auch kaum über die Krankheit reden, da vieles noch viel zu Aktuell oder Akut war.


    Braucht einerseits Zeit und die richtigen Medikamente damit man Selbstsicherheit zurückbekommt und ist zeitweise auch eine Art Selbstschutz wenn man unsicher ist und erstmal selbst mit den Problemen klarkommen möchte oder sich weniger zutraut, da eben die Medis auch stark einschränken und man erstmal akzeptieren muss einen Gang runterzuschalten und vorsichtiger zu sein, also auch sinnvoll zum Teil.


    Mit Aripiprazol das du ja auch hast wurde ich eher etwas selbstsicherer oder offenen bezüglich meiner Psychotischen-Probleme, wenn du da im engen Freundeskreis oder Familie Menschen hast mit denen du über deine Erkrankung reden kannst oder etwa hier im Forum, dann kann das auch dazu beitragen das du dich Selbstsicherer fühlst, also wen du diese Probleme kennst und Freunde die damit umgehen können wissen was du für Probleme hast, dann kann es helfen und Spannungen abbauen, wenn man sich aber unsicher fühlt und es zuviel Überwindung kostet dann vielleicht besser nach diesen Gefühlen gehen.


    Medikamentös macht das sehr viel unterschied.. Mit Aripiprazol war ich etwa offener, fast schon zu direkt und wurde vom sprechen und so viel selbstsicherer, aber gleichzeitig gab es auch Situationen wo ich mich sehr zurückgezogen oder ruhig verhalten habe, in Situationen wo es schwieriger war.

    Teilweise hilft es ja sich seinen Ängsten zu stellen, aber eben sollte man auch besonderes Vorsichtig sein wenn es einen körperlich und mental eben weniger gut geht und andere von der Erkrankung nix wissen sollten oder kaum damit umgehen können dann macht es Sinn weniger Selbstsicher zu sein, da es ja auch Defizite sind oder wenn man einen Verantwortungsvollen Job machen muss was vor der Erkrankung kein Problem war und man jetzt vorsichtig ist da man mehr Fehler macht unkonzentriert ist oder allgemein instabiler von der Verfassung.


    Also den Dingen muss man Zeit geben und das wird auch besser, oft muss man erstmal selbst lernen damit umzugehen bevor man mit anderen darüber reden kann. Selbstsicherheit findet man auch oft indem man Dinge regelmäßig macht und dann wird man sich damit immer sicherer wo man anfangs eben sich schwer tut was ja auch verständlich ist und richtig wenn man weniger Selbstsicherheit hat, wäre anderesherum ja auch gefährlich.


    In der Erkrankung und so können diese Ängste und Gefühle übersteigert sein und da sollte man bisschen versuchen so extreme abzubauen und wo man kann die Probleme überdenken und irgendwo seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen indem man sich seinen Schwächen und Stärken besser bewusst wird und etwa auch an seinen Schwächen arbeitet(mit wissen darüber etc.), was dann zu mehr Selbstsicherheit führt.


    Medikamente machen sehr viel aus. Also wenn man weniger Neuroleptika einnimmt wird man vermutlich eher selbstsicher, da diese NLs ja dämpfen und ruhig stellen kann das auch eben da sehr dazu führen sich eingeschränkt und weniger selbstsicher zu fühlen. Von daher könnte man mit der Dosis runtergehen 5mg beim Aripiprazol kann noch sehr gut wirken. Da du schon Aripiprazol hast glaube ich da vom Neuroleptikum eher weniger das andere NLs da besser wären, aber die haben alle ihre Vor- und Nachteile.


    Im Grunde braucht es seine Zeit und die Bewältigung der Erkrankung und Probleme und das wird dann viel viel besser, also besser wie vor der Erkrankung mit der Selbstsicherheit und so, zumindest in vielen Dingen kann das viel besser werden. Also das kommt eher damit, wie besser man sich auskennt und körperlich/geistig fühlt und je gesünder man ist, dann wird man automatisch wieder sicher darin.


    Etwa kann das Aripiprazol unruhig machen und auch beim Autofahren wäre ich vorsichtig, wenn man da also unsicher ist und vorsichtig oder sich fahren lässt kann das eben auch ganz gesund und wichtig sein, Ängste und so haben ja auch Gründe und schützen einen selbst vor Gefahren.


    Mein Tipp wäre vor allem da Aripiprazol zu reduzieren(später wenn es geht abzusetzen) und die Antidepressiva/Nikotinentwöhnung(Bupropion später +Citalopram) gegen Unruhe einzunehmen die auch einen antipsychotischen Effekt bei richtiger Einnahme haben. Damit kann man gegen die Negativsymptome der Erkrankung sehr viel machen und auch die Positivsymptome und Restsymptome verbessern auch eben das Aripiprazol zumindest weit reduzieren und absetzen wäre dann möglich und das wenn sich da Gesundheitlich viel verbessert steigert auch die Selbstsicherheit und alles, da man eben wieder anders am Leben teilnehmen kann und weniger Stress und Probleme hat.

    Hier nochmal bezüglich der Anwendung und Umstellung:

    Neuroleptika absetzen mit Antidepressiva (Bupropion + Citalopram)

    Macht Sinn sich für so etwas Zeit zu nehmen oder an den psychotischen Problemen zu arbeiten, sich zu mäßigen oder darüber zu schreiben in einen Rahmen wie hier im Forum.


    Braucht eben auch Zeit aber ich kann dir sagen das bei mir heute wieder alles gut ist und ich auch mit diesen Dingen zu kämpfen hatte, heute ist es zumindest wesentlich einfacher.


    Welche Situationen belasten dich sehr, vielleicht hast du ein paar Beispiele, dann könnte man mal das beurteilen woher diese Unsicherheiten kommen könnten und was du so dagegen machen kannst um das abzubauen..

    "Reizüberflutung" glaube ich.. kann sein das es noch einen anderen Begriff dafür gibt..


    habe statt 10 mg 15mg abilify bekommen. So viel hat es aber nicht gebracht.

    Ja also abilify soll etwa bei 10mg schon die maximale Wirkung haben, 15mg sind also weniger Sinnvoll. 5mg reichen auch oft aus und Restsymptome hat man allgemein mit dem Medikament etwas, dafür ist es aber relativ gut verträglich und akut sehr Wirkungsvoll also eher stärker wie andere NLs.

