Beiträge von Psychoseforum

    Wegen der Inkontinenz würde ich nur beim Bupropion etwas vorsichtig sein von der Dosis her, dass kann zumindest Blasenschwäche machen, aber der Nutzen überwiegt in meinen Augen wenn man mal davon absieht.
    Citalopram kann anscheinend wegen der Serotoninwirkung diese Nebenwirkungen wie Blasenschwäche etwas abschwächen so von der eigenen Erfahrung her.
    Aripiprazol macht da keine Probleme. Denke das kann zumindest von der Wirkung des Risperidons kommen und der hohen Dosis, beim Bupropion ist es bei mir auch von der hohen Dosis gekommen wobei das übliche Nebenwirkungen sind die wegen dem Noradrenalin vorkommen. War bei mir zwar weniger schlimm aber durchaus ein unangenehmes Gefühl.

    Kommt denke ich viel auf den Zusammenspiel der einzelnen Wirkstoffe an und bei Neuroleptika in hoher Dosis wäre ich auch so schon vorsichtig..


    Aripiprazol fördert auch so die körperliche Fitness, also bei mir war das deutlich besser als mit dem Risperidon, denke so etwas kann auch sich positiv auswirken die beschriebenen Nebenwirkungen.

    Zumindest finde ich es besser wenn man die Ursache in der bestehenden Medikamenteeinstellung sucht als das man dann noch weitere Wirkstoffe bezüglich Inkontinenz oder Nebenwirkungen einnimmt die es kaum braucht, Risperidon ist auch so kein so toller Wirkstoff das man dabei unbedingt bleiben müsste.

    Hi Mary,

    schwieriges Thema bezüglich der Inkontinenz.


    Um das zu reduzieren würde ich zusätzlich ein SSRI Antidepressivum zum Risperidon einnehmen, also da würde sich etwa Citalopram anbieten was eines der Standardantidepressiva ist. Das sollte den Serotoninspiegel erhöhen und damit Nebenwirkungen wie Inkontinenz die etwa von zu hohen Noradrenalinspiegel kommen können ausgleichen.

    Also ich kenne das mit der Blasenschwäche selbst von Medikamenten wie Bupropion die auf das Noradrenalin stärker wirken, wie das beim Risperidon ist weis ich nicht so genau. Citalopram kann man probieren und das sollte auch die Stimmung und Negativen Nebenwirkungen des Risperidons in der hohen Dosis deutlich verbessern.

    Meiner Meinung ein guter Weg um kurzzeitig Besserung zu schaffen.


    Risperidon würde ich übrigens auch nur in kleinen und mittleren Dosierungen empfehlen und bestimmte Restsymptome in Kauf nehmen.



    Am Besten wäre komplett vom Risperidon / Xeplion wegzukommen. Alternativ ist Aripiprazol ein sehr guter Wirkstoff der sehr gut Verträglich ist und bereits ab 5mg gut wirkt auch wenn Dosierungen von 10-15mg üblich sind. Nachteil bei einer schizoaffektiven Psychose können Stimmungsschwankungen sein die durchaus bei Aripiprazol vor allem wenn man es reduziert und absetzen möchte auftreten. Von daher wäre es wichtig das zum Aripiprazol zusätzlich Bupropion (SNDRI Antidepressivum) eingenommen wird um das Affektive (Gefühle/Stimmungsschwankungen etc.) besser abzufangen. Nachteil des Bupropions ist die Blasenschwäche (Inkontinenz) die es gerade in höheren Dosierungen verursachen kann, von daher würde ich so erstmal bei 150mg zum Aripiprazol 5-10mg anfangen und eventuell das Bupropion auf 300mg später steigern. In dem Fall wäre dann auch Citalopram wichtig zusätzlich so 30-40mg aber erst wenn diese beiden Wirkstoffe Aripiprazol(Neuroleptikum) und Bupropion soweit eingestellt sind.


    Bin zwar kein Arzt aber hab bezüglich der Wirkstoffe und so viel eigene Erfahrung sammeln können. So würde ich das zumindest Planvoll angehen.

