Beiträge von Maniac91

    Naja, ich will eigentlich so wenig Medikamente wie möglich zusammen einnehmen.

    Aber danke für deinen Tipp.


    Weiß nicht, ob ich unbedingt eine Antidepressivum brauche.

    Mein Arzt meinte mal, dass Aripiprazol auch antidepressiv wirkt und ich hab das auch schon gelesen.

    Könnte ausreichen das du schon einen relativ hohen Anspruch hast.
    Normal wird das gerechnet so wie wenn du bis 67 gearbeitet hättest. Ich glaube das steht auf deinen Rentenbescheid in einen eingerahmten Feld wie hoch die volle Erwerbsminderungsrente für dich ausfallen würde.
    An sich wäre da vielleicht Teilerwerbsminderung auch interessant weil man da deutlich mehr dazuverdienen kann. Bei voller Erwerbsminderung müssten es so 525€ sein die man zur EM-Rente dazu verdienen darf.
    Zudem zahlt auch die BU-Versicherung falls du eine abgeschlossen hast und eben voll Erwerbsgemindert bist.


    Ich denke es ist auch etwas früh ganz in Rente zu gehen, so eine Zwischenlösung(Teilerwerbsminderung) kann durchaus entlastend sein und vielleicht kommst du da vom Einkommen her fast auf das Gleiche raus. Zumindest bei Schizophrenie sollte einen das zustehen, aber muss man eben schauen.

    Hallo Admin,


    ich bin aber erst 29 Jahre alt. Da will ich nicht schon in (Teil-) Rente gehen.

    Im Arbeitsleben komme ich gut klar, solange der Stress nicht überhand nimmt.


    Ich verdiene für Jemanden mit einer Psychose schon relativ gut.

    Aber wenn man es mit einem normalen Arbeitnehmer in dieser Branche vergleicht, ist es nicht besonders viel.

    Bin aber froh, dass ich überhaupt arbeiten kann.


    Auf der Arbeit beschreiben mich viele als "verpeilt".

    ich vermute, dass die ahnen, dass ich nicht ganz der Norm entspreche.

    Was machst du dann gegen die Panikattacken Maniac, aushalten? Wie gesagt, das Abilify hat mich sehr unruhig gemacht aber ich habe es auch nur mal eine Woche genommen.

    Ich tu mich immer noch schwer damit zu akzeptieren, dass ich immer Medikamente brauche. Ich hatte ja auch mal alles abgesetzt und damit ging es mir zwischenzeitlich sehr gut. Aber eine Psychose will ich auch nicht nochmal erleben.

    Ja, muss ich wohl aushalten.

    ist schwer zu beschreiben, mir wird dann immer komisch und bin leicht apathisch.

    Keine Ahnung, ob das eine Panikattacke ist. Könnten auch Kreislaufprobleme sein.

    Meine Hausärztin hat mal vermutet, dass ich eine Überfunktion der Schilddrüse habe, aber irgendwie wurde nichts gefunden.


    Dass es einem nach dem Absetzen gut geht, ist oft der Fall. ich bin dann in die nächste Psychose gerutscht.

    Ich hab manchmal das Gefühl, dass Abilify bei mir Panikattacken auslöst.

    Aber vielleicht ist es auch die Psychose an sich.


    Ich weiß noch, dass Olanzapin von mir ganz gut vertragen wurde, aber ich wollte damals nicht akzeptieren, dass ich Medikamente brauche.

    Hallo Efeu,


    also nimmst du es noch nicht lange?


    Ich hatte bis jetzt Abilify, Olanzapin, Risperidon, Xeplion (Risperidon als Spritze) und bin jetzt wieder beim Abilify.

    Mich hat das Olanzapin gut schlafen lassen, aber soweit ich weiß hab ich dadurch 10 kg zugenommen und ich war sonst immer schlank gewesen.

    Hallo Gilio,


    ja, ist immer besser, wenn man einfach mal erhöht und sich dann mal krank schreiben lässt, anstatt wieder in der Klinik zu landen.

    Bei mir ist es genauso, dass ich bei einer höheren Dosis schneller müde werde, aber anders geht es eben nicht.


    Die Alternative wäre dann die Psychose und die brauche ich auch nicht noch einmal.


    Gruß Maniac

    Hallo Gilio,


    das kenne ich, dass man so richtig platt ist am Abend.


    Wie hast du das gemacht in den 7 Wochen?

    Hast du dich krank schreiben lassen vom Hausarzt und bist daheim geblieben?

    Das hab ich nämlich auch schon gemacht, als ich total platt war, aber nur für ein paar Tage.

    Damals wollte mich die Ärztin vorsorglich einweisen. aber ich konnte es noch abwenden.


    Viele Grüße

    Maniac

    Hi Yasslasa,


    ja stimmt, das mit dem Gedanken ausbreiten kommt eigentlich nur bei uns Psychotikern vor.

    Wobei es bei der Manie auch teilweise zu Halluzinationen kommt.


    Andererseits war ich 6 Wochen auf Station. Die werden mich schon richtig diagnostiziert haben.

    Hallo Gilio,


    Respekt, dass du 20 Jahre Vollzeit gearbeitet hast trotz der Erkrankung.

    War auch mal in einer sog. Psychose-Gruppe und dort war auch jemand dabei, der erst geschafft hat, ganz normal im Berufsleben zu stehen.

    Momentan arbeite ich wie gesagt auch Vollzeit, aber ich merke schon, dass ich zum Feierabend hin schon ziemlich k.o. bin.