    Kann auch sein das 10mg zuviel sind und daher diese Symptome gekommen sind und du mit 5mg besser fahren würdest. Gibt auch Gegenteilige Wirkungen und Aripiprazol ist an sich sehr stark von der Wirkung auf das Dopamin.

    Mein Tipp wäre also auf 10 und eventuell dann auf 5mg runterzugehen und erstmal 150mg Bupropion(SNDRI Antidepressivum/Nikotinentwöhnung) zusätzlich einzunehmen. Das begünstigt die innere Ruhe/Ausgeglichenheit und damit kann man auch das Aripiprazol einfacher in sehr geringen Dosierungen unter 5mg anwenden. Also ist da auch eher eine bessere antipsychotische Wirkung zu erwarten in der Kombination.

    Später eventuell auch Citalopram noch ..


    An sich finde ich ist Aripiprazol ein sehr gutes Medikament das sich mit diesen ADs wirklich sehr gut eignet, von daher würde ich dir empfehlen da erstmal dabei zu bleiben da andere NLs schwieriger sein können und meist deutlich mehr Nebenwirkungen haben.

    Gibt es denn auch objektive Gründe , das du verliebt bist oder ist das mehr nur so ein Gefühl oder Naturverbundenheit?


    Kann viel mit der Psychose zu tun haben gerade wenn man Akut ist verliebt man sich eher schneller oder intensiver als wenn man mit Medikamenten da gefühlsmäßig etwas abgeflacht ist oder desinteressiert.


    Kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Müsstest du bisschen mehr darüber erzählen und wie es dich so geht ob du Medikamente einnimmst und welche. Also ich würde sehr vieles wie man sich fühlt bei einer Psychose von Medikamenten und Erkrankung abhängig machen und gibt ja auch affektive (Gefühl) Psychosen wo das stärker betroffen ist. Bei mir ist des eine Schizophrene Psychose aber wurde auch schizoaffektive Störung festgestellt.


    Könnte bei dir vielleicht so etwas in der Art sein, aber schwer zu sagen, bin auch kein Arzt oder so, aber so von den eigenen Erfahrungen kann so eine Psychose ganz unterschiedlich sein und es braucht Zeit und die richtigen Medikamente um sich da und allgemein gut zu stabilisieren. So übertriebene Gefühle können schnell kippen in Ängste oder anderes, ich hab das eher als belastend empfunden und ist heute zum Glück vieles besser geworden..

    Herzlich Willkommen im Forum :-)


    Mit Stimmen oder so habe ich keine Erfahrung, kenne aber vom Autoradio so etwas wo durch Funkabbrüche wie Satzfetzen eines anderen Programms kurz übertragen wurden. Kann man sich das vielleicht so in etwa vorstellen?


    Hab mir damals auch so Dinge wie das hier diesbezüglich mal angeschaut da diese Wörter aus den Zusammenhang gerissen einen anderen Sinn ergaben zu dem was ich dachte etwa bezogen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Morph


    Diese Bezugserlebnisse von denen du schreibst kenne ich auch und waren bei mir auch unter den Neuroleptika leicht vorhanden, also da muss man bisschen schauen wie gut die Medikamente helfen oder was man für Möglichkeiten hat. Hier im Forum wird eine medikamentöse Behandlungsalterntive zu den Neuroleptika angeboten, wo 2 gut verträgliche Antidepressiva das Neuroleptikum komplett ersetzen können und die Symptomatik Positiv-(Bezugsideen etc.) und Negativsymptome(Motivationslosigkeit etc.) sich deutlich verbessern können. Also das kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen mal zu probieren und mit seinen Arzt/Psychiater darüber zu reden.

    Neuroleptika absetzen mit Antidepressiva (Bupropion + Citalopram)


    Helfen würde wenn du hier mal deine Medikamente die du zur Zeit einnimmst und bereits bekommen hast aufschreibst, die Dosierungen und wie du diese auch tatsächlich zur Zeit anwendest. An sich sollten die Neuroleptika zwar diese Positivsymptome und Bezugsideen dämpfen und minimieren aber ist eben auch oft so das man sich mit ein paar Restsymptomen gerade zu Beginn so einer Behandlung abfinden muss und das auch mit den Nebenwirkungen abwägen. Da höhere Dosierungen oft mehr Nebenwirkungen auch mehr Negativsymptome machen von den Neuroleptika aber diese Positivsymptome auch etwas mehr zurückhalten können.


    Da kann man häufig viel bei den Medikamenten und Dosierungen machen um diese Beziehungsideen oder Eindrücke etwas abzumildern.


    Ich würde mich keinen Kopf wegen diesen Dingen machen, da spielt einen meistens das Gehirn nur einen streich. Vielleicht eine Art der Selbstmotivation und vielleicht solltest du diese Zusammenhänge versuchen zur eigenen Motivation wenn du es schwer vermeiden kannst damit konfrontiert zu werden. Das ist mehr wie ein Tick würde ich sagen und es würde auch helfen wenn du versuchst Radio/Fernsehen oder wo das sehr verstärkt auftritt zu meiden so das es in einen Bereich bleibt wo du einigermaßen damit klarkommst. Das kann mit anderen Medikamenten/Therapieoptionen oder wenn man diese Dinge als Quatsch abtun kann wieder besser werden. Auch würde ich das Interesse für diese Dinge auch als eine Art Sucht sehen die man wenn man es schon kaum ganz wegbekommt nur Maßvoll sich antun sollte und auch lernen sollte zwischen diesen psychotischen Dingen und der Realität eine Trennlinie zu finden und auch versuchen dich mehr auf das was da in Wirklichkeit gesagt wird zu konzentrieren, also weniger Gedanklich in diese psychotische Welten abzugleiten so das du nach und nach auch von selbst das Interesse verlierst.


    Ich würde also diese psychotischen Dinge als Wahrnehmungsstörung einordnen die du derzeit hast was eben auch seine Zeit braucht bis man das Gedanklich eingeordnet hat und einen für sich gesunden sozialverträglichen Umgang damit hat wenn man es derzeit schon schwer wegblenden kann.


    Wie fühlst du dich zur Zeit und wie hat dir die Behandlung Arzt Klinik bisher geholfen?


    Viele Dinge können wenn man einen guten Umgang mit den Symptomen findet und Medikamentös die Möglichkeiten nutzt die man hat wirklich enorm besser werden...

    Ja bestimmt! So Wahrnehmungsveränderungen sind Medikamente und Erkrankungsabhängig, diese eher krasseren Positivsymptome wie Optische Halluzinationen bekommt man mit den Neuroleptika auch recht einfach weg.


