Beiträge von KotosWegbegleiter

    Wie ist man richtig Single? Also bei vielen Dingen habe ich mich eingerichtet und mit abgefunden. Aber hauptsächlich dieses geliebt werden fehlt mir. Jemanden dem du dich öffnest und der dich dafür liebt wer du bist. Ich merke wie ich versuche das von anderen Menschen zu bekommen. Aber die sind eben nicht meine Frau.


    Es ist als würde ich einen Entzug durchmachen. Ich will meine Droge Liebe und Wertschätzung wieder haben, aber am Ende des Tages bin ich doch allein.


    Und wie kommt man an die Stellen an die nur der Partner gekommen ist? Mich hat jetzt mal eine Stelle am Rücken gejuckt und ich bin da einfach nicht alleine dran gekommen..

    Ich warte momentan auf den nächsten Psychiater Termin. Der ist in ca 2 Wochen. Ich habe auf jeden Fall vor Abilify nochmal auszuprobieren und werde das ansprechen.


    Meine Frau. Meine einzige und wahre Liebe. Sie war alles für mich. Mein Leben. Hat sich halt von mir getrennt.


    Aufgrund der Trennung kommen jetzt auch noch die Zukunftsängste dazu.


    Aber ich war auch davor schon schwer depressiv. Die Einsamkeit hat mich einfach über die Jahre zerfressen. Und das Rauchen tut mir auch nicht gut.


    Ich habe überall im Körper Schmerzen.


    Aber ich habe demnächst Selbsthilfegruppen und eine Reha. Da kann sich noch viel ändern.


    Und ich bleibe auch gespannt, wass die neue Koalition in ihrem Papier Ende November bekannt gibt. Ich habe ja noch etwas Zeit und vielleicht kommt schon dadurch alles ganz anders als gedacht.

    Ich denke ich werd einfach mein Haus verkaufen und bei meinen Eltern einziehen und Hartz4 kassieren. Bin ich halt irgend so ein 40 jähriger geistig behinderter der von seiner mutter gequält wird. Derb peinlich.


    Wohnt hier irgendwer bei seinen Eltern? Kann man diese Demütigung irgendwie ertragen?

    Früher bist du in den Rewe gegangen hast Milch und Wurst und Käse geholt. Ordentlich Kaviar und ne Flasche Wein und hast kaum was bezahlt.


    Und heute? Überall Kameras..

    Wenn ich für irgend etwas kraft hätte oder mich auch nur irgendetwas glücklich machen würde, dann würden mir sicher mehr dinge einfallen.


    Momentan versuche ich die kraft zu finden etwas dazu zu verdienen. Über Meinungsumfragen und Amazon MTurk. Man kann so 5 bis 10€ die Stunde machen, wenn man sich reinkniet.


    Aber was dich so zerfrisst ist die einsamkeit. Arbeitslose singles brauchen andere arbeitslose singles damit sie mit denen rumhängen können. Wenn du kiffen würdest, dann würdest du genug kennen lernen. So kannst du zu selbsthilfegruppen gehen.

    Mando auf jeden Fall. Hatte auch nie vor heute noch zu leben. Hab immer geplant es zu beenden, wenn sie mich verlässt. Aber ich habs probiert. Ich bin einfach zu feige es durchzuziehen.


    Also muss ich jetzt irgendwie weiter machen und mich mit diesem riesen Haufen Scheiße rumschlagen..

    Meine Frau war alles wofür ich gelebt habe. Ihr Lächeln war der Grund morgens aufzustehen und den ganzen Scheiß mitzumachen. Aber sie ist weg und langsam bezweifle ich, dass sie zurück kommt. Ohne sie hab ich hier nichts mehr verloren.


    Vielen Dank für eure Worte. Ich würde mir wünschen, dass Leben gibt mir mehr Gründe daran zu glauben, dass wieder gute Zeiten kommen könnten und dass es Arbeit gibt, die ich gerne mache und zu der ich fähig bin.


    Momentan habe ich die Hoffnung darauf verloren und sehe nur, dass es noch schwerer werden wird.

    Ich meine ja vielleicht schaff ich es zu arbeiten. Aber ich vermute eher, dass mir das schwer fallen wird. Hatte dazu viele Beratungstermine und alle waren demotivierend. Sorry, wenn ich mich für die Wirtschaft total verbiegen muss und die mich überhaupt nicht brauchen, dann hab ich auch keine Lust zu arbeiten. Ich meine ich gehe doch nicht irgendwo meine Fähigkeiten einbringen um mich vom AG quälen zu lassen. Das würde ich schon gesundheitstechnisch nicht schaffen. Wenn die Arbeit stressig ist muss ich mich eh wieder krankmelden.


