Beiträge von HARAMITA

    Noch ein letzter Tip:

    Damit dich solche Halus nicht so leicht aus der Bahn werfen könntest du an deiner Resilienz arbeiten. Google das mal und auch wie man das verbessert.

    Viel Glück und alles gute

    Stress führt zu Halluzination. Das führt zu mehr Stress und noch mehr Halluzinationen.

    Du musst versuchen den Kreislauf zu durchbrechen.


    entweder indem du stressige Situationen meidest (so wie es deine Therapeutin vorhat) oder indem du Mechanismen lernst wie du vom Stress runterkommst (Notfallliste).

    Lad dir dazu mal die app skills2go runter ist zwar für borderline aber dürfte dir auch helfen können)

    Zu PTBS fällt mir folgendes noch ein:

    es gibt neue Studien das MDMA zusammen mit Psychotherapie sehr gut helfen kann.

    Kann gerade keinen Link schicken, komische Technik. Aber die Studie die die Wirksamkeit bestätigt ist von diesem Jahr.

    Vielleicht ist deine Therapeutin ja dahingehend aufgeschlossen

    Hey WhatTheHell,


    ich fasse mal zusammen: du siehst Leute im Spiegel, Licht flackert wenn du stärker denkst, das Gefühl und die Vision, eine schwarze Hand fasst dich an den Haaren.

    Das hört sich stark nach der positiven Symptomatik einer schizophrenen Episode an.Sorry wenn ich das so deutlich sage.


    Ich vermute deine Therapeutin will über diese Übung herausfinden, was dir gut tut und was eher weniger.

    Ich kann mir vorstellen dass diese Erlebnisse einen ganz schön mitnehmen und stressen und langfristig ziemlich fertig machen können.

    Deshalb musst du in dieser Zeit gut auf dich acht geben.

    Lege dir am besten eine Liste zu mit Dingen und Tätigkeiten, die dir gut tun (z.B. ein heißes Bad nehmen, was leckeres Essen, die Lieblingsserie kucken, liebe Menschen treffen und so). Trage die Liste immer bei dir.

    Falls es dir dann mal schlechter geht, kannst du die Liste als eine Art persönlichen Notfallplan herausnehmen und dich so wieder etwas in Balance bringen.


    Insgesamt muss man leider sagen, dass eine Psychose bei sehr vielen Menschen unbehandelt nicht besser wird sondern eher schlechter. Du solltest deshalb vielleicht mit deiner Therapeutin besprechen, ob ihr nicht vielleicht eine andere Therapie findet, den die aktuelle scheint ja nicht wirklich hilfreich zu sein.


    Wünsch dir alles gute in dieser bewegenden Zeit.

    Die Ärzte wollten mir unbedingt Olanzapin als Depot geben. Hab ich einmal machen lassen, danach nicht wieder. Hab keine Lust das mein Gehirn (noch mehr) schrumpft und ich aufgrund familiärer Disposition Adipositas und Diabetes entwickle. Wenn ich mich von Stress fernhalte habe ich auch ohne Medikamente keine positiven Symptome. Kognitive Einschränkungen schon sehr stark (aber da helfen auch keine Medikamente). Ob ich negative Symptome habe, wollte ich mit euch jetzt eben diskutieren, da ich mir da nicht sicher bin.


    Mich würde halt interessieren, was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Diese sog. Negativsymptomatik schließt ja sozialen Rückzug mit ein.

    Leidet ihr unter dem Rückzug? Was für Gründe empfindet ihr für euch, das ihr keine Menschen treffen wollt? Wie geht euer Umfeld damit um? Gibt es da Schwankungen in eurer Haltung??

    Hallo Leute,


    bin 35, hatte erste Psychose mit 18, letzter Klinikaufenthalt vor 1 1/2 Jahren. Nehme keine Medikamente. Bin Frührentner und in einer Beziehung zu einer Frau die ein Kind hat. Studiere an einer Fernuni zum Zeitvertreib.


    Jetzt zu meinem Problem:
    Seid ich nicht mehr kiffe habe ich kein Interesse mehr an sozialen Kontakten. Zwar habe ich (noch) Freunde, aber meistens wenn ich mich mit ihnen treffe langweile ich mich das ich am Ende oft gestresst und ohne Energie bin. Es ist nicht so, dass ich keine Interessen hätte, aber die schneiden sich nicht mit denen meiner Freunde und denen der meisten Menschen. Ich mag es über wissenschaftliche Themen zu reden, über neue Theorien zu philosophieren, schnell zum Kern einer Sache vorzudringen, psychologische Stütze und Austausch zu sein.

    Jetzt weiß ich nicht, ob es an meiner Erkrankung liegt, dass ich so bin, oder ob ich von Natur aus einfach ein nicht so sozialer Mensch bin, da bei mir das Prodromialstadium ja mit 14 Jahren begonnen haben muss und das sehr lange zurück liegt.

    Es ist nich so, dass ich unter Einsamkeit leide, ich habe meine Beschäftigung, mein Tagesablauf, meine Interessensgebiete.

    Nur wenn mich meine Freundin auffordert, mit ihr soziale Ereignisse wahrzunehmen (mit ihren Freunden wandern z.B.) merke ich, dass ich mich innerlich extrem dagegen streube und versuche es so gut es geht zu vermeiden. Das macht sie nicht unbedingt glücklich wie man sich denken kann.


    Was könnt Ihr mir dazu sagen?