    Also musst dir da glaube ich keine Sorgen machen, aber es macht Sinn so etwas mit seinem Arzt zu besprechen und wenn du Medikamentös diese Änderungen hier in betracht ziehst kann das sehr viel helfen..

    Wie lange hast du den schon?

    Ich glaube das man zumindest anfangs die ersten 1-2 Jahre gute Neuroleptika braucht um sich einigermaßen zu stabilisieren(auch mit zusätzlichen Antidepressiva die da eher schwächer wirken sollten) und später dann wenn man seine Psychose einigermaßen geordnet hat oder die Probleme besser verarbeitet, dann glaube ich kann man es mit diese speziellen Antidepressiva schaffen die NLs zu reduzieren und ganz abzusetzen. Bei mir waren es ja vielleicht so 6 Jahre NLs und ich glaube da hätte man schon während dessen mehr machen können mit diesen ADs die ich jetzt einnehme und wo es ohne Neuroleptika klappt.


    Schwierig ob ich vorher wenn ich das schon gehabt hätte gesund geworden wäre oder so gut damit klarkommen würde wie heute, da ich heute ja auch aufgrund dieses Erlebens viel besser weis mit diesen Symptomen oder Zufällen die man sich schwer erklären kann umzugehen und eben das ganze irgendwie auf eine gesunde Wissensbasis zu stellen ist finde ich auch sehr wichtig um sich besser zu Erden und so..

    Doch ich verstehe dich, nur habe ich auch eine Verantwortung den Usern gegenüber.


    Die Mitglieder können hier alle Fragen stellen die sie wollen und die Medikamente sind ein Teil der Behandlung auch ist Bupropion(Elontril)+Citalopram(beides ADs) ein Teil dieser Behandlungsstrategie und du wertest es über weil ich mich darauf fixiere und den Betroffenen das ausführlich erkläre, weil es sonnst keiner machen würde und diese dann sehen können wo sie bleiben.


    Hier das Thema steht zur Diskussion, hier kannst du Kritisch über mich schreiben und schauen ob du mit deinen Propagandaansichten über das "Elontril" im Recht liegst. Du solltest selbst erkennen das der Wahrheitsgehalt deiner Aussage minimal ist nach meinen Erklärungen und von daher man solche Aussagen und überwertige Ideen getrennt behandeln muss um sich da weniger hineinzureiten. Viele Betroffene haben nur wenig Ahnung von den Nebenwirkungen und fühlen sich da schnell verängstigt wenn ihnen eine Nebenwirkung von der Packungsbeilage ihres Medikaments vorgelesen wird, von daher bitte ich eben um sachliche Diskussionen und das man da auf konstruktiver Weise sich von den Meinungen her annähert.


    Ich behaupte ja nur das du übertreibst und du diese Risiken anderes Einschätzt als man es sollte gerade einem Psychotiker gegenüber der ganz andere und wirklich gefährliche Medikamente hat wird ein als sicher und verträglich geltendes Antidepressivum wohl kaum umhauen, aber es macht Sinn auch über Risiken zu schreiben und diese Propaganda die eben im Internet läuft bloszustellen und die Fakten offenzulegen.

    Willkommen im Forum!


    Hier findest du eine Möglichkeit die Neuroleptika abzusetzen. Ist eine ganz neue Behandlungsstrategie und selbst erprobt!


    Man benötigt 2 Antidepressiva und eventuell ein anderes Neuroleptikum da es sein könnte das Amisulprid da weniger gut funktioniert. Müsstest du schauen.


    Hier der Link zur Anleitung mit Dosierungen etc.:

    Neuroleptika absetzen mit Antidepressiva (Bupropion + Citalopram)


    Ein Antidepressivum ist sehr wichtig da das komplette Absetzen der NLs ähnlich wie Entzugserscheinungen sind, da gibt es Bupropion ein SNDRI Antidepresssivum und Nikotinentwöhnungsmittel das innerlich ruhig macht aber auch nur einen Teil der Wirkung hat die man braucht um komplett die NLs loszuwerden.


    Zusätzlich noch Citalopram was ein SSRI Antidepressivum ist.


    Mit den Beiden ADs gleichzeitig die gezielt auf Noradrenalin Dopamin und Serotonin wirken kann es bei entsprechend hohen Dosierungen klappen und sich die Psychose sogar deutlich stabilisieren. Als Neuroleptikum würde ich Aripiprazol 5mg empfehlen, mit Amisulprid habe ich da kaum Erfahrung und denke es wäre einfacher wenn es möglich ist komplett zu tauschen als da herumzuexperimentieren. Aripiprazol wirkt mehr auf den D2 Rezeptor und ähnelt von daher eher den typischen NLs also ist bisschen ein anderes Atypisches NL wo andere wie Amisulprid etwas anders ansetzen und mehr Nebenwirkungen zu erwarten sind.


    Wäre im Grunde ja auch nur zum Absetzen und begleitend das Neuroleptikum mit den beiden Antidepressiva, die sich da auch so ganz günstig auswirken.

    Kenne das auch von Zeiten wo ich Akut gewesen bin auch so kann es auch mit den Medikamenten Wahrnehmungsveränderungen geben.

    Kann vieles sein, etwa zu hohe oder zu niedrige NL Dosierung oder das die Medikamente das begünstigen oder eben die Psychose selbst die hat bei mir auch Farbwahrnehmung und anderes verstärkt.

    Wenn du erst etwas umgestellt hast oder verändert, dann kann es auch sein das der Körper sich daran gewöhnen muss und es sich dann wieder von selbst legt, wenn du das schon länger hast, dann wäre was umzustellen sinnvoll. Sanny du hast doch mit deiner Ärztin darüber gesprochen und sie würde das Fluoxetin(SSRI) auf Bupropion(SNDRI) umstellen. So etwas kann schon einen großen Unterschied machen und sollte zusätzlich stabilisieren. Fluoxetin wäre aber später auch gut, also macht Sinn die Medikamente aufzuheben und es später eventuell zusätzlich einzunehmen.

    Akute Psychose ist ja wenn man ganz unbehandelt ist oder einen psychotischen Schub hat, Medikamente absetzt etc.


    Man bewegt sich vor der Ersterkrankung/Ausbruch der Psychose langsam da hinein und entfremdet sich, bis man dann mal an völlig unrealistischen Dingen glaubt und den Bezug zur Realität verliert. Zumindest teilweise, da man diese Dinge die man da sieht oder erlebt schwer einordnen kann.


