Unterarten der Psychose

  • Die letzte Zeit habe ich mich sehr viel mit dem Thema Schizophrenie und Psychosen beschäftigt. Dabei habe ich viele Erfahrungsberichte gelesen.

    Mir ist aufgefallen, dass man Psychosen grob in Kategorien einteilen kann. Was jetzt kommt ist nicht wirklich wissenschaftlich, es ist vielmehr ne Beobachtung aus einzelnen Fallberichten. Natürlich kann ich auch total an der Realität vorbeischießen, da mein Beobachtungshorizont klein ist.

    Ich meine hierbei nicht eine Unterteilung in: paranoide, hebephrene und katatone Schizophrenie.


    Einerseits gibt es die, die mehrere Stimmen hören. Diese Personen entwickeln im Verlauf meist einen starken Glauben ans übernatürliche, religiöse oder andere höhere Mächte. Die Personen hören meist unterschiedliche Stimmen. Häufig denken Personen mit dieser Form, dass sie verfolgt werden, oder Verschwörungen um sie bestehen.


    Dann gibt es diejenigen, bei denen optische Halluzinationen im Vordergrund stehen. Zu dieser Gruppe gehören fast ausschließlich drogeninduzierte Psychosen. Hierbei sieht die Welt anders aus: alles leuchtet und erscheint wie in einer Traumwelt oder einem Märchen. Der Glaube an übernatürliches ist kaum erhöht und auch die Krankheitseinsicht ist besser.


    Dann gibt es die mit Ich-Störungen. Hier gibt es sowas wie eine 2te Persönlichkeit im Gedächtnis, welche auch mit dem Erkranktem kommuniziert. Im Verlauf kann diese 2te Persönlichkeit bösartig werden und/oder komplett die Kontrolle über den Körper übernehmen. Hier steht das Gefühl des fremdbestimmt-seins im Vordergrund.


    Es gibt bestimmt noch viel mehr Verlaufsarten. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Liste um euch bekannte Verlaufsformen ergänzt. Es ist wirklich faszinierend.


    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Das mit dieser Einteilung habe ich mir so ähnlich auch schon vorgestellt.

    Einerseits die Stimmenhörer, welche zusätzliche Stimmen im Kopf hören.

    Wie du schreibst die Drogeninduzierten, wo mehr so optische Halluzinationen auftreten.

    Das mit der Ich-Störung und der zweiten Persönlichkeit ist mir etwas neu, da würde mich interessieren ob diese eindeutig mit einen spricht und ob man das von der eigenen inneren Gedanken auch abgrenzen kann.

    Ich hatte zum Beispiel so gut wie gar keine richtigen Stimmen, bei mir hat sich das alles mehr auf Gefühlsebene abgespielt, auch das ich mich verändert gefühlt habe und Wütender oder wie Getrieben wurde im Wahn etwa, auch da waren religiöse Komponenten dabei und eine verschränkte Wahrnehmung der Realität. Also eine Art doppelte Wahrnehmung, einerseits weis man zwar was real und normal sein sollte, aber man glaubt an übernatürliche Sachen oder lebt wie in einer Traumwelt wo einen auch erstmal das Wissen und die Gelassenheit fehlt um mit diesen Informationen, Halluzinationen und Ängsten fertig zu werden. Die Halluzinationen sind da eher sehr realistisch, als ob es diese in Wirklichkeit tatsächlich gibt und man eine andere verschobene Wahrnehmung dieser Realität hat, wo auch Gutes und Böses aufeinandertreffen, wo man religiöse Ängste entwickelt. Verschwörungen, Verfolgungswahn, Gedankenausbreitung und ein sehr breites Spektrum der Wahrnehmung was mit den Medikamenten nochmal sich erweitert von den persönlichen Sichtweisen auf die Realität. Man sucht zwar nach einer gesunden Wahrnehmung aber merkt das diese für einen selbst normale Realität erstmal sehr schwer zu finden ist und medikamentös zu halten, anderweitig aber auch seine Eigenheiten hat, so das man kaum in eine bestimmte Schublade oder Zugehörigkeit reinpasst, weil vieles davon eben sehr Medikamenteabhängig ist und vom Verlauf der Erkrankung abhängig ob man das Negative der Erkrankung abschütteln und verarbeiten, oder ins positive Wenden kann.

    Also da würde ich eher von Wahnsymptomatik, Paranoia, Gedankenausbreitung und glauben an das Übernatürliche oder Religiöse sprechen. Je mehr man sich in die Psychose reinbewegt umso entfesselter ist das, die Leichtgläubigkeit oder das magische Denken nimmt zu, auch Besessenheit kann vorkommen und das man ein völlig anderes Gespür für die Wirklichkeit hat, welche sich anders abspielt als man das selbst glaubt oder gedanklich Ergänzen versucht, also eine Art emotionengeleitete Wahrnehmung wo einen der Verstand gerade auch in der Akutphase einen Streich spielen kann und wo die Neuroleptika dieses übermäßige Denken soweit reduziert, so das man wieder etwas Abstand bekommt und die Dinge neu bewerten kann oder keine so starke Gefühlsgebundenheit oder Verfolgungswahn mehr spürt weil man das ausblendet und weniger reinsteigert.

