Beiträge von Efeu

    Ja, ich habe Aripiprazol schon mal kennengelernt. Ich hab damals versucht von Olanzapin darauf umzustellen - das ist mir gar nicht gut bekommen. Ich wurde so unruhig und hatte einen hohen Puls. Ich bin dann freiwillig wieder in die Klinik gegangen.

    Ich nehme keine zusätzlichen Antidepressiva. Mit denen habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht. Gemerkt habe ich an der Stimmung nämlich nichts, hatte nur heftig Verstopfung.

    Hallo, mein Arzt hat mir empfohlen beim Olanzapin zu bleiben. Ziprasidon macht eher unruhig hat er gesagt und ist schwächer. Ich bleib also erst mal beim Olanzapin obwohl ich finde, dass es dämpft und mir 8 kg mehr Gewicht beschert hat.

    Hallo - irgendwie will ich mich nicht damit abfinden, dass man nach Psychosen lebenslang Medikamente nehmen muss. Kann es nicht sein, dass man sich so gut kennt, dass man selber merkt, wann es wieder los geht und erst dann wieder Medis nimmt? (Und wenn man Glück hat, ist das eben nicht der Fall und man kommt ohne aus.)

    Hallo zusammen,

    hatte bis jetzt 2 Psychosen und jedes Mal wollte ich die Welt retten - von diesem Gedanken war ich besetzt. Ich hatte das Gefühl einen (göttlichen?) Auftrag zu haben. Einmal spielte Musik eine besondere Rolle. Bei der zweiten Psychose hat mir dieser Coronavirus große Angst gemacht und ich habe gemeint, ich müsste die Welt davor schützen. Hatte das noch jemand solche weltrettenden Gedanken?

    Hallo Salambo,

    danke für deinen Post - finde ich ja interessant. Dein Leben ist sehr schön schreibst du. Arbeitest du? Meine Arbeit fällt mir im Moment sehr schwer - nein, eigentlich schon seit längerem. Deine Medikamente sagen mir nichts. Magst du über deine Psychosen schreiben? Hattest du auch "Weltrettungsgedanken"?

    Hallo,

    ich hab hier im Forum davon gelesen und empfinde es auch selber so: Trotz allem will ich am Leben festhalten. Erfahrungsgemäß gibt es immer Höhen und Tiefen - und wenn mir das Leben noch so zäh vorkommt: die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit der Frage nach dem Jenseits will ich mich jetzt nicht beschäftigen!

    Hallo letzte Chance (wieso nennst du dich so?)

    Ein normales Leben ist für mich, das was du schreibst: arbeiten, wohnen, einigermaßen auskommen, Freunde und Familie - zum Glück sind ein paar geblieben. Dinge, die man gerne macht; sich hoch halten. Sport kann gut sein; ich bin jetzt eher für ruhiges: Pilates zum Beispiel.

    Hallo,

    würde mich auch gerne mit Gleichgesinnten austauschen, hoffe ich bin hier richtig.

    Hab meine erste Psychose mit 49 erlebt. Auslöser war wohl Stress und Schlafmangel. Ich meinte, ich hätte den Autrag die Welt zu retten - mit Musik. Bin jetzt 53 und hatte im März diesen Jahres nochmal ein psychotisches Erleben, Wahnvorstellungen. Dieses Mal nur ganz kurz aber immerhin. Sah nach Einnehmen von Olanzapin dann aber schnell wieder klar. Bin inzwischen bei 5 mg Olanzapin und nehme sonst nichts. Antidepressiva hatte ich (Mirtazapin und Setralin), hat aber beides zu starker Verstopfung geführt und wurde deshalb abgesetzt. Hab ich aber beides nicht als stimmungsaufhellend empfunden. Bin von der Stimmung her eher flach und betrübt - ist das überhaupt noch ein Symptom oder hat das andere Gründe? Lebe ansonsten ein ganz normales Leben, hätte aber gerne wieder mehr Gefühl und positive Gedanken, mehr Lebensfreude. Wie erlebt ihr euer Leben?