Beiträge von Maggi

    Ich bekomme derzeit Lamotrigin (125 mg) und fahre damit sehr gut. Habe auch keine der aufgeführten Nebenwirkungen und mein Zustand hat sich im Allgemeinen sehr stabilisiert.

    Lamotrigin reicht bei alleine dir aus, oder brauchst du trotzdem zusätzlich etwas antipsychotisches oder hattest bis vor kurzen noch ein Neuroleptikum?

    Dieses Antiepilepsiemittel sollte ja mehr Stimmungsstabilisierend sein, aber fraglich ob es auch antipsychotisch genug ist?


    Wie verliefen deine Episoden?

    Mehr oder weniger sehr anstrengend, ist jetzt auch schon länger her, die Ersterkrankung und der 1. Rückfall mit Klinik waren schon richtig hart, später hatte ich trotz Medikamente weiterhin meine wahnhaften Probleme am laufen, also dauerte auch unter den medikamentösen Umständen lange bis ich einen einigermaßen gesunden Umgang mit meinen psychotischen Problemen fand und mich von diesen wahnhaften Problemen hin zu konstruktiveren Dingen wenden konnte.


    War damals vor allem zu beginn der Erkrankung und bis vor 1-2 Jahren schon eine sehr schwierige Zeit für mich, letztendlich haben mir einige Medikamenteumstellungen geholfen und die jetzigen speziellen Antidepressiva mir wieder ein recht normales Leben ermöglicht was vorher nur Wunschvorstellung war.

    Willkommen im Forum!


    Bei mir waren es etwa 3 größere Episoden und viele kleinere Rückfälle durch Absetzversuche.


    Medikamentös würde ich dir ans Herz legen diese Medikamentekombination zu probieren.

    Aripiprazol(5mg wirkt gut und geht auch Bedarfsweise mit diesen ADs) Bupropion 450mg(sehr gutes SNDRI Antidepressiva gegen Negativsymptome + Citalopram 40mg (SSRI Antidepressivum zur Stimmungsaufhellung und senkt auch den Libido etwas.)

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Mit diesen beiden selektiven ADs stehen die Chancen sehr gut das du mit wenig oder gar keinen Neuroleptikum klar kommen kannst, auch insgesammt sollte sich die Situation damit stabilisieren. Aripiprazol ist ein schnell wirksames gut verträgliches Neuroleptikum, hat zwar auch Negativsymptome wenn man zuviel davon einnimmt aber ist verglichen mit anderen Neuroleptika gut verträglich, hilft gegen Schlafstörungen die durch Bupropion zeitweise auftreten können.


    Kann ich wirklich nur empfehlen, ich habe das Bupropion jetzt schon über ein Jahr und seitdem hat sich meine gesundheitliche Situation sehr stark verbessert und seid ich Citalopram zusätzlich einnehme scheint es jetzt damit komplett ohne Neuroleptikum zu klappen, was schon eine große Erleichterung wäre aber ich diesen Absetzversuch erst etwa seid 6 Wochen gemacht habe mit offenen Ende.


    Welche Medikamente bekommst du zur Zeit?


    Hi g1proo1 ,


    Schizophrenie ist eine chronische Erkrankung, von daher hat die Medizin da wohl ihre Grenzen, aber es gibt Medikamente mit denen man zu einen günstigen Erkrankungsverlauf kommen kann.

    Mein Tipp wäre es mit diesen Medikamenten zu probieren statt den Olanzapin, also das du eine Umstellung ins Auge fasst:

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Aripiprazol (5mg kann schon sehr wirksam sein) ist ein guter verträglicher Ersatz für das Olanzapin, gegen innere Unruhe/Stimmungsschwankungen hilft Bupropion sehr gut welches ein SNDRI Antidepressivum ist, das ergänzt die Wirkung des Aripiprazol sehr gut und kann es ermöglichen das man stabiler ist und später mal weniger oder ohne Neuroleptikum klar kommt. Da die Negatvisymptome auch vom Olanzapin oder Aripiprazol begünstigt werden können, dieses Problem hat man bei allen Neuroleptika von daher können diese speziellen Antidepressiva wie vor allem das Bupropion was in Richtung Aufputschmittel geht da sehr gut helfen und die Konzentration, Wahrnehmung verbessern und auch wach machen, den Appetit senken und gegen Nikotinsucht helfen.

    Citalopram SSRI kann die Stimmung aufhellen und später beim reduzieren/absetzen helfen auch gegen die Nebenwirkungen der anderen beiden Medikamente etwas. Da würde ich dir so etwas empfehlen die oberen beiden sind die Wichtigeren das Citalopram würde ich eher später empfehlen.