    Mit wirkungsvollen Neuroleptika wie Aripiprazol ist man innerhalb 1-2 Wochen von Akutsymptomen befreit. Wahn und anderes können aber weiterhin da sein und bis sich das ganze richtig stabilisiert hat können Monate und Jahre vergehen oder auch weiterhin Restsymptome auftauchen, da NLs eben keine Wundermittel sind und ähnliche Nachteile haben wie Nutzen. Teils sind die Chancen ganz ohne Neuroleptika bei einer Ersterkrankung höher als wenn man NLs wie üblich bekommt und kaum im Stande dann ist diese wieder abzusetzen, da die Absetzpsychosen heftiger sein können als es erträglich ist.


    Mein Tipp wäre sich einersteits Beruflich entlasten, Hilfe zu suchen und Hilfen in Anspruch zu nehmen die es Finanziell so gibt wie Erwerbsminderungsrente etc. damit man überhaupt ein paar Sicherheiten hat, an denen es bei der Erkrankung an sich schon mangelt. Man sollte wirklich auf sich aufpassen das man keine für sich und andere Gefährliche Tätigkeiten macht wie Autofahren oder andere Dinge wo Unfälle passieren können nur mit extremer Vorsicht oder wenn man merkt da Schwierigkeiten zu haben sich alternativen suchen und lieber nix tun als das man sich oder anderen aufgrund von Konzentrations oder anderen Problemen etwas antut kaputt macht etc. selbst wenn es ohne Absicht ist sollte man erkennen wo die Eigenen Grenzen liegen die sich durch die Medikamente und Erkrankung extrem verschieben können im Vergleich zu vorher und das muss man erstmal akzeptieren.


    Mein Tipp wäre den Gründen auf die Schliche zu kommen also sich mit der Erkrankung und Verarbeitung der Symptome zu beschäftigen. Lernen den eigenen Egoismus zu überwinden und wenn man im Wahn ist eben vor allem auch diese Dinge beachten sollte die man wegblendet oder ignoriert, kaum wahrhaben möchte, also sich ein umfängliches Bild über die Situation zu machen und das ganze indem man sich Detailwissen und ein tieferes objektiveres Verständnis zulegt dann neu bewertet und damit dem Wahn Gedanklich abschwächen oder bewusst machen kann wie diese Gefühle in einen entstehen und ob diese Erfahrungen die diesen zugrunde liegen überhaupt richtig sind, da es ja auch eine Art "Über-Ich" bei Freud gibt was durch Schule und Erziehung anerzogen ist, würde ich eben die Dinge in Frage stellen die man sonnst automatisch vertraut, etwa die Ärzte die man blind Vertraut oder vertrauen soll oder das eigene Weltbild überdenken ob das was man da glaubt vielleicht nur eine Halbwahrheit ist und mit Anfang 20ig wo die Psychose ausbricht hat man eben noch keine geistige Reife erlangt und man kann die Erkrankung nutzen um sich selbst weiterzubringen/entwickeln indem man diese Zeit nutzt um an sich selbst zu arbeiten, da in der Psychose auch die Probleme die man geistig haben kann viel stärker zu tragen kommen, kann man daraus viel lernen und das kann dann später zu einer inneren Ruhe und besseren Selbstbewustsein führen wenn man diese schwierigen Dinge erlebt hat und für andere mit ähnlichen Problemen mehr Verständnis aufbringen kann und keine gesellschaftlichen Vorurteile mehr hat die man bevor man erkrankt ist vermutlich ebenso gegenüber diesen unbekannten psychischen Dingen und Erkrankungen hatte.


    Also daraus lernen, aber wichtig sind die Medikamente, damit man einigermaßen Stabil ist, da die Psychose und starke Ängste auch sehr gefährlich für sich und andere werden können und man bei übertriebenen Überzeugungen vorsichtig sein sollte muss man schauen sich da wirklich sehr gute Hilfe zu suchen, die du bezüglich der Medikamente hier findest. Ärzte und so haben auch nur einen Teil der Wahrheit auf den Schirm und von daher sollte man da auch entsprechend ein gesundes Misstrauen haben wie auch sich selbst und anderen gegenüber. Oft gibt es Dinge die einen bestätigen im Wahn und ebenso daneben oder falsch sich im Nachhinein herausstellen, also sollte man auf solche Bestätigungen der eigenen Einstellung oder Meinung weniger geben und lieber produktiv diese Dinge überdenken. Man steht als Betroffener meiner Meinung zwischen so gedanklichen Welten wo andere fester eingebunden sind ist man durch die Erkrankung wie herausgebrochen, das kann einen Freiheiten geben aber ebenso einschränken so das man eben die Veränderungen im Leben durch die Erkrankung akzeptieren und annehmen muss. Da sollte man das Positive drin sehen und später wenn es einen besser geht dann sieht man das auch mit anderen Augen als in der Situation wo einen das Emotional und so mitnimmt und stärker betrifft oder stört. Also auch von so Dingen kann man lernen und später wenn man seinen Charakter ausgebildet hat und wieder Gesund ist dann kann es gut sein das andere im Beruf und auch so einen mit Handkuss haben wollen.


    Mein Tipp wäre Medikamentös das hier auszuprobieren, was ich kürzlich nochmal zusammengefasst und überarbeitet habe:

    Neuroleptika absetzen mit Antidepressiva (Bupropion + Citalopram)


    Bisschen sich hier im Forum und auch so schlau über die Erkrankung und Symptome machen über die eigenen Probleme reden, sich die Erfahrungen anderer und Umgang damit anhören um einfacher Strategien entwickeln zu können mit diesen Problemen umzugehen, also auch mit so irrealen Dingen einen gesunden Umgang finden und das man zumindest etwas anders ist kann man annehmen, also vielleicht bisschen davon trennen was Privates angeht und Psychotisches, so das man ganz bewusst beide Realitäten im Kopf zulässt die Glaubenswelt und die Objektive Realität wo man klare Bezüge hat. Also diese Grenze die ziemlich unklar sein kann zwischen Realität und Psychose sucht, damit wenn man sich mal in einer Akuteren Situation befindet einem zumindest klar ist das man sich das womöglich nur einbildet und man ein Gefühl für die Medikamente und Wirkstoffe hat wieweit diese einen da helfen können. Da lohnt es sich schon auch wenn man entsprechend vorsichtig und möglichst mit ärztlicher Begleitung da herangeht. Sich da bewusst auch die richtige Hilfe such und ein Stückweit eigenverantwortlich ist und ein Stückweit auch selbst über sich zu bestimmen anstatt das alles vertrauensvoll ganz in die Hände der Ärzte zu legen.

    Habe das Thema hierhin erstmal verschoben, Titel kann auch nachträglich geändert werden.


    Finde den Beitrag recht gut, da viele Dinge auch schwer widerlegbares angesprochen wird ist es finde ich Sinnvoll das genau auszudiskutieren. Bezügliche der persönlichen Kritik an mir möchte ich mich dann an dieser Stelle auch Rechtfertigen und erklären können warum meine Meinung da etwas abweicht und welche Ziele das Forum hat.



    Vorsicht mit der Reduktion von Abilify und Neuroleptika generell,wenn die letzte Psychose noch nicht so lange her ist.

    Ich wäre auch vorsichtig mit Bupropion und vor allem mit der Höchstdosis davon,da es Krampfanfälle verursachen kann(in den USA gab es in der Vergangenheit Todesfälle dadurch).

    Krampfanfälle etwa sind zwar gefährlich aber in der Regel nix tödliches, ob diese bei Bupropion(SNDRI) einer Epilepsie gleichkommen bezweifle ich etwas, aber wäre eben im Bereich des Möglichen oder wo man aufpassen muss.


    Mein Tipp wäre von daher keine abrupten Dosisveränderungen zu machen um den Körper bei so einer Umstellungsfase weniger zu stressen. Bupropion kann auch über den Empfehlungen von 300mg eingesetzt werden und das macht meiner Meinung nach Sinn so 450-600mg als Zieldosis sich zu suchen. 150mg ist die kleinste Dosis und kann Anfangs schon relativ stark sein bezüglich Schlafstörungen etwa, von daher würde ich da erstmal einige Monate 150-300mg einnehmen um diese Nebenwirkungen und Gegenmaßnahmen wie etwa Aripiprazol-Bedarf auszuloten und später wenn sich das erfolgreich eingespielt hat und man bei höheren Dosierungen sich besser oder ruhiger fühlt diese zu steigern.


    Bei mir ist es so das ich Anfangs schon mit 150mg Schlafprobleme hatte und 300mg auch gefühlt mehr Nebenwirkungen hatte, als sich das aber eingespielt hat waren 450mg-600mg dann besser und haben auch keine Schlafprobleme zusammen mit dem Aripiprazol-Bedarf oder jetzt dem Citalopram(SSRI) mehr gemacht.


    ab 600mg soll das Risiko für Krampfanfälle deutlich ansteigen, von daher wäre meine Empfehlung etwa 450mg als Zieldosis sich zu setzen und schauen was dem Körper gut tut, also selbst ein Gespür zu bekommen wieviel Wirkstoff man in der jeweiligen Umstellungsphase braucht und angenehm von der Wirkung ist.


    Bei 450mg soll übrigens die Gefahr für Krampfanfälle bei 0,1%(Laut Packungsbeilage liegen, das bedeutet 1/1000 Personen haben einen Krampfanfall(wobei das ja keine richtige Epilepsie sein muss) 0,07-0,09 ist der Placebowert wenn man kein Bupropion einnehmen würde ist die Gefahr für Krampfanfälle ähnlich hoch.


    Da dieser Wirkstoff bei Psychosen aber hilft und Nützlich ist, bezweifle ich das sich das Risiko steigert wenn man die Medikamente einigermaßen Verantwortungsvoll einnimmt. Risiken gibt es laut Packungsbeilage mit üblichen Neuroleptika deutlich höhere, da diese Krampfanfälle eben da häufig mit 1% angegeben werden (Packungsbeilage) aber dort keine Aufklärung wie beim Bupropion stattfindet, da NLs eine allgemein harte Substanzklasse ist und man die Risiken und Nebenwirkungen kleinredet ist es schwer da einen Vergleich anzustellen, aber man erkennt eben gut das unterschiedliches Maß angelegt wird und das es unterschiedliche Risikogruppen gibt.

    Epileptiker nehmen auch Antiepilepsiemittel wie Valproat ein die diese Krampfschwelle steigern aber damit vermutlich auch die Verletztlichkeit wenn man mal kein Medikament hat und von daher kann und sollte man auch die Medikamente die genutzt werden in frage stellen können, die sich häufig von der Wirkung her kaum vom Placebo unterscheiden und wo Epilepsie eben trotzdem auftreten kann. Mein Vater hatte eine Gehirn OP bezüglich eines Tumors und ich habe einen Epilepsieanfall mit eigenen Augen zuhause schon gesehen. Das ist tatsächlich für so eine Risikogruppe gefährlich da der Körper wie einen extremen Schüttelfrost hat so das sich Muskeln ohne das man Kontrolle hat willkürlich am ganzen Körper wie ein Zittern stark anspannen und lösen. Von daher eben auch gefährlich wo man so einen Anfall hat und das so etwas tödliche Risiken hat wie auch andere Risiken die einen tagtäglich begegnen ist klar.


    Es geht also keine Gefahr vom Bupropion aus, nur früher wurden deutlich höhere Dosierungen eingesetzt und man hatte keine Retardmedikamente die den Wirkstoff im laufe von Stunden freigeben. Da ist das eben viel schneller ins Blut gegangen früher und deswegen gab es auch mit den alten Medikamenten die vielleicht vor 20 Jahren eingesetzt wurden oder bei den Zulassungsstudien vor 30 Jahren eben diesbezüglich andere Risiken als Heute und man sollte auch das was im Internet und auf Wikipedia steht weniger für Bares nehmen, da es häufig sehr unseriöse und Einseitige Quellen sind oder sich Lobbyverbände dahinter verbergen. Etwa hat die Zigarettenindustrie wohl weniger Interesse das Bupropion eingesetzt wird, wo es ja Nikotinentwöhnungsmittel ist und es da auch Quellen im Netz die anscheinend belegen können das die Tabakindustrie sich in die Psychoseforschung einmischt/eingemischt hat, ist das einfach ein gefährliches Spannungsgebiet von unterschiedlichen Interessensverbänden und häufig geht es eben ums Geld und man redet sich die Dinge dann schön oder anders als sie sind oder betreibt wie mit den Krampfanfällen Abschreckung und Ängste, auch wenn die Folgen von Tabakkonsum erheblich höher/gefährlicher sind und man mit Bupropion überhaupt als Betroffener teilweise erst das Rauchen einstellen kann. 80% der Schizophrenen sind Raucher, dagegen stehen 20% der Normalbevölkerung die rauchen. Also ist es völlig logisch das Bupropion als Nikotinentwöhnungsmittel nützlich ist, aber wenn Leute in der Forschung sitzen die die Betroffenen zu Werbezwecke missbrauchen oder als Konsumenten abzocken wollen, wo man im laufe seines Lebens als Raucher ein Haus verraucht vom Vermögenswert, so ist das und die Folgen des Tabakkonsums gerade für Betroffene die eh schon labiler sind und zum Teil deutlich zuviel rauchen eben eine echte Gefahr.