    Die Untere Medikamentekombination die ohne Risperidon und Xeplion funktioniert sollte deutlich besser verträglich sein und auch die Erkrankung viel besser in den Griff bekommen, so das unter anderem weniger Wesensänderungen und so auftreten und man sich wieder wie vor der Erkrankung fühlen kann mit der Zeit. Also so eine Umstellung macht in jedem Fall Sinn um aber einen größeren Absturz zu vermeiden würde ich erstmal die Situation so entschärfen mit Citalopram zum Risperidon oder Xeplion um das Problem mit der Inkontinenz zu verbessern und das "Ich" bezüglich der Ängste das sie sich etwas antun könnte zu stabilisieren. Das Citalopram ist zwar ein Antidepressivum aber wirkt mehr in dem Fall so wie wenn es einen starken Serotoninmangel ausgleicht der von der hohen Risperdaldosis kommt.

    Ich hatte klar eine Psychose oder eine "schizophrene Psychose". Ist demzufolge eine chronische Form bei mir. Keine Stimmen, hatte ich noch nie und gibt es nur bei einen Teil der Betroffenen.

    Ich habe wie gesagt im allgemeinen keine Stimmen , Stimmen sind kein Muss bei einer Psychose. Bei 2,5mg sind eben Symptome wie das Gedankenrasen und so wieder aufgetreten und die Wirkung war insgesamt zu schwach. Natürlich auf längere Zeit betrachtet, so mal ein paar Tage 2,5mg sind kein Problem bei mir klappt es ja auch Tage / Wochen ganz ohne Neuroleptika , nur eben bildet sich dann langsam die Psychose zurück was an sich schleichend geht und erst wenn es akut wird einen auffällt. Also da hat man etwas Spielraum.
    Ich nehme beispielsweise ja Wochen gar keine Neuroleptika was an sich ganz angenehm ist weil man dann Aktiver und so wird und die Negativsymptome sich bessern, nur ab einen Zeitpunkt werden die Negativsymptome dann wieder schlechter, man findet wenig Motivation und dann bilden sich auch die Positivsymptome zurück also trotz der Antidepressiva, dann braucht es eben ein Neuroleptikum wie das Aripiprazol was meiner Meinung die Botenstoffe so im Gleichgewicht hält das die Antidepressiva eine Positive Wirkung zeigen können. Also zuviel Neuroleptikum ist nix und zuwenig auch nicht, nimmt man längere Zeit etwa zu viel Neuroleptika dann kommt es zu verstärkten Negativsymptomen wozu man etwa die Schwäche in deinen Beinen rechnen könnte, also zumindest könnte das Negativsymptomatik sein oder eben Nebenwirkungen die auch Dosisabhängig sind.

    Psychose hat Positiv- und Negativsymptome. Gegen Positivsymptome helfen Neuroleptika oder Antipsychotika gut, nur bei den Negativsymptomen bringen diese sehr wenig. Da sind Antidepressiva besser, wobei das insbesondere das Bupropion ein Atypisches Antidepressivum ist, das sich sehr von anderen Antidepressiva unterscheidet.


    Negativsymptome sind auch Symptome einer Psychose und Nebenwirkungen ist nochmal etwas anderes.


    Bupropion etwa steigert das Dopamin/Noradrenalin dort wo ein Mangel vorhanden ist was sonnst zu Negativsymptomen führt. Im Frontalen Kortex des Gehirns ist bei einer Psychose mit einen Mangel zu rechnen dieser Botenstoffe und im Großhirn mit einen Überschuss welcher zu Positivsymptomen führt. Neuroleptika behandeln hauptsächlich letzteres, also helfen gegen diesen Überschuss, bezüglich dieser Mangelerscheinung bringen diese aber recht wenig und von daher sind diese Antidepressiva insbesondere das Bupropion so wichtig. Andere Antidepressiva wirken meist nur auf Nordadranalin und Dopamin, da ist Bupropion eine der wenigen Ausnahmen die auch auf das Dopamin wirken und alle Medikamente die Einfluss auf die Psychose haben wirken auf das Dopamin was so eine bekannte These ist.