    Mein Arzt meint dann immer, das wäre normal.


    Hattest du während der 20 Jahre auch Episoden?

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass es bei Diagnosen zu Verwechselungen zwischen Schizophrenie und bipolarer Störung kommen kann.

    Meiner Meinung nach ist es auch schwierig, eine Manie von einer psychotischen Episode abzugrenzen.

    Ich habe mal einen Textausschnitt hinzugefügt:


    Die überlappende Symptomatik bei bipolaren, depressiven und Schizophrenie-Erkrankungen verleitet in der Praxis nicht selten zu Fehldiagnosen, wie der US-Psychiater Professor Rajiv Tandon betont hat. Vor allem bipolare Störungen sind erheblich unterdiagnostiziert und werden in depressiven Episoden häufig als typische Depression und in manischen Phasen als Schizophrenie verkannt. / Quelle: Bei psychischen Erkrankungen besteht Verwechselungsgefahr (aerztezeitung.de)


    Während meiner Psychose war ich manchmal sehr euphorisch und getrieben, aber meine Diagnose war dann doch Schizophrenie.


    Was meint ihr dazu? Wie ähnlich sind sich diese Krankheitsbilder? Habt ihr euch auch manchmal manisch gefühlt während der Psychose?




    Hi Efeu,


    ich nehme Abilify 5 mg.

    Mir ist das auch passiert, dass ich in die nächste Psychose gerutscht bin, aber auch nur, als ich komplett abgesetzt hatte,

    Solange noch Medikamente im Blut sind, passiert bei mir nichts dramatisches.

    Ich meine da eher Frühwarnsymptome und wenn ich dann erhöhe, geht es nach ein paar Tagen wieder.


    Aber ich hab sogar während meiner akuten Psychose noch gemerkt, dass was nicht stimmt, ist schwer zu beschreiben.

    Konnte das noch reflektieren.


    Ich hatte auf der vorherigen Arbeitsstelle davor einigen Leuten von der Psychose erzählt, weil es auch dort akut wurde.

    Heute würde ich das aber nicht mehr machen.


    Wie stark hast du die Stunden reduziert?

    Auf Teilzeit?

    @ Admin:


    Danke erstmal für deine Empfehlung.


    Bei mir sind es wiederkehrende Schübe und dann aber auch fast nur positive Symptome.

    Ich bin seit der Ausbildung seit über 2 Jahren im Beruf.


    Bin noch nicht mal 30 Jahre, da kann ich schlecht schon in Teilrente gehen.

    Die Psychose war nicht drogeninduziert, sondern endogen.


    Ich muss aber auch sagen, dass meine Belastbarkeit bei Stress nicht besonders hoch ist.

    Zum Glück war ich aber seit 6 Jahren nicht mehr stationär.

    Sobald ich Symptome bemerke, erhöhe ich einfach die Dosis für ein paar Tage und das klappt gut.

    Hallo zusammen :)

    Ich arbeite 40 Std. / Woche.

    Habe auch eine abgeschlossene Berufsausbildung.

    Was andere geschrieben haben, dass sie z. B. zu langsam sind und zu viele Fehler machen, kam bei mir damals in der Ausbildung auch sehr oft vor.

    Ich hab auch häufig Probleme mit der Konzentration bzw. schweife mit den Gedanken oft ab,

    Mein Job, den ich jetzt habe, ist nicht besonders stressig, was mir entgegenkommt.

    Aber würde trotzdem gerne in einem anderen Unternehmen arbeiten.


    Ich kann euch aber Mut machen.

    Als ich damals nach der Episode aus der Klinik gekommen war, war ich extrem antriebslos und hatte gedacht, dass ich nie einen Job finde.

    Zum Glück kam es aber anders.


    Mit dieser Krankheit hat man es aber im Berufsleben nicht leicht.

    Es gibt schon genug "normale" Menschen, die mit dem Stress in der Arbeitswelt nicht klar kommen,

    Aber nur daheim rumzusitzen, war für mich keine Alternative.


    Erzählt ihr Kollegen von der Diagnose?

    In meinem aktuellen Job habe ich es nicht gemacht.

    Ich weiß auch nicht, ob das wirklich was bringen würde,

    Gibt schon genug Vorurteile über die Psychosen; man muss ja nur mal an die Berichterstattung der Medien über Schizophrenie/ Psychosen denken.

    Übertreibe es nicht mit dem Trinken. Meiner Meinung nach gehört Alkohol zu einen der gefährlichsten und schädlichsten Drogen.


    Alles Gute dir

    Da stimme ich ich dir zu.

    Alkohol löst bei mir ab und zu psychotische Symptome aus.


    Bin auch am Überlegen, das Abilify deutlich zu reduzieren, aber ich muss manchmal die Dosis dann doch wieder erhöhen, weil Symptome auftauchen.

    Es gibt ja sogar Berichte, dass Abilify Psychosen auslösen kann wegen dem Wirkungsprofil.

    Bin froh, dass ich es nicht mehr nehmen muss.

    Die antipsychotische Wirkung kam mir auch nicht stark genug vor. Außerdem habe ich davon deutlich zugenommen.

    Abilify vertrage ich deutlich besser.


    Würde Risperidon nicht mehr einnehmen.

    Hallo Perry,


    ich hatte Pipamperon mal stationär bekommen.

    Es muss wohl ein eher älteres Medikament sein und hat mich auch eher gedämpft. Ich glaube, dass ich damals eine Dosis um die 60 mg hatte.

    Ansonsten hatte ich aber gar keine Nebenwirkungen.