    Da muss man die Risiken auch mal abwägen, da man als Betroffener häufig eh schon am Existenzminimum lebt, ist das Geld für Zigaretten eben häufig ein Grund für die zusätzliche Verarmung und Verwahrlosung von Betroffenen. Rauchen schadet da es ein Suchtstoff ist und auch die Psychose begünstigt auch wenn eben kurz(paar Minuten) dieser beruhigende Effekt da ist, so ist es eben etwas was die Erkrankung begünstigt und sogar ein Auslöser davon ist oder sein kann, dass etwa der Körper in einen Suchtzustand versetzt wird und sich damit das Dopaminungleichgewicht bishin zu einer Psychose steigert.


    Es stimmt,dass 15mg Abilify recht hoch ist,doch die Reduktion von Abilify sollte sehr vorsichtig und in kleinen Schritten erfolgen (zum Beispiel 10mg 4-8 Wochen beibehalten und erst runter auf 7,5mg,wenn sich keine Symptome einstellen).

    Ich habe einen Entzug von Abilify hinter mir,und das war kein Spass,da ich fast psychotisch dabei geworden bin.

    Dem stimme ich zu. Da sind 4-8 Wochen ein guter Zeitraum und der Schritt von 10 auf 5mg ist womöglich etwas groß wobei ich keine Ahnung habe ob es 7,5mg Aripiprazol überhaupt gibt. Gibt es diese Dosierung und wie erreicht man 7,5mg wenn die Tabletten schwer teilbar sind? Vermutlich höchstens wenn man einen Tag 5mg und darauf folgend 10mg einnimmt. Also ich habe auch auf "Psychiatrietogo" schon davon gelesen das 7,5mg Aripiprazol dort als gute Erhaltungsdosis angegeben ist. 5mg hatte ich etwa im Akutfall und auch Bedarfsweise und das war gerade genug und wirkte Akut trotzdem besser als übliche NLs die ich zum Teil auf Anschlag bekommen habe. Ist also auch an sich ein Wirkstoff der sich deutlich von üblichen NLs unterscheidet und von daher von der Handhabung vermutlich etwas ganz anderes ist. Hauptsächlich wirkt er ja auf den D2 Rezeptor also ist eher ähnlich den typischen NLs und womöglich sind von daher auch kleine Dosierungen viel realisitscher und möglich. Selbst waren 5mg genau richtig bei mir 2,5mg waren bei einen Selbstversuch etwas zu wenig was man ja merkt wenn man bisschen Gefühl für seine Symptome hat die auch nur Begrenzt mit den NLs behandelt werden, also es so und so eine Abwägung zwischen Restsymptomen und Negativsymptomen ist wenn es etwa um die Dosierung der Medikamente geht und übertrieben hohe Dosierungen auch zu Symptomen führen können ähnlich wie bei einer zu kleinen Aripiprazoldosis dann ebenso verstärkt Negativsymptome auftreten (können). Gibt für die Medikamente eben eine Art therapeutisches Fenster und zeitweise kann es auch Sinn haben das Dopamin stärker zu dämpfen um sich stabilisieren zu können und eine art Gegenpol zum psychotischen Gefühlszustand aufzubauen.


    Der Entzug aller Neuroleptika gerade wenn man komplett absetzen möchte ist schlimm. Reduzieren klappt meist bis zu kleinen Wirkdosierungen recht gut, aber irgendwann ist man unter der Dosis die man brauchen würde und diese kann eben auch variieren, je nachdem welche weiteren Medikamente man hat und Bupropion(SNDRI) hilft vor allem gegen diesen Entzug und SSRIs wie Fluoxetion können gerade dann beim absetzen auch wenn sie sonnst weniger nützlich sind, genau das Richtige sein um Gefühle und Libido etwas zu dämpfen und Stimmung aufzuhellen, was sonnst das Neuroleptikum macht.


    Also gibt einige Faktoren die man beachten muss wo selbst Ärzte erstmal dahintersteigen müssen und von daher die Betroffenen auch ein Stückweit lernen müssen eigenverantwortlich auch im Bezug auf ihre Medikamente zu sein, da diese Einstellungsarbeit oft auch selbst angestrebt oder gemacht werden muss und ich hier im Forum einen Rahmen vorgebe indem das relativ Sicher und Problemfrei möglich sein sollte. Also realistische Ziele und keine blinden Absetzempfehlungen der Neuroleptika was zu extremer Unruhe, Rückfällen und Stimmungsschwankungen führen kann und wo eben diese ADs sich sehr schützend auswirken und dieses Risiko minimieren und an sich absetzen oder reduzieren der NLs erst ermöglichen.


    Von daher ist es gut und Wichtig so, da eh 80 % der Betroffenen bereits in den ersten 1-2 Jahren ihre Medikamente absetzen, könnte man sich fragen ob diese das Eigenverantwortlich tun oder ob der Arzt aufgrund fehlender Unterstützung oder Begleitung eine Mitverantwortung trägt.


    Also ist schwierig aber eben wichtig das es zumindest eine Möglichkeit wie die mit Bupropion + Citalopram(ADs) + Aripiprazol (NL Bedarf/Absetzen) die Möglichkeit gibt in einen einigermaßen sicheren Rahmen diese NLs überhaupt einnehmen zu können, da diese häufig eben trotzdem Unruhe, Müdigkeit und andere Nachteile haben die oft unterschätzt oder vernachlässigt werden.


    Schwieriges Thema würde ich sagen, dass mit den Schlafproblemen hatte ich auch, was sich in den Griff zu bekommen ist, z.B. mit minimalen Dosierungen Aripiprazol 5mg über einen kurzen Zeitraum oder mit einem zusätzlichen SSRI wie Citalorpam zum Bupropion. Fluoxetin(SSRI) sollte auch klappen.


