Beiträge von Recovery

    Aber Angst haben, braucht man nicht und sollte man nicht. Das sollte man selbst dann nicht, wenn man McPherson glaubt.

    Naja, also ich glaube, das ist Käse - ein blöder Rat. Also wenn ich mir vorstelle, dass Menschen sterben werden, meine Artgenossen, meine Verwandten, die unschuldigen Kinder und auch ich selbst, dann habe ich Angst, unzwar eine Mordsangst. Wieso sollte man keine Angst haben? Ich verstehe ja den Punkt, dass unbändige Angst einem vom Restgenuss des Lebens abbringen kann, aber ich glaube, Angst war schon immer ein wichtiger Motor, um Gegen- oder Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Wer behauptet, keine Angst zu haben, hat einen derben Sterbewunsch. Der will unbedingt ins Nichts. Und geschmackvoll soll es sein, wenn dem andere notgedrungen folgen? Käme mir armselig und instrumentalisierend vor, jemandem mit apokalyptischen Fantasien anzuraten, keine Angst zu haben. Angst muss nicht bedeuten, dass man sich verkriecht und seines Lebens nicht mehr froh wird. Angst kann auch als dynamische Triebfeder genutzt werden, um sich voll und ganz ins Leben zu werfen.

    Und ja, McPherson bekennt sich zur Anarchie, sagt aber immer dazu, dass er es tut, weil er die Definition von Anarchie kennt: "Anarchy is not the absence of rules, but the absence of rulers."

    Ist das die einzig wahre Definition von Anarchie? Ich glaube, Anarchie hat immer dieses Gewaltmoment in sich. Es kann aus einer rein idealistischen Sicht auch vernünftige, besonnene Personen mit viel Gestaltungsmacht geben. Feudalen oder Patriachalen sollte man anarchistisch gegenüber eingestellt sein - nicht aber idealen Gestaltungspersonen. Natürlich existiert das nur in der Vorstellung. Aber ich denke, auch wenn die realen Bedingungen stellenweise grandios schlecht sind, sollte man sein Vorstellungsvermögen und seine Innovationskraft nicht verlieren, um sich eine bessere Welt vorstellen und daraus hervorgehend mitgestalten zu können.

    Wenn man seine Botschaft so aufnimmt wie ich, ist es eine Befreiung.

    Warum ist denn seine Botschaft für dich befreiend?? Du scheinst ja trotz der apokalyptischen Gefühle richtig happy zu sein.

    Wie kommen wir auf die Idee, dass es einem Menschen, der "unsere" Bananen in 6000 km Entfernung für einen Endpreis von 1,29 €/kg produzieren muss/darf, irgendwann (wenn er sich anstrengt) genauso gut gehen wird wie unserem Apfelbauern von Nachbar, der fürs Kilo 2,49 € bekommt?

    Ja, traurig. Das ist ein Aspekt der neoliberalen Ökonomie. Arbeite nur genug, streng dich nur genug an, dann wirst du reich und froh - fromm könnte man fast schon sagen. Arbeit als Erlösungsreligion. Man sieht zweifelsohne den faschistoiden Charakter hindurchschimmern.


    Ich glaube, unsere Produktionstechniken und Produktionsmengen sind beinah ausreichend, um den ganzen Planeten zu versorgen. Nur da müssten wir hier ja etwas enger schnaller. Das wollen wir ja nicht, denn wir baden gerne im kapitalistisch-hedonistischen Narzissmus.

    Zwecklos.

    Glaube ich nicht. Ich denke, man kann Gefahrenabwehr und Schutz von Menschenleben betreiben. Auch wenn die Dinge noch richtig schlimm werden und das nur deswegen geschieht, weil nicht an dem Punkt eingegriffen wurde, wo es noch am effizientesten gewesen wäre. Ein waschechter beinah-Wipe-out könnte auch eine Rettung darstellen. Zwar müssten wir uns aus der Asche erheben; ein paar auseinandergebrochende Puzzle-Teile wieder neu zusammenfügen; alten Ballast abwerfen; uns ideologisch umpositionieren, aber Krisen dienen auch dem Wachstum. Mit Wachstum meine ich jetzt nicht oder nicht nur kapitalistisches Wachstum.


