Beiträge von Maggi

    Kennst du Ockhams Rasiermesser? Eine These trifft dann am wahrscheinlichsten zu, wenn man am wenigsten annahmen macht.

    Schon mal so etwas in der Art gehört. Also das auch das Ergebnis oft sehr Simpel ist. Aber keine Ahnung so genau..


    Also ich glaube ein Stück weit an Telepathie, also das man so etwas wie eine Aura hat und in einen eigenen Gedankenkosmos lebt, also andere sich entsprechend auch anpassen. Oft denke ich finden auch wie Spiegelungen statt, vielleicht auch um auf die eigenen Probleme oder Missstände aufmerksam zu werden.


    Vorhersagen sind auch so Dinge wo man aufpassen muss, gibt glaube ich wie Selbsterfüllende Prophezeiungen etwa wenn man an Dinge glaubt oder die Aufmerksamkeit auf etwas lenkt, dass womöglich die Dinge sich so in der Art wie in der Vorstellung entwickeln. Muss man eben auch aufpassen welche wirren Gedanken man da nachjagt denn andere die einen so Läuse in den Kopf setzen können sich auch täuschen also die Realität kann Fake sein.

    "Was wäre wenn du nicht so schlecht bist wie du denkst." Hat er mich gefragt. Eindeutig ein Undercoverpatient.

    Wenn haben deine Mitpatienten auch nur begrenzt Einfluss auf dir, davon solltest du dich weniger verwirren lassen das sind oft Beziehungsideen/Bezugsideen die man da aufbaut. Kann schon ein hauch Wahrheit drin stecken, aber in erster Linie sollte man sich um seine eigene Gesundheit kümmern und weniger beirren lassen. Man verliert dich da in der Psychose wenn man das alles aufsaugt..

    Kann ja sein das der Sklave die Kontrolle hat. Stell dir vor du bist der Sklave, hast aber trotzdem auf gewisse Weise Kontrolle, erleidest aber mit der Psychose eine Art Kontrollverlust, da sich die Dinge ins negative entwickeln. Vielleicht auch wegen eigener Unzulänglichkeiten.


    So in etwa stelle ich mir das zumindest vor, also das diejenigen die an der Macht in der Politik etwa sind eben auch nur begrenzt im Wissen und ihrer Macht sind, also ebenso abhängig vom Sklaven wenn man das so sehen möchte. Vielleicht meinst du auch etwas ganz anderes.


    Man Spiegelt sich im Gegenüber sogesehen, da man mit ähnlichen Unzulänglichkeiten konfrontiert wird, somit wird man gezwungen auch seinen eigenen Standpunkt der Wahnhaft sein kann zu überdenken.


    Meintest du so etwas im Kontext vielleicht oder etwas ganz anderes?


    Die richtigen Medikamente können einen da schon unterstützend helfen..

    Er hat Aussagen getätigt wie: "Der Sklave hat die Kontrolle." und "Sie müssen jeden Fehler machen."(hierbei ist das "Sie" als dritte Person Plural zu verstehen).

    Gut das hört sich beunruhigend an wenn jemand so etwas sagt. In welchen Zusammenhang steht das denn, vielleicht hast du das ja aus den Zusammenhang gerissen gehört und es lässt sich irgendwie anders oder weniger extrem wie es klingen mag erklären. Ist bei der Psychose oft so das man die Dinge anders auffast als dargestellt und sich das der eigenen Paranoia anpasst, von daher solltest du dir davon keine Angst machen lassen und ruhe bewahren. Oder gefasst einfach nachfragen wie das gemeint war, ob du das richtig verstanden hast, also zur rede stellen.


    dann hat mich der Admin angesprochen und meinte er wäre in Behandlung und ich sollte ihn in Ruhe lassen. Sie geben mir ständig solche Hinweise aber sagen nie eindeutig was sie eigentlich machen und wie lang das noch so weiter gehen wird. Im Moment vermute ich, dass es noch zehn Jahre so weiter geht und das würde ich garantiert nicht aushalten. Die treiben mich früher oder später in den Selbstmord und es scheint ihnen egal zu sein.

    So etwas kann doch passieren, vielleicht hast du da etwas unterschwelliges herausgehört, da du selbst in der Position des Kranken bist und dir der Admin das so näherbringen wollte damit du den anderen in Ruhe lässt. Also so etwas vielleicht, da man in so einer psychotischen Fase ganz schön auffallen kann und andere oft kaum wissen wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Klar dann kommen auch andere Dinge ins Spiel die sich womöglich schwer erklären lassen, also wie Zufälle die sehr real wirken, da sollte man doch sehr kritisch dieser Wahrnehmung gegenüber sein. Da Braucht man schon oft Medikamente und Ärztliche Hilfe um da herauszukommen, sonnst kann das auch schlimmer werden. Später kann man immer noch sehen auf gute verträgliche Medikamente eingestellt zu werden.


    Dort hatte ich sie jede Nacht und die ganze Zeit während der Tagesklinik(was dafür gesorgt hat, dass ich morgens nicht aus dem Bett kam). Noch eine Aussage meines Therapeuten: "Versuchen sie mal so früh wie möglich zu kommen." Und bei jedem dieser Aussagen hat er gegrinst.

    Das ist auch so etwas Doppeltdeutiges, vielleicht ein Spaß, solltest du weniger ernst nehmen..