    So bin ich auch grundsätzlich eher gegen SSRIs wenn diese im Alleingang eingesetzt werden, da diese innere Unruhe steigern und was die Psychose angeht Verwirrung auch Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen begünstigen, auch Wahn so verstärken können, was aber wenn man als Hauptmedikament Bupropion hat was dem entgegenwirkt kein Problem mehr ist und wo sich diese Medikamente sehr gut ergänzen können.


    Also klar viel Theorie und Einzelerfahrungen dabei, aber man muss eben seine Bezüge setzen und ich weis ungefähr wieweit ich mir selbst trauen kann und habe da eben eigene Erfahrungen die sehr realitätsnahe sind, auch wenn es keine echten Studiennachweise dafür geben mag das Bupropion etwa sehr Sinnvoll ist so ist das aber weniger meine Schuld oder Sache wenn Leute ein Milliardengeschäft mit den Medikamenten machen und auf Heilung keinen Wert mehr legen oder diese gar unterbinden wollen indem sie wichtige Wirkstoffe ausklammern oder ähnliches.


    Schwierig und ich möchte mich eben auch weiterhin dafür einsetzen, dass man entsprechend gut Aufklärt und die Propaganda in und um der Psychiatrie mal aufhört, da es kein Spaß ist wenn tagtäglich Menschen/Betroffene daran elendig verrecken müssen oder sollen und keine Hilfe zu erwarten haben von den Ärzten die ja sonnst wer weis wie schlau sind und auch Psychiater einen Eid abgelegt haben sollten.


    Schwieriges und sensibles Thema, aber weil du das Thema Zensur ansprichst so ist Propaganda oft kaum etwas anderes und dieser hast du dich bedient indem du einen wahren Kern (mögliche Krampfanfälle) herausstellst und überbewertet so das der Leser keinen Bezug und Orientieren hat und Ängste ihn dazu treiben das Ganze überzubewerten. Angst ist ein Mittel um Macht auf Menschen auszuüben und ich möchte es in einem Forum für psychisch Kranke vermeiden das man Grundlos mit Ängsten spielt die nur weiter in die irre führen und die Probleme eher verschärfen anstatt das man vernünftig sich austauschen kann und die realen Hintergründe beleuchtet.


    Irgendwann muss auch mal gut sein und ich hoffe zumindest auf etwas Verständnis zu stoßen und vielleicht können wir das als Diskussionsgrundlage hernehmen und uns wo es Sinn macht annähern, wo es von den Argumenten vertretbar ist und eine realistische Pro- Kontra Diskussion führen ohne in Schwarz/Weis Mustern zu rutschen.


    Habe also nix gegen Meinungen wenn man sich mal einigen kann irgendwo auf ähnliche Sichtweisen oder den Gegenüber zumindest richtig versteht und einschätzen kann. Sind eben mühsame Diskussionen und würde dann eben wie man an meiner Antwort erkennt das Thema bei einer Vorstellung etc. sprengen und Betroffene überfordern die sich bisher weniger mit der Materie auseinandergesetzt haben.


    Wie ist deine Meinung zu meinen Argumenten und wo kannst du dich annähern(deine Meinung anpassen) oder wo erkennst du Probleme wo du Absolut dieser Überzeugung bist das ich etwa unverantwortlich handle mit meinen Empfehlungen etc. ?


    Die Erfahrungslage ist zudem eben dünn, aber wenn die Forschung kein Interesse zeigt das per Studien zu belegen oder wiederlegen, so bleibt einen als Betroffener nix anderes als sich selbst zu helfen und andere zu begleiten und in die Möglichkeit zu versetzen sich selbst überhaupt helfen zu können.

    Sehr gut!

    Bupropion(SNDRI) ersetzt kein Fluoxetin(SSRI) und macht in der Kombination damit eher Sinn als ohne Fluoxetin.


    So würde ich dir empfehlen nur zu beginn das Fluoxetion eventuell kurzzeitig abzusetzen bezüglich Nebenwirkungen und Wechselwirkungen die bei einem neuen Medikament auftreten können. Später würde ich es aber wieder einnehmen das Fluoxetion und auch die Aripiprazoldosis senken.


    Also bei 15mg Aripiprazol wirst du weder vom Fluoxetion noch Bupropion eine ausreichende Wirkung haben so das es eher mild wirken sollte und vielleicht etwas deine Negativsymptome verbessert.


    Also ich würde es auch so machen erstmal zum Aripiprazol das Bupropion statt dem Fluoxetin geben und anschließend eben auch weiter zustätzlich Fluoxetion weiter einnehmen.


    SSRI(Fluoxetin) bedeutet selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer


    SNDRI(Bupropion) bedeutet selektiver Noradrenalin und Dopaminwiederaufnahmehemmer.


    Beides also unterschiedliche Botenstoffe die angesprochen werden und üblicherweise wirken die Meisten standard ADs auf Serotonin (unter anderem)


    Bupropion kann man gut Kombinieren mit anderen ADs und es macht auch Sinn da Fluoxetin etwa die Libido senkt und eine stärkere Antidepressive Wirkung gerade zusätzlich da sein kann. Also wäre Sinnvoll aber erstmal auf Bupropion umstellen wäre meiner Meinung nach wichtiger als das Fluoxetin was man später dann ja immer noch dazubekommen kann und es da bei Wechselwirkungen einige Alternative SSRIs gibt.

    Das Problem ist ja das man Gefühlsmäßig bei einer Psychose Grenzwertig unterwegs ist. Also reizbarer und Emotionaler, man ist zudem zu leichgläubig das man sich zusehr auf sein Gefühl verlässt. Von daher ist diese gefühlsmäßige Abschirmung schon Sinnvoll. Die NLs machen das zwar verstärkt, aber das kann gerade in der Akutbehandlung sinnvoll sein um diese Veränderungen zu erkennen und wie es mit dieser Reizabschirmung ist. Also man sieht die Dinge ein Stück weit realistischer.

    Auch ist das Antidepressiv wenn die Gefühle abgeschirmt werden, dann kann man nur schwer trauern, wo in der Psychose oder bei einen sehr Depressiven diese Gefühle überhand nehmen können, etwa wenn man ständig trauern muss etc.


    Neuroleptika können da schon helfen Abstand zu bekommen und das hat von daher Sinn aber man hat eben Negativsymptome die sehr quälend und ungünstig sein können da man kaum Motivation mehr hat.


    Also ohne NLs wird man rückfällig in der Regel und von daher muss man diese wegen ihrer antipsychotischen Wirkweise notgedrungen einnehmen.


