Beiträge von Admin

    hab ich nie behauptet das es einen einfachen Weg oder Lösung gibt.
    Das mit den von mir empfohlenen Medikamenten ist insofern schwieriger weil das eben keine Standardtherapie ist wie du sie bekommst oder empfohlen hast eben mal Lamotrigin auszuprobieren.

    Schizoaffektiv soll immer noch einfacher zu behandeln sein als eine schizophrene Psychose.

    Das mit den Antidepressiva (Bupropion(SNDRI) + Citalopram(SSRI) + Trimipramin-Torpfen(zum Schlafen)) finde ich ist zwar kein gängiger Weg aber besser als das Übliche das eben meinst keine so positiven Verläufe vorsieht.

    Oben ein Beispiel wo jemand eben sehr gut mit diesen Medikamenten klarkommt (in dem Fall nur Bupropion+Aripiprazol)
    Erfahrung mit Bupropion seit Anfang 2020

    Das Neuroleptikum Aripiprazol braucht es zusammen mit diesen Antidepressiva zwar auch aber der Vorteil ist das durch die ADs das Neuroleptikum reduziert werden kann und wirklich nur minimal eingesetzt werden kann. Negativsymptome werden damit besser die sich sonnst nur schwer behandeln lassen. Auf diesen Weg also eher über die Negativsymptome, die mit dem Dopaminmangel im Kopf zusammenhängen bessert sich die Erkrankung auf längerer Sicht, was bei üblichen Neuroleptika die hauptsächlich das Dopamin blockieren eben nicht der Fall ist.

    Ich sehe in diesen Wirkstoffen, also der Neuroleptika (z.B.Aripiprazol) und Antiepileptika (z.B. Lamotrigin) eben den kurzfristigen nutzen und die Akutwirkung die da sehr gut und notwendig sein sollte. Dagegen haben die Antidepressiva mehr einen längeren Effekt also verbessern mit der Zeit die Situation auch über die Einnahme hinaus.

    Ich kenne diese Frau schon seit gut 13 Jahren sie hat eine bestätigte affektive Schizophrenie nimmt Drogen und sieht es nicht ein das sie krank ist.

    Hier wären Medikamente die bei einer Affektiven Psychose sehr gut helfen und die man als Betroffene/r freiwillig einnimmt:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Der Mutter könnte also grundsätzlich besser geholfen werden so das sie auch von den Drogen wegkommt und sich therapieren lässt, da das wesentlich verträglicher ist und keine so starken Negativsymptome bedeutet, kann sie sich dann womöglich auch(auf längere Sicht) besser um ihren Sohn kümmern.


    Fakt ist die Frau tut alles das mein Neffe ins Heim kommt indem sie lügen erzählt wie zb dass das Kind geschlagen wird, der Vater sich nicht kümmert er sein Kind schlägt und misshandelt, ich die ihn gerade in den Ferien hat ihm brutal verprügele und ihn sadistisch misshandel, angeblich würde die Tagesmutter den kleinen sexuell missbrauchen. All so Dinge werden erzählt.

    wenn bekannt ist das die Mutter psychisch krank ist und das tut um Probleme zu erzeugen oder erfindet dann denke ich sollte sie da keine Chance haben. Vielleicht offen mit den Ämtern die das bearbeiten drüber reden.


    Wie verhält man sich da, was kann man gegen so eine Person tun?

    Am besten für den kleinen wäre es wenn er keinen Kontakt zu seiner Mutter hätte.

    Kennt ihr solche Zustände?

    Wie geht ihr damit um?

    Also im Grunde sollte sich die Mutter gute Hilfe holen und ihre Störung behandeln lassen, sonnst kann man da wohl wenig tun, vielleicht Kontaktverbot bis diese sich entsprechend gut behandeln lässt irgendwie über die Polizei machen. Vielleicht kann man da ja die Nummer des Kindes ändern und das auf offiziellen Wege machen damit die Mutter eben ablässt und sich geschlagen gibt.

    Kann mir das persönlich kaum vorstellen, klingt natürlich schrecklich, wobei die Frage auch wäre was an der Geschichte der Mutter nun dran ist und ob das Kind wirklich geschlagen wurde/wird, also das kann man ja schlecht beurteilen. Also dein Bruder ist soweit gesund und hat keine Probleme weiter?

    Im Grunde bräuchte die Frau eine gute Behandlung wie oben empfohlen aber das ist auch so von der psychiatrischen Situation derzeit sehr schwer und da müsste diese sich selbst im Grunde darum bemühen gute Medikamente und so zu bekommen.