    Genauso auch beim Leben. Meine Therapeutin meint ich soll "raus ins Leben". Aber sorry, das ist immer voll demotivierend. Bisher ist mir da noch nichts gutes passiert oder irgend ein Mensch begegnet, für den es sich lohnt.


    Ich finde die Gesellschaft sollte mir auch Gründe liefern, sodass ich Lust habe mich in diese zu integrieren. Bisher liefert sie mir permanent nur Gründe lieber nichts mit ihr zu tun zu haben.


    Aber so habe ich eben keine Zukunft.


    Ich muss irgendwie dieses Haus finanzieren und mein Auto. Und dann kommt bei Hartz4 die Angemessenheit der Wohnung. Ich meine. Vielleicht würden die mir die noch finanzieren. Hat nur 45qm mein Haus.


    Aber die finanzieren sicher nicht die Kreditrate und den Sprit und die Versicherung fürs Auto.


    Also irgendwie ist das alles zu wenig Geld. Davon kann ich sicher nicht überleben.


    Anspruch auf Rente hab ich nicht. Ich müsste in Grundsicherung und da ist ja das gleiche Geld.


    Also was soll ich machen. Ohne Arbeit muss ich vermutlich mein Haus verlassen und mein Auto verkaufen. In irgend eine scheiß kleine Wohnung und mich wieder von den Nachbarn quälen lassen.


    Jahrzehnte lang von wenig Geld grade so überleben.


    Suizid klingt wie die beste Option. Ich hab keine Lust auf das was da noch kommt. Ich sehe null, dass das noch irgendwas kommt wofür es sich lohnt weiter zu machen. Es wird alles immer nur schlimmer.

    Das klingt nach paranoia. Jede meiner Akutphasen war ein Trauma und ich kann das erlebte nur dadurch integrieren, dass ich mich dazu entscheide, dass ich schizophren sein muss. Diese Diagnose ist eine Befreiung für mich. Wenn das alles wahr gewesen wäre, dann könnte ich nicht weiterleben. Ich bin dankbar, dass die Psychiater mir gesagt haben, dass ich bloß krank bin und das alles Halluzinationen waren.

    Hey ich denke hier sind alle immer froh, wenn sich noch mehr mit ihren Erfahrungen einbringen.


    Ich bin grad 30 und bei mir wird es auch spannend, ob ich das arbeiten schaffe. Ich mache bald eine Reha zur Abklärung. In den letzten Wochen habe ich immer mehr den Eindruck ich werde es wohl kaum schaffen in einer stressigen Umgebung und mit so vielen Menschen als Kollegen.


    Langsam frage ich mich auch warum ich mich dafür so anstrengen sollte.. ich habe Zuhause genug Arbeit und kann meinen Tag ganz gut selber füllen. Immer wenn ich mit Menschen zu tun habe, dann mag ich sie nicht besonders und es ist sehr stressig für mich. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob ich jemals einen Moment in meinem Leben genossen habe. Eigentlich wollte ich schon immer lieber sterben.


    Zu den Drogen: Es gibt viele Leute die sagen dann gleich "du bist ja selber schuld - du hast ja Drogen genommen"


    Aber laut Wissenschaft brauch es eben eine "genetische Disposition" - sonst fällt es ja auch schwer zu erklären warum andere viel mehr Drogen nehmen und keine Schäden haben.


    Also kann man Ursache und Auslöser unterscheiden.


    Für mich selbst habe ich auch festgestellt, dass ich auch vor meinem Drogenkonsum als Kind ein sehr psychedelisches Kind war und ständig am Tagträumen. Ich glaube bei mir wäre es so oder so ausgebrochen.

    Für das Studium könntest du vermutlich einen KfW Kredit bekommen, um die Kosten zu finanzieren. (Also wenn du keinen Anspruch auf Bafög hast)


    Sobald du dich im Studium eingefunden hast, kannst du beiher einen Werkstudentenjob machen. Studenten werden für sowas gerne eingestellt weil sie steuerlich günstiger sind.


    So könntest du dein Studium finanzieren und gleichzeitig Berufserfahrung sammeln. Oft wird man dann direkt nach dem Bachelor übernommen.


    Und mach dir keinen Kopf wegen dem intellektuellen Anspruch im Studium. Der hat in den letzten 20 Jahren stark abgenommen. Irgendwann war es politisch gewollt, dass alle studieren. Und wenn man Hilfe braucht gibt es genug Nachhilfe und Mentoren.


    Du brauchst in erster Linie Selbstdisziplin und intrinsische Motivation. Also du musst dich auch anstrengen und dich auch abends hinsetzen und dafür lernen, anstatt permanent nur Partys zu feiern oder nicht zu den Vorlesungen zu gehen..

    Ich finde auf jeden Fall deine Gelassenheit damit ziemlich cool. Ich hatte woanders geschrieben ich bin 30 und muss mich auch grad umorientieren. Ich fühle mich viel zu alt, um nochmal etwas neues anzufangen.. die Zeit verfliegt nur so und wenn ich jetzt eine Ausbildung mache ist mein halbes Leben vorbei. Ich denke nicht, dass ich älter werde als 50 soviel wie ich rauche..


    Ich versuche lieber einen quereinstieg und hoffe irgendwie etwas berufserfahrung zu sammeln und mir lieber irgendwas nach ein paar Jahren mit einer Externenprüfung anerkennen zu lassen..


    Gleichzeitig habe ich überhaupt gar keine Motivation überhaupt was zu machen. Bzw überhaupt weiter zu leben.


    Ich kann auf jeden Fall von Nischenstudiengängen abraten.. (also wie bspw Umweltwissenschaften) .. Orchideenfächer und Nischenstudiengänge bringen oft hinterher wenig Jobchancen. Man muss oft Glück haben um in seinem Bereich etwas zu finden. Schau lieber immer was die Hauptfächer dazu sind. Bei Umweltwissenschaften ist das sicher bspw Ökologie, Biologie oder Elektrotechnik.. mit den Hauptfächern wirst du eben auch in diesen Bereichen eingestellt, hast aber ein Studium in der Tasche mit dem ein Personaler was anfangen kann.


    Ausbildungen mit Zukunft? Einige Jobs im Handwerk boomen momentan, weil die Deutschen reich sind und ihre Häuser neu machen, aber Handwerker rar.


    Und alles kaufmännische wird immer gebraucht werden.


    Im Umweltbereich ist sicher ein Zukunftsthema die Wartung und Installtion von erneuerbaren Energien.


    Oder ich kann mir auch vorstellen, dass regionale Produkte zunehmen werden, also alles mit Landwirtschaft oder Gärtnern..

    Hey Daniel Metzker dein Beitrag ist für mich sehr relatable. Nichts bereitet mir Freude. In meinem Inneren brennt kein Feuer, sondern es klafft ein riesiges schwarzes Loch. Ich dachte immer das liegt an meiner Suchtgeschichte. Ich habe so viele Drogen genommen, dass ich das normale Leben nicht mehr spüre. Aber es könnte natürlich auch negativsymptomatik sein.


    Ich will demnächst abilify ausprobieren. Hoffentlich mache ich bessere Erfahrungen.


    Du solltest aufhören zu meditieren. Also zumindest wird es im allgemeinen für psychotiker/schizos nicht empfohlen.


    Bei deinem Beitrag ist mir wieder aufgefallen, wie mir jegliche Motivation fehlt weiter zu machen. Ich muss mich nicht anstrengen. Grade mit den geplanten Änderungen für das Bürgergeld, könnte ich mich auch einfach zur Ruhe setzen. Es ist für mich schon anstrengend genug mich durch den Tag zu quälen.

    Ich habe damals auch 20kg von den Neuroleptika zugenommen und zwar ohne, dass ich irgendwas an meiner Ernährung geändert hätte.. ich hatte immer eine gute Figur auch ohne Sport. Ich habe weder mehr gegessen oder mich weniger bewegt oder ähnliches.. ich habe einfach durch die Medikamente zugenommen.


    Ich denke das hat auch irgendwas mit der Belastung der Leber zu tun oder ähnliches..


    Ich habe damals mit Speed enorm abgenommen. Also kann ich mir auch vorstellen, dass das mit einem Medikament sehr gut funktioniert.


    Natürlich. Viele können sehr gut Sport machen oder im Fitnesscenter trainieren. Aber es gibt ja Menschen, die über Jahre enorme Probleme mit ihrem Gewicht haben und denen das Abnehmen schwer fällt.


    Ein Medikament kann da eingreifen. Sobald man wieder etwas fitter ist, kann man ja immernoch das Medikament absetzen und mit Sport beginnen..

    "mach eine ausbildung. Sonst läufst du mit 30 rum und jammerst nur noch wie schlecht es das leben mit dir meint"


    "Du bist egoistisch und bemitleidest dich nur selbst weil du meinst alle würden dich schlecht behandeln"


    "naja sie sind also auch privat nur auf sich konzentriert und tragen nichts bei"


    Was ich mir so anhören muss ..


    Ja lol danke für diese Aussagen. Sie müssen sich keine Mühe geben - ich versuche ja bereits mich umzubringen.

    Hey Niggo ich hatte ja schonmal empfohlen, dass du eine Uniklinik versuchst. Deine Symptomatik ist meiner Meinung nach ein sehr krasser Fall und dir sollten Professoren und Forscher helfen..


    Aber du hattest auch schonmal erklärt, dass du bereits sehr gut medizinisch betreut bist.


    Es tut mir echt nur leid, was du alles durchmachen musst.