    Das mit Glück und Trauer kommt auch vom Olanzapin, da unterscheiden sich die Neuroleptika etwas und das sollte beim Aripiprazol in einer kleinen Dosis 5mg besser sein. Ich hatte auch mal Olanzapin und es war für mich auch recht stark das Gefühl der Inneren leere und das ist bei mir in Depressionen oder Negativsymptomen umgeschlagen, das Aripiprazol flacht auch die Gefühle ab, aber die Stimmung fand ich gut, also es führt zu relativ guter Laune und sollte dir auch gegen die Sprachstörungen helfen, bei mir verbesserte sich damit das reden, ich wurde offener und selbstbewusster, was mir vorher mit andren Nls eher schwer gefallen ist, zudem kann das mit den Sprachstörungen bei dir auch von einer zu hohen Dosis kommen.


    Am Besten du schaust dir das oben mal genau an und sprichst mit deinen Psychiater darüber ob du mal etwas anderes(diese Medikamente) probieren kannst, ich hab mich auch lange herumgeärgert und Jahre vergeudet oder es mir zumindest zusätzlich schwer gemacht seitdem ich diese Medikamente habe ist es deutlich besser was sich im Laufe der Jahre und vielen herumprobieren so ergeben hat. Diese Erfahrungen muss man ein Stückweit selbst sammeln, da wünsche ich dir das du den Mut oder Geduld dazu aufbringen kannst, so etwas kann viel mehr helfen da zu sehen was es für Möglichkeiten gibt, als das man sich ständig vom Arzt vertrösten lässt, da es gut möglich ist das man die Medikamente ein Leben lang braucht und es eben einige Medikemente gibt zur Auswahl und diese auch zu ganz unterschiedlichen Gemütslagen und Stabilität führen können.


    LG

    Hallo annalena ,


    Herzlich Willkommen hier bei uns. Mir ging es sehr ähnlich wie dir, einiges durchgemacht aber langsam aber sicher wird das wieder, gibt auch Medikamentös ziemlich gute Möglichkeiten und Alternativen zu den üblichen Neuroleptikabehandlungen: Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Damit tut man sich eventuell einfacher die Neuroleptika zu reduzieren oder ganz abzusetzen, da das schon sehr schwer sein kann. Bei mir ist die Psychose jetzt schon 6 Jahre her, ein langer Weg, einige Rückschläge aber eben auch viele Erfolge und jetzt wieder fast gesund. Ich freue mich auch auf den Austausch.


    LG

    Hallo g1proo1 ,

    Medikamentös kann ich dir wie schonmal erwähnt eine Umstellung empfehlen, erstmal auf das moderne Neuroleptikum Aripiprazol und zusätzlich mit 2 Antidepressiva Bupropion(SNDRI) und Citalopram(SSRI) stabilisieren auch bezüglich der Negativsymptomatik sind die Antidepressiva sehr vom Nutzen und ermöglichen es das Neuroleptikum auf ein vertägliches Maß oder nach und nach ganz abzusetzen.

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Im Regelfall ist eine Psychose chronisch, da spricht man dann von Schizophrenie und da muss man damit rechnen das man über viele Jahre Medikamente braucht. Also es macht schon sind da die Möglichkeiten und Alternativen die man hat zu nutzen und zu schauen wie und mit welcher Medikamenteeinstellung man am Besten klarkommt.

    LG

    dass ich mein Leben in Ordnung bringe bevor ich mit einer Frau zusammen komme. Vielleicht sind sie sogar dafür verantwortlich, dass ich meine erste große Liebe verloren habe. Meine Therapeutin hat damals gesagt ich solle mich erstmal um mich kümmern.

    Das kenne ich auch sehr gut. Aber ich denke das sind so etwas wie Mechanismen in unseren Kopf die uns vor gewissen Fehlentscheidungen oder Überforderung schützen, da wir womöglich mit der Erkrankung oder mit gewissen Medikamenten, da auch weniger zurückgeben können, muss man seine Prioritäten anders setzen. Dieses magische sind vermutlich automatische Verhaltensweise die sich dieser Ausstrahlung die man zu dem Zeitpunkt hat anpassen.

    Also gut man kann da glauben das es Geister oder Aliens sein könnten, aber vielleicht sind das irgendwelche Neuronalen Vernetzungen die über das Körperliche hinausgehen und auch mit Gott oder der Gesamtheit verbunden sind.

    Also man muss sich vielleicht da erstmal um seine eigenen gesundheitlichen Probleme kümmern und braucht mehr Freiraum um das überhaupt zu schaffen, also kann so etwas auch wie Selbstschutz sein..


