Beiträge von Maggi

    Hatte vor 2-3 Wochen eine Lungenentzündung die sich wie eine schwere Erkältung bei mir geäußert hat. Hatte starken Auswurf an Schleim und 2 Tage nix schalfen können.

    Ich hab schon mit der Angst zu tun bekommen da ich keinen Schlaf fand und psychotische und erste Aussetzerscheinungen sich irgendwie gezeigt haben, wurde auch von komischen Leuten angegangen verbal, wobei es schon ganz schön in sich hatte. Hab dann da ich die Neuroleptika schon lange abgesetzt habe 5mg Aripiprazol eingenommen, was mich schnell beruhigt hat aber so etwas wie diesen katatonen Anfall oder Trance / Nahtoderfahrung begünstigt hatte.

    Bin dann nimmer richtig Ansprechbar gewesen und war irgendwie weg. Krankenwagen wurde gerufen und ich wurde dann anfangs mit polizeilicher Begleitung in die psychiatrische Klinik gebracht.

    Gut irgendwann als ich auf den Flur stehengelassen wurde und mir gesagt wurde ein Arzt würde mich empfangen hab ich dann doch ein Bett zum schlafen gefunden und konnte leider an der Ergotherapie nicht teilnehmen, was sich dann negativ auf meine Bereitschaft mitzumachen ausgewirkt hatte. Stimmt ja schon das wenn man einen katatonen Anfall oder Psychose hatte und 2 Tage nix geschlafen wofür sich scheinbar keiner Interessiert hat geschweige mit den Behandelnden Arzt ein Aufnahmegespräch stattfand.
    Gut der Schlaf ging dann, bis das ich an meiner Allergie und Lungentzündung fast erstickt wäre und ja rechtzeitig als ich gerade weggenickt bin zu abends dann hab ich noch eine portion Tavor oder so bekommen. Gut soll ja bei Katatoner Schizophrenie glaube ich Sinn machen, aber gut zum schlafen wars dann etwas unsinnig wenn man mich dazu fast aufwecken musste.

    Meine Diagnose oder das es etwas katatones war habe ich im Gespräch zwischen behandelnden und Oberarzt erfahren, sonnst wäre ich wohl heute immer noch so schlau und die Lungenentzündung wurde festgestellt so das mir da geholfen werden konnte (etwas später).


    Gerichtlich hätte ich vermutlich einen längeren Beschluss bekommen sollen wobei der Richter oder Anwalt mir keine vom Arzt unterstellte Fremd- oder Eigengefährdung attestiert hat im Gespräch so das es bei einem Beschluss von einer Woche geblieben ist. Ich war zwar freiwillig in der Klinik aber vermutlich aufgrund der Ablehnung von Neuroleptika wurde der Beschluss oder Unfreiwilligkeit festgestellt.

    Wie auch immer, diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr.


    War trotzdem eine schöne Zeit die mir in Erinnerung bleiben wird, konnte einige meiner Medikamentethemen ansprechen, hab sogar die 30ig Seitige Kurzfassung der Schizophrenieleitlinien gelesen die aber schon von 2000 oder zumindest etwas veraltet gewesen sind. Also auch das hat mich etwas Schlauer gemacht und kurz vor den Katatonen Anfall habe ich wie es der Zufall so wollte zum ersten mal etwas von dieser psychotischen Erkrankung in einen Video gehört, also konnte mir etwas darunter vorstellen.


    Wurde dann wegen der Lungenentzügundung verlegt und hab Infusionen bekommen, dann ging es auch langsam besser. Vielleicht sollte es so passieren, hab mich schon vorher so gefühlt als ob ich bezüglich den Medikamenten und anderen Themen in der Klinik noch ein paar Fragen offen habe und wie es der Zufall so wollte bin ich dann dort gelandet.


    Philipp

    Ging mir lange Zeit sehr ähnlich wie dir Philipp und Teils jetzt auch, wobei das Interesse der Frauen eher bereits jetzt schon verstärkt da ist, aber ich selbst nun erstmal schauen muss was ich will und wie es mein Leben zulässt.

    Allein sein kann mit der Erkrankung etwas einfacher sein, gerade wenn man familiäre Hilfe hat und Entlastung, die man von einer Freundin eben kaum erwarten kann und als Mann ist man derjenige der im Grunde dieses Sicherheitsbedürfnis der Frau sicherstellen muss, von daher haben wir es als Männer in der Akutfase oder wenn es gerade noch zu belastend ist es etwas schwieriger bei der Partnersuche als Frauen, die sich einfacher in diese schwächelnde Rolle begeben können und wo Männer trotzdem Gefühle zeigen können.

