Beiträge von Psychoseforum

    Welche Rolle spielt bei euch Symbolik?


    Bei mir ist es so das ich etwa bei Zahlen oder Symbolen, kurzen Schriftzügen etwas zu Überinterpretation neige. So versuche ich diese Dinge die ins Auge stechen aber eher zu meiden, da ich sonnst mehr oder weniger verrückt werden würde, zum Teil nehme ich das aber auch her um mich selbst ein Stück weit die Bestätigung zu geben die ich brauche, also in Maßen ziehe ich auch Motivation da heraus und manchmal ist es echt so das man auf Dinge aufmerksam wird die einen in irgend eine Weise ansprechen.


    Wie seht ihr das und wie ist es bei euch?

    Ich glaube das Zeit in der Psychose etwas relatives sein kann, also die Zeichen einen Visionären Blick in die Zukunft erlauben können oder zumindest eine grobe Struktur vorgeben können und somit führend und Richtungsweisend sein kann.


    Das ist zwar eine spirituelle Sicht aber ich glaube bei einer Psychose kommt man kaum darum herum auch Symptomatik in einen biblischen Kontext auch in Richtung Gut und Böse Extreme zu setzen und ich denke das Ziel der Heilung auch ist Extreme abzubauen und das Ganze in eine Positive und für den Betroffenen verständliche Richtung zu bringen.

    Von daher bin ich auch für Psychotherapie bei Psychose da man gerade bei verstärkten Rückzug und so einer Erkrankung Feedback und Kommunikation braucht um da einfacher in eine positive Richtung zu kommen.

    Wie denkt ihr wie es mit IQ und EQ bei betroffenen bestellt ist?

    Ich schätze das ein gewisses Ungleichgewicht bei der Psychose da entstehen kann :D


    Mal so als Gedankenansatz, also ich denke der IQ ist bei der Erkrankung gerade Zeitweise(je nach Medikamenten, Psychose und Einstellung) sehr begrenzt und der EQ ist womöglich eher zu hoch wo das Kreative und zukünftige eher ansetzt, vielleicht ein gewisser Weitblick und IQ ist Kurzsichtigkeit im Vergleich.

    Ich glaube ja das man in der Psychose wieder mit sich in Reinen kommen muss und gewisse Defizite die man vielleicht in seinen Leben vernachlässigen musste auffüllen muss, also ein Stück weit auch sich selbst einen Gefallen tun und auf seinen innersten hören.


    Wie denkt ihr darüber?

    Man könnte auch Gut gegen Böse schreiben, wobei ich mich frage welche Rolle bei euch diese ich sage mal Extreme eingenommen haben und ob sich im laufe der Erkrankung dabei an eurer Einstellung zur Wahrheit oder als dieses Wahrgenommene etwas verändert hat?

    Ab einen gewissen Punkt nimmt man es ja denke ich mal hin und versucht ganz normal weiterzumachen, also ein Stück weit 'Einschränkung sei es nur durch die Medikamente muss denke ich jeder von uns ertragen.


    Wann würdet ihr sagen habt ihr die Erkrankung so angenommen oder akzeptiert das die Medizin nur bis hierhin wirkt und man sonnst eben sehen muss wie man klar kommt. Gab es da so etwas wie einen Wendepunkt oder führt ihr mehr oder weniger ständig einen Kampf gegen die Erkrankung?

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion

    Möglichkeit, um mit Bupropion, die Neuroleptika wie Aripiprazol zu reduzieren und Positivsymptome sowie Negativsymptome zu verbessern.

    Die Medikamenteinformationen beruhen zum Teil auf Einzel-Erfahrungen, somit kann die Wirkung und Nebenwirkungen individuell unterschiedlich sein.


    Kurzerklärung:


    1. Anwendung


    Hauptwirkstoff: Bupropion (Elontril)

    Bupropion (SNDRI Antidepressivum/Nikotinentwöhnungmittel)

    1.1 )   Bupropion (Elontril, Wellbutrin, Zyban) täglich ca. 450mg (Anfangsdosis 150mg)

    Bei Schlafstörungen reduzieren.


    Beispiel: 450mg täglich (300mg Morgens und 150mg Mittags)

    • Bupropion fördert die Wachheit, Motivation und senkt den Appetit (Verbesserung der Negativsymptome). Ängste und Restsymptome werden deutlich reduziert (Verbesserung der Positivsymptome). Ideal in Kombination mit Aripiprazol.


