Beiträge von friedo

    Hallo blueberry,


    danke der Nachfrage, es geht mir schon viel besser. Vielleicht ist es einfach die Zeit, die vergangen ist, die es besser macht. Ich habe auch meine Dosierung verdoppelt. Auch wenn ich mich schwer fühle, gehe ich doch zur Arbeit und raus spazieren. Ich versuche mich einfach selbst zu motivieren. Und das jeden Tag aufs Neue. Auf jeden Fall meistere ich den Alltag und die Arbeit ganz gut. Und es wird jede Woche besser.


    Viele Grüße

    Friedo

    Das verstehe ich. Mir ging es genauso. Das ist Teil der Krankheit. An deiner Stelle würde ich die Medikamente nehmen. Das ist gerade der einzige Weg raus aus der Truman-Show. Da spreche ich echt aus Erfahrung.

    Meine Freundin hat angefangen zu weinen, als ich meinte, ich nehme die Medikamente nicht. Dann war mir klar: Es ist wohl ernst. Auf alle Ärzte habe ich nicht gehört. Nur auf sie. Und dann ging es mir echt rasch besser.

    Hallo Kuchen,


    schön zu lesen, dass es Dir gut geht.


    Das sind doch gute Vorsätze. In meiner Selbsthilfegruppe ist auch ein Vater und alles klappt bestens.


    Ich wünsche Dir für Deine Pläne alles Gute.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo Baerchen,


    ich hatte genau dasselbe. Dachte auch, dass die Medikamente teil der Show sind und wollte sie nicht nehmen. Aber als ich sie dann doch genommen habe, wurde es besser und die Show ging weg. Ich wünsche Dir alles Gute.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo metaphase,


    ich habe keinen SB-Ausweis und arbeite jetzt wieder wie vor der Psychose 32 Wochenstunden und es klappt ganz gut soweit. Auch wenn ich an manchen Tagen an der Negativsymptomatik und den Medikamentennebenwirkungen leide, hilft mir die Arbeit sogar, dass ich da nicht so reinkippe.


    Alles Gute für Dich.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo John,


    arbeiten mit dieser Diagnose geht. Wenn Du erstmal gut auf die Medikamente eingestellt bist, wird sich alles weitere fügen. Ich hatte letztes Jahr eine Psychose und bin längere Zeit ausgefallen. Jetzt arbeite ich wieder und die Arbeit hilft mir sogar dabei, dass die Krankheit in den Hintergrund rückt. Lass Dich nicht entmutigen. Du findest was!


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo,


    ich nehme seit Januar Reagila. Hatte vorher Risperidon genommen und wegen der Nebenwirkungen wurde ich dann auf Reagila umgestellt. Angeblich soll das Medikament auch gut gegen die Negativsymtome wirken. Ich vertrage das Medikament eigentlich ganz gut.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo,


    ich hatte bisher eine psychotische Episode. Es fing vor ca. einem Jahr an und hat ca. 3 bis 4 Monate gedauert. Schwierig ist danach die Erkenntnis und das Leben nach der Psychose mit den Nebenwirkungen wie Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, trübe Gedanken. Das dauert viel länger und ist aus meiner Erfahrung bisher sehr schwierig. Ich bin noch in der "Erholungsphase", wie meine Ärzte meinen. Wie ist es bei dir?


    Alles Gute und viele Grüße

    Friedo

    Danke für Deine Antwort Admin

    Deine Medikamentenempfehlung habe ich schon mal gesehen. Ich nehme ein Neuroleptika in geringer Dosis und dazu noch ein AD. Bin aber erst ganz am Anfang und hoffe, dass es bald besser wird mit den Minussymptomen. Gut, dass bei Dir die Medikamente so gut wirken.

    Hallo zusammen,


    wie schafft ihr es, die Negativsymptome (Antriebslosigkeite, Gefühlsverflachung, innere Leere, Energielosigkeit usw.) auszuhalten?


    Ich bin da gerade mitten drin (die Positivsymtome sind seit September weg, dafür kamen die Negativsymtome dann seit Oktober) und muss mich jeden Tag aus dem Bett zur Arbeit zwingen. Wie ist eure Erfahrung? Wie lange dauert das in etwa bis es besser wird?