    Geht vermutlich um die Zukunft und solange du gesundheitlich angeschlagen bist haben Frauen da ein großen Angebot an Gesunden. 33 ist noch kein Alter. Bin 30 und mir geht es ähnlich wobei soetwas ebenso als Stärke gesehen wird und werden kann, also ich schätze wenn es dir besser geht, das du hoch gehandelt wirst und dir was Frauen angeht keine Sorgen mehr machen musst. Also eher die Qual der Wahl.


    Lass dir auch nix wegen Arbeit einreden oder gar als Simulant bezeichnen, da diese Medikamente und Psychose Negativsymptome erzeugen und das zum Teil richtige Arbeit verunmöglicht und man so in schwierigen Zeiten überhaupt seinen Haushalt und so erstmal schaffen muss und dann in kleinen Schritten und mit entsprechend guter Medikamentierung neu einsteigen kann ohne diesen Blockaden.

    Da findest du hier im Forum eine ganz neue Therapieoption die den Verlauf der Erkrankung grundlegend verbessert und Grundlage fürs Glück sein kann:
    Neue alternative Behandlung.

    Kannst mich gerne per PN anschreiben hier im Forum. Hab bis vor 2 Jahren ähnliche Probleme gehabt und erst dann die richtigen ADs gefunden so das es kontinuierlich besser geworden ist, vor einen Jahr etwa ein weiterer Durchbruch, wo ich es dann mit einer Kombination von 2 speziellen selektiven ADs geschafft habe die Neuroleptika (Aripiprazol) ohne Rückfällig zu werden komplett abzusetzen. Heute bin ich wie gesund ohne Positiv- und Negativsymptome die ich als Belastung wahrnehme.

    Willkommen im Forum!


    Soll nur ein Beispiel sein, dass du dich da keine so großen Sorgen machen musst und dass sich ändert. Je besser du drauf bist(stabiler) desto gepflegter wirst du erscheinen und mehr Ausstahlung und Selbstvertrauen gegenüber Frauen haben. Wenn es grade weniger gut klappt würde ich nix erzwingen und mich an deiner Stelle erstmal um deine Gesundheit und Medikamente kümmern, denn da liegt schon das A und O , denn jemand kranken der mit sich zu sehr selbst beschäftigt ist möchten wohl die wenigsten auf Dauer und das spürst du bei Begegnungen mit Frauen und anderesherum ebenso, wenn es dann weniger gut läuft sollte man das erstmal so akzeptieren und später sein Glück probieren.

    Hi Labello :)


    Willkommen !


    Bin kein Stimmenhörer und kann dir diesbezüglich auch weniger gute Ratschläge erteilen.


    Gut das du zumindest etwas dich besser fühlst und das mit der Wand hört sich schon gefährlich an, auch wenn das die Nachbaren oder so mitbekommen. Wenn man so Aggressionen oder ähnliches hat, dann helfen die Neuroleptika zumindest etwas und recht zuverlässig sich zu beruhigen und hoffe auch das deine Stimmen nun besser geworden sind?

    Olanzapin gilt zwar als stark, aber kann bei längerer Einnahme Heißhunger auslösen und sehr dick machen. Würde dir von daher eher zu Aripiprazol in kleiner Wirkdosis 5mg raten und dazu Bupropion was gegen innere Unruhe und Reizbarkeit zusätzlich hilft, also auch die Nachteile des Aripiprazols ausgleicht.

    Olanzapin ist eher sedierend von daher glaube ich wirkt es vermutlich etwas besser gegen Stimmungsschwankungen als das Aripiprazol, aber den Nachteil gleicht das Bupropion aus, was man später auch sehr gut gebrauchen kann und zusätzlich hilft. Damit(Bupropion) und mit Citalopram was beides Antidepressiva sind, kann man später eventuell ganz auf die Neuroleptika verzichten.

    Hatte früher mal Olanzapin zusammen mit Bupropion probiert, was bei mir von den Schlafstörungen keine gute Kombination war.


    Hier findest du mehr Informationen darüber:
    Neuroleptika absetzen mit Bupropion + Citalopram (Nikotinentwöhnung + Antidepressiva)