Beiträge von Admin

    Naja, ich will eigentlich so wenig Medikamente wie möglich zusammen einnehmen.

    Aber danke für deinen Tipp.


    Weiß nicht, ob ich unbedingt eine Antidepressivum brauche.

    Mein Arzt meinte mal, dass Aripiprazol auch antidepressiv wirkt und ich hab das auch schon gelesen.

    Ja das ist klar. Aripiprazol wirkt an sich sogar noch besser Antidepressiva als es Antidepressiva tun.

    Diese Antidepressiva haben einen anderen Sinn bei dieser Anwendung als depressive Symptome abzudämpfen, die normal nur auftreten wenn man Abilify ganz weglässt. Der Sinn besteht darin das Bupropion die Unruhe die Aripiprazol macht deutlich reduziert auch innere Ängste, ich zum Beispiel hatte unter Abilify auch einen eher unangenehm richenden Angstschweiß, auch das wird besser und so Restgetriebenheit.
    Aripiprazol ist ja auch ein etwas anderes Neuroleptikum was von daher eher leichte Restsymptome hinterlässt, das lässt sich so mit den ADs eben korrigieren/lindern.

    Sollte man also am besten selbst probiert/getestet haben. Bupropion allein kann aber zu Verstopfung und Miktionsstörungen(schwache Blase) führen, von daher empfiehlt es sich grade bei höheren Dosierungen ab 300mg zusätzlich Citalopram einzunehmen.

    An sich sind das eher Medikamente die für Psychiater als antipsychotisch Wirkungslos gesehen werden, Bupropion darf aber auch bei Psychosen bei begleitender Nikotinsucht eingesetzt werden, also das betrifft 80% der Erkrankten. Der Nutzen zum Abilify ist meiner Meinung nach sehr groß wobei der größte Nutzen eben dann ist wenn man das Abilify weiter auf eine Bedarfseinnahme reduzieren möchte, das würde aber sich etwas negativ auf den Schlafrythmus auswirken.

    Ich denke für dich Maniac91 würde so ein Versuch etwa 300mg Bupropion und etwa 20mg Citalopram zusätzlich nur zu den 5mg Aripiprazol durchaus Sinn machen. Letztendlich kannst du dich hinterher auch dagegen entscheiden, da Antidepressiva für sich kein Abhängigkeitspotential haben und das Abilify diese Wirkung normal völlig abdeckt.

    Gut ich bin auch erst 33 und hab ein paar Jahre die Volle Erwerbsminderungsrente. Gut die Psychosen sind auch unterschiedlich eben auch wie sehr diese einen einschränken den Alltag und alles noch zu bewältigen. Bei mir sind die Negativsymptome sehr ausgeprägt gewesen und auch Wahn(Verfolgungwahn und andere Wahngedanken) und so Sachen waren bei mir quasi stärker ausgeprägt und auch nur begrenzt mit den Tabletten behandelbar.

    Es kommt auch sehr auf den Beruf selbst an ob man das weiter leisten kann. Ich denke etwa das geistige Berufe wo man einen Bürojob oder so hat einfacher mit einer Psychose zu machen sind als Berufe wo man körperlich mehr leisten muss, denn da können diese Negativsymptome eine jegliche Motivation rauben. Psychose ist ja auch eher eine Art geistige Übersteigertheit. Überhaupt etwas zu Arbeiten kann nützlich sein und einen Tagesstruktur geben, sonnst braucht man eben auch einen Ausgleich, ich mach das so mit der Forenarbeit und quasi Forschung für andere Erkrankte bezüglich der den Medikamenteeinsatz, was auch gewisse Freiheiten braucht, also lässt sich sogesehen gut mit meiner psychotischen Problematik verbinden diese Rente bei mir.

    Ich hab es in deinen Alter ungefähr auch probiert mit 40 Stunden aber hab dann öfters den Job gewechselt, weil mein ursprüngliches Unternehmen pleite gegangen ist. Da wenn man etwas Neues oder Anderes anfangen muss, dann kann das mit der Psychose durchaus schwierig sein, also neue Umgebung mit gewissen Beeinträchtigungen und so lange zu Arbeiten und gleichzeitig noch gewisse Wahnprobleme zu haben kann einen dann die Zeit rauben den Alltag zu bewältigen und deswegen glaube ich muss man Individuell für sich schauen welche Entlastung für einen selbst passt und notwendig ist.