    Ich nehme erstaunlich schnell ab. Die ca. 10 Kg sind schon weg, bin jetzt bei 83Kg (ohne viel Sport gemacht zu haben) (nach ca. 1 Monat)


    Scheint mit den Medikamenten zusammenzuhängen und ich hab mich heute selbst gewundert :D


    So esse ich an sich schon genug aber für meine Verhältnisse wenig..


    LG

    Hättet ihr vielleicht ein paar Vorschläge, was man gegen diese Wahnvorstellungen nehmen kann, wo man später wieder leichter absetzen kann ?

    Ich habe 2 Antidepressiva, die sind relativ leicht und wirken sehr angenehm stabilisierend. Bupropion (SNDRI Antidepressivum) ist das worauf ich kaum mehr verzichten möchte und Citalopram (SSRI Antidepressiva) habe ich noch. Also beide wirken in der kombi selektiv auf Noradrenalin Dopamin und Serotonin als Wiederaufnahmehemmer und helfen sehr gut gegen Negativsymptome aber stabilisieren das ganze auch.


    Würde ich so mal Empfehlen zu probieren ob sich diese beiden ADs gut mit deinem Quetiapin vertragen, ich nehme Aripiprazol dazu auch in Minimaler Dosis und versuche das gerade so komplett wegzulassen.

    Hier kannst du dir das ja mal genauer anschauen:

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Gegen den Wahn würde ich an deiner Stelle das Quetiapin etwas erhöhen und dann das absetzen mit diesen beiden ADs mal probieren ob es so besser ist.


    LG

    Psychose ist der Überbegriff, dazu zählen Psychosen die nur kurzzeitig auftreten aber auch Schizophrenie was die chronische Form der Psychose ist.

    Also man kann Psychose auch sagen, das ist der eher modernere Begriff, Schizophrenie hat da bisschen auch so das Gespaltene im Wort wo Psychose oder Schizophrenie glaube ich keine Persönlichkeitsspaltung sein soll oder es da glaube ich auch eine Kontroverse gibt.


    Ich glaub die wenigsten kommen so einfach von den Medikamenten wieder weg, also müssen diese ein Leben lang einnehmen so wie ich das gehört habe. Veränderungen sind meiner Meinung nix bleibendes und hängen viel von den Medikamenten und der Erkrankung ab, also da kann man sich durchaus indem man andere Medikamente probiert stabilisieren, so das man sich selbst und seine Probleme besser in den Griff bekommt.


    Hier im Forum findest du auch eine Medikamenteempfehlung von mir was man da probieren kann und wo man mit speziellen ADs sich zusätzlich stabilisieren kann und so die Neuroleptika auch reduzieren kann: Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Ich glaube das die Psychose selbst wie ein Entwicklungsprozess ist, irgendwo ändert man sich mit der Krankheit, aber das kann auch etwas Gutes sein und hängt stark vom Verlauf der Erkrankung ab und wie man mit den Medikamenten etc. klar kommt.

    Hi,

    Willkommen hier bei uns im Forum.


    Ich kann mir das gut vorstellen und denke es ist einfach schwer ist gerade auch für uns Betroffene von so emotionalen Bindungen zu trennen. Vielleicht ist das wie eine Art Sucht.

    Wenn du die Möglichkeit hast würde ich an deiner Stelle vielleicht ihn direkt drauf ansprechen, also den Kontakt suchen, so das du deine Situation klärst und er seine so das sich das vielleicht im Guten trennt. Oder du suchst dir jemand anderen damit du ihn einfacher vergessen kannst.


    Vielleicht so etwas.


    lg

    Hallo,

    ich hatte mal Paliperidon. Relativ hochdosiert von 150mg in der Klinik bis 50mg Erhaltung. Meine Konzentration war sehr schlecht, die Motivation und körperliche Kraft war auch sehr schlecht damit, also ich habe keine 15min mehr schwere Arbeit geschafft, war sehr schnell im Eimer.


    In der Klinik hab ich relativ stark zugenommen, ansonsten ging es einigermaßen. Die Wirksamkeit war gut oder ging so einigermaßen. Es war eben kein wirklich gutes Gefühl damit. Eine gewisse Art von Dünnhäutigkeit einerseits Abgestumpft aber trotzdem verletzlich.


    Also ich würde zu Aripiprazol + Bupropion raten.

    Wenn jemand von euch das Rauchen und die Sucht reduzieren möchte und dabei gleichzeitig von Gewichtsproblemen runterzukommen, dann kann ich empfehlen das Nikotinentwöhnungsmittel und Antidepressiva Bupropion(Dopamin/ Noradrenalinwiederaufnahmehemmer) zu probieren, mit eventuell zusätzlich etwas Citalopram (Serotoninwiederaufnahmehemmer). Damit sollte es sehr einfach klappen, selbst bin ich jetzt schon einige Monate ohne Zigaretten, wobei ich auch ohne Probleme mal eine rauchen kann ohne Rückfällig zu werden.


    Das hätte ich ohne Bupropion unmöglich geschafft und auch die Gewichtsprobleme hätte ich sonnst kaum in den Griff bekommen, da kann ich wirklich nur Empfehlen das mal bei Psychose zu probieren, was sich mit Aripiprazol zumindest gut verträgt, bei anderen NLs muss man eben mal schauen:

    Neuroleptika minimal - mit Bupropion


    Nur so als Randnotiz wie man das mit am einfachsten schaffen kann..

    Ich möchte so ca. 10 Kg abnehmen, vor allem durch wenig Essen und etwas Sport ein paar mal die Woche. Mal schauen wie lange das dauert. Vielleicht möchte ja jemand von euch auch mitmachen und hat ein paar überflüssige Pfunde!?