    1.2 )  Diphenhydramin oder Doxylamin bei Schlafstörungen (Apotheke)




    Hauptwirkstoff: Aripiprazol (Abilify)

    Bedarf nur soviel wie nötig

    Aripiprazol (Atypika der 3. Generation)

    1.3 )  Aripiprazol (Abilify) Bedarf 5mg Tabletten ca. 3-15 Tage im Monat (weniger als 5mg täglich möglich)

    Es darf auch mal mehr als 5mg sein Bedarfsweise


    Beispiel: 5mg Morgens oder Abends (Einnahmezeitpunkt kann variiert werden und Bedarfsweise eingenommen werden)

    • hilft gut gegen Positivsymptome(Akutsymptome), Depressionen, Negativsymptome (in geringer Dosis / Bedarf), hilft auch bei stärkeren Schlafstörungen, nervöse Unruhe / Manie

    Vorsicht beim Autofahren, bei der Bedarfseinnahme kann die Konzentration deutlich/ abrupt herabgesetzt sein!



    Veranschaulichung in PDF Format: Bupropion + Aripiprazol Bedarf




    bei starken depressiven Fasen, Zwängen, Antriebsschwäche, senkt den Appetit, eventuell zusätzlich

    1.4 ) ca. 30-40mg Citalopram (SSRI Antidepressivum) aber Vorsicht da auch mehr Neuroleptikum(Aripiprazol) dann eingenommen werden sollte und es seine Zeit braucht bis die antidepressive Wirkung da ist, vorher kann die Stimmung schlechter werden.

    Es kann die Psychose begünstigen, von daher ist bei Citalopram auch eine höhere Dosis vom Aripiprazol notwendig!



    Gesamtbeispiel: 450mg Bupropion (Morgens 300+ Mittags 150mg) + 40mg Citalopram (Morgens) + 5mg Aripiprazol (Bedarf Morgens oder Abends) (Rezeptpflichtige Medikamente)

    Bei Schlafstörungen: Diphenhydramin oder Doxylamin etwa 30min vor den Einschalfen (Apotheke)

    3. Anwendungsgebiete (Bupropion + Aripiprazol-Bedarf)


    Offizielle Indikationen

    • Major Depression
    • Nikotinentwöhnung


    Off-Label Indikationen

    • Psychose/Schizophrenie Erhaltungstherapie
    • Essstörungen (Bulimie und Übergewicht)
    • Stimmungsstabilisator ( z.B. bei Manie, Bipolare Störung, schizoaffektiven Psychosen und Borderline Störung)
    • Zwangs- Panik- und Angststörungen  
    • ADHS / ADS


    kurze Zusammenfassung der allgemeinen Wirkweise von Bupropion:




    4. Infos zur Anwendung bei Psychose

    Beginn:

    • 150mg Bupropion ca. einen Monat zusammen mit einem niedrig Dosierten Neuroleptikum einnehmen (eventuell Neuroleptika kurzzeitig absetzen)

    Etwa 1 Monat nach reduzieren der Neuroleptika:

    • Bupropion auf ca. 300-450mg steigern
    • bei leichten (Ein-)Schlafstörungen Doxylamin(kein Abhängigkeitspotential), da vor allem zu Beginn der Einnahme des Bupropions starke Wachheit und Schlafstörungen auftreten können.
    • Bedarfsweise Aripiprazol bei stärkeren Depressionen und Schlafstörungen oder wiederauftreten von akuten Symptomen.


    Bitte besonders auch bei Bedarf von Neuroleptika kein oder nur mit großer Vorsicht Auto fahren. Die Konzentration kann je nach Neuroleptikum deutlich reduziert sein!


    weiteres:




    5. Nebenwirkungen

    mögliche Nebenwirkungen und Gegenmaßnahmen:




    6. weiterführende Links zu Bupropion

    An sich sollen Amphetamine ja zu psychoseähnlichen Symptomen führen, aber ist das wirklich so?


    Der Wirkstoff den ich einnehme soll ja auch so etwas ähnliches wie ein Amphetamin sein oder dieser Stoffgruppe zuzuordnen ist aber ein Antidepressivum. Ich frage mich schon lange warum und wo da denn der Unterschied liegt und ob andere echte Amphetamine nun wirklich schädlich sind oder das ebenso mehr pharmazeutischer Propaganda zuzuordnen.


    Da wäre noch das Ritalin was ja ein Amphetamin ist und sonnst gibt es glaube ich kaum nur einige wenige andere.


    An sich ist man ja Müde bei einer Psychose, hat Konzentrationsstörungen, da fragt sich warum es Studenten quasi bekommen um ihre Noten zu pushen und die Betroffenen die es benötigen mit einem Neuroleptikum allein ruhig gestellt werden?


    Ich schätze ja das Ritalin ähnlich gut wirkt wie das Bupropion und somit gegen die Negativsymptome unverzichtbar sind. Mir würden mal die echten Argumente die dagegen sprechen interessieren. Vermutlich leichte Wechselwirkungen mit ein paar der teueren Neuroleptika so das vielleicht da ein paar ausgemustert werden müssten. Ach ja es geht ja ums Geld.

    Verrückte Welt..

    Amisulprid

    Markenname: Solian

    Amisulprid ist ein neues Neuroleptikum, das zur Behandlung akuter und chronischer schizophrener Störungen zugelassen wurde. Chemisch ist Amisulprid ein Benzamid, das strukturelle Verwandtschaft sowohl zu Sulpirid (zum Beispiel Dogmatil® ), das bereits seit vielen Jahren als Neuroleptikum und Antidepressivum eingesetzt wird, als auch zu Remoxiprid (Roxiam® ) besitzt, das ebenfalls zur Therapie akuter und chronischer schizophrener Psychosen indiziert ist.

    In klinischen Studien konnte Amisulprid in niedriger Dosierung (100mg täglich) primär negative Zustände mit Affektverflachung , emotionalen und sozialem Rückzug (Minussymptomatik) beeinflussen. Bei dieser niedrigen Dosierung werden wahrscheinlich primär präsynaptische D2/D3-Rezeptoren blockiert. Das führt zu einer Dopamin-Ausschüttung, die desinhibierende Effekte zeigt und für die Besserung der Minussymptomatik verantwortlich gemacht wird.

    Zur Beeinflussung der Plussymptomatik (Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörungen, Feindseligkeit und Mißtrauen) werden Dosen von 400 bis 800mg pro Tag angewandt. Dabei kommt es zur Blockade der postsynaptischen D2/D3-Rezeptoren im limbischen System. Offensichtlich werden die D2-Rezeptoren im Striatum weniger stark blockiert als bei anderen Neuroleptika, was zu geringeren extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen führt. Deshalb Amisulprid zu den atypischen Neuroleptika einzustufen, wie es der Hersteller macht, ist allerdings nicht gerechtfertigt. Atypische Neuroleptika wie Clozapin oder Risperidon beeinflussen die Minussymptomatik über die Hemmung der serotonergen 5HT2A-Rezeptoren und zeigen wesentlich weniger bis gar keine extrapyramidal-motorische Störungen.


    Quelle: Pharmazeutische Zeitung


    Anwendung von Amisulprid

    Amisulprid ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika. Anwendungsgebiete sind Psychosen und Schizophrenie. Der Wirkstoff mindert sowohl die Positiv-Symptome wie Wahnvorstellungen und damit einhergehende Unruhe oder Aggressivität. Gleichzeitig beeinflusst Amisulprid auch die Negativ-Symptome von Psychosen, also depressive Anzeichen wie sozialen Rückzug, Antriebslosigkeit und Emotionsarmut.

    Wirkung von Amisulprid

    Amisulprid entfaltet seine Wirkung durch Bindung an Dopaminrezeptoren, vor allem an D2- und D3-Rezeptoren vor und hinter den Synapsen, also den Kontaktstellen zwischen zwei Zellen. Der Effekt wird durch die Dosierung bestimmt. Geringe Dosierungen aktivieren die Dopaminausschüttung und haben eine stimmungsaufhellende und belebende Wirkung (präsy-naptisch). In hoher Dosierung blockiert Amisulprid die Dopaminrezeptoren im Gefühl- und Triebzentrums des Gehirns (limbisches System), was zu dem positiven Effekt auf Wahnvorstellungen führt (postsynaptisch).

    Nebenwirkungen von Amisulprid

    Amisulprid zählt zu den Neuroleptika mit vergleichsweise gering ausgeprägten Nebenwirkungen. So verursacht der Wirkstoff nur selten Bewegungsstörungen oder anhaltende Müdigkeit. Dennoch kommt es durchaus zu Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Angst oder Unruhe.


    Quelle: Gelbe Liste


    Genaueres zur Anwendung:

    Zitat

    Amisulprid als erste Wahl bestätigt

    Die Therapie mit dem in Frankreich seit 1988 verwendeten Amisulprid war Gegenstand einer Konsensuskonferenz. Die Experten bestätigten den Wert des Medikaments als First-line-Neuroleptikum akuter und chronischer Schizophrenien und gaben Dosisempfehlungen.