    Hier ein Betroffene/r vom Forum den diese Medikamente so ähnlich geholfen haben:
    Erfahrung mit Bupropion seit Anfang 2020

    Wenn man also die Möglichkeit oder Kontakt zur Frau hätte um diese vom Drogentrip runterzuholen und eine vergleichsweise gute Therapie anzubieten, wäre das schon gut aber ist vermutlich eher unrealistisch.

    Hier ein Erfahrungsbericht:

    Erfahrung mit Bupropion seit Anfang 2020
    Er nimmt es etwas anders ein also ich glaub nur oder hauptsächlich Bupropion, zwischendurch mal bei stärkeren Symptomen Abilify.(wenn ich mich richtig erinnere)

    Also da es nur eine schizoaffektive Psychose ist, kann das wohl da eher ausreichend sein, bei mir ist es eine schizophrene Psychose (ohne Stimmen) da sehe ich die anderen Medikamente (+Citalopram+Trimipramin-Tropfen) schon als Notwendigkeit und das man eventuell öfters Abilify braucht grade an Anfang würde ich bei der täglichen Einnahme bleiben und erst nach und nach der Abilify reduzieren auf 5 oder 10mg. Im nächsten Schritt kann man das dann Bedarfsweise mal probieren.

    Erstmal ist aber wichtig eben überhaupt an diese Antidepressiva vom Psychiater zu kommen. Wenn wirklich alle Stricke reißen und der Arzt da keine entgegenkommen Signalisiert kann man auch den Psychiater wechseln.


    Hier ein Erfahrungsbericht:
    Erfahrung mit Bupropion seit Anfang 2020

    Er nimmt es etwas anders ein also ich glaub nur oder hauptsächlich Bupropion, zwischendurch mal bei stärkeren Symptomen Abilify.(wenn ich mich richtig erinnere)

    Also da es nur eine schizoaffektive Psychose ist, kann das wohl da eher ausreichend sein, bei mir ist es eine schizophrene Psychose (ohne Stimmen) da sehe ich die anderen Medikamente (+Citalopram+Trimipramin-Tropfen) schon als Notwendigkeit und das man eventuell öfters Abilify braucht grade an Anfang würde ich bei der täglichen Einnahme bleiben und erst nach und nach der Abilify reduzieren auf 5 oder 10mg. Im nächsten Schritt kann man das dann Bedarfsweise mal probieren.
    Erstmal ist aber wichtig eben überhaupt an diese Antidepressiva vom Psychiater zu kommen. Wenn wirklich alle Stricke reißen und der Arzt da keine entgegenkommen Signalisiert kann man auch den Psychiater wechseln.

    (ups das wollte ich woanders drunter schreiben, aber vielleicht auch hier relevant.)

    Meine Psychiaterin wollte mir diese Medikamente nicht verschreiben da es gegen Depressionen eingesetzt wird, nicht aber bei einer Psychose. Könnte die Psychose sogar verschlimmern.


    Gibt es denn hier weitere Personen die diese empfohlene Medikation nehmen bei einer Psychose und Erfahrungen dazu beitragen können?

    Schade. Das ist natürlich ein Problem das Ärzte da ein Problem draus mache.
    Antidepressiva sind an sich weniger problematisch solange du gleichzeitig etwas oder minimal Neuroleptika einnimmst ist das gar kein Problem.

    Bupropion(SNDRI Antidepressivum) halte ich für wichtig und notwendig wenn man gesundheitlich auf einen grünen Zweig kommen möchte. Also meiner persönlichen Meinung nach und dazu bräuchte es eben auch die anderen Wirkstoffe. Aripiprazol hast du ja schon, das kann zusammen mit Bupropion eher zu Magen/Darm Probelmen / Verstopfung führen von daher würde ich eben das SSRI Citalopram zusätzlich dazu vorschlagen auch wegen anderen Nebenwirkungen.

    Olanzapin könntest du dir normalerweise sparen.

    Gibt nur wenige die das so haben aber meist mit großen Erfolg. Muss mal den Link von einen Erfahrungsbericht hier raussuchen, das war aber jemand mit schizoaffektiver Psychose.

    Also dieses Argument das ADs bei Depressionen eingesetzt werden kenne ich von einer damaligen Psychiaterin von mir, die hat quasi dieses Gegenargument verwendet obwohl es mir mit diesen Medikamenten viel besser ging und damit quasi fachlich abgestritten das es was nützt.

