Beiträge von Maggi

    Vielleicht einen Experten auf diesen Gebiet suchen oder in eine Uniklinik gehen.


    Gibt ja auch unterschiedliche Ausprägungen der Psychose.. also kann gut sein das sich die Diagnose etwas verändert.


    Du kannst ja hier gerne über deine Vergangenheit und Symptomen, Diagnose schreiben und dir Feedback holen ob andere ähnliche Symptome haben.

    Vielleicht mal einen PC-Service oder IT-Experten zu Rat ziehen woher das kommen kann. Also ich würde das schon zu klären versuchen da derartige Trigger stören können und es am Ende womöglich ein ganz anderes Problem ist. Etwa könnte auch der USB Anschluss Probleme machen oder Viren auf den Rechner sein.


    Da würde ich empfehlen mal auf Chip.de zu gehen und eine neuere Firewall und Vierenscanner (gibt beides zusammen) zu installieren.


    Kann ja sein das du da noch mit einer veralteten oder abgelaufenen Viren-Software arbeitest oder dich damit weniger gut auskennst.


    Bei einer Psychose ist es so das etwa du ein Problem hast, wie das mit deiner Maus, du irgendetwas hörst im Fernsehen oder Radio von Hackern, Matrix und anderen Dingen und du weil du aufgrund der Psychose Schwierigkeiten hast das zu beurteilen vermutlich zu diesen Beziehungsideen kommst die du überwertig mit dieser Situation verbindest. Etwa wäre ein Hacker noch realistisch, wenn man aber dann in Verschwörungstheorien wie bei Matrix oder das dich jemand psychotisch machen möchte abrutscht, dann wird es paranoid psychotisch. Also du kannst dich mit so einer Situation verrückt machen und womöglich können andere wirklich Elektrogeräte etc. hacken, das würde ich sogar als realistisch einstufen, auch das es Menschen gibt die dich Triggern und damit benutzen wollen, von daher solltst du sehr vorsichtig sein, da man da sehr schnell in psychotische Gedanken abrutscht, etwa wenn du davon überzeugt bist und du dann etwas findest was sich wie ein Beweis anfühlt, aber ebenso das ein Produkt der Psychose sein kann. Das Gehirn kann sich Dinge konstruieren die es sehen will und wenn man so psychotisch ist kann es womöglich auch zu Gedankenausbreitung oder Telepathie kommen oder anderen Einflüssen, die womöglich durch dich sich auf die Realität Abbilden oder umgekehrt. Ich würde sagen diese Symptome können vor deinen Augen sehr real sein indem du etwa diese Dinge in der Realität filterst die zu deinen Wahn passen und du so eine Art Film schiebst, der aber im Grunde sich zusammensetzt aus Zufällen die sich bei genauerer Überprüfung in der Realität als realitätsfern darstellen. Da man aber womöglich sich sehr zurückzieht fehlt einen diese klare Kommunikation und Verbindung zur Realität um das zu lösen oder mit solchen Symptomen umzugehen, vielleicht auch weil es eine Situation ist wo man sich der Verrücktheit überführen würde oder keine Ahnung hat das zu Kommunizieren und in der Akutfase man für andere da auch unnormal wirkt, was das Ganze schwierig macht.


    Probier es am besten mit Aripiprazol(neueres atypisches NL), Olanzapin ist ein älteres atypisches NL das zwar an sich finde ich relativ angenehm wirkt, aber sehr stark den Appetit steigert Diabetes erzeugen(wegen Wassereinlagerungen oder was weis ich) kann und was eher Schlafstörungen macht, bei mir waren das zum Teil über 12 Stunden Schlaf damit und ich hatte es nur recht kurze Zeit. Die antipsychotische Wirkung vom Olanzapin war anfangs schon sehr gut aber ich glaube weniger das man damit längerfristig Glücklich wird.