    In höheren Dosen beeinflusst das Atypikum Amisulprid durch die Blockade der postsynaptischen D2/D3-Rezeptoren bevorzugt die Plussymptomatik wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen. In niedrigeren Dosen zeigt Amisulprid eine sehr gute Wirkung auf die Minussymptome, vermutlich aufgrund einer primär präsynaptischen D2/D3-Blockade. Die schwache Hemmung striataler D2-Rezeptoren ist vermutlich für die geringe Inzidenz extrapyramidal-motorischer Nebenwirkungen verantwortlich. Aufgrund des speziellen dosisabhängigen Wirkprofils sollte Amisulprid nach Übereinkunft der französischen Ärzte bei neudiagnostizierten Erkrankungen ohne Plussymptomatik in einer Tagesdosis zwischen 100 und 300 mg verabreicht werden. Sind Plussymptome vorhanden, wird Amisulprid im mittleren Dosisbereich (400 bis 600 mg/d) eingesetzt. Besteht eine schwere wahnhafte und/oder agitierte Psychose wird eine tägliche Dosis von 800 bis 1200 mg empfohlen, die - nach den Ergebnissen klinischer Studien - auch ohne Titration gut vertragen wird. Nach Abklingen der Plussymptomatik bzw. bei bereits initial dominierenden Minussymptomen sollte Amisulprid in der Dosis von täglich 100 mg eingesetzt werden, nur selten ist auf 300 mg/d zu erhöhen. Da Amisulprid nicht sedierend wirkt, kann bei schwer gestörten oder aggressiven Patienten die kurzzeitige Gabe eines Sedativums, z. B. eines Benzodiazepins, sinnvoll sein. Anticholinerge und antiadrenerge Nebenwirkungen treten praktisch nicht auf, es kann aber zu Galaktorrhö, Amenorrhö und sexuellen Funktionsstörungen kommen. In der mehr als zehnjährigen Verwendung traten in Frankreich keine unerwarteten schweren Nebeneffekte auf. (JL)


    Quelle: Lecrubier, Y: Consensus on the practical use of amisulpride, an atypical antipsychotic, in the treatment of schizophrenia, Zeitschrift: NEUROPSYCHOBIOLOGY, Ausgabe 44 (2001), Seiten: 41-46


    alternative Therapiemöglichkeit:

    Neuroleptika reduzieren | mit Bupropion

    Aripiprazol


    Markenname: Abilify


    Wirkstoffklasse und Wirkmechanismus: Aripiprazol ist ein antipsychotisches Medikament für psychotische Erkrankungen zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störung. Es wird auch zusammen mit anderen Medikamenten bei Erwachsenen zur Behandlung von schweren Depressionen eingesetzt. Der genaue Wirkmechanismus von Aripiprazol ist nicht bekannt. Darüber hinaus, anders als andere Antipsychotika blockiert es mehrere Rezeptoren für verschiedene Neurotransmitter(Chemikalien mit denen die Nerven miteinander kommunizieren) an den Nerven des Gehirns. Es wird vermutet, dass es die positive Wirkung hat aufgrund der Wirkung auf die Dopamin- und Serotonin-Rezeptoren. Seine Wirkungen auf diese Rezeptoren sind vielfältig, durch eine Stimulation der Rezeptoren, die in einem geringeren Ausmaß als natürlich vorkommen(ein Prozess welcher partiell agonistischen Wirkung genannt wird). Die FDA hat Aripiprazol im November 2002 zugelassen.


    Anwendungsgebiete: Aripiprazol wird zur Behandlung von Schizophrenie , bipolarer Störung, gemischten manisch /depressiven Episoden (als Mono- oder Kombinations-Therapie) und als ergänzende(Add-on) Therapie für Major(schwere) Depression eingesetzt. Es wird auch zur Behandlung von Reizbarkeit bei autistischen Störungen und gegen Agitation bei Schizophrenie oder einer bipolaren Störung verwendet. Aripiprazol kann auch bei der Behandlung des Tourette-Syndrom verwendet werden.


    zusätzliche Therapieoption:

    Neuroleptika reduzieren | mit Bupropion

    Keine Ahnung ob ihr das kennt wenn euch ein bösartiger Gedanke kommt den ihr aber so kaum wegdrücken könnt und der euch beunruhigt oder wenn ihr so Stimmungsschwankungen habt und leicht reizbar auf die Palme zu bringen seid, wie geht ihr damit um oder was hat euch dagegen geholfen?


    Einerseits helfen da auch die Neuroleptika da Gedanken Gedämpft oder weggedrückt werden, aber eben braucht es auch etwas gegen die innere Unruhe oder eben einen Stimmungsstabilisator die bei so etwas durchaus helfen können. Ich hab damals als ich mal wie Bipolar war und bei Absetzversuchen der Nls ein paar Wochen reizbar und dann wieder normal war es mit unterschiedlichen Antidepressiva versucht und hatte mit Duloxetin da gute Erfahrungen gemacht, da dieses anders als SSRIs auch auf das Noradrenalin wirkt hat das etwas wie von der Wirkweise diesbezüglich vermutlich vergleichbar wie ein ADHS Mittel, hat es da sehr gut geholfen und diese Stimmungsschwankungen wurden über ein paar Monate Einnahme gelöst.

    Heute mit dem Bupropion ist das ähnlich da es auf Noradrenalin und Dopamin als Wiederaufnahmehemmer wirkt ähnlich wie ein ADHS Mittel macht es innerlich angenehm ruhig, also wie man sich von vor der Erkrankung kennt, also bevor man zu Stimmungsstabilisatoren wie Valproat greift würde ich es erstmal mit so spezifischen Antidepressiva probieren wo sich auch Reboxetin (SNARI Antidepressivum) mit spezifischer Wirkung auf das Noradrenalin oder eben richtige ADHS Mittel in Kombination mit den Neuroleptika anbieten könnten/würden.

    Bin da kein so großer Fan vom Valproat(Antiepilepsiemittel) das ähnlich wie Lithium eingesetzt wird aber kenne das selbst auch nicht persönlich von der Einnahme her.


    Wie ist es bei euch, seid ihr leicht reizbar und was hilft euch derartigen Stress abzubauen?


    Ist glaube ich gut zu wissen was da alles hilft, da man kaum voll ruhig gestellt werden möchte nur weil man Unruhezustände oder anderes hat die anderweitig besser behandelbar sind...

    Habt ihr welche und wie geht ihr damit um? Was würdet ihr gerne in Zukunft anders machen, also gibt es vielleicht Dinge in die ihr euch Erkrankungsbedingt zu sehr hineinsteigert?


    Da könnte ich ein Lied drüber singen...:whistling: heute bin ich da recht zufrieden und hab sogesehen eine Internetsucht mit der ich mehr oder weniger glücklich bin, aber der Ausgleich schwer fällt.


    Wie ist es bei euch?

    Wir würden vermutlich kaum krank werden wenn alles Supi sein würde, ich glaube wir bekommen das eben zuerst ab und sind diejenigen die etwas Sensibler auf widrige Bedingungen reagieren und sogesehen kann das auch ein Befreiungsschlag sein... gut man muss das erstmal gut Überstehen, das wäre dann die andere Frage..

    Ich erinnere mich nicht mehr gut daran und bin unter 160 mg Zeldox auch komplett symptomfrei.

    Also komplett Symptomfrei bekomme ich bei mir kaum hin, also ein gewisser Beigeschmack war bei mir immer da auch wenn es jetzt Symtpomfrei ist, fand ich das psychotische Erleben eher prägend und einbrennend, also da sind die Erinnerungen bei mir schon da auch wenn das mit der Zeit nachlässt denke ich.


    Zum Beispiel, dass man dadurch vielleicht tiefgründiger ist als der 08/15 Mensch und mit seinen Mitmenschen anders umgeht. Vielleicht besser andere Leute annehmen kann, die irgendwelche Störungen haben. Ich glaub schon, dass man die Welt dadurch ein wenig mit anderen Augen betrachtet, als jemand, der nur die gängigen alltäglichen Probleme kennt.

    Wenn ich mir so gesunde Gleichaltrige anschaue, die nichts anderes als ihr Aussehen und Fitness-Studio im Kopf haben...

    Hat etwas einen gedrückten Beiklang, finde das aber schon das es so ist, ich denke sogar wir können uns in die Probleme der Menschen auch der Gesunden ganz anderes einfühlen, wenn man etwa diese psychotische Erlebnisse hatte sind das ja Grenzerfahrungen von ganz unterschiedlicher Wahrnehmungen so das man vielleicht mit einer viel breiteren Bevölkerungsschicht klar kommt und weniger nur in seiner persönlichen Heilen Welt lebt, also man kennt die Probleme seine und die der Anderen gerade was das Denken und Fühlen angeht und wenn wir weniger gerädert wären durch die Medikamente, dann würden wir das auch viel mehr Schätzen. Man schätzt es denke ich auch viel mehr Gesund zu sein oder dinge die einen Gefallen Wohltun, anders wie andere die in ihren Konsumverhalten denken Gesundheit und so ist eine Selbstverständlichkeit und sich keine solche Gedanken machen müssen und die Zeit eben anders verschwenden..