    Lieber früh entlasten und dafür von der Gesundheit her sich gut medikamentös einstellen lassen und paar Dinge auszuprobieren, als abzubauen und dann später aber dauerhaft berufsunfähig zu sein.

    Also passt wenn du es schaffst, aber achte auch auf dich und deine Gesundheit dabei. Bei mir haben alle Medikamente Negativsymptome hinterlassen aber mit Abilify ging es vergleichsweise. Die Unruhe durch das Abilify hat mir etwa Probleme beim Autofahren gemacht, ich war da manchmal morgens etwas unaufmerksam und eher zu schnell damit unterwegs. Bei längeren Autofahrten merkte ich die Müdigkeit die das Medikament macht sehr.
    Von daher ganz wichtig das Bupropion was die Konzentration verbessert aber auch wach und motiviert macht, es wirkt dieser Unruhe die einen verleitet schnell Auto zu fahren entgegen, steigert also den Ausgleich und wirkt auch so Stimmungsschwankungen entgegen.
    Damit wurde es bei mir erstmals deutlich besser, wobei es zusammen mit Citalopram am besten ist weil sich so bestimmte Nebenwirkungen des Bupropions aufheben.

    Wenn du glaubst du schafft es mit Abilify so dann ist das natürlich deine Sache, es geht da also nicht um die Antidepressive Wirkung sondern um eine ergänzende Wirkung die den Nachteilen die Abilify hat entgegenwirkt. So etwas sollte man zumindest mal probiert haben um den Unterschied zu erkennen.

    Maniac91 , an sich ist Abilify wohl mit das verträglichste Neuroleptikum. So gut wie alle Anderen bis auf Ziprasidon und vielleicht ganz neue Wirkstoffe sind die Anderen meist mit viel Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Olanzapin macht etwa (sehr) dick und führt häufig auch zu Diabetes, Risperdal was ich auch eine Zeit hatte ist recht unangenehme fühlte mich da geistig sehr eingeschränkt und hatte kaum Energie. Solian(Amisulprid) dämpft sehr stark die Libido was auch andere Probleme mit sich bringen kann. Quetiapin(Seroquel) sollte sowas wie Risperdal sein.

    Bezüglich deine Aktuellen Einstellung mit 5mg Abilify können spezielle Antidepressiva einen großen Unterschied machen. Abilify etwa macht eher innerlich unruhig, dagegen hilft Bupropion, auch gegen Stimmungsschwankungen was beim reduzieren des Abilifys stärker auftreten kann.

    Gegen Restsymptome und Ängste würde ich von daher (Bupropion SNDRI Antidepressivum+Citalopram SSRI Antidepressivum) einzunehmen, ich hab das auch, also spezielle Antidepressiva. Das bringt sehr viel und ist von der Wirkung her sehr mild. Damit kann man dann im speziellen das Abilify zeitweise absetzen über ein paar Wochen und dann Intervallmäßig Aripiprazol etwa eine Woche lang am Stück einnehmen. Derartig reduziert das Abilify einzunehmen funktioniert aber nur gut mit den Antidepressiva und jene haben eben zusätzlich sehr gute Wirkung auf Negativsymptome wie Antriebsschwäche.

    Hab das ja glaube ich schon erwähnt aber wollte nur erklären das diese 2 ADs zusätzlich zum Abilify an sich kein Problem sind und schon einen riesen Unterschied machen. Restsymptome wie Ängste/Unruhe werden damit auch deutlich besser, wobei man das selbst sehen muss da es auch unterschiedliche Formen von Ängsten und Unruhesymptomen gibt und jeder etwas anders reagiert.

    Bei mir sind es wiederkehrende Schübe und dann aber auch fast nur positive Symptome.

    Ich bin seit der Ausbildung seit über 2 Jahren im Beruf.

    Könnte ausreichen das du schon einen relativ hohen Anspruch hast.
    Normal wird das gerechnet so wie wenn du bis 67 gearbeitet hättest. Ich glaube das steht auf deinen Rentenbescheid in einen eingerahmten Feld wie hoch die volle Erwerbsminderungsrente für dich ausfallen würde.
    An sich wäre da vielleicht Teilerwerbsminderung auch interessant weil man da deutlich mehr dazuverdienen kann. Bei voller Erwerbsminderung müssten es so 525€ sein die man zur EM-Rente dazu verdienen darf.
    Zudem zahlt auch die BU-Versicherung falls du eine abgeschlossen hast und eben voll Erwerbsgemindert bist.


    Ich denke es ist auch etwas früh ganz in Rente zu gehen, so eine Zwischenlösung(Teilerwerbsminderung) kann durchaus entlastend sein und vielleicht kommst du da vom Einkommen her fast auf das Gleiche raus. Zumindest bei Schizophrenie sollte einen das zustehen, aber muss man eben schauen.

    maxi
    kann sein das Sertalin(SSRI Antidepressivum) die Unruhe und Nervösität die durch das Abilify entsteht oder entstehen kann noch begünstigt. An sich ist es aber sehr sinnvoll das Bupropion(SNDRI Antidepressium) mit einen SSRI zu kombinieren, wobei ich da aufgrund der Verstoffwechslung vorsichtshalber eher zum Citalopram(SSRI Antidepressivum) rate. Sertalin wird anders von der Leber abgebaut als Citalopram glaube ich zumindest und wenn man Bupropion mit bestimmten Medikamenten kombiniert die sich auf ähnliche Weise im Körper abbauen dann kann sich der jeweilige Medikamentespiegel verändern, also die Medikamente stärker wirken als eigentlich vorgesehen oder aber auch schwächer, je nachdem.

    Von daher wäre bei einer Umstellung auf das Bupropion zum Aripiprazol es ratsam das statt Sertalin dann Citalopram verwendet wird was von der Wirkung und Nebenwirkungspektrum sich kaum vom Sertalin unterscheiden sollte.

    Am besten du druckst den Artikel in meinen Forum zu dieser Kombi aus, damit dein Arzt etwas Hintergrundwissen hat.
    Das mit der Verstoffwechslung also weshalb ich Citalopram vorziehen würde habe ich da glaube ich noch nicht erwähnt, wobei du das ja auch so mündlich erklären kannst weshalb statt Sertalin eventuell Citalopram besser ist.
    Wichtig ist es überhaupt auf längere Sicht ein SSRI Antidepressivum zum Bupropion einzunehmen weil Bupropion sonnst zu Verstopfung und Miktionsstörungen(schwache Blase) führen kann, das Antidepressivum hebt diese Nebenwirkungen die vermutlich von der Noradrenalinwirkung kommen ab.
    Bupropion=SNDRI Antidepressivum selektiver Noradrenalin Dopamin-Wiederaufnahmehemmer.
    Citalopram oder Sertalin=SSRI AD selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

    gibt auch Kombipräperate wie SSNRI Antidepressiva z.B. Duloxetin oder Venlafaxin aber da würde die Dopaminwirkung die das Bupropion hat fehlen, gerade diese wirkt sich sehr positiv auf die Psychose selbst und Negativsymptomatik aus.
    Die Noradrenalinwirkung wirkt da eher Stimmungsstabilisierend was auch beim Aripiprazol bisschen problemtisch sein kann das man ohne eben leichter aufbrausend sein kann, grade auch Absetzversuchen und dergleichen.

    Das soll also eine Lösung sein wo man zwar weiterhin minimal das Aripiprazol einnimmt (am besten später 5mg etwa eine Woche im Monat statt täglich). Tägliche Einnahme ist aber normal für die Neuroleptika vorgesehen, also bei Bedarf und solchen Sachen muss man vorsichtig sein. Die ADs sollten in jeden Fall täglich eingenommen werden.

    Gut Vorurteile gibt es immer in beiden Richtungen würde ich sagen.

    Vielleicht sind 40 Stunden die Woche einfach zuviel für dich. Wenn du trotzdem möglichst Arbeiten möchtest wäre eine Teilrente vielleicht besser als wenn du dir den ganzen Stress antust.
    Musst du dauerhaft Medikamente nehmen oder war das eine einmalige Episode bei dir. Gibt ja auch dorgeninduzierte oder einmalig auftretende Psychosen. Beim chronischen Verlauf(etwa schizophrene Psychose) würde ich den Ausgleich suchen weil man mit der Erkrankung doch mehr Zeit für sich und den alltäglichen Problemen braucht.
    Gut nach der Ausbildung ist der Rentenanspruch wohl auch eher niedrig erstmal, da müsstest du dich mal schlau machen. Es gibt dafür so weit ich weis den SPD(Sozialpsychiatrischen Dienst) der einen da weiterhelfen kann. Du kannst auch so mal nach Erwerbsminderungsrente suchen. Du kannst ja auch Teilerwerbsminderung machen wie Fit du dich fühlst und so.
    Mit guten Medikamenten wie hier empfohlen kann der Alltag und alles viel leichter fallen und Negativsymptome die einen bei der Arbeit sehr stören oder starke Anstrengung bedeuten gelindert werden, dafür braucht es aber auch etwas Zeit um so eine Umstellung durchzuführen, also vielleicht wäre Teilerwerbsminderungsrente eine gute Lösung für dich, was du später ja wenn du fitter bist wieder aufstocken kannst.

    Hier findest du diese Medikamenteempfehlung die mit weniger Antipsychotika auskommt und wo mit speziellen Antidepressiva die Negativsymptome deutlich gelindert werden können:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Hier kannst du dich über die Erwerbsminderungsrente informieren und eine Broschüre dazu runterladen, wobei eben ein guter Ansprechpartner der Sozialpsychiatrische Dienst wäre, vielleicht gibt es ja auch andere Entlastungsmöglichkeiten wenn bei dir das weniger passt:
    https://www.deutsche-rentenver…minderungsrente_node.html

    Weist du noch welche Dosis du damals vom Abilify hattest?

    Normal sollte mit 5mg Aripiprazol kaum Unruhe auftreten und in der Kombi hier mit Bupropion wäre diese Unruhe dann deutlich besser/weg.
    Gibt aber auch unterschiedliche Arten von Unruhe etwa Akathisie (Sitzunruhe) soll etwa bei höhren Dosierungen des Aripiprazols(Abilifys) zunehmen und da werden auch gerne mal so 10-20mg verordnet, da das Maximum bei 30mg liegt ist es keine Seltenheit. An sich ist die Rezeptorblockade beim Aripiprazol schon im niedrigen Dosisbereich da, also wirkt oft schon bei 5mg ausreichend.
    Bei der Kombi die ich hier im Forum empfehle soll das Aripiprazol später möglichst nur bedarfsweise also etwa eine Woche in kleiner 5mg Dosis / Monat eingeommen werden. Den Rest machen die Antidepressiva(Bupropion+Citalopram) die da erheblich stabilisieren so das sich das Aripiprazol auch in so einer geringen Dosis einnehmen lässt.
    Natürlich hängt die Dosis auch vom zeitlichen Verlauf der Erkrankung, wie man das verträgt und anderen Faktoren ab. Bei Neuroleptika sind niedrigere Dosierungen oft Nebenwirkungsärmer und man hat keine so starken Negetivsymptome, man sollte auch beachten das diese Neuroleptika(Antipsychotika) durchaus ein paar Nummern härter als diese Antidepressiva sind und auf längere Sicht auch Schäden machen können.

    Die Kombi von mir sehe ich da als Kompromiss da es weder ohne noch mit viel Neuroleptika gut funktioniert. Wenn man es richtig anwendet kann man sich so auch besser stabilisieren als mit hohen NL-Dosierungen.

    Gut um auf die Frage zurückzukommen, kannst du dich an der Dosis erinnern die du da hattest und hattest du vielleicht zusätzlich noch andere Medikamente wie Citalopram vielleicht eingenommen?
    Citalopram aber auch andere SSRI Antidepressiva(z.B. Fluoxetin, Sertalin, Paroxetin) können die Unruhe/Nervösität des Abilifys eben auch steigern. Zusammen mit Bupropion kann man etwa das Citalopram sehr gut mit dem Aripiprazol kombinieren, ohne würde das Citalopram die Unruhe eher fördern.