    Also ich meine: man kann die Freuden des Erdenlebens genießen, muss aber nicht alle Hoffnung in die Menschen verlieren. Ich denke, es kommt darauf an, dass man jeden zum kritisch-normativen Denken anregt, wie nur möglich. Eben gerade weil unsere Gesellschaft auf ideologischer Ebene so durchessentialisiert ist.

    Naja, bei allem muss dir doch bewusst sein, dass du dieses Bupropion aus einem Eigenversuch heraus empfiehlst. Wer sagt denn, dass es jedem hilft? Nur weil es dir geholfen hat, hilft es allen?


    Ist doch gut, dass du jetzt ein Medikament hast, dass die depressiv-reizbare Komponente bei dir dämpft, dich belastbarer und stressresistenter macht. Aber ob das nun jedem aus dem schizophrenen Formenkreis wunderbar von Nutzen ist, glaube ich kaum, da sich die einzelnen Syndrome in diesem Cluster voneinander unterscheiden (neurologisch und psychisch) - sowohl in der Akut- als auch in der außerklinischen Phase.


    Wenn du Probleme mit Psychiatern hast, spricht das direkt an. Ich habs auch schon ein zwei mal gemacht. Kostet natürlich erst Überwindung. Aber ist allemal besser, als auf seinem verdrängten Ärger sitzen zu bleiben und den dann ins Internet zu leiten. Deine Verschwörungsideologien triggern nämlich User - nicht nur wegen dem aggressiven Unterton.

    Ritalin und Bupropion sind Amphetamin-Derivate, also Abkömmlinge des Amphetamins. Dementsprechend ergeben sich bei denen auch nicht die Wirkung, die man von reinem Amphetamin erwarten kann. Nimm doch mal einen Zug feinstes Meth. Dann weißt du, warum das nicht gut ist. Ritalin ist es auch für viele nicht, da es depressiv machen kann.


    Aber poste ruhig mal weiter deine Verschwörungsideologien, deine Lynch-Propaganda, Maggi.

    Ich glaube, dass die Menschheit sich bereits ausgerottet hat und quasi auf dem Sterbebett liegt. Zivilisation war nie und wird nie eine nachhaltige Lebensweise sein. Jedenfalls nicht auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen.

    Ist schon plausibel, wie McPherson das ganze System beschreibt. Hab mir einen Vortrag von ihm angeguckt. Das Methan ist ja sogar nur die Spitze des Eisbergs. Die größte Absorbtion von Infrarotstrahlen geht von Wasserdampf aus. Und das ozeanische Wasser verdampft natürlich schneller, je wärmer es ist.


    Aber ich frage mich, ob diese Vorstellung einer totalen Auslöschung aller Spezies nicht ein wenig zu weit gegriffen ist. Das sind apokalyptische Ängste. Da kann man Maggi nur zustimmen. McPherson bekennt sich ja selbst dazu, Anarchist zu sein. Es scheint sich viel Hass und Furcht in seinen Schlüssen zu entladen. Kann ich ihm nicht verübeln, nur vielleicht ist's dann mehr eine verdeckte Wunschvorstellung von ihm, dass alle mal untergehen.


    Er prognostiziert ja ein Zeitfenster von zehn Jahren, in dem sich drastische Veränderungen ergeben sollen. Wird man sehen. Falls die Arktis auftaut und sich die Wetteranomalien häufen, werden wir wissen, dass er recht hat. Aber selbst dann gibt es noch Zonen, die nicht so krass betroffen sein werden.


    Fakt ist: es gibt viele Klimaflüchtlinge und die landwirtschaftlich nutzbaren Böden sind immer weniger gut zu gebrauchen. Wenn sich das alles intensiviert, sollten wir spätestens DANN Notfallpläne entwickeln. Wenn nicht, käme es zu einer größeren Bevölkerungsabnahme als ohnehin schon dadurch.

    Die wichtige Erkenntnis für mich ist: es ist egal, denn wir können so oder so nichts ändern.

    Jedenfalls wird das nach den 250 Jahren Eingriff ins System Natur schwer. Ist das Ganze denn ein sich selbst verstärkendes System? Nur mal theoretisch: Wenn wir alles Treibhausgas-Rausgepuste einstellen, dann müsste die Zunahme der globalen Temperatur stagnieren.

    Wenn die Menschen kurz mal in ihrem Tiefschlaf zucken, bescheren sie uns Hitler oder Trump... Nur um danach fröhlich weiterzumachen.

    Aber stell dir mal vor, Trump baut soviel Unsinn, wie er schon ankündigt hat und das US-Proletariat verliert dann noch das Vertrauen in die Reps. Dann werden sich die Leute vielleicht endlich darüber bewusst, dass es egal ist, wen sie wählen. Und anstatt zu wählen, gibt es dann die guten alten Massendemonstrationen (passiver Widerstand). Zusätzlich boykottieren die Bürger dann die gesamte neoliberal-kapitalistische Iindoktrination (Werbung, Facebook, ungleich verteiltes Geld [geht jetzt nicht um Gleichmache, nur um gerechtere Verteilung], usw usf). So ein Szenario würde - also nur mal angenommen - den "Leitern" des Systems (sind zweifelsohne nicht nur die Wirtschaftseliten) die Machtgrundlage unter den Füßen wegziehen.


    Also ich glaube immer mehr daran, dass sich die Menschheit ohne einen weiteren zivilisatorischen Super-Gau nicht weiterentwickeln wird. Sie bittet ja förmlich drum, damit die Muster der Lüge und Verleugnung endlich auseinanderfallen.

    Ist ein solcher Effekt jetzt gut oder schlecht?

    Der Nachweis für Chemtrails? Der Artikel klingt jedenfalls plausibel. Ob nun bewusste Klimasteuerung oder nicht: die Kondensstreifen fangen große Portionen an Wärmestrahlung ein. Scheint so, dass unser Planet in Wirklichkeit noch wärmer ist wir erst dachten.


    Was meinst du denn? Kommt die rasante Erwärmung der globalen Temperatur allein durch uns oder ist es mehr ein natürlicher Effekt? In einer Warmzeit sind wir ja sowieso.

    Unser Denken ist einfach im Kapitalismus gefangen, da kann man nicht viel machen.

    Naja, auch und gerade deswegen verdienen wir einen Weckruf. Ich meine damit aber eine verschärfte Form des Wegrufs: ein Kollaps, Bürgerkrieg und Krieg den Palästen.

    Außer für sich persönlich.

    Naja, nicht wirklich. Einmal im Klassengefüge drin und schon bist du in der Totalität gefangen. Nur der Optimismus der Bildung ist ein kleines Trostpflasten für das Ertragen dieses morbiden Status Quo.

    Ob man dabei lachen oder weinen soll, kann dann jeder selbst entscheiden.

    Eins muss man sagen: es wurde gewarnt.

    Nicht wegen der Menschen, sondern weil Klimaprozesse im Gang sind, die vom Willen der Menschen inzwischen unabhängig sind. Wir können nur noch zugucken.

    Ist das wahr? Also nützt Emissionseinschränkung auch nichts? Hast du dazu Quellen?

    Wir können nur noch zugucken.

    Ganz ehrlich: Die Menschheit verdient einen Weckruf.

    Ich hab noch keine solche Daten gesehen und mir würde das schon interessieren was davon am Ende wirklich der Wahrheit entspricht.

    Du findest dutzende Artikel, Diskussionen, Abstrakte und Paper dazu im Internet. Sich da durchzuwuseln, ist echt nicht einfach. Eins ist mir aufgefallen: Man kann die Wirkung des menschgemachten Treibhauseffekts nicht genau einschätzen. Mit anderen Worten: Es fehlt ein konkretes Verhältnis von menschengemachtem gegenüber natürlichem Treibhauseffekt. Eins ist aber sicher: Die Zunahme der globalen Temperatur und die Theorie des Treibhauseffekts sind beinah hinreichend belegt worden. Es wird also definitiv weitere Klimaveränderungen geben. Es gibt Abbildungen und Einschätzungen, die ein hohes Maß an Menschenverschulden aufzeigen. Wir haben die Möglichkeit, Leben zu retten, indem wir unsere Treibhausgasemission eindämmen. Das ist erstmal die Theorie. Diese geht jetzt auf die politische Ebene über und da werden die Dinge viel komplizierter. Hab schon gar keinen Bock mehr, mich mit der blöden Polemik der Postenden bei dem Zeit-Artikel zu beschäftigen. Realitätsverweigerung pur.

    Der Atomausstieg hat sehr viel Geld gekostet, dafür hätte man die Kernenergie weiterentwickeln und sicherer machen können

    Kann man die Kernenergie überhaupt umweltschonender und sicherer machen? Ich habe gelesen, dass es möglich wäre, Kernenergie mit Thorium zu betreiben. Das soll deutlich sauberer sein als mit Uran. Wer dem im Weg steht, sollen die Kernkraft-Lobbies sein.

    Wie denkt ihr über Klima und allgemein Wissenschaft / Forschung auf diesen Gebieten?

    Keine Ahnung, ehrlich. Für mich ist das nur noch diffus. Entweder hat Trump recht oder nicht. Ich weiß, tolle Aussage jetzt. Wenn er recht hat, wurden die Zahlen von politisch motivierten 'Wissenschaftlern' gelinde gesagt zurechtgebastelt. Das wäre wieder eine VT wert. Wenn nicht, dann begeht Trump einen mehr als gefährlichen Fehler. Gut, er ist noch nichtmal im Amt.

    Der religiöse Glaube ist vielfach unter die Lupe genommen worden - nicht nur von Sigmund Freud. Manche Superatheisten von heute finden sogar nur noch pathologisierende Worte. Aber das hat schon seine Relevanz. Religion und Glaube machen definitiv Probleme. Trotzdem gibt es - nur meine Sicht - Dinge an Religion und Spiritualität, die über trockene Naturwissenschaft hinausgehen. Dinge, die es wert sind, festgehalten zu werden. Man kann ja differenzieren und muss auch gar nicht zum absoluten Anti-Religions-Ideologen werden.


    Hier ein Artikel über Leichtgläubigkeit:


    http://wiki.yoga-vidya.de/Leic…_ist_ohne_Schwierigkeiten

    Hallo Cosmaaa,

    Kommen die Persönlichkeitsveränderungen durch die Medis oder die Krankheit?

    sowohl als auch. Wobei es für die Ärzte schwer einzuschätzen ist, ob die Persönlichkeitsveränderungen mehr von den Medis (Dopamin- und Serotoninblockierung) oder mehr von der Krankheit kommen (Negativsymptome = hyposensible Synapsen).

    Hat sie eine Chance, komplett zu genesen und wieder zu ihrer alten Lebensfreude zurückzufinden?

    Ja. Bei einer kurzen Episode ist die Prognose auch besser als bei Psychosen, die sich über eine längere Zeit hinweg ergeben haben. Die Medikamente sollten auf jeden Fall langsam (!) reduziert werden, gerade wenn's starke Hammer sind. Du solltest Geduld haben. So eine Psychose strapaziert das Gehirn sehr. Die Heilungsverläufe sind sehr individuell.


    War es eine Psychose, die auf ein belastendes Ereignis folgte? Auf eine Sinnkrise? Weil dann könnte in Zukunft auch eine Gesprächstherapie greifen.

    Guten Tag Fabi Eder. Mein aufrichtiges Beileid.


    Ich persönlich denke schon, dass es sich um Symptome einer Psychose handeln kann. Die Engel könnten halluziniert gewesen sein und die nicht identifizierbare Sprache eine psychotische Fantasie.


    Wenn du das nicht nur als bloße Symptome eines fehlgesteuerten Transmitterhaushalts sehen willst und es stattdessen als metaphysisch-spirituelles Phänomen interpretierst, gäbe es mehrere Möglichkeiten, um dem auf den Grund zu gehen:


    1. Die geschriebenen Texte einem Philologen vorlegen - falls das geht-, der sie studiert und dann aussagen kann, ob Syntax, Semantik und spezifische Inhalte enthalten sind. Vielleicht deckt sich das ja mit religiösen Schriften. Wer weiß. Kann aber auch gerade eine gestörte Objektbeziehung von mir sein.


    2. Versuchen den Symptomen psychologisch auf den Grund zu gehen (Halluzinationen und andere psychotische Phantasien spiegeln immer ungelöste Konflikte aus dem Leben wider). Du willst verstehen, warum sie sich für den Freitod entschieden hat. Es wird sehr schwer, das in Erfahrung zu bringen. Es kann sich um einen spontanen Impuls gehandelt haben.

    Wir Menschen sind Tiere mit Extras. Die animalische Natur lässt sich nicht abstellen. Schaut man ins Tierreich, wäre es absurd zu denken, ein Tier könnte ohne seine Natur leben. Biologischer Imperativ.


    Maggi, gesunden Egoismus sehe ich im Moment als ein erträgliches Maß an Stolz, Selbstsorgsamkeit (Selbstzuneigung), Selbstmitleid und Selbsterhaltung. Erträglich soll heißen: das man anderen nur minimalen Schaden zufügt und auch sich selbst. Es ist ein annähernd idealer Schwingungsbereich unserer animalischen Seite, sodass jederzeit ein Bewusstsein im Kopf ist, dass man es unterlassen kann, die Menschlichkeit (Menschenwürde) seiner Mitmenschen und seinerselbst zu schaden - zu zerstören :(. Das ist ein Gespür für sich selbst. Selbstkontrolle und Selbstreflektion beruhen darauf. Darauf fußt das überlebenswichtige und zum Altruismus führende Vertrauen in die Welt. Ein gesunder Egoismus ist u.a. notwendig, um seine selbsterhaltende Natur nicht zu verleugnen, sie aber auch nicht bis zum Exzess auszuleben. Ist ein Prinzip - ein Ideal.


    Vorsicht vor jenen, die die animalischen Bestrebungen exzessiv ausleben, ohne Respekt vor bestimmten Menschen und Menschengruppen. Vorsicht auch vor jenen, die den Ruf absoluter Gerechtigkeit für sich beanspruchen. Da tarnen sich die perfidesten Mörder der Menschenwürde. Frei flottierendes Gebundensein und zuviel empathische Zuwendung ist bei den beiden "Gruppen" glatte Selbstzerstörung und sich zu dunklen Verhaltensweisen verführen zu lassen. Auf sich selbst achten. Die Augen offen halten. Sich managen. Bewusstsein schaffen. Bindungen umleiten.


    Das alles ist sehr komplex. Es gibt sicher soviel dazu zu sagen. Auch zur Identitätsfindung. Hat mit der Bewusstwerdung, Würdigung und realistischen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten zu tun. Leicht gesagt, schwer getan.

    Man muss es ja nicht unbedingt Telepathie und Telekinese nennen. Es sind Energieübertragungen. Es ist Kommunikation auf einer subtilen Ebene - mittels eines feinfühligen Systems. Ich sage euch, Telepathie ist ein missverstandener Begriff. Der ist sowas von verzerrt, aus der mystischen Sicht her total missverstanden und durch politisch-wissenschaftlichen Diskurs von postmodernen Schwachmaten diffamiert worden. Damit erntet man heutzutage keine Blumen mehr, denn viele sind durch die Entstellung mystischer Traditionen ganz taub und bewusstseinsstumpf geworden. Vergebt ihnen, auch wenn sie nicht wissen, was sie tun. Ist nunmal so. Zweite Welle der Aufklärung: bitte kommen!

    Schwache werden gegen andere Schwache aufgehetzt und ausgespielt,Neid und Mißgunst zwischen der noch wohlhabenden und den bereits verarmten Schicht wächst...Das ist Politik...und im Hintergrund wird der Überwachungsstaat aufgebaut.

    Hallo Nagarjuna,


    weißt du, was ich mich in dem Zusammenhang frage? Ist die Spaltung der Gesellschaft und der zunehmend ungezügelte, falsch projezierte Hass die Folge äußerst dümmlicher Regierungen und deren Befangenheit in einem System, das jahrzehntelang geschaffen wurde oder handelt es sich bei alledem um eine bewusste Planung mit ebenso perfiden Absichten? Und wenn Letzteres zutrifft, wer hat denn soviel Gestaltungsmacht, dass er sich über Sozialwissenschaftler, Philosphen und Politiker hinwegsetzen kann, die schon jahrzehntelang im Vorfeld vor den momentanten Entwicklungen warnten? Ich mein, überhaupt diese Entwicklung hin zu einem Überwachungsstaat - das solche Mittel ernsthaft zur Debatte stehen, ist doch ein Armutszeugnis des hochkulturellen Westens. Und dann noch alles auf den bösen bösen Moslem zu schieben. Das Ganze Politchaos wird doch immer kafkaesquer.

    Meridian


    Die Linken und die Liberalen sind auch schon lange nicht mehr das, was sie mal waren. Statt nach den Drahtziehern zu fahnden (deren wahres Bestreben offenzulegen), die den Terror und die Verrohung des islamisch-heiligen Volkes zu verantworten haben und im Hintergrund operieren, werden kritische Zeitgeister als Rassisten behetzt. Die Farce ist, dass die Medien immer noch auf einen Religionskrieg insistieren, wobei das nur die Einstellung ist, die sich in den Köpfen der Bauernterroristen befindet. Alle Motive des Terrors gegenüber dem Westen sind meiner Meinung nicht bekannt. Ich empfinde den politischen Kurs der Kanzlerin auch als äußerst ambivalent. Auf der einen Seite werden alle ins Land reingelassen (bedürftige Flüchtlinge = das ist schonmal sehr sehr gut), aber andererseits kommen damit, so wie wir es ja sehen, auch Terroristen ins Land. In diesem Punkt kann ich sogar dem Hassprediger "Trump" zustimmen. Ich finds ja gut, dass wir uns erstmal raushalten und den Groll der Kackterroristen nicht auf uns ziehen wollen, aber wenn man die Pforten für sie hier öffnet - ich mein, was soll das? Ich kann es sowieso nicht verarbeiten, warum sich diese Terrorzellen formiert haben. Ein steht für mich fest: der Westen hat Schuld daran. Die Gründe für diese Schuld liegen sogar weit vor dem Irakkrieg. Wie wollen wir den Terror regeln? Die Versorgungswege zu kappen, so wie es beim "Terrorgipfel" oder wie das hieß, beschlossen wurde, bringt den Terror nicht zum Erliegen. Das ist eine lächerliche Makulatur, die da beschlossen wurde. Diese Doofheit kommt von Personen mit akademischem Abschluss, was für mich die Frage aufwirft, ob das nicht nur das war, was man dem Volk zum Fraß vorgeworfen hat. In dieser Welt des Links- und Rechtsfaschismus noch ultralinks sein (= sich an den einstigen Idealen von Freiheit, Aufklärung und Transparanz zu orientieren), ist ein knallhartes Schicksal. Das größte Gräuel ist für mich immer noch der große Weltbestand an nuklearen Waffen. Die Gesetze müssen da noch strenger formuliert werden, unzwar schleunigst.

    So ganz geht mir der Denkansatz noch nicht auf, SkinnyAg . Einige Punkte finde ich gut dargestellt - andere finde ich widerum zu kurz abgehandelt, sodass man fragend zurückbleibt. Sind Fragen und eine Diskussion denn erwünscht? Aus Gründen der Transparanz: Bist du selbst betroffen?