    Vielleicht kannst du es ja auf eigenes Risiko in Absprache mit deinen Psychiater mal testen ob es dir hilft. Ich würde dir erst Bupropion vorschlagen und später noch Citalopram. Das Olanzapin wenn möglich absetzen. Aripiprazol weiterhin aber später wenn möglich reduzieren.

    Verstopfung und Miktionsstörungen sind zwei unangenehme Nebenwirkungen das Bupropions, also bei 150mg Anfangsdosis wird das nur schwach auftreten aber bei Standard 300mg kann das schon stärker sein, von daher dann auch sehr wichtig Citalopram(SSRI) dazu.

    Du könntest zu deinem Arzt sagen das Bupropion eben ein Atypisches Antidepressivum ist und zugelassen bei Psychosen ist laut S3 Leitlinien der DDGPN für Psychosen mit Nikotin/ Drogensucht!

    Empfehlung 109 Seite 60
    https://www.dgppn.de/_Resource…Schizophrenie_2019-03.pdf


    Damit solltest du das Bupropion bekommen. Also 80% der Schizophrenen sind Raucher, also selbst wenn du zu den 20% gehörst die Nichtraucher sind könntest du das als Begründung hernehmen das dieser Wirkstoff also Bupropion(Antidepressivum) auch bei Psychosen eingesetzt wird.

    Haben Die Ärzte schon Lamotrigin ausprobiert?

    Das hilft mir persönlich sehr gut.

    Ja habe auch schon von diesen Antiepileptikum gehört. Ich denke die Akutwirkung dieser Wirkstoffe ob Neuroleptika oder Antiepileptikum sind recht gut und durchschlagend, also der Wirkstoff soll glaube ich auch etwas Antidepressiv wirksam sein.

    Also im Grunde nimmt man das ja mehr so bei Stimmungsschwankungen / Bipolare Störung was bei einer schizoaffektiven Störung ja sehr ähnlich ist.

    Oben die von mir empfohlenen Antidepressiva insbesondere das Bupropion machen das über die Noradrenalinwirkung und wirken eher langsamer aber dafür über den Einnahmezeitraum hinaus, also würde ich auf längere Sicht vorziehen auch weil ADs in so einen Fall meist deutlich verträglicher sind.

    Gibt leider da zu wenig Forschung und meistens werden diese teueren Akutmedikamente die den Körper sehr schaden können oft vorgezogen. Ich etwa brauche auch zwischendurch Aripiprazol(Abilify) als Neuroleptikum, wo es geht möchte ich aber darauf verzichten können und das funktioniert nur mithilfe der unterschiedlichen Antidepressiva, die verbessern auch die Negativsymptome.


    Manchmal sollte man als Betroffener diese Möglichkeiten auch selbst probieren und vergleichen wo man Lamotrigin das für so etwas vorgesehen ist eventuell einfacher bekommt vom Arzt als Bupropion(SNDRI)+Citalopram(SSRI), also der von mir empfohlene Weg mag schwieriger sein aber ich denke es lohnt sich gesundheitlich.
    Bei mir ist es eine Mischung aus Psychose und schizoaffektiver Psychose, also es wurde mal schizophrene Psychose und später F25.3 was eine gemischte Schizoaffektive Psychosen ist festgestellt.

    Selbst hatte ich kein Lamotrigin aber da mein Vater früher Valproat hatte bezüglich den Folgen eines Gehirntumors und der Hausarzt sehr die Risiken einer Dosissteigerung abwägte bin ich von diesen Wirkstoffen kaum begeistert. Also ist aber auch bei den Neuroleptika so das sich das Gehirn abbauen kann oder abbaut bei längerer Einnahme und man muss eben bedenken das man als Betroffener diese Wirkstoffe oft ein Leben lang braucht, also das was Kurzzeitig ein starker Erfolg ist oder so wahrgenommen wird kann eben auf längere Sicht kaum über einen negativen Verlauf hinwegtäuschen.
    Also Neuroleptika und Antiepileptika wirken Akut sehr gut und schnell aber auf längere Sicht muss man auch die Risiken sehen was einen oft auch von Ärztlicher Seite verschwiegen oder kleingeredet wird.
    Antidepressiva sind milder und steigern eher die Botenstoffe dort wo ein Mangel ist, also das ist günstiger vom Verlauf, man braucht leider trotzdem etwas Neuroleptika etwa da eben die Antidepressiva so zu schwach sind, aber diese machen Minimale-Neuroleptika Dosierungen erst möglich und gleichen diese Stimmungsschwankungen sehr gut aus.

    Hallo Patricia,
    hier findest du Medikamente die helfen und besser als diese Depotspritzen sind:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Das Aripiprazol ist ein relativ gut verträgliches Neuroleptikum, was aber etwas Unruhig macht und leichte Stimmungsschwankungen grade beim Absetzen verstärkt da sein können. Es wirkt aber sehr gut und schon bei kleinen Dosierungen um die 5mg.
    Wichtig sind vor allem die Antidepressiva wie das Bupropion was unter anderem auf das Noradrenalin wirkt, das hilft gegen so Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit sehr, also am besten dir das genau mal durchlesen im Link.
    Citalopram ist ein Standard SSRI Antiderpressivum was auch eher Unruhig macht aber die Nebenwirkungen des Bupropions ausgleicht, gleichzeitig die Libido etwas reduziert die unter Aripiprazol erhöht sein kann.
    Trimipramin-Tropfen ist ein älteres trizyklisches Antidepressivum was den Schlaf fördert, also das sollte Abends in eben geringer Dosis eingenommen werden.
    Mein Tipp wäre erstmal mit 5mg Aripiprazol(statt den anderen Neuroleptika anzufangen), dann Bupropion zusätzlich auf 300mg steigern und dann Citalopram und Trimipramin-Tropfen dazu, also Schritt für Schritt.

    Weist du welchen Wirkstoff dein Vater hat? Also die Depotspritzen gibt es eigentlich nur Aripiprazol und Xeplion(oder neuere Wirkstoffe davon) die da eingesetzt werden. Problem an den Spritzen ist das man da von der Dosis her stark gebunden ist und diese meist auch relativ hoch dosiert sind, oft setzen die Betroffenen das dann auch ab und dann kommen diese Probleme wieder hoch.

    Die Medikamentekombi die ich dagegen empfehle soll eben mit gering dosierten Aripiprazol auskommen also Neuroleptikum was durch diese speziellen Antidepressiva noch weiter reduziert und auf längere Sicht abgesetzt werden kann(oder zumindest wirklich nur ein minimal Bedarf des Neuroleptikums) die Antidepressiva braucht es täglich und sind eher weniger Standard, da sollte man also mit dem Arzt/Psychiater drüber reden ob man das so mal ausprobieren kann. Leider liegt das von daher an den Betroffenen da Eigenverantwortung zu zeigen weil diese Standardtherapien eh meist schlecht sind sind die Psychiater da normal relativ verständnisvoll.

    Also am besten genau an die Empfehlung halten oder das so ausdrucken damit sich der Arzt auch was drunter vorstellen kann. Leider macht sich die Pharmaindustrie da keine so große Mühe und die möchten da vor allem ihre Medikamente verkaufen, von daher sind solche bessere Alternativen meist auch recht unbekannt.

    Lass mal stecken. Prüf das erstmal genau nach. Lithium kenne ich mich weniger aus, wohl genauso wenig wie du dich mit diesen Antidepressiva vor allem Bupropion im Bezug auf Stimmungsschwankungen (zusammen mit einem Neuroleptikum wie Aripiprazol) auskennst.

    So relativ Komplexe Erkrankungen und Sachverhalte bedürfen eben auch ausgewogene Antworten. Lithium wird ja schon lange eingesetzt und scheint deswegen kein Allheilmittel zu sein, bezüglich der Risiken kenne ich mich zu wenig aus und denke das diese Antidepressiva da vergleichsweise verträglich sind.

    Valproat ist im Übrigen auch ein Mineral oder Salz / Säure, was bei Stimmungsschwankungen eingesetzt wird, auch das hat Risiken und ich glaube oft sind diese Medikamente die Standardmäßig eingesetzt werden in der Akutwirkung gut aber auf längerer Sicht nach Absetzen sollte eben ein Nutzen erkennbar sein.
    Bei den Antidepressiva im Bezug auf Stimmungsschwankungen ist dieser langfristige Erfolg erkennbar.

    In der Psychose kann man sich schon einiges einbilden. Außerirdische und so ist eben ein Erklärungsversuch dafür wenn man nimmer versteht was auf der Welt oder überhaupt so abgeht, auch das mit dem Götterglaube und Anderem.

    Astralreisen davon haben damals 2012 in der Klinik Betroffene berichtet zum Teil, also ich kann mit so Esoterischen wenig anfangen bisher, mir würde aber interessieren was man darunter versteht.

    Gut Gedanken Ausbreitung und Eingabeerlebnisse hat man ja in der Psychose verstärkt, da ist womöglich auch was dran würde ich sagen, letztendlich muss man trotzdem schauen wieder gesund zu werden, also diese Dinge sind ja eher belastend als das es einen bestärkt.