    Bei einer Depression bekommt man in der Regel kein Risperidon. Vielleicht hast du unterschiedliche Diagnosen?

    Diagnosen kann der Psychiater machen von dem man ja auch die Rezepte für die Medikamente bekommt, am besten nochmal nachfragen was du genau hast.

    Die Medikamente brauchen oft etwas bis die Wirkung da ist, also ich glaub 3mg Risperdion ist schon eine Dosis die wirken sollte. Man kann später auch zu besseren/verträglicheren Wirkstoffen wechseln was ratsam wäre.
    Welche Antidepressiva nimmst du ein und welche Dosierungen?

    Das mit der Emotionslosigkeit hängt wohl mit dem Risperidon zusammen, das hatte ich auch, Verlangsamung war unter Risperidon bei mir auch ausgeprägt. Merkt man beim Schuhe binden sehr.

    Aripiprazol 5mg ist schonmal eine sehr gute Dosis , da das etwa das Minimum ist und man bei diesen Wirkstoffen besser so wenig wie nötig einnehmen sollte. Negativsymptome macht es zwar auch aber es ist wesentlich verträglicher als Risperidon.

    Hier im Forum findest du diese Empfehlung zusätzlich zum Aripiprazol(Abilify) noch spezielle Antidepressiva einzunehmen, was die Negativsymptome und auch Restsymptome deutlich lindern kann:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Bupropion auf längere Sicht am besten zusammen mit Citalopram einnehmen weil Bupropion alleine Verstopfung und/oder Miktionsstörungen(Schwache Blase) machen kann. Auch für dich gut zu wissen Fitfly , das du wenn möglich später noch Citalopram(Standard SSRI Antidepressivum) dazu nimmst. Damit lassen sich so Nebenwirkungen des Bupropions vermeiden.

    Um das mit der Verstopfung und oder Miktionsstörungen zu vermeiden sollte man zum Bupropion(SNDRI Antidepressivum) zusätzlich Citalopram(SSRI Antidepressivum) einnehmen.
    Es geht weniger um die antidepressive Wirkung dabei.
    Wenn würde ich das auch eher mit Aripiprazol(Minimumdosis) einnehmen statt mit Olanzapin.

    Hattest du schon mal Aripiprazol? Das wirkt an sich auch eher etwas Antidepressiv bezüglich der Stimmung. Macht keine innere Leere wie das Olanzapin.

    Also das mit der Verstopfung kenne ich auch, das geht am besten weg wenn man das Bupropion mit Citalopram kombiniert was an sich kein Problem ist.
    Dabei geht es auch mehr um die positive Wirkung auf Negativ- und Positivsymptomatik weniger um die Antidepressive Wirkung an sich.

    Hi Efeu ,
    das Nebenwirkungsspektrum ist ähnlich wie beim Aripiprazol. Wenig Nebenwirkungen, dafür aber treten häufiger so Unruhesymptome auf.
    An sich kein schlechtes Medikament, soll aber etwas schwächer als Andere sein.

    Ziprasidon habe ich selbst nie eingenommen, kenne jemand in der Reha der das hatte, der aber trotzdem sehr sediert gewirkt hat.

    Olanzapin hatte ich kurzzeitig, das macht sehr dick und kann auch zu Diabetes führen(kenne da einige die wohl davon Diabetes bekommen haben). Ich hatte damit ein Gefühl der inneren Leere was ich sehr unangenehm fand. Die Wirkung fand ich nur am Anfang stark.

    Hattest du schonmal das Aripiprazol? Also das ist mein Favorit auch weil es sich mit der empfohlenen Medikamentekombination von mir gut verträgt.
    Allein die Neuroleptika bringen leider keine Heilung, von daher finde ich es immens wichtig das man Antidepressiva wie etwa das Bupropion zusätzlich einnimmt und ob sich das verträgt hängt auch vom Neuroleptikum ab das man bekommt.

    Warte einfach mal ab und berichte wie es dir später geht, das dauert eh ein paar Wochen bis das Olanzapin ganz draußen ist.
    Alternativ kann ich dir eben das was ich hier im Forum empfehle ans Herz legen, weil das mit den Antidepressiva gut funktioniert und damit dann auch weniger dieser starken Wirkstoffe (Neuroleptika) nötig sind.

    Im Grunde verdient man an den Kranken so schon so viel Geld das man sich über echte Hilfe keine Gedanken mehr macht.
    Die meisten Psychiater leben in dieser für sie normalen korrupten Welt wo es zwar Medikamente gibt die nützlich sind aber diese laut Leitlinien kaum Anmerkung finden.

    Bupropion darf laut DGPPN Leitlinien auch bei Schizophrenie und begleitender Nikotinsucht eingesetzt werden! Also wenn Ärzte was anderes behaupten dann wäre das falsch.
    https://www.dgppn.de/_Resource…Schizophrenie_2019-03.pdf

    S60
    Empfehlung 109 Empfehlungsgrad B

    Rauchenden Menschen mit einer stabilen Schizophrenie sollte Bupropion oder
    Vareniclin unter Beachtung von und nach Aufklärung über mögliche Risiken
    angeboten werden.

    80% der Schizophrenen sind Raucher, was sehr viel ist. In der Normalbevölkerung sind das nur 20% die rauchen.
    Von daher an sich auch ganz logisch das Bupropion hilft, aber mit Logik hat das was in den Psychiatrien läuft im Grunde nix zutun.

    https://www.pharmazeutische-ze…len-wieder-grenzen-geben/

    Gut das Bupropion wird da in der Akuttherapie bei einer bipolaren Depression eingesetzt. Also in keiner akuten Manie.
    Bipolare haben ja beides.
    Bei einer Psychose spricht man da ja eher von Wahn als von Manie. Etwa wenn man richtig Akut ist dann können Antidepressiva im Allgemeinen die Psychose begünstigen aber da ja Neuroleptika mit verordnet werden ist das kein Problem, also da sind die ADs richtig angewendet schon sehr nützlich. Bupropion ist da finde ich der wichtigste Wirkstoff, dieser kann aber auch etwas Nebenwirkungen machen grade bei höheren Wirkdosierungen können Miktionsstörungen oder Verstopfung auftreten, von daher ganz wichtig zusätzlich auch das Citalopram einzunehmen was ein SSRI Antidepressivum (wirkung auf Serotonin) ist.
    Bupropion wirkt dagegen auf Noradrenalin und Dopamin.
    Da das selektive Antidepressiva ist kann man diese gut zusammen mit den Neuroleptika einnehmen. Bei älteren tri- und tetrazyklischen ADs ist das bezüglich der Wechselwirkungen mit den Neuroleptika problematisch.
    Es gibt Studien die das mit diesen Switchingrisiko in die Manie untersuchen und da haben Bupropion und SSRI Antidepressiva nur ein geringes Risko, etwa bei bipolaren Störungen, die älteren unselektiven Wirkstoffe (tri- und tetrazyklika haben ein größeres Risiko. Das mit der Manie ist wie gesagt eher für die Bipolare Störung relevant.

    Diese ADs sind vergleichsweise milde Wirkstoffe, also da muss man sich keine so großen Sorgen machen. Neuroleptika dagegen sind schon stärkere Wirkstoffe und mithilfe dieser ADs lässt sich die Neuroleptikadosis reduzieren oder sogar nur noch bedarfsweise einnehmen, die ADs sind aber kein kompletter Ersatz.
    Üblicherweise verstehen Ärzte meist so Standardantidepressiva wie Citalopram als unwirksam bei Psychose was insofern stimmt, Bupropion ist ein atypisches Antidepressivum(wirkt also anders als die üblichen/atypisch) von daher weil das auf Botenstoffe wie Dopamin und Noradrenalin wirkt hat es eine echte Wirkung auf die Psychose. Die Noradrenalinwirkung die häufig auch bei ADHS Mitteln da ist wirkt innerlich beruhigen(so angewendet), das bedeutet das eventuelle Stimmungsschwankungen und Unruhe/Getriebenheit nachlassen. Unruhe ist häufig so ein Problem was beim Abilify auftreten kann, besonders stark wenn man absetzt aber auch so etwas.
    Die Dopaminwirkung des Bupropions steigert die Konzentration und Wachheit, im Grunde sind das Negativsymptome die da besser werden auch der Antrieb und alles.
    Das Bupropion zusammen mit Citalopram gut wirken kann, sollte die Dosis hoch genug sein und gleichzeitig das Neuroleptikum (Aripiprazol) dann reduziert werden.
    Erstmal ist überhaupt wichtig das du die Medikamente bekommst, den Rest bekommst du dann mit der Zeit auf deine Bedürfnisse eingestellt, also das hängt von den Dosierungen ab und auch mit dem Verlauf, weil die Besserung da auch auf längere Sicht stattfindet.