    Aripiprazol wirkt Akut sehr gut auch schon bei 5mg kann das sehr stark von der Wirkung sein, also die Akutwirkung ist klasse und diese Wahrnehmungsveränderungen durch diese NLs kann einen helfen durch das verändern der allgemeinen Wahrnehmung von einen besser mit den Symptomen umzugehen oder wieder von dieser Wahrnehmungsverschiebung die schon mit der Psychose schleichend stattfindet zu einem erstmal anderen gedämpfteren aber schützenden Extrem zu finden so das man mit diesen Psychodrogen überhaupt erst lernt wie einen der Verstand einen streich spielen kann, also die Medikamente schirmen einen ab ein Stück und geben einen auch Abstand zu diesen gedanklichen paranormalen so das man von einen eher Bauchgefühl zu einem wissensbasierten Wahrnehmung zurückfindet. So würde ich das beschreiben und im Idealfall man sich persönlich damit weiterentwickelt etwa indem man diese Erfahrungen etc. als etwas wahrnehmen kann das vielleicht als eine Kurskorrektur im Leben dienen kann.


    Aripiprazol würde ich sagen dämpft das Akute von der Psychose herunter und nimmt einen diese übersteigerte Gefühlswahrnehmung so das man wieder realistischer an die durch die Psychose angehäuften Themen/Problemen herangehen kann. Es kann auch helfen wenn man sich von diesen psychotischen Dingen ablenkt indem man seine Kraft etwa in etwas steckt was einen hilft und weiterbringt, etwa Beschäftigung mit der Thematik der Erkrankung. An sich muss man die Probleme erstmal greifbar oder sichtbar machen ohne das man sich durch paranoide Ängste und anderen was in der Akutfasse auftreten kann wahnsinnig zu machen. Die Medikamente können also etwa auch Stimmungsschwankungen dämpfen, von daher würde ich dich wenn du eh schon Olanzapin also ein Neuroleptikum hattest zu Aripiprazol 5mg und gleichzeitig Bupropion (300-450mg) erstmal raten. Das ist recht gut und vielleicht kommst du damit sehr gut oder besser klar. Eventuell kann man das Neuroleptikum (Aripiprazol) später mit Bupropion+Citalopram absetzen.


    Müsste also verglichen zu dem was du vorher bekommen hast damit deutlich besser sein, mit einer realistischen Chance so das sich die Situation deutlich verbessert.

    Hallo,


    Herzlich Willkommen im Forum!


    Ich höre seit etwa drei Monaten Stimmen. Bin aber fester Überzeugung,
    dass ich keine Psychose habe.

    Also dir ist klar das es Symptome sind einer Psychose, dennoch tust du dir schwer dich mit der Erkrankung abzufinden oder das so hinzunehmen, etwa weil du Symptome hast die gleichzeitig sehr real wirken und du einen tieferen Sinn dahinter vermutest, also es dir schwer fällt das zu ignorieren und als Erkrankung abzutun, wo es zu deinem Ich oder Selbstverständnis dazugehört oder du dich langsam da hineinbewegt hast und womöglich Sorgen hast davor was kommt oder wie du mit dieser Diagnose umgehen sollst?


    Darf ich fragen warum oder welche Schwierigkeit du mit diesem Begriff oder einer Diagnose hast, also was da bei dir zu Angst oder Ablehnung führt.


    Bei mir ist es auch so das ich eine Psychose habe (ohne Stimmen) da du Stimmen hast werte ich das als recht eindeutiges Symptom, andererseits kenne ich das was du beschreibst das es solche Dinge wie den Mauszeiger gibt wo man sich den Kopf zerbrechen kann woher das kommt oder ob da jemand ist der einen diese Erkrankung oder Gedanken eingibt oder als krank hinstellen möchte.


    Wenn du jetzt in einer Akutfase bist wäre es möglich das du verstärkt diese Dinge so wahrnimmst wie es dir dein Bauchgefühl sagt, also zumindest weniger nüchtern das Ganze betrachtest und das ganze in einer einseitigen Perspektive siehst, das unter anderen Gesichtspunkten, also wenn du die Erkrankung und Symptome besser verstehst und diese für dich Triggernden Situationen neu bewertest zu anderen Schlüssen kommen würdest oder sich zumindest einiges davon wenn man es zurückverfolgt der Realität dann doch anders Abspielen würde. Von daher immer Vorsichtig bei so Überzeugungen sein und alles in Betracht ziehen. Kann ja ein Hacker sein oder wirklich jemand der dich krank machen möchte mit dem Mauszeiger, das solltest du versuchen zu klären und abzustellen.

    Du könntest dir eine neue Maus kaufen um sicherzugehen ob dieses Wackeln kein mechanisches oder optisches Problem ist. In der Psychose kann es verstärkt dazu kommen das einen solche Dinge auffallen und das kann einen verrückt machen und es kann helfen diese Dinge die einen da beschäftigen anzusprechen/abzuklären was wirklich Sache ist ohne sich blind in etwas hineinzusteigern, was im Grunde alles mögliche sein kann. Die Psychose kann so etwas in eine Sucht oder Tick umwandeln diesen Dingen zu sehr nachzugehen von daher finde ich macht es Sinn solche für einen selbst belastende Themen versuchen zu meiden, ignorieren oder abzustellen und zu schauen wie sich das im Laufe der Zeit verändert.

    Etwa würde es Sinn machen das du etwa hier im Forum mal diese Symptome oder Ungereimtheiten detailiert aufschreibst(wie du jetzt schon angefangen hast) dann könntest du von den Erfahrungen von mir und anderen Usern dir vermutlich schneller ein beruhigendes Verständnis für die Erkrankung den Sinn oder auch Unsinn der Medikamente die es da gibt aufbauen, so das wir gemeinsam diese Punkte thematisieren und abklappern.


    Medikamente etwa können sehr hilfreich sein um einen grob von dieser Symptomatik zu trennen und mehr Struktur in den Gedanken zu bringen, wobei es da eben große Unterschiede bei den Wirkstoffen gibt und es schon sehr harte Wirkstoffe gibt mit denen man schon zu beißen hat und wirklich schauen muss wo man bleibt.


    Mein Tipp wäre für den Anfang wenn du dich für eine medikamentöse Therapie entscheidest, es mit Aripiprazol(Abilify) zu probieren, was einerseits ein hochwirksamer aber gleichzeitig recht verträglicher Wirkstoff ist. Zusätzlich wären später dazu und zum absetzen dieses Medikaments spezielle Antidepressiva sehr Hilfreich. Bupropion(SNDRI) ist ein sehr guter relativ einzigartiges Antidepressivum welches zwar unüblich ist aber sehr zur Stabilisierung beitragen kann und etwa Citalopram(SSRI) wäre später auch eine Überlegung Wert, ist aber in der Akutfase ein Antidepressivum das die Symptome verstärken kann.


    Hier im Forum ein Link damit du bezüglich dieser Medikamente einen Anhaltspunkt hast und weist wie man diese später Sinnvoll anwenden kann, sind aber eben vor allem persönliche Erfahrungswerte die dir den Weg zu einer Guten Medikamenteeinstellung erleichtern soll. Kann anders ein sehr leidvolles Thema sein das mit den Medikamenten da üblich eingesetzte Wirkstoffe wie Risperdal oder härtere typische NLs zum Teil mehr schaden als helfen lohnt es sich als Betroffener hier schlau zu machen, da man den Ärzten auch nur wenig oder teilweise glauben kann und man ein Stückweit auch selbst die Verantwortung für sich und seine Gesundheit hat, gerade weil es wirklich dauern kann bis man da gute Hilfe findet.

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion

    kann mir hier jemand sagen, ob es theoretisch möglich ist, wegen einer Psychose in den Genuss einer lebenslangen Haftunfähigkeit zu kommen? Falls ja, für welche Straftaten z.B. hätte man die Lizenz?

    Schwierig, für schwere Fälle gibt es ja die Forensik wo man ja auch inhaftiert ist. Keine Ahnung wie das bei Unzurechnungsfähigkeit ist und was man sich zu schulden kommen lassen hat spielt ja eine große Rolle, ob man zu dem Zeitpunkt akut Psychotisch war oder ob man etwa aufgrund von einer Fehlbehandlung oder Medikamenten, vermeidbare Probleme hatte.


    Du könntest ja ein Beispiel nennen ob dein Handeln richtig oder falsch war muss ja mehr oder weniger erstmal ein Richter feststellen und ob das auch mit der Realität etwas zu tun hast was du als "falsch" empfindest. Wenn du etwa jemanden mit deinen eigenen Händen umbringst oder so etwas geplant hast, dann kann man dich klar haftbar dafür machen, nur kommen Betroffene die unzurechnungsfähig sind/waren eben dann vermutlich in die Forensik.


    Also du müsstest da schon den Handlungshergang darstellen ob du ein Motiv hattest etc. weil wenn du Akut bist könntest du dir ja die Schuld für etwas geben woran es von deiner Seite keine Beteiligung gab, aber dir womöglich solche Gedanken irgendwo beschäftigt haben.


    Falls ja, für welche Straftaten z.B. hätte man die Lizenz?

    Man hätte etwa die Lizenz Straftaten zu begehen die im moralischen Sinne richtig erscheinen, da sie der Situation angemessen sind. Etwa Notwehr.

    Kann ja sein das man der Situation entsprechend richtig gehandelt hat, oder einen nix anderes übrig geblieben ist, da man im Vorfeld der Tat schwerst nachweislich Missbraucht wurde. Da lässt sich vermutlich auch bei schwereren Straftaten ableiten welche schuld du an den Streit oder anderen hattest.


    "lebenslang Haftunfähig" wäre also schon krass, da etwa bei einer schweren Tat(die du selbst Nachweislich getan hast/Beweise etc.) dafür kann man dich zur Verantwortung ziehen, muss man ja auch wenn du damit nachweislich eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellst, da sich so etwas ja ohne Strafe/echte Einsicht auch der Probleme die dazu führten ja ansonsten wiederholen kann. Keine Ahnung wenn man sich stellt der Polizei wären das etwa mildernde Umstände etc.


    Also gibt schon auch für Schizophrene ein Strafrecht klar, wobei ich der Meinung bin das Schizophrene leichter in Situationen geraten wo sie mit Extremeren Dingen die sich irgendwo abspielen womöglich konfrontiert werden und zu Streit oder anderen gehören ja oft 2 oder mehrere, kann ja sein das du selbst auch Opfer bist der sich in die Täterrolle begeben hat, da es Situation oder Krankheit Medikamente unmöglich gemacht haben dich selbst zu kontrolieren. Aber dann braucht man eben doch Hilfe.


    Vielleicht möchtest du ja die Situation genauer klären, weil es ist schwierig über etwas zu diskutieren wo man keine Hintergründe kennt.

    Hallo g1proo1 ,

    Ich würde dir vom Doxepin(Aponal) bei einer Psychose eher abraten, an und für sich ein älteres aber gut wirksames Antidepressivum, aber diese älteren haben die Neigung Manie zu begünstigen und können damit auch Wahnhaftes oder diese psychotischen Symptome verstärken. Ich hatte es viele Jahre vor der Psychose schon bis zum Ausbruch der Psychose und auch während der Psychose(Behandlung) damit herumprobiert wobei diese trizyklischen wie das Doxepin auch starke Wechselwirkungen mit den Neuroleptika haben, also da stärker sedieren können und andere Nebenwirkungen haben können, was bei Aripiprazol vielleicht weniger heftig ist, aber trotzdem. Das könnte mit der Verstoffwechslung der einzelnen Medikamente zusammenhängen, etwa das durch Doxepin das Neuroleptikum langsamer abgebaut wird und von daher eben es sein kann das die Dosierungen da mehr angepasst werden müssen, wenn man unbedingt darauf besteht so ein eher älteres Nebenwirkungsreiches AD haben zu wollen.


    Meine Empfehlung ist von daher es mit speziellen Selektiven ADs zu probieren die die Botenstoffe Dopamin, Noradrenalin und Serotonine dann direkter selektiver ansteuern, so hat man weniger Nebenwirkungen und auch die Neigung zu Manie kann gesenkt oder bei richtiger Anwendung sogar eine effektive Wirkung dagegen und gegen Positivsymptome und Negativsymptom da sein.

    Bupropion ist ein SNDRI Antidepressivum, es wirkt als Wiederaufnahmehemmer auf Dopamin und Noradrenalin 1:2 , also steigert damit eher diese Botenstoffe wobei bei einer Psychose ein Dopaminmangel und Überschuss in unterschiedlichen Teilen des Gehirns vorliegt und das Bupropion durch diese Wiederaufnahmehemmung vermutlich vor allem da wo der Mangel(Negativsymptome) entsteht ansetzt und damit sich indirekt auf die Positivsymptome günstig auswirkt, etwa weil es gegen die Suchtkomponente der Erkrankung hilft und damit gegen innere Unruhe, also da zumindest zu einen gewissen Grad der Dopaminspiegel sich reguliert oder der Überschuss senken kann.

    Dieses Medikament würde ich in jedem Fall zum Aripiprazol(eventuell dann auf 5mg oder noch weniger Bedarfsweise senken) empfehlen mal zu probieren!

    Man kann damit meiner eigenen Erfahrung nach etwas gegen Unruhezustände und Negativsymptome machen wo das Aripiprazol alleine für sich eher Nachteile hat.

    Ansonsten später wenn sich das mit dem Bupropion eingespielt hat eventuell auch steigern bis etwa 450mg dann würde ich Citalopram als SSRI Antidepressivum zusätzlich noch empfehlen welches wiederum Serotoninwiederaufnahmehemmer ist und alleine für sich bei Psychosen Wahnsymptome/Unruhe/Ängste eher fördern kann gerade wenn man psychotisch ist, aber sich in der Kombination mit dem Bupropion durchaus auch sehr günstig auswirken kann, so das davon eine eher bessere Stimmungsaufhellung zu erwarten ist und vor allem auch Libido gesenkt wird, da man in einer Psychose stärker zu Gefühlsschwankungen neigen kann kann dieser dämpfende Effekt auf die Libido, da das Verlangen etwas herunterfahren und kommt glaube ich auch viel darauf an wie man mit eventuellen sexuellen Funktionsstörungen die Erkrankung oder Medikamente betreffend umgeht. Viele der anderen Neuroleptika wie Amisulprid oder Risperdal führen anders als Aripiprazol zu einer Prolaktinerhöhung(oder senkung) und senken von daher vermutlich diese Erregbarkeit, wo das Aripiprazol alleine für sich eher etwas anregend ist, von daher würde sich ein SSRI Antidepressivum welches diesbezüglich dämpft anbieten.

    Wenn du ganz viel Glück hast und die Dosierungen der beiden Antidepressiva entsprechend steigerst gibt das einen deutlichen zusätzlichen Schutz gegen Negativ- und Posigtivsymptome und hilft vor allem auch gegen die Ängsten/Wesensveränderungen/Stimmungsschwankungen und Restsymptome die auch unter Aripiprazol alleine für sich mehr oder weniger vorkommen, da auch Neuroleptika keinen 100%igen Schutz geben können aber eben recht verlässlich wirken bei Akuten Psychosen auch Depressionen ist Aripiprazol sehr gut und wird (vermutlich nur bei schweren Fällen) auch als reines Antidepressivum in kleiner Dosis eingesetzt(in der USA z.B.), also wenn bei eventuellen Absetzversuchen(des Neuroleptiums/Aripirpazol) die durch diese Antidepressiva möglich sind und klappen können es zu Depressionen oder Symptomatik kommt so wirkt das Aripiprazol da sehr schnell und Effektiv auch schon in kleiner Dosis 5mg (eigene Erfahrung) ist es von der antipsychotischen Akutwirkung anderen NLs deutlich voraus. Das was du als Depression unter den 10mg Aripiprazol wahrnimmst sind vermutlich vor allem Negativsymptome wie Antriebsschwäche/starke Motivationslosigkeit oder auch eine Dämpfung der Gefühle(was wiederum günstig bei Depressionen ist), also an und für sich ist finde ich Aripiprazol Stimmungsaufhellend, es macht auch selbstbewusst und kreativ, da muss man also schon schauen welche Wirkung man zum Teil in welchen Erkrankungsstadium braucht um sich von der Erkrankung herausbewegen zu können, ich bin ja der Auffassung das dieses psychotische Erleben auch die Veränderungen durch die Medikamente ein Stück weit dazugehören damit man seine Wahrnehmung von unterschiedlichen Gesichtspunkten reflektieren kann und damit sich dann weniger von diesen Symptomen täuschen oder beidrucken lässt, einen gesunden Umgang damit findet auch etwa wenn man die Neuroleptika Minimal einsetzt und es dann bei Absetzversuchen zu Symptomen kommt(wo man dann schon merkt ob es so etwas wie Psychose ist) dann kann man wenn man vorsichtig ist so einen Vergleichswert finden wie man sich im Stadium relativer Gesundheit fühlt und wenn man akut oder halbpsychotisch ist und da dann versuchen eine Trennlinie zu finden zwischen Realität und Traum Wahnvorstellung oder Symptome, Beziehungsideen.

    Die Medikamente würde ich als Unterstützung sehen ohne die es bei den vielen Eindrücken die heutzutage auf einen einprasseln und Risiken die die Erkrankung hat kaum funktionieren wird.


    Hier ein Link zu den Medikamenten, Dosierungen und Anwendungsmöglichkeit:

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion

    Naja mittlerweile nehme ich seit dem 20.01 15mg Aripripazol & befinde mich seit dem 13.02 in einer Tagesklinik.

    15mg Aripiprazol ist relativ viel von der Dosis. Hast du immer noch so viel oder ist die Dosis schon etwas reduziert worden? Ich hatte nur 5mg Aripiprazol das hat schon gut gewirkt und je kleiner Die Dosis umso weniger Nebenwirkungen und Negativsymptome sind zu erwarten.


    Also könnte helfen wenn du da mit der Dosis etwas runtergehst zusammen mit deinem Arzt.

    Ich bekomme derzeit Lamotrigin (125 mg) und fahre damit sehr gut. Habe auch keine der aufgeführten Nebenwirkungen und mein Zustand hat sich im Allgemeinen sehr stabilisiert.

    Lamotrigin reicht bei alleine dir aus, oder brauchst du trotzdem zusätzlich etwas antipsychotisches oder hattest bis vor kurzen noch ein Neuroleptikum?

    Dieses Antiepilepsiemittel sollte ja mehr Stimmungsstabilisierend sein, aber fraglich ob es auch antipsychotisch genug ist?


    Wie verliefen deine Episoden?

    Mehr oder weniger sehr anstrengend, ist jetzt auch schon länger her, die Ersterkrankung und der 1. Rückfall mit Klinik waren schon richtig hart, später hatte ich trotz Medikamente weiterhin meine wahnhaften Probleme am laufen, also dauerte auch unter den medikamentösen Umständen lange bis ich einen einigermaßen gesunden Umgang mit meinen psychotischen Problemen fand und mich von diesen wahnhaften Problemen hin zu konstruktiveren Dingen wenden konnte.


    War damals vor allem zu beginn der Erkrankung und bis vor 1-2 Jahren schon eine sehr schwierige Zeit für mich, letztendlich haben mir einige Medikamenteumstellungen geholfen und die jetzigen speziellen Antidepressiva mir wieder ein recht normales Leben ermöglicht was vorher nur Wunschvorstellung war.

    Willkommen im Forum!


    Bei mir waren es etwa 3 größere Episoden und viele kleinere Rückfälle durch Absetzversuche.


    Medikamentös würde ich dir ans Herz legen diese Medikamentekombination zu probieren.

    Aripiprazol(5mg wirkt gut und geht auch Bedarfsweise mit diesen ADs) Bupropion 450mg(sehr gutes SNDRI Antidepressiva gegen Negativsymptome + Citalopram 40mg (SSRI Antidepressivum zur Stimmungsaufhellung und senkt auch den Libido etwas.)

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Mit diesen beiden selektiven ADs stehen die Chancen sehr gut das du mit wenig oder gar keinen Neuroleptikum klar kommen kannst, auch insgesammt sollte sich die Situation damit stabilisieren. Aripiprazol ist ein schnell wirksames gut verträgliches Neuroleptikum, hat zwar auch Negativsymptome wenn man zuviel davon einnimmt aber ist verglichen mit anderen Neuroleptika gut verträglich, hilft gegen Schlafstörungen die durch Bupropion zeitweise auftreten können.


    Kann ich wirklich nur empfehlen, ich habe das Bupropion jetzt schon über ein Jahr und seitdem hat sich meine gesundheitliche Situation sehr stark verbessert und seid ich Citalopram zusätzlich einnehme scheint es jetzt damit komplett ohne Neuroleptikum zu klappen, was schon eine große Erleichterung wäre aber ich diesen Absetzversuch erst etwa seid 6 Wochen gemacht habe mit offenen Ende.


    Welche Medikamente bekommst du zur Zeit?


    Hi g1proo1 ,


    Schizophrenie ist eine chronische Erkrankung, von daher hat die Medizin da wohl ihre Grenzen, aber es gibt Medikamente mit denen man zu einen günstigen Erkrankungsverlauf kommen kann.