    Im Grunde wirkt das Antidepressivum anders herum als das Neuroleptikum, nur das dieses Antidepressivum eben ein Wideraufnahmehemmer ist der vor allem dort wirkt wo ein Mangel dieser Botenstoffe da ist. Gibt auch Medikamente die anders als dieses direkt auf die Ausschüttung der Botenstoffe wirkt. Bei einer Psychose werden grob gesagt zu viel Dopamin ausgeschüttet nur eben kann dieses "zuviel" bedingt sein da an bestimmten Stellen eben "zuwenig" Dopamin ist und von daher wirkt das Bupropion gegen eine Ursache der Psychose oder kommt den Kern des Problems näher. Indem etwa der Mangel da verringert wird, braucht das Gehirn ja kein überschüssiges Dopamin mehr anregen/ausschütten und somit wird indem der Mangel gelöst wird auch der Überschuss in einen gewissen Grad verringert (was mit dem Wirkmechanismus der Antidepressiva zu tun hat) und das wiederum verbessert die Symptome der Psychose insgesammt deutlich(Positiv- und Negativsymptome).

    Wichtig dabei ist das man zwar noch das Aripiprazol mit einnimmt oder zumindest Bedarf davon, aber eben noch eine Wirkdosis da ist, also da ändert sich wenig. Von zu hohen Aripiprazoldosierungen ab 10mg würde ich dabei eben trotzdem abraten, weil eben das Neuroleptikum dann eventuell zu stark dämpft so das die Antidepressiva (Bupropion) keine oder kaum ihre Wirkung entfalten können.

    Also das ist zumindest meine Meinung und Vorstellung wie ich mir die positive Wirkung erkläre die es bei mir da definitiv gibt.

    5mg ist eine Wirkdosis die man durchaus bei der Erhaltungstherapie einsetzen kann.


    Ich selbst hatte meistens nur 5mg nur in akuteren Fällen auch kurz mal 10-15mg am Tag.


    Stimmen hatte ich wie gesagt keine.


    Bei mir war die Grenze etwa bei 2,5mg gelegen, so in Eigenversuchen war diese Dosis bei mir zu schwach, wenn man aber wie ich Bedarf einnimmt also nur im Bedarfsfall 5-10mg dann sind durchaus kleinere Dosierungen als 2,5mg im Durchschnitt möglich.


    Wichtig finde ich die beiden Antidepressiva Bupropion und Citalopram zusätzlich einzunehmen um gerade auch bei so kleineren Aripiprazoldosierungen wie 5mg Täglich bestimmte Nebenwirkungen oder Nachteile die dieser Wirkstoff hat zu umgehen, wie Unruhe oder etwa fehlende Dämpfung von Libido. Bupropion ca. 300mg finde ich ganz wichtig und Citalopram würde ich so um die 30mg empfehlen.


    Aripiprazol sollte auch bei 5mg noch sehr gut wirken, wobei das natürlich Individuell unterschiedlich sein kann wie gut man auf den Wirkstoff anspricht. Etwa kannst du ja 5mg ruhig probieren und schauen ob es gegen die Stimmen ausreichend gut hilft und wenn was ist kurzzeitig auch wieder auf die 10mg raufgehen. Wichtig sind wie gesagt die Antidepressiva die im Grunde die Wirkung des Aripiprazols auch verbessern und somit Positiv- und Negativsymptome reduzieren besser als es das Aripiprazol alleine kann.

    Ich finde die Diskussion über Rente die Geringverdiener um bis zu das Doppelte aufstocken will einfach nur verlogen und in der Sache Irreführend.


    Einfacher wäre es die Grundsicherung zu steigern, damit auch jene die aufgrund von Krankheit und so keine 35 Jahre haben und keine Rentenansprüche sich erarbeiten konnten mitgenommen werden.


    Ansonsten wäre es finde ich einfacher nur jene zu belohnen die im Bereich von 30-40 Stunden pro Woche gearbeitet haben, anstatt jene die halbtags oder weniger gearbeitet haben dann noch zu bevorteilen. 35 Jahre als Fixen Wert darzustellen ist auch so etwas bescheidenes denn kaum jeder Mensch kann diese Zeit auch arbeiten und es hängt auch viel vom Berufsbild und Gesundheit ab ob und wie das funktionieren kann, auch da müsste man genauer hinschauen was Belastung am Arbeitsplatz angeht und jene die schon exorbital Geld verdient haben eben keinen zusätzlichen Rentenbonus geben und auch mal über vernünftige Kürzungen in den oberen Einkommensschichten nachdenken, also eher auch über eine Maximalrente nachdenken und weniger über eine "Grundrente" für jene die mal mehr oder weniger Glück im Leben hatten und wo die Faulen und Kranken die eben kaum mithalten können der einfachkeitshalber mal schnell ausgeklammert werden. Zudem wenn jemand das Rentenalter erreicht, dann sollte man auf dessen Vermögen auch schauen und das als Gradmesser sehen ob es überhaupt eine Rente über dem Minimum braucht, denn Luxus und Geldscheffeln zum Sport der Rentner zu machen, das führt doch zu nix zumal wir in einer Gesellschaft mit Alterspyramide leben wo unsere Kinder und die Flüchtlinge (die erstmal Beruf und so haben müssen) dann später mal unsere Rente irgendwie finanzieren müssen.

    Jetzt noch über zig zusätzliche Milliarden nachzudenken, denn das Neue Programm wird wohl sehr teuer werden, das führt dann nur dazu das die Ärmsten noch weniger haben und die Reichen die eh keine Vollzeitarbeit brauchen noch mehr bekommen als so schon der Fall ist.


    Zumindest erscheinen mir diese neuen Vorschläge von dem Minister "Heil" etwas strittig zu sein da eben bewusst nur jene herausgepickt werden die 35 Jahre arbeiten konnten. Also das ist unsozial wenn man so meint gewisse Schwächere ausklammern zu können damit die Rechnung irgendwie aufgeht.


    PS: Ich sehe jetzt schon die Rentner mit den SUVs rumdonnern.

    Mach was du für richtig hältst, sagen lässt du dir ja auch nix sonnst hättest du bereits die Antidepressiva zusätzlich und Aripiprazol könntest du eventuell auch auf 5mg reduzieren.


    Das man schwach wird ist meiner Meinung eine Verarsche von deiner Seite, da ich bezweifle ob du überhaupt dieses Neuroleptikum so einnimmst.


    Gibt ja auch genügend Trolle im Netz die nur dafür in so Foren sind um die Öffentliche und Meinung der Betroffenen zu beeinflussen.


    Das du das neue Teuere Medikament da ins Spiel bringst erscheint deiner unglaubwürdigen Äußerungen eben wie echte Werbung.

    10mg Abilify ist ja auch noch viel . 5mg wäre auch noch möglich, aber warte doch erstmal ab. Du hattest ja erst kürzlich noch 20mg.


    Jedes Neuroleptikum schwächt auf die Ein oder Andere Art, also Negativsymptome sind etwas ganz normales und da hilft auch kein Reagila was an sich auch nur ein teuerer Wirkstoff ist der zur Zeit noch Patentiert verkauft werden kann.

    Probiere doch besser zum Abilify zusätzlich Bupropion und Citalopram was 2 Antidepressiva sind und wobei diese eben gegen Negativsymptome etwas bringen. Abilify / Aripiprazol kann man auch auf 5mg eventuell noch reduzieren, aber du solltest es erstmal abwarten.

    Keine Ahnung was du damit meinst was die dich lassen sollen?


    Die freuen sich sicherlich dir ein teueres Medikament geben zu können denn dafür bekommen die Ärzte doch ihre Provisionen.

    Ich gehe weniger nach so Meinungsmachen von vermeidlichen Psychiatrieerfahrenen. Im Internet findet man sehr viel Schwachsinn und häufig sind Nebenwirkungen = Wirkung. Neuroleptika eben sollen zwar gegen Psychosen helfen, Psychose kann aber auch eine Nebenwirkung von Neuroleptika sein.

    Also da spielen viele Faktoren mit rein und wenn Schwäche auftritt, dann vermutlich eher bei hohen (zu hohen) Dosierungen.

    Ich hatte mal Risperdal/Xeplion und da war ich wirklich kraftlos und nach 5 Minuten harter Arbeit schlapp. Beim Abilify war das Gegenteil der Fall bis auf die üblichen Negativsymptome wie Motivationslosigkeit. Körperlich aber voll da und leistungsfähiger als üblich.