    Fitfly das sind keine seriösen Informationen und wenn überhaupt gilt das nur dann wenn man gar keine Neuroleptika einnimmt das Antidepressiva auch Kontraproduktiv sein können, etwa wenn es sich bis zu einer Psychose steigert und man nicht rechtzeitig ein Neuroleptika einnimmt.

    Wenn dein Psychiater sich querstellt dann solltest du dir da besser einen anderen Arzt am Besten einen Psychiater eben suchen, kann ja sein das du bei einen Neurologen bist oder der Psychiater noch zu jung / unerfahren ist um dir etwas quasi offlabel aufzuschreiben.

    In der Packungsbeilage steht nur was von Manie und selbst bei Bipolaren Störungen wo ja Manie ein Symptom ist wird im Akutfall Bupropion eingesetzt.
    Kann dir da den Link suchen von der Pharmazeutischen Zeitung die relativ seriös ist.
    So Test.de ist da quasi keine Fachkompetenz und sonnst gibt es auch zwielichtige Seiten im Internet die diese Lüge die du da beschreibst verbreiten.

    Ginge es nach der Dopaminhypothese dann hätte dein Arzt insofern recht das amphetaminähnliche Medikamente die Dopamin anregen oder steigern können kontraproduktiv sind, aber diese ganzen Hypothesen basieren auch nur auf annahmen und Halbwahrheiten.

    Bei einer Schizophrenie hat man im vorderen Bereich des Gehirns eine unterfunktion also eher einen Dopaminmangel im hinteren Bereich einen Überschuss der in der Regel mit Neuroleptika behandelt wird.
    Negativsymptome bleiben meistens bestehen weil der Mangel eher sich noch vergrößert durch die Neuroleptika und so die Einschränkungen eher zunehmen oder der Verlauf bei Psychose meist weniger rosig aussieht als es einen quasi in entschärfter Form eingeredet wird.

    Bupropion wirkt aber anders als ein Dopaminanregendes Präperat (etwa Parkinsonmedikamente) denn Bupropion ist ein Dopamin- und Noradrenalin-wiederaufnahmehemmer was bedeutet das sich das Dopamin in folge der Wiederaufnahmehemmung im synaptischen Spalt steigert.
    Im Grunde umgekehrte funktion aber die Wirkung setzt vor allem(laut meiner Theorie) dort an wo der Mangel ist und somit werden die Negativsymptome deutlich besser und gleichzeitig wirkt sich das positiv auf die Psychose aus. Da kein Mangel mehr da ist, regt das Gehirn wohl insgesamt weniger Dopamin an was dazu führt das man weniger Neuroleptika braucht oder diese zum Teil für längere Zeit auch absetzen kann.

    Mein Ratschlag wäre entweder nochmal mit deinen Psychiater drüber zu reden ob du das auf eigenes Risiko ausprobieren kanns (dann aber möglichst wie hier beschrieben mit Citalopram und den Aripiprazol zusätzlich, eventuell später Trimipramin zur Einschlafsunterstützung), ansonsten einfach bei einen anderen Psychiater Termin machen nachfragen.
    Letztendlich ist es Deine Gesundheit, also DU bist Verantwortlich dafür was du medikamentös einnehmen möchtest, dein Arzt muss schließlich auch nicht mit den schlechten Verlauf der Schizophrenie leben.
    Also ich kann dir sagen das es mehr hilft als alles Andere und bei mir der Wendepunkt hin zu einen guten Verlauf war. Vorher hab ich auch Aripiprazol alleine eingeommen (5mg) und häufig versucht abzusetzen, das war alles andere als ungefährlich diese Zeit.
    Bupropion steigert Konzentration und Wachheit was sich auf das Autofahren und alles sehr positiv auswirkt, also letztendlich bedeuten die Neuroleptika meist ein großes Lebensrisiko weil die Negativsymptome und so durchaus ein reales Risiko darstellen.

    Mein Ratschlag wäre es von daher nochmal zu versuchen und anderweitig eine 2. Meinung einholen, denn du kannst dir ja ebenso einen anderen Psychiater suchen wenn dieser kein Verständnis aufbringen kann.

    Liebe Sandra, du kannst jemanden zu einer privaten Konversation einladen.

    Das möchte ich nur Mitgliedern die hier bereits längere Zeit aktiv sind vorbehalten mit den privaten Nachrichten. Ist mir sonnst zu unsicher das diese Funktion irgendwie für Werbung oder anderen Quatsch genutzt wird.

    Normal kann man hier ja öffentlich die Fragen auch stellen, ich sehe da kein Problem.


    Ich als Admin kann über das Kontaktformular kontaktiert werden, wenn irgendetwas sein sollte.

    Tut mir leid das ich da nicht mehr anbieten kann/möchte.

    Nein das geht leider nicht mit den privaten Nachrichten!

    Akustische Halluzinationen sind schon ein recht deutliches Zeichen für Schizophrenie und auch Verfolgungswahn.
    Also dahingehend würde ich auf die Diagnosen der Ärzte vertrauen. Ist eben üblich das man als Betroffener lieber was anderes hätte oder meist die Therapien auch sehr zu wünschen übrig lassen. Insofern da du Nebenwirkungen hast verstehe ich deinen Zweifel, wobei ich glaube das sich auch bei einer anderen Diagnose wenig an der Therapie oder Medikamenten ändern würde. Eventuell eben mehr psychologische Gespräche.

    Wenn du bessere Konzentration und alles möchtest, dann kann ich dir die Medikamente so wie im Forum beschrieben empfehlen einzunehmen:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Bupropion steigert dabei die Konzentration und senkt etwa Negativsymptome. Das Neuroleptikum ist nur minimal dosiert. Damit kann man gut zurechtkommen. Das mit den Konzentrationsproblemen kommt bei dir vermutlich von den Medikamenten und der Psychose und ist ganz normal bei so einer Erkrankung.

    Das mit den Medikamenten macht sehr viel aus, da hättest du sicherlich einiges an Spielraum das es dir besser geht.
    Was nimmst du denn gerade für welche ein wenn ich fragen darf?

    Irgendwie ist besoffen sein ekelhaft. Nüchtern sein aber auch. Brauche eine Lösung für das Problem.

    Jup, lieber nur ein paar Bier trinken und keinen Vollrausch suchen.

    Keine Ahnung wieviel Abilify du grade hast. Naja mein Tipp wäre ja das mit zusätzlich Bupropion+Citalopram zu versuchen.

    Bupropion hilft auch gegen Nikotinsucht, also man raucht deutlich weniger, das ist also gesundheitlich super und gleichzeitig hilft es bei der Psychose.

    Ich nehme davon zur Zeit 600mg und die Negativsymptome sind fast ganz weg. Eigentlich sind 300mg vorgesehen also muss ich mal schauen was ich zu meinen Arzt sage.

    Spaß haben möchte ich auch gern, die frage wäre ob das bei einer Psychose immer so ratsam ist quasi "die Sau rauszulassen" , kenne persönlich nur wenige Betroffene, die meisten nur übers Internet. Gibt auch schöne Psychose FB Gruppen oder auch Discord Gruppen in diese Richtung. Wenn du möchtest kann ich dich ja zu einer Discordguppe mal einladen? Gut muss man bisschen mit den Eigenheiten von Leuten wie mir und so klarkommen aber gibt auch so geistig gute Möglichkeiten zum Austausch.

    Werde dann mal für alle einen Discordlink hier reinstellen, falls interesse auf Chat und so besteht.