    Besser sind die Antidepressiva, da schirmen SSRIs(Citalopram oder Fluoxetin) Gefühlsmäßig ab und SNDRI(Bupropion) hilft gegen dem psychotischen und Stimmungsschwankungen, Negativsymptome Sucht und Müdigkeit.


    ADs sind sogesehen besser da man wenn diese Hochdosiert sind damit deutlich besser klarkommen kann als mit NLs. Negativsymptome sind ja auch eine Art Dämpfung und womöglich ist diese Situation der Schwäche auch ein Stückweit gut wenn man in irgend einen Wahn steckt und herunterkommen muss, also akut schon Sinnvoll würde ich sagen sind NLs klar und meist hat man gar keine Alternative dazu weil ADs meist nur zusätzlich gegeben werden und planlos, so das deren Wirkung kaum im positiven Sinn durchdringt..


    Also ist leider so das Negativsymptome immer ein Stückweit unter NLs was starke Medikamente sind da sind, was mit den Dopamin zu tun hat das da überall gedämpft wird.


    Sinnvoll wäre womöglich zu beginn NLs zusammen mit ADs einzunehmen und später mit möglichst wenig oder eben ganz ohne NLs so das die ADs diese Aufgabe ganz übernehmen. Klappt ja auch bei mir etwa und das eben ohne störende Negativsymptome und deutlich weniger Positivsymptomen.

    Wenn ihr Interesse habt und etwas in diese Richtung tun wollt kann ich eine super Studie empfehlen, wo man ein Online-Selbsthilfeprogramm über diese psychologische Themen machen kann, was für Strategien und so bei einer Psychose und den Symptomen helfen.


    Mache da schon ein paar Monate mit und nach anfänglichen Interview und Ankreuzaufgaben kann man dann dieses Programm nutzen und durcharbeiten. Da ist auch Metakognitives Training oder wie sich das nennt dabei.


    Wer Interesse hat kann ja mitmachen. Also ich finde es sehr lehrreich!


    Hier der Link zur Studie:

    Online-Training bei Psychose - Hilfe zur Selbsthilfe - Teilnehmer gesucht

    Was stimmt denn mit dir eigentlich nicht?!

    Was ich hier empfehle und was nicht ist immer noch meine Entscheidung.

    Entschuldige bitte! Bei mir ist doch alles ok. Warum diese Frage?


    Ich finde es super das du dich einbringst, nur wollte ich darauf hinweisen, da das Betroffene mit den Wechselwirkungen oft kaum wissen und so das Johanniskraut ja frei erhältlich ist. Also sollte man zumindest wenn man so etwas probiert mit dem Arzt vorher abklären.


    Bin ja hier Admin und Trage ein Stückweit die Verantwortung für die Inhalte des Forums, sehe du es einfach als konstruktive Kritik. Ich hab das auch nur in so einen Pillenratgeber gelesen das Johanniskraut gefährlicher wäre als andere übliche Antidepressiva was die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten angeht.


    Also nur weil es natürlich ist muss es kaum besser sein und wenn es hilft dann ist das ja schön zu hören.



    Jeder trottelige Hausarzt weiß,dass Johanniskraut Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann.

    Bin ja kein Arzt und die Aussage war ja das es sich weniger gut mit anderen Psychopharmaka/Medikamenten verträgt und man da vorsichtig sein sollte. Übliche ADs sind also da besser einzuschätzen. Ich weis aber auch kaum etwas darüber, wollte das nur anmerken.



    Deshalb hat es mir trotzdem geholfen und ist unbedenklicher als der ganze andere Scheiß(Abilify und Elontril),den du hier immer wieder den Neuen auf die Backe pressen willst.

    Das ist schön das es dir hilft. Nimmst du zusätzlich ein Neuroleptika ein? Ich möchte ja auch nur das Beste für die Betroffenen.

    Das mit dem Abilify(Aripiprazol) und Elontril(Bupropion) war auch keine Endlösung und man muss da einiges beachten wenn man das richtig anwenden möchte, da helfe ich gerne weiter. Zudem macht eben Citalopram Sinn da man mit Bupropion und Citalorpam gemeinsam auch ganz auf die NLs in dem Fall Aripiprazol verzichten kann und das Aripiprazol hilft eben gegen die Schlafstörungen des Elontrils von denen du kürzlich etwas geschrieben hast.


    Das hilft eben noch am besten gegen Positiv- und Negativsymptome und ich habe da wirklich viel herumprobiert und so. Soll keine Entschuldigung sein und entschuldige wenn ich da manchmal bisschen Stur bin.


    Wie sind denn deine Erfahrungen mit dem Bupropion und hattest du auch das Aripiprazol gleichzeitig? Also mir hat das gut getan aber jetzt wo ich zum Bupropion Citalopram einnehme kann ich auch ganz das Neuroleptikum absetzen und bin nochmal stabiler. Wünsche mir das von anderen eben auch und du klingst etwas gereizt, was von Stimmungsschwankungen kommen kann wogegen das Bupropion echt gut ist. Johanniskraut weis ich leider weniger davon aber könnte glaube ich SSRIs ähnlich sein und die Libido etwas senken mehr Stimmung aufhellen, das hat das Bupropion und Aripiprazol weniger, also dafür aber Citalopram.


    Ist eben bisschen schwieriges Thema auch wenn es nur ein paar Medikamente sind muss man eben vieles beachten. Aber kann eben wirklich gut sein.


    Hat das einen Grund warum du so sauer bist auf mir?

    Nagarjuna

    Bitte kein Johanniskraut hier empfehlen!! Auch wenn es natürlich ist und frei erhältlich, so hat es viele Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und ist von daher ein Risiko welches ich kaum abschätzen kann. Das kann man im Medikamenteratgeber "Bittere Pillen" nachlesen und ist keine Erfindung von mir.


    Antidepessiva sollen bezüglich der Wechselwirkungen unproblematischer als Johanniskraut sein, von daher können pflanzliche Mittel auch große Risiken haben die man leicht unterschätzt. Ich hatte mal "Lasea"(etwas mit Lavendel) zum schlafen von meiner damaligen Psychiaterin bekommen auf einen grünen Rezept. Das war eher heftiger als Neuroleptika und hat mich absolut unruhig/verwirrt/aggressiv gemacht obwohl es frei käuflich ist. Also gerade wenn man andere stärkere Psychopharmaka bekommt sollte man auch bei dem Pflanzlichen entsprechend vorsichtig sein.