    Wie Manipuliert man Menschen? Mit Hoffnung, Schuldgefühlen und Angst. Sie haben mir Hoffnungen bei meiner großen Liebe gemacht, Mir meine Fehler im Umgang mit anderen Menschen aufgezeigt. Und Angst gemacht, dass man mir meine Kinder wegnehmen wird, falls ich mal welche habe und dass ich nie eine Frau finden werde, die passt. Sie haben mir Onlinemobbing vorgetäuscht und vieles mehr.

    Das hört sich schon schwieriger an. Die Psychose kann einen da sehr täuschen und ich glaube das das Verhalten anderer vom eigenen Gesundheitszustand abhängig ist, also das man am Ende vielleicht selbst ein Stück weit diese Manipulationen mit anstößt auch durch eigene Unzulänglichkeiten und wahnhafte Extremmeinungen die man vielleicht hat und andere einen so etwas wie ein Spiegel zurückwerfen können auf unterschwelliger Art, was man dann als manipulativ wahrnimmt oder gar verängstigend, da es auch Böse Züge sein können.

    Ich glaube das du jetzt erstmal selbst auf die Beine kommen solltest und dann sich die Dinge vielleicht von selbst legen und ergeben.

    Kennst du Ockhams Rasiermesser? Eine These trifft dann am wahrscheinlichsten zu, wenn man am wenigsten annahmen macht.

    Schon mal so etwas in der Art gehört. Also das auch das Ergebnis oft sehr Simpel ist. Aber keine Ahnung so genau..


    Also ich glaube ein Stück weit an Telepathie, also das man so etwas wie eine Aura hat und in einen eigenen Gedankenkosmos lebt, also andere sich entsprechend auch anpassen. Oft denke ich finden auch wie Spiegelungen statt, vielleicht auch um auf die eigenen Probleme oder Missstände aufmerksam zu werden.


    Vorhersagen sind auch so Dinge wo man aufpassen muss, gibt glaube ich wie Selbsterfüllende Prophezeiungen etwa wenn man an Dinge glaubt oder die Aufmerksamkeit auf etwas lenkt, dass womöglich die Dinge sich so in der Art wie in der Vorstellung entwickeln. Muss man eben auch aufpassen welche wirren Gedanken man da nachjagt denn andere die einen so Läuse in den Kopf setzen können sich auch täuschen also die Realität kann Fake sein.

    "Was wäre wenn du nicht so schlecht bist wie du denkst." Hat er mich gefragt. Eindeutig ein Undercoverpatient.

    Wenn haben deine Mitpatienten auch nur begrenzt Einfluss auf dir, davon solltest du dich weniger verwirren lassen das sind oft Beziehungsideen/Bezugsideen die man da aufbaut. Kann schon ein hauch Wahrheit drin stecken, aber in erster Linie sollte man sich um seine eigene Gesundheit kümmern und weniger beirren lassen. Man verliert dich da in der Psychose wenn man das alles aufsaugt..

    Kann ja sein das der Sklave die Kontrolle hat. Stell dir vor du bist der Sklave, hast aber trotzdem auf gewisse Weise Kontrolle, erleidest aber mit der Psychose eine Art Kontrollverlust, da sich die Dinge ins negative entwickeln. Vielleicht auch wegen eigener Unzulänglichkeiten.


    So in etwa stelle ich mir das zumindest vor, also das diejenigen die an der Macht in der Politik etwa sind eben auch nur begrenzt im Wissen und ihrer Macht sind, also ebenso abhängig vom Sklaven wenn man das so sehen möchte. Vielleicht meinst du auch etwas ganz anderes.


    Man Spiegelt sich im Gegenüber sogesehen, da man mit ähnlichen Unzulänglichkeiten konfrontiert wird, somit wird man gezwungen auch seinen eigenen Standpunkt der Wahnhaft sein kann zu überdenken.


    Meintest du so etwas im Kontext vielleicht oder etwas ganz anderes?


    Die richtigen Medikamente können einen da schon unterstützend helfen..

    Er hat Aussagen getätigt wie: "Der Sklave hat die Kontrolle." und "Sie müssen jeden Fehler machen."(hierbei ist das "Sie" als dritte Person Plural zu verstehen).

    Gut das hört sich beunruhigend an wenn jemand so etwas sagt. In welchen Zusammenhang steht das denn, vielleicht hast du das ja aus den Zusammenhang gerissen gehört und es lässt sich irgendwie anders oder weniger extrem wie es klingen mag erklären. Ist bei der Psychose oft so das man die Dinge anders auffast als dargestellt und sich das der eigenen Paranoia anpasst, von daher solltest du dir davon keine Angst machen lassen und ruhe bewahren. Oder gefasst einfach nachfragen wie das gemeint war, ob du das richtig verstanden hast, also zur rede stellen.


    dann hat mich der Admin angesprochen und meinte er wäre in Behandlung und ich sollte ihn in Ruhe lassen. Sie geben mir ständig solche Hinweise aber sagen nie eindeutig was sie eigentlich machen und wie lang das noch so weiter gehen wird. Im Moment vermute ich, dass es noch zehn Jahre so weiter geht und das würde ich garantiert nicht aushalten. Die treiben mich früher oder später in den Selbstmord und es scheint ihnen egal zu sein.

    So etwas kann doch passieren, vielleicht hast du da etwas unterschwelliges herausgehört, da du selbst in der Position des Kranken bist und dir der Admin das so näherbringen wollte damit du den anderen in Ruhe lässt. Also so etwas vielleicht, da man in so einer psychotischen Fase ganz schön auffallen kann und andere oft kaum wissen wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Klar dann kommen auch andere Dinge ins Spiel die sich womöglich schwer erklären lassen, also wie Zufälle die sehr real wirken, da sollte man doch sehr kritisch dieser Wahrnehmung gegenüber sein. Da Braucht man schon oft Medikamente und Ärztliche Hilfe um da herauszukommen, sonnst kann das auch schlimmer werden. Später kann man immer noch sehen auf gute verträgliche Medikamente eingestellt zu werden.


    Dort hatte ich sie jede Nacht und die ganze Zeit während der Tagesklinik(was dafür gesorgt hat, dass ich morgens nicht aus dem Bett kam). Noch eine Aussage meines Therapeuten: "Versuchen sie mal so früh wie möglich zu kommen." Und bei jedem dieser Aussagen hat er gegrinst.

    Das ist auch so etwas Doppeltdeutiges, vielleicht ein Spaß, solltest du weniger ernst nehmen..

    Ich nehme erstaunlich schnell ab. Die ca. 10 Kg sind schon weg, bin jetzt bei 83Kg (ohne viel Sport gemacht zu haben) (nach ca. 1 Monat)


    Scheint mit den Medikamenten zusammenzuhängen und ich hab mich heute selbst gewundert :D


    So esse ich an sich schon genug aber für meine Verhältnisse wenig..


    LG

    Hättet ihr vielleicht ein paar Vorschläge, was man gegen diese Wahnvorstellungen nehmen kann, wo man später wieder leichter absetzen kann ?

    Ich habe 2 Antidepressiva, die sind relativ leicht und wirken sehr angenehm stabilisierend. Bupropion (SNDRI Antidepressivum) ist das worauf ich kaum mehr verzichten möchte und Citalopram (SSRI Antidepressiva) habe ich noch. Also beide wirken in der kombi selektiv auf Noradrenalin Dopamin und Serotonin als Wiederaufnahmehemmer und helfen sehr gut gegen Negativsymptome aber stabilisieren das ganze auch.


    Würde ich so mal Empfehlen zu probieren ob sich diese beiden ADs gut mit deinem Quetiapin vertragen, ich nehme Aripiprazol dazu auch in Minimaler Dosis und versuche das gerade so komplett wegzulassen.

    Hier kannst du dir das ja mal genauer anschauen:

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Gegen den Wahn würde ich an deiner Stelle das Quetiapin etwas erhöhen und dann das absetzen mit diesen beiden ADs mal probieren ob es so besser ist.


    LG

    Psychose ist der Überbegriff, dazu zählen Psychosen die nur kurzzeitig auftreten aber auch Schizophrenie was die chronische Form der Psychose ist.

    Also man kann Psychose auch sagen, das ist der eher modernere Begriff, Schizophrenie hat da bisschen auch so das Gespaltene im Wort wo Psychose oder Schizophrenie glaube ich keine Persönlichkeitsspaltung sein soll oder es da glaube ich auch eine Kontroverse gibt.


    Ich glaub die wenigsten kommen so einfach von den Medikamenten wieder weg, also müssen diese ein Leben lang einnehmen so wie ich das gehört habe. Veränderungen sind meiner Meinung nix bleibendes und hängen viel von den Medikamenten und der Erkrankung ab, also da kann man sich durchaus indem man andere Medikamente probiert stabilisieren, so das man sich selbst und seine Probleme besser in den Griff bekommt.


    Hier im Forum findest du auch eine Medikamenteempfehlung von mir was man da probieren kann und wo man mit speziellen ADs sich zusätzlich stabilisieren kann und so die Neuroleptika auch reduzieren kann: Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    Ich glaube das die Psychose selbst wie ein Entwicklungsprozess ist, irgendwo ändert man sich mit der Krankheit, aber das kann auch etwas Gutes sein und hängt stark vom Verlauf der Erkrankung ab und wie man mit den Medikamenten etc. klar kommt.