    Da glaube ich meinen eigenen Erfahrungen und Auswertungen mehr als solchen Seiten die von irgend einen Beipack oder Werbeseite sich das abkupfern. Gibt auch Marketinglügen um gewisse Medikamente besser oder schlechter zu stellen.

    Eigentlich ist es eher Gegenteilig bei mir gewesen, also ich fühlte mich körperlich sehr stark bei 5mg und das war eher ungewöhnlich, zudem war der Schlaf sehr gut und morgens bin ich sehr gut herausgekommen.
    Müde macht es schon wie andere Neuroleptika auch wobei man Aripiprazol auch morgens einnehmen kann, also weniger sedierend als bei anderen Neuroleptika.

    Also viele Nebenwirkungen sind auch Dosisabhängig, also können auftreten unter bestimmten Voraussetzungen. Eventuell könnte das auch eine Wechselwirkung sein, also am besten mit dem Arzt abklären der sich mit deiner Kombi am ehesten auskennt.

    10mg ist auf jeden Fall ein Versuch wert und dann siehst du ja inwieweit es besser wird oder gar schlechter. Also sollte besser werden und sonnst eventuell noch weiter runtergehen (bis ca. 5mg) oder eben checken ob es eine Wechselwirkung mit dem quelonum sein könnte was glaube ich wie Lithium ist?


    So würde ich vorgehen. Finde Lithium an sich auch eine gute Idee zum Aripiprazol, ich würde dir alternativ das Bupropion+Citalopram zusätzlich empfehlen was ähnlichen Effekt haben sollte wie das Lithium.

    Das ist zumindest komisch. Ich würde persönlich schon in so einen Fall runtergehen auf 10mg da es eine Nebenwirkung sein könnte.

    Da Aripiprazol an sich den Blutdruck eher etwas steigert finde ich das zumindest ungewöhnlich.

    Nimmst du noch andere Medikamente dazu ein. Auf jeden Fall mit deinen Arzt abklären und ich würde an deiner Stelle die 20 mg erstmal nur alle 2 Tage einnehmen da sich Aripiprazol schwer teilen lässt oder eben versuchen zu teilen.

    Die Spitze des Eisbergs

    https://www.donaukurier.de/lok…s-Eisbergs;art599,4057771


    Zitat

    Ingolstadt (DK) Werden Ärzte bei der Verschreibung von Medikamenten übers Praxisverwaltungssystem durch die Pharmaindustrie beeinflusst? Diese Frage beantwortet der Ingolstädter Neurologe Michel Dauphin mit einem klaren Ja. Zumindest, wenn sie eine vom System angebotene, kostenlose Arzneimitteldatenbank nutzen. Da ploppt nämlich just in dem Moment, in dem der Mediziner ein Medikament anklickt, Werbung für ein anderes, in der Regel teureres Präparat auf.

    Xeplion hat durchaus solche Nebenwirkungen ganz ähnlich dem Risperdal. Alkohol zeigt da keine Wirkung mehr, vermutlich weil das Neuroleptikum einem Zellgift/Alkohol gleich kommt.

    75mg ist zudem immer noch eine recht hohe Dosis, da wären 50mg oder gar weniger eher Sinnvoll. 75mg oder gar 100 ist eher eine Akutdosis aber die Hersteller verdienen damit ja ihr Geld und hohe Dosis ist eben mehr Geld umgemünzt da dieser Wirkstoff so teuerer ist und es länger dauert bis Betroffene das abgesetzt haben (mit Arzt).

    Mein Ratschlag wäre reduzieren und eben gar kein zusätzliches Medikament zum Schlafen einnehmen weil das keinen Sinn macht und bereits mit einer vernünftigen Dosis des Paliperidons der Schlaf klappen sollte eben auch ohne stark sedienende Medikamente die an sich eher schädlich sind.

    Aripiprazol ist ein besserer Wirkstoff was Nebenwirkungen und das Schlafen angeht wobei auch da die Regel gilt je weniger desto besser. 5mg kann da schon ausreichend sein und hilft sehr bezüglich des Schlafes (habe nie besser geschlafen), bei 10mg oder mehr verkürzt sich eher der Schlaf was dann vermutlich ähnliche Effekte wie bei dir jetzt haben kann. Also üblich sind beim Aripiprazol zwar 10-15mg aber ich würde dir empfehlen so eine Dosis von 5-10mg zusammen mit deinem Arzt zu suchen. Normal kann man mit 10mg anfangen und dann auf eine kleine erhaltungsdosis Reduzieren. 5mg ist gut, darunter zeigt es normal kaum Wirkung wobei das auch von dir also Patienten abhängt wie viel man braucht.

    Aripiprazol ist ein akut sehr Wirksames Medikament hat aber auch Nachteile wie Unruhesymptome oder Restsymptome die übrig bleiben können, dafür ist es aber gleichzeitig deutlich besser verträglich von den Nebenwirkungen her als übliche Neuroleptika. Aripiprazol ist auch das 1. Neuroleptikum der 3. Generation, gibt jetzt einen Neuen Wirkstoff Cariprazin oder so das anscheinend auch zur neueren Generation gerechnet wird.

    Aripiprazol sollte das mit den Schlafproblemen locker allein lösen können. Um die Wirkung zu verbessern und Nebenwirkungen wie Unruhe besser behandeln zu können würde ich dir dringend zu Bupropion raten zum Aripiprazol zusätzlich. Bupropion ist eine Art Aufputschmittel was wie ein ADHS Mittel gegen diese Form der Unruhe die Aripirpazol macht hilft, gleichzeitig verbessert es die Wirkung des Aripiprazols deutlich weil es auch bezüglich der Negativsymptome besser wirkt als Neuroleptika es können. Zudem ist es ein Nikotinentwöhnungsmittel was da bei Suchtproblemen die für Psychotiker üblich sind (80% sind Raucher) hilft. Also auch wenn du kein Raucher bist so kann sich das Suchtproblem ja auch in Anderer Form etwa Wahn oder sonstiges Zeigen und von daher hilft das Bupropion auch bezüglich Positivsymptome derartige Sucht und Zwangsstörungen besser zu behandeln.

    Weiterer Nachteil das Aripiprazols ist die fehlende oder schwache Wirkung auf die Libido was zum Teil zu Emotionalen Schwankungen oder "Hypersexualität" führen kann. Übliche Neuroleptika wirken auf die Libido indem der Prolaktinspiegel beeinflusst wird, das fällt beim Aripirpazol eher gering aus von daher sind solche Nebenwirkungen wahrscheinlicher als bei anderen Wirkstoffen.
    Diesbezüglich empfehle ich Citalopram später wenn die beiden oberen Medikamente eingenommen werden zu ergänzen. Also erst auf Aripiprazol und Bupropion umstellen und später dann noch Citalopram dazu einnehmen was ein Standard Antidepressivum ist. Die Wirkung auf das Serotonin wirkt Emotional dämpfend und hilft zusätzlich gegen Zwangsgedanken, zudem hilft die Wirkung auf das Serotonin gewisse Nebenwirkungen die Bupropion etwa machen kann abzuschwächen (Neigung zu Verstopfung etwa oder schwache Blase), da Bupropion lediglich auf Noradrenalin und Dopamin wirkt können so Noradrenalingene Nebenwirkungen eher auftreten und das Citalopram wirkt dagegen auf Serotonin was wiederum diese Wirkung ergänzt. Es gibt auch andere Antidepressiva die gemischt auf Noradrenalin und Serotonin wirken wie Duloxetin oder Venlafaxin nur fehlt da diese Dopaminwirkung die nur das Bupropion hat wozu es kaum alternativen gibt.
    Das Mirtazapin das du einnimmst hat auch eine Wirkung auf alle drei Botenstoffe, nur macht das sehr dick und ist ein tetrazyklika was ähnlich wie trizyklika vermehrt Nebenwirkungen macht und von den Wechselwirkungen mit Neuroleptika würde ich grundsätzlich von dieser Art Wirkstoffen abraten, weil das dann sich von der Wirkung her verstärken kann und etwa die Sedierung übertrieben stark ausfällt anders als diese Wirkstoffe sonnst wirken würden.

    Die Antidepressiva Bupropion SNDRI und Citalopram SSRI sind beides selektive Wirkstoffe was so Wechselwirkungen mit Neuroleptika reduziert, zumindest funktioniert das mit Aripiprazol sehr gut. Selektive Antidepressiva sind auch sehr gut verträglich wobei eben diese auch ein paar Nebenwirkungen haben können und die des Bupropions eher etwas anders sind als wie die von üblichen Antidepressiva weshalb Bupropion auch als atypisches Antidepressivum bezeichnet wird.

    Werde das bei Gelegenheit mal nachtragen. Wobei das eh nur ein billiger Abklatsch des Risperidons ist, also im Grunde Sinnlos so ein teueres Medikament hier noch einzeln aufzulisten wo das ja reine Geldmache ist und rein gar keinen Vorteil bietet. Also im Grunde ist die Chemische Formel sehr ähnlich wie die vom Risperdal wobei Risperdal durchaus besser sein könnte als der Neuere Wirkstoff.

    An sich möchte ich keine Markenprodukte hier bewerben die man nur in Spritzenform bekommt, weil das im Grunde ausnutze von psychisch Kranken ist und eh eine Frechheit, da es durchaus bessere preisgünstige Alternativen gibt die so untergehen weil Pharma eben nur Geld machen möchte und die schlauen Psychiater da mitgehen.

    Da ich Epileptikerin auch bin, kann ich keine alternativen Neuroleptika nehmen.

    seid 1995 sind einige neue Neuroleptika auf den Markt gekommen, vielleicht ist da ja auch ein Wirkstoff für Epileptiker mit dabei. (z.B. Aripiprazol)

    Ich hatte von einen Anderen Medikament auch eine Blasenschwäche bekommen was womöglich mit der einseitigen Wirkung auf Noradrenalin und Dopamin etwas zu tun hat. Besser wurde das indem ich ein SSRI Antidepressivum zusätzlich eingenommen habe welches wiederum auf das Serotonin wirkt. Ich glaube Risperdal sollte man etwa mit Citalopram (einem SSRI) kombinieren können, vielleicht wäre das auch noch eine Möglichkeit um Linderung zu bekommen.

    Bin kein Arzt und kann nur meine persönlichen Erfahrungen da wiedergeben.


    Danke übrigens für den Tipp mit dem Sport !

    Ist eben der neueste Schrei.


    Kostet viel Geld so ein patentierter Wirkstoff und wird mit Sicherheit lautstark im Internet beworben da diese Medikamente wirklich ein Schweinegeld kosten und wo Geld verdient wird, da sind natürlich auch die Lobbys.


    So wie ich das mitbekommen habe gibt es da Ähnlichkeiten zum Aripiprazol von der Wirkweise des Cariprazin's , wo das Generica Aripiprazol die 3. Generation von Neuroleptika ist oder so beworben wurde und eher Nebenwirkungsarm ist.


    Ich würde darüber mit meinem Arzt mal sprechen und das selbst ausprobieren, als sich im Internet Bestätigung zu suchen die im Zweifelsfall eben einen auf den Arm nehmen.

    Meiner Meinung ist man mit dem Behandlungsvorschlag hier im Forum besser dran, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Neue Wirkstoffe bergen eben auch Risiken und haben meist ähnliche Nachteile wie die Älteren nur das man diese vielleicht etwas optimiert hat.
    Sich von einen Medikamente oder Wirkstoff sich alleine Wunder zu erwarten ist eh übertrieben. Meiner Meinung ist es viel wichtiger eine gute Kombination zwischen einen gut wirksamen und verträglichen Neuroleptikum und speziellen Antidepressiva wie Bupropion und Citalopram zu finden.
    Beim Cariprazin das ja noch recht neu ist, stellen sich dann die Fragen inwieweit man das mit Antidepressiva überhaupt kombinieren darf oder kann, da ja auch Wechselwirkungen und so entstehen und das eine Studienlage voraussetzt die es kaum gibt oder meist kaum angestrebt wird. Die wollen Geld machen.

    Häufig sind neue Medikamente schon vorher in den USA zugelassen worden und man findet dort in Foren und Anderen auch Erfahrungsberichte dazu.
    Also die Richtung dieser Berichte mag oft stimmen, nur würde ich fast drauf wetten wollen das die hälfte solcher Beiträge von bestimmten Lobbyisten also Werbeunternehmen verfasst sind und man entsprechend wenig auf solche Informationen geben kann.