    Mein Tipp wäre es mit diesen Medikamenten zu probieren statt den Olanzapin, also das du eine Umstellung ins Auge fasst:

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Aripiprazol (5mg kann schon sehr wirksam sein) ist ein guter verträglicher Ersatz für das Olanzapin, gegen innere Unruhe/Stimmungsschwankungen hilft Bupropion sehr gut welches ein SNDRI Antidepressivum ist, das ergänzt die Wirkung des Aripiprazol sehr gut und kann es ermöglichen das man stabiler ist und später mal weniger oder ohne Neuroleptikum klar kommt. Da die Negatvisymptome auch vom Olanzapin oder Aripiprazol begünstigt werden können, dieses Problem hat man bei allen Neuroleptika von daher können diese speziellen Antidepressiva wie vor allem das Bupropion was in Richtung Aufputschmittel geht da sehr gut helfen und die Konzentration, Wahrnehmung verbessern und auch wach machen, den Appetit senken und gegen Nikotinsucht helfen.

    Citalopram SSRI kann die Stimmung aufhellen und später beim reduzieren/absetzen helfen auch gegen die Nebenwirkungen der anderen beiden Medikamente etwas. Da würde ich dir so etwas empfehlen die oberen beiden sind die Wichtigeren das Citalopram würde ich eher später empfehlen.


    Das mit Glück und Trauer kommt auch vom Olanzapin, da unterscheiden sich die Neuroleptika etwas und das sollte beim Aripiprazol in einer kleinen Dosis 5mg besser sein. Ich hatte auch mal Olanzapin und es war für mich auch recht stark das Gefühl der Inneren leere und das ist bei mir in Depressionen oder Negativsymptomen umgeschlagen, das Aripiprazol flacht auch die Gefühle ab, aber die Stimmung fand ich gut, also es führt zu relativ guter Laune und sollte dir auch gegen die Sprachstörungen helfen, bei mir verbesserte sich damit das reden, ich wurde offener und selbstbewusster, was mir vorher mit andren Nls eher schwer gefallen ist, zudem kann das mit den Sprachstörungen bei dir auch von einer zu hohen Dosis kommen.


    Am Besten du schaust dir das oben mal genau an und sprichst mit deinen Psychiater darüber ob du mal etwas anderes(diese Medikamente) probieren kannst, ich hab mich auch lange herumgeärgert und Jahre vergeudet oder es mir zumindest zusätzlich schwer gemacht seitdem ich diese Medikamente habe ist es deutlich besser was sich im Laufe der Jahre und vielen herumprobieren so ergeben hat. Diese Erfahrungen muss man ein Stückweit selbst sammeln, da wünsche ich dir das du den Mut oder Geduld dazu aufbringen kannst, so etwas kann viel mehr helfen da zu sehen was es für Möglichkeiten gibt, als das man sich ständig vom Arzt vertrösten lässt, da es gut möglich ist das man die Medikamente ein Leben lang braucht und es eben einige Medikemente gibt zur Auswahl und diese auch zu ganz unterschiedlichen Gemütslagen und Stabilität führen können.


    LG

    Hallo annalena ,


    Herzlich Willkommen hier bei uns. Mir ging es sehr ähnlich wie dir, einiges durchgemacht aber langsam aber sicher wird das wieder, gibt auch Medikamentös ziemlich gute Möglichkeiten und Alternativen zu den üblichen Neuroleptikabehandlungen: Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Damit tut man sich eventuell einfacher die Neuroleptika zu reduzieren oder ganz abzusetzen, da das schon sehr schwer sein kann. Bei mir ist die Psychose jetzt schon 6 Jahre her, ein langer Weg, einige Rückschläge aber eben auch viele Erfolge und jetzt wieder fast gesund. Ich freue mich auch auf den Austausch.


    LG

    Hallo g1proo1 ,

    Medikamentös kann ich dir wie schonmal erwähnt eine Umstellung empfehlen, erstmal auf das moderne Neuroleptikum Aripiprazol und zusätzlich mit 2 Antidepressiva Bupropion(SNDRI) und Citalopram(SSRI) stabilisieren auch bezüglich der Negativsymptomatik sind die Antidepressiva sehr vom Nutzen und ermöglichen es das Neuroleptikum auf ein vertägliches Maß oder nach und nach ganz abzusetzen.

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Im Regelfall ist eine Psychose chronisch, da spricht man dann von Schizophrenie und da muss man damit rechnen das man über viele Jahre Medikamente braucht. Also es macht schon sind da die Möglichkeiten und Alternativen die man hat zu nutzen und zu schauen wie und mit welcher Medikamenteeinstellung man am Besten klarkommt.

    LG

    dass ich mein Leben in Ordnung bringe bevor ich mit einer Frau zusammen komme. Vielleicht sind sie sogar dafür verantwortlich, dass ich meine erste große Liebe verloren habe. Meine Therapeutin hat damals gesagt ich solle mich erstmal um mich kümmern.

    Das kenne ich auch sehr gut. Aber ich denke das sind so etwas wie Mechanismen in unseren Kopf die uns vor gewissen Fehlentscheidungen oder Überforderung schützen, da wir womöglich mit der Erkrankung oder mit gewissen Medikamenten, da auch weniger zurückgeben können, muss man seine Prioritäten anders setzen. Dieses magische sind vermutlich automatische Verhaltensweise die sich dieser Ausstrahlung die man zu dem Zeitpunkt hat anpassen.

    Also gut man kann da glauben das es Geister oder Aliens sein könnten, aber vielleicht sind das irgendwelche Neuronalen Vernetzungen die über das Körperliche hinausgehen und auch mit Gott oder der Gesamtheit verbunden sind.

    Also man muss sich vielleicht da erstmal um seine eigenen gesundheitlichen Probleme kümmern und braucht mehr Freiraum um das überhaupt zu schaffen, also kann so etwas auch wie Selbstschutz sein..


    Wie Manipuliert man Menschen? Mit Hoffnung, Schuldgefühlen und Angst. Sie haben mir Hoffnungen bei meiner großen Liebe gemacht, Mir meine Fehler im Umgang mit anderen Menschen aufgezeigt. Und Angst gemacht, dass man mir meine Kinder wegnehmen wird, falls ich mal welche habe und dass ich nie eine Frau finden werde, die passt. Sie haben mir Onlinemobbing vorgetäuscht und vieles mehr.

    Das hört sich schon schwieriger an. Die Psychose kann einen da sehr täuschen und ich glaube das das Verhalten anderer vom eigenen Gesundheitszustand abhängig ist, also das man am Ende vielleicht selbst ein Stück weit diese Manipulationen mit anstößt auch durch eigene Unzulänglichkeiten und wahnhafte Extremmeinungen die man vielleicht hat und andere einen so etwas wie ein Spiegel zurückwerfen können auf unterschwelliger Art, was man dann als manipulativ wahrnimmt oder gar verängstigend, da es auch Böse Züge sein können.

    Ich glaube das du jetzt erstmal selbst auf die Beine kommen solltest und dann sich die Dinge vielleicht von selbst legen und ergeben.

    Kennst du Ockhams Rasiermesser? Eine These trifft dann am wahrscheinlichsten zu, wenn man am wenigsten annahmen macht.

    Schon mal so etwas in der Art gehört. Also das auch das Ergebnis oft sehr Simpel ist. Aber keine Ahnung so genau..


    Also ich glaube ein Stück weit an Telepathie, also das man so etwas wie eine Aura hat und in einen eigenen Gedankenkosmos lebt, also andere sich entsprechend auch anpassen. Oft denke ich finden auch wie Spiegelungen statt, vielleicht auch um auf die eigenen Probleme oder Missstände aufmerksam zu werden.


    Vorhersagen sind auch so Dinge wo man aufpassen muss, gibt glaube ich wie Selbsterfüllende Prophezeiungen etwa wenn man an Dinge glaubt oder die Aufmerksamkeit auf etwas lenkt, dass womöglich die Dinge sich so in der Art wie in der Vorstellung entwickeln. Muss man eben auch aufpassen welche wirren Gedanken man da nachjagt denn andere die einen so Läuse in den Kopf setzen können sich auch täuschen also die Realität kann Fake sein.

    "Was wäre wenn du nicht so schlecht bist wie du denkst." Hat er mich gefragt. Eindeutig ein Undercoverpatient.

    Wenn haben deine Mitpatienten auch nur begrenzt Einfluss auf dir, davon solltest du dich weniger verwirren lassen das sind oft Beziehungsideen/Bezugsideen die man da aufbaut. Kann schon ein hauch Wahrheit drin stecken, aber in erster Linie sollte man sich um seine eigene Gesundheit kümmern und weniger beirren lassen. Man verliert dich da in der Psychose wenn man das alles aufsaugt..