    Danke für Eure Antworten.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo EvNt HoRiZoN, das hört sich ja nicht so gut an. Bei mir sind die Sozialkontakte, die ich vor der Psychose hatte, geblieben. Manchen schreibe ich nur, aber viele treffe ich auch, meine Freunde und Familie können mit der Erkrankung umgehen. Hast du es schon mal mit einer Selbsthilfegruppe probiert? Vielleicht lernst du dort neue Leute kennen? Oder mit neuen Hobbys: eine Club, einen Chor, eine Band. So irgendetwas. Oder einen Minijob oder ehrenamtliche Tätigkeit. Dort würdest du sicherlich auch neue soziale Kontakte knüpfen. Ich wünsche Dir alles Gute.

    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo Admin,


    ja, bei mir ging's auch teils politisch zu. Ich dachte, dass alle Politiker fake wäre und die ganzen Machenschaften bloß inszeniert. Teils konnte ich gar keine Nachrichten mehr lesen oder sehen, ohne ganz "verrückt" zu werden.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo Freddi00 ,


    bei mir war es ähnlich. Ich bin Ende Dreißig, berufstätig, hatte Mitte letzten Jahres das erste mal eine Psychose. Teilstationär in der Klinik 8 Wochen, danach zurück zur Arbeit mit Hamburger Modell. Dann einige Zeit arbeiten. Dann Medikamentenumstellung und wieder krank geschrieben. Veränderungen, die ich an mir seit der Psychose bemerkt habe: Ich bin auch nicht mehr die Alte. Liegt es an den Medikamenten oder an der Krankheit oder an beidem? Ich bin nicht mehr so fröhlich, ich bin nicht mehr so traurig, ich bin wie in Watte gepackt. Müde, antriebslos, emotionslos, ängstlich. Mein Selbstwertgefühl ist geschmälert. Das alles hat sich seit Mitte letzten Jahres bei mir geändert. Ich hoffe, das sich das wieder verbessert. Wie ist es bei dir? Welche Veränderungen merkst du? Kommst du gut mit deinen Medikamenten klar? Hast du auch Negativsymtome? Alles Gute für Dich.


    Viele Grüße

    Friedo

    Hallo Auster,


    wie geht es dir mittlerweile? Hat die Reha geholfen? War das eigentlich deine erste Psychose?

    Ich bin auch gerade in der Phase "Post.Psychose" und habe mit genau den selben Problemen zu kämpfen.

    An manchen Tagen bin ich optimistisch und bin mir sicher, dass ich einfach wieder arbeiten gehe und es wir sich schon alles einpendeln und dass ich an einem normalen Alltag teilnehmen kann. An manchen Tagen nehme ich mir vor, dass ich raus gehe und mich mit Freunden treffe und das mache ich dann auch und es tut gut. An manchen Tagen komm ich nicht in die Gänge und bleibe zu Hause. Ich dachte, nach der akuten Phase ist es "vorbei", aber dann kamen die Negativsymptome...


    Alles Gute für Dich!

    Viele Grüße

    Friedo

    Danke der Nachfrage, Johanna.


    Mein Arzt hat mich bis Ende dieser Woche krankgeschrieben. Ich war jetzt lange Zeit zu Hause, was nicht leicht war für mich, da ich zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.


    Die Medikamentenumstellung ist jetzt soweit durch. Das Risperidon abgesetzt. Mit Reagila komme ich ganz gut zurecht. Mir ist halt immer noch etwas schwummrig ab und an, als wäre ich in Watte gepackt, aber ich vermute mal, das machen alle Medikamente. Die Antriebslosigkeit ist ein wenig besser geworden, auch die Übelkeit ist nicht mehr so arg und die ganz trüben Gedanken kommen auch nicht mehr in so einer Wucht. Ich fühle mich trotzdem noch sehr schwer und träge und habe immer noch Schlafprobleme, wache früh auf und kann nicht mehr einschlafen. Trotz Mirtazapin.


    Etwas Angst habe ich auch davor, wieder arbeiten zu gehen. Es ist schon komisch, nach so langer Zeit wieder zurück in den Alltag zu kehren. Ich bin ja schon im Sommer 3 Monate ausgefallen wegen der (in meine Fall ersten) akuten Psychose und der teilstationären Behandlung, dann zurück zur Arbeit mit dem Hamburger Modell und jetzt zum Jahresanfang wieder 6 Wochen ausgefallen wegen Negativsymtome/Medikamentenumstellung.


    Wie ist deine / eure Erfahrung? Wie lange dauern dieses Negativsymptome / postpsychotische Depression denn ungefähr, bis man wieder halbwegs "normal" wird?


    Danke auch an alle anderen, die Beiträge hier geschrieben haben.


    Alles Liebe und Gute Euch

    Friedo