    Walktheline ,
    hier findest du sehr gute Medikamente die helfen sollten:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Das Problem ist das man mit den üblichen Standardbehandlungen meist weniger gesund wird und einen schlechten Krankheitsverlauf hat. Von daher ganz wichtig sich da umstellen zu lassen.

    Aripiprazol ist ein relativ neues Neuroleptikum was auch in kleinen Dosierungen wie 5mg schon recht gut wirkt auch gegen Wahn und so.
    Die Antidepressiva vor allem das Bupropion sind zusätzlich sehr wichtig (Bupropion, Citalopram, Trimipramin-Tropfen)

    Wenn jemand ganz Akut ist, dann kommst du gegen seine Argumentation kaum an, dann würde ihn das wohl auch noch zusätzlich Aggressiv machen wenn du ihn zu sehr Kontra gibst, aber es ist schon wichtig ihn zu sagen wenn er wo wirklich falsch dran ist. Bei unklaren Dingen ist es auch wichtig das eben diese anderen Sichtweisen den Kranken aufgezeigt wird also dinge die seinen Wahn abschwächen könnten, aber das kann langwierig sein also man sollte da keine direkten Erfolge erwarten.
    Letztendlich ist bei starken Wahn eben das mit den Medikamenten erstmal das wichtigste um in einen Bereich zu kommen wo man wieder mit sich reden lässt und etwas Distanz zum Wahnhaften bekommt.

    Bekommt dein Freund eine Erwerbsminderungs-Rente oder so? Auch so etwas kann entlastend sein wenn einen der Beruf und alles zuviel wird. Das beschäftigen mit den Wahnhaften Dingen kann auch helfen diese Dinge besser zu verstehen und später dann ohne Wahn und Angst da ranzugehen, also Informationen und das hineinarbeiten in diese Themen indem man von allen Perspektiven drauf schaut kann auch helfen.
    Eben wichtig ist das der Betroffene da wieder Abstand gewinnen kann und bei einer Psychose braucht man Medikamente schon längere Zeit.
    Die Empfehlung oben ist sehr gut verträglich und kommt auf längere Sicht mit wenig Neuroleptika aus, die Antidepressiva helfen auch gegen Negativsymptome wie Motivationslosigkeit, Konzentrationsprobleme oder Müdigkeit.

    M4ntalo ,
    Das mit der Telepathie kann schon irgendwo wahr sein, in der Psychose nimmt man das verstärkt wahr, sollte aber aufpassen sich da weniger reinzustressen auch wenn das real wäre ist diese Erkrankung ja irgendwo da und sollte gut behandelt werden damit man da weniger drunter leidet.

    Probiere mal das Aripiprazol , das wirkt besser als Solian oder Risperdal. Aripiprazol ist deutlich verträglicher, also oft reichen da später zur Erhaltungsdosis 5mg aus und da ist es sehr gut verträglich.

    Hier im Forum findest du zusätzlich dazu spezielle Antidepressiva (Bupropion, Citalopram, Trimipramin-Tropfen) die man zusätzlich dazu einnehmen sollte, so etwas könntest du ja auch probieren, eventuell bekommst du das auch in der Klinik oder kannst dich später Ambulant so einstellen lassen:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Gute Besserung!

    Jahlovesyou

    Lithium wird ja schon lange bei Bipolare Störungen und so eingesetzt in der Psychiatrie und ist wohl eine Art Stimmungstabilisator.

    Ich bin weder vom Lithium (auch wegen der Toxizität) noch vom Valproat wirklich überzeugt und denke es wäre Sinnvoller mit Antidepressiva die Stimmung zu stabilisieren die auf das Noradrenalin etwa wirken, also Richtung ADSH Medikamente.

    Bupropion wirkt etwa stark auf das Noradrenalin 2:1 im Verhältnis zur Dopaminwirkung. Da man bei diesen Erkrankungen eh ein Neuroleptikum zusätzlich einnehmen sollte haben diese Antidepressiva auch eine beruhigende und Stimmungsstabilisierende Wirkung wo ganz ohne Neuroleptika eben Unruhe und so durchkommen würde.
    Also wäre insgesamt eher mein Ratschlag da diese atypischen Antidepressiva mal zu probieren die sich da schon deutlich von SSRIs unterscheiden. Bei Manie und Bipolaren Störungen sollte man grade bei den älteren Antidepressiva vorsichtig sein da diese das Switch-Risiko erhöhen.

    Hier wäre meine Empfehlung vor allem auch für Psychosen aber auch schizoaffektive Psychosen. Bipolare sollten davon auch profitieren können:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Gilio
    Normal hat man bei einer Schizophrenie einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente:
    https://www.deutsche-rentenver…minderungsrente_node.html

    Damit könntest du kürzer treten und kannst zur Rente noch 525 € dazuverdienen ohne Abzüge.

    Meine dringende Empfehlung an dich wäre eine grundsätzliche Umstellung der Medikamente:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Es gibt spezielle Antidepressiva wie Bupropion die die Wirkung der Neuroleptika verbessern und gleichzeitig wach, konzentriert machen und die Negativsymptome wie Motivationslosigkeit verkleinern. Zudem hilft dieses Medikament auch gegen Nickotinsucht ein gutes Stück.

    Die Kombination die ich dir da empfehle im Link wäre als Neuroleptikum das Aripiprazol was ein relativ modernes Neuroleptikum ist und so mithilfe der Antidepressiva minimal Dosiert eingenommen werden kann. Antidepressiva zusätzlich wären Bupropion, Citalopram(Gegen Nebenwirkungen und damit die Libido leicht gedämpft ist) und Trimipramin-Tropfen zum besseren schlafen.

    So kann man auf längere Sicht das Neuroleptikum (Aripiprazol) minimal einnehmen Bedarfsweise und wenn alles gut läuft über die Jahre sogar komplett absetzen.

    Ok, dann probiere am besten mal das Bupropion zusätzlich wenn das geht oder hast du das schon mal probiert?

    Also zum Aripiprazol dann Bupropion erstmal 150 später dann 300mg. Das kann sich gut ergänzen vielleicht wird die Wirkung besser.

    Musst du eben schauen wie sich das bei dir verträgt.

    Aus welchen Grund nimmst du Seroquel zusätzlich ein? Eventuell lässt sich darauf verzichten falls du keine Schlafstörungen oder so hast.

    Ok hast du gar keinen zum reden oder kannst du vielleicht an deiner Situation etwas ändern das du eine oder mehrere Bezugspersonen hast mit der du öfters mal reden kannst und so? Gut gegen Einsamkeit hilft eventuell auch ein Freund oder Freunde. Woran liegt es das du da grade so vereinsamt bist, wegen der Erkrankung und so oder fällt es dir so schwer auch unter die Leute zu gehen, bist du schnell erschöpft und so. Arbeitest du zusätzlich etwas, also wieviele Stunden in der Woche etwa?

    Ist schon sehr viel was du da einnimmst aber ist eben auch bei Stimmenhörern wohl etwas anderes als bei anderen Psychosen ohne Stimmen.

    Bei mir war es mehr wahnhaft und leichte optische Halluzinationen und ich hatte nur 5mg Aripiprazol was bei mir hochwirksam war besser als andere NLs etwa Risperidon in hoher Dosis.

    20mg Aripiprazol ist schon sehr viel. 15mg wäre ja so die Mitte und 30mg das Maximum.

    Gut Seroquel 100mg ist relativ wenig also mehr so zum schlafen.


    Also ich kann mir nur vorstellen das Stimmen etwas hartnäckiger sind und vielleicht eben das Aripiprazol da Restsymptome haben könnte auch wenn es auch bei Stimmen gut wirksam sein soll.

    Hattest du schon mal andere Neuroleptika als das Aripiprazol und wie ging es dir mit anderen Medikamenten? Wurdest du schon mal in der Klinik etwa mit typischen Neuroleptika behandelt die meist nur Akut eingesetzt werden sollten(etwa Haldol oder Fluanxol)?

    Mein Ratschlag wäre zum Aripiprazol mal Bupropion (SNDRI Antidepressiva) auszuprobieren, das Bupropion ist recht gut verträglich und kann gegen Restsymptome und Unruhe helfen. Wäre denke ich kein all zu großer Aufwand das zusätzlich mal zu probieren. Aripiprazol 20mg ist finde ich auch viel, also ich würde eher mit der Dosis runtergehen aber wenn du keine schlimmen Nebenwirkungen hast ist das ja auch ok.
    Wäre vielleicht aber interessant eben ob du bei 10 oder 15mg Aripiprazol dann mehr Stimmen hättest oder gleichbleibend. Hast du vielleicht schon mal weniger probiert und wie waren da die Symptome?

    Ich nehme aber momentan nur Laif900 und kenne mich mit diesem Mittel aus, habe es in der Vergangenheit schon öfters genommen.

    Nebenwirkungen hatte ich keine.

    Laif ist ein relativ teueres Markenprodukt mit dem Wirkstoff Johanniskraut. Wäre schön wenn wir hier im Forum auf Markennamen verzichten, weil das letztendlich einfacher ist und keinen Eindruck erzeugt das hier Werbung für bestimmte teuere Markenpräperate läuft.


    Ich werde nur ein AD ausprobieren, möchte nicht mehrere nehmen, zum schlafen habe ich Mirtazapin als Bedarfsmedikament.

    Ok. Mitrazapin ist meines Wissens kein Bedarfsmedikament, das scheint in deiner derzeitigen Situation so zu funktionieren aber eigentlich wäre grade bei Antidepressiva die tägliche regelmäßige Einnahme wünschenswert. Wenn du das als Schlafwirkstoff probieren möchtest ist das ok, aber ich hätte dir eben eher vorgeschlagen Trimipramin-Tropfen stattdessen zu versuchen weil das von den Wechselwirkungen von mir halbwegs erprobt ist und eine geringe Dosis ist. Das Mirtazapin wirst du ja in einer relativ hohen Dosis haben eher bezüglich der Antidepressiven Wirkung, das hat dann im Grunde auch Wechselwirkungen wenn du noch zusätzlich Neuroleptika und andere Medikamente einnimmst.

    Bupropion(SNDRI Antidepressivum) wolltest du probieren, es macht aber sehr wach und kann Nebenwirkungen wie Miktionsstörungen und Verstopfung machen was an sich mit der Wirkweise zusammenhängt. Von daher würde ich dir da zumindest zusätzlich Citalopram (SSRI Antidepressivum) empfehlen da das direkt entgegenwirkt und diese Nebenwirkungen ausgleicht.
    Alternativ kannst du natürlich auch das Johanniskraut probieren ob das auch lindernden Effekt bezüglich mancher Nebenwirkungen hat, aber mir fehlen da die Erfahrungswerte und aufgrund von möglichen Wechselwirkungen möchte ich keine Experimente fördern.


    Wenn du dich hier nach der Anleitung möglichst Nahe hältst dann stehen deine Chancen da halbwegs gesund rauszukommen gut.

    Anderweitig liegen die Chancen eben schlecht das du da alleine eine Lösung findest. Ich hab selbst viele Jahre so ziemlich alles was im Netz kursiert ist probiert was halbwegs verträglich war mit geringen Erfolgen. Also hier im Forum hast du praktisch eine Anleitung mit ungefähren Dosierungen und alles, die du dann immer noch individuell an deine Situation / Gesundheitsstand anpassen kannst / solltest.

    Medikamenteempfehlung Psychose

    Im Rahmen einer Psychose wäre eben Aripiprazol als Neuroleptikum in kleiner 5mg Dosis zu beginn am Besten.

    Du schreibst etwas von Libidoproblemen, ich glaube das kann ebenso vom Laif kommen also vom Johanniskraut. Das wirkt ja im Grunde ähnlich wie SSRI Antidepressiva und diese machen eher sexuelle Funktionsstörungen, das hängt aber auch von der Dosis und dem Gesamtzustand als Patient ab.

    Hab das früher mit meinen 2. Account Mag geschrieben. Hatte da noch meine Probleme mit dem Absetzen der Neuroleptika und so.

    Damals hatte ich glaube ich schon Bupropion wurde aber trotzdem nach längeren Absetzen des Aripiprazols unruhig, also das hat sich dann immer weiter gesteigert bis zu Schlafstörungen und psychotischer Symptomatik.

    Mit Zwängen und Drängen glaube ich auch das die Libido da mit reinspielt, also die Emotionale Komponente auch Zwänge und so fördern kann, damals hab ich dann mit Citalopram einen SSRI Antidepressivum zusätzlich zum Bupropion angefangen, das hat das Emotionale und diese Zwänge an sich reduziert.


    bin ich genervt, aggressiv, unruhig

    Diese Symptome sehe ich eher eben bezüglich des Noradreanlins als das Problem, also Antidepressiva die Noradrnalinwiederaufnahmehemmer sind wie Duloxetin oder eben besser das Bupropion wirken auf Noradrenalin und lindern das aggressive / unruhige deutlich, das Problem ist wie oben beschrieben das dieser Wirkstoff an sich zu schwach ist und kein kompletter Ersatz fürs Neuroleptikum ist, es verzögert also und lindert diese Symptomatik ab aber trotzdem sollte man Neuroleptika-Bedarf parat haben und einnehmen.
    Komplett auf die Neuroleptika zu verzichten was eher Idealfall und Wunschdenken ist, funktionierte bei mir nur mit den 3 Antidepressiva zusammen wobei die Trimipramin-Tropfen abends zusätzlich gegen Schlafstörungen helfen die grade beim längeren Absetzen des NLs dann wieder auftreten.

    Also im Grunde lässt sich das alles Planvoll begegnen wenn man die Möglichkeit hat vom Psychiater solche Medikamente zu bekommen und da mit Geduld, Vorsicht und Selbstreflektion, Planvoll etwa nach Vorgabe rangeht, kann das denke ich gelingen auch bei Anderen Erkrankten.
    Muss eben jeder für sich entscheiden inwiefern man Eigenverantwortung zeigt, grade weil die Medizin bei der Erkrankung Psychose und so keine echte Heilung anbietet und nix besseres liefert bisher.

    Diese erkenne ich jetzt schon sehr gut und kann dann entsprechend dagegensteuern, dass es zu keinem Ausbruch kommt. Dass ich eine Erkrankung habe, mit der ich höchstwahrscheinlich mein Leben lang zu tun habe werde, ist mir vor zwei Jahren bewusst geworden, das war sehr schmerzhaft und das schlimmste eig., weil ich vorher überzeugt davon war, nur eine leichte Störung zu haben, mit der ich selbst zurechtkomme.

    Bei einer schizophrenen Psychose ist das ja leider chronisch aber gibt eben wie hier im Forum empfohlen auch Gute / Bessere Therapien die man auch nutzen sollte.

    Ich glaube du meintest doch was das du deine Neuroleptika abgesetzt hast oder jetzt Laif nimmst kann das sein?

    Also ich hoffe du hast auch Neuroleptika-Tabletten zuhause und nimmst die auch ein wenn du stärkere Symptome hast, so ein Wahn kann sich langsam entwickeln und im Akutstatium da merkt man das schon aber das kann dann auch zu einer Klinikeinweisung führen.

    Ich möchte dir auch von keinen pflanzlichen Mitteln abraten, aber bleib in Kontakt zu deinen Arzt und rede mit ihm über deine Stutation und alles. Das mit den Medikamenten wie hier im Forum wäre eine realistischere Option, da eben man da langsam von den Neuroleptika hin zu unterschiedlich ansetzende Antidepressiva umsteigen kann.
    Das Laif oder Johanniskraut wirkt glaube ich auch hauptsächlich auf Serotonin, das kann bei einer akuteren Psychose diese verschobene Wahrnehmung also auch begünstigen. Meiner Erfahrung nach kann man da weniger gut Informationen einordnen, also sowas kann einen akuten Wahn auch begünstigen.

    Bei den Antidepressiva wie ich sie empfehle wirkt Bupropion da anders also auf Noradrenalin und Dopamin das wirkt mehr entspannend gegen Unruhe und so aber auch Antriebssteigernd. Das Citalopram ist ein SSRI was auf Serotonin wirkt also wie Laif vielleicht in etwa nur das Laif anscheinend von den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kritisch betrachtet wird. Also ich finde den bedachten Einsatz von üblichen Medikamenten besser.
    Wäre etwa ein Problem wenn du später Neuroleptika einnehmen musst die dann mit dem Laif Wechselwirkungen haben.
    Hab von den Apotheken und Naturmedikamenten Vitaminen auch vieles ausprobiert. B12 würde ich in einer Akuten Psychose auch stark vor abraten einzunehmen.

    Mach ich. Daher fängt man ja auch besser erst im Herbst an, so wie ich jetzt. ;)



    Ich glaube das Elontril und Bupropion sind ein und das selbe Medikament oder? Oder gibt es da Unterschiede?

    Elontril ist eben Markenname und Bupropion der Wirkstoff. Generica heißen meist ähnlich wie Bupropion und gibt es natürlich.

    Vorsicht bei pflanzlichen Mitteln die können ebenso oder noch mehr Wechselwirkungen mit den Neuroleptika und so machen, also bei Laif (Johanniskraut) sollte man vorsichtig sein.

    Wenn du Bupropion wirklich probieren möchtest, dann am besten eben die Kombi aus Bupropion+Citalopram und zum Schlafen Trimipramin-Tropfen.
    Als Neuroleptikum bietet sich da Aripiprazol an was man da in kleiner 5mg Dosis versuchen kann ob das ausreicht oder eben später dann nur noch Bedarfsweise und langsam wieder absetzen kann, das Neuroleptikum ist ja im Grunde der Hauptwirkstoff der Akut wirksam ist, die Antidepressiva sind mehr unterstützend das man langsam sich von dem Neuroleptikum entwöhnt und das auch besser wirken kann.
    Medikamenteempfehlung Psychose