  • Es gibt auch Psychosen ohne Halluzinationen und ohne Ich-Störungen (wo sowas wie eine andere Person mit einem kommuniziert), wo man "nur" wahnhafte, z.B. wahnhaft-manische, Überzeugungen hat.

    Ich habe mich z.B. in meiner letzten Psychose mit einer äthiopischen Nachrichten-Website befasst, und dachte, Äthiopien wäre eine besondere, geheime Supermacht, und ich würde mich im Besitz geheimer Informationen befinden, weil ich Reden von einigen ihrer Minister ausgedruckt hatte.

    (Mein Ex-Ehemann ist Äthiopier, deshalb der Bezug zu Äthiopien).

  • Admin der Twixx hat sowas mit einer zweiten Persönlichkeit in ihm:


    • Offizieller Beitrag

    Mir ist der Begriff "Ich-Störung" bisher weniger geläufig, habe das aber jetzt auch im Bezug auf Schizophrenie im Internet gefunden.
    https://www.neurologen-und-psy…zophrenie/krankheitsbild/


    Zitat

    Ich-Störung:

    Bei einer Ich-Störung verschwimmt die Grenze zwischen der Umwelt und dem „Ich“. Betroffene erleben sich selbst und ihre Umwelt als unwirklich und fremd. Eigene Handlungen können nicht mehr als zusammengehörige Einheit der Person erlebt werden und die Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremden ist gestört. Betroffene glauben z.B., Außenstehende könnten ihre Gedanken lesen, beeinflussen oder sogar „wegnehmen“. Manche Patienten berichten, dass sie sich von außen manipuliert, ferngesteuert oder auch hypnotisiert fühlen.

    Diese Beschreibung finde ich sehr zutreffend, ich hatte das auch in recht ausgeprägter Form.

    Kuehnibert du schreibst das hier dazu:

    Dann gibt es die mit Ich-Störungen. Hier gibt es sowas wie eine 2te Persönlichkeit im Gedächtnis, welche auch mit dem Erkranktem kommuniziert. Im Verlauf kann diese 2te Persönlichkeit bösartig werden und/oder komplett die Kontrolle über den Körper übernehmen. Hier steht das Gefühl des fremdbestimmt-seins im Vordergrund.

    Ich dachte du meinst mit dieser 2. Persönlichkeit Stimmen im Kopf, wo ich beispielsweise nie Stimmen hatte, aber eben Wahrnehmungsstörungen wo die Realität so verschwommen ist das ich Geruch, Töne, Stimmen und so anders wahrgenommen habe, also in einer Art anderen geistigen Realität gelebt habe, das ist in dem Sinne keine 2. Persönlichkeit sondern mehr eine veränderte Realität wo man zwar im Grunde weis was normal und Richtig wäre, aber die Dinge anders / verschoben wahrnimmt, so das eine ganz andere Auslegung der Realität entsteht. Je mehr man sich da reinbewegt in die Psychose desto realistischer wirkt das.


    Ich würde das von den Gefühlen her als unterschiedlich bezeichnen, es kann bösartig sein, man kann innerlich wütender sein, ich würde sagen das Emotionale ist insgesamt im Vordergrund, das kann also im Kopf auch sein das man sich wie ein Hippie fühlt und alles bunt und farbenfroh oder intensiv ist, es kann etwa auch sein das man auf einmal mit den Augen alles übertrieben scharf wahrnimmt und das sich die Realität wie ein Film abspielt wo man quasi sich wie ein Beobachter fühlt(wie im falschen Film). Man baut sich da die Dinge so zurecht wie das in das eigene Wahnkonstrukt passt, etwa man kann da auch die psychotischen Gedanken wenn man Dinge auf sich bezieht als eine Art Bestätigung oder Motivation sehen. Das kann sich dann aber auch zu Horrorvisionen bis hin zu Todesängsten entwickeln, so das man dann auf Geräusche und so Sachen verängstigt reagiert.


    Aber ich würde das jetzt weniger als 2. Persönlichkeit sehen, weil man als Person ja die Gleiche ist nur eben die Wahrnehmung und alles sehr verschoben ist, da spielen aber so Dinge wie Fremdbeeinflussung und so mit rein, wo man sich getrieben fühlt oder irgendwo geistig Instrumentalisiert. Man fühlt sich insgesamt von der Umwelt getriggert so das Verfolgungswahn entsteht, etwa wenn man sich von der Elektronik abgehört oder beobachtet fühlt oder man technische Störungen dann als Zeichen oder auf sich bezieht oder als teil einer Überwachung.


    Das ist also ein sehr breites Spektrum von Wahrnehmung was sich mit den Neuroleptika dann wieder stabilisiert so das man zumindest keine krassen Erlebnisse dieser Art mehr hat.
    Das Erleben kann aber trotzdem im Gedächtnis bleiben, weil das alles sehr real wirkt. Ich hatte das teilweise sogar so krass das ich am Fernsehen oder im Internet mir Videos angeschaut habe und sich die Realität darin mit mehrmaligen Abspielen verändert hat, also auf einmal zwar die Grundstruktur gleichgeblieben ist aber der Inhalt sich etwas verändert hat. So etwas fördert dann auch Überwachungsgedanken oder gar Vorstellungen das man zwischen unterschiedlichen Realitäten wechselt.


    Also in sofern ganz schön abgefahren. Vielleicht eine Art gespaltene/verschobene Wahrnehmung könnte man sagen, aber von einer 2. Persönlichkeit würde ich jetzt weniger sprechen weil das dann mehr so nach Multible Persönlichkeitsstörung klingt, was wiederum schon etwas Anderes ist. Durch die veränderte Wahrnehmung ändert man sich natürlich auch von dem wie man auf andere Wirkt wenn man beispielsweise dann sehr misstrauisch ist oder glaubt das es andere böse mit einem meinen, oft kommen einen dann solche Gedanken oder persönliche Geheimnisse von anderen Personen oder auch von vertrauten Personen entgegen so das man sich erst recht überwacht fühlt oder. Also man hat da ein sehr feines Gespür und ist eher gedanklich in einer Traumwelt, man fühlt sich telepathisch verbunden wie wenn man das was andere denken und tun vorahnen kann und wenn sich das dann bestätigt oder Dinge immer wiederholen dann nimmt man das als Bestätigung her.


    Wenn man krass Akut ist, dann kann sich das auch in einer wahnhaften Getriebenheit äußern, weil das dann auch wie eine Sucht sein kann wenn man diesen Dingen auf den Grund gehen möchte und da regt man sich dann auch auf wenn einen Andere aus dieser Wahnwelt herausholen wollen oder, also wie wenn man einen Süchtigen die Zigarette aus den Mund ziehen würde, ähnlich sehe ich das mit dem Wahnhaften als Sucht wo man vielleicht auf der Suche nach einer versteckten tieferen Wahrheit ist oder diese Dinge oder Veränderungen einfach verstehen möchte, das können ja auch reale Themen sein wenn in der Welt Umweltkatastrophen sind und man das als Zeichen sieht oder irgendwie einen persönlichen Bezug herstellt.


    Wie kürzlich ist in China eine Aluminiumproduktion abgebrannt, kurz vorher oder zu dieser Zeit (bevor ich das in den Medien gehört habe) habe ich über einen früheren Berufsschullehrer nachgedacht der uns immer gesagt hat das man für die Aluminiumherstellung aus den Rohstoff Bauxit extrem viel Energie braucht, also man muss da extrem viel Energie reinstecken um das Aluminium zu bekommen. Erst dann habe ich das in den Medien gelesen das dort so Aluminiumhersteller abgebrannt ist und das nimmt man dann als Zeichen wahr oder das man dies auf eine Art Metaphysischen Ebene schon vorgeahnt hat. In der Psychose wenn man so Dinge erlebt, kann das sehr beängstigend auf einen wirken, oder man kann sich dafür sogar selbst Schuld oder Vorwürfe machen wenn man zwischen so Sachen einen direkten Zusammenhang sehen möchte.

    Dabei kommen einen dann auch Gedanken hoch das man vielleicht ein Medium ist oder so religiöse Vorstellungen wie eben das bei Propheten ist die etwas vorhersehen können. Manche haben da ja auch Sachen wie den Teufel oder Gott oder religiöse Figuren im Kopf, bei mir waren es etwa so religiöse Figuren weil ich mich mal in der Kirche diesbezüglich angesprochen gefühlt habe, ganz am Anfang der Erkrankung, auch das kann sehr erschütternd und beängstigend sein wenn man etwas hört was man direkt auf sich bezieht und aufgrund der Psychose völlig davon überzeugt ist, das es auf einen selbst bezogen gewesen ist(auch wenn ein anderer Name oder so genannt wurde). Also man ist da wie in einen Film wenn Geschichten und Erzählungen vorgetragen werden versetzt man sich da sehr tief gedanklich hinein bis man dann von den Geschichten selbst getriggert wird oder wenn dann ein Versprecher oder so dabei ist das man selbst solche Dinge als metaphypische Zeichen wahrnimmt.


    Ok sehr langer Text. Hab mal ein paar Absätze reingemacht. Hoffentlich das passt noch einigermaßen ins Thema.

    Mir würde auch interessieren inwiefern es da Mischformen der von dir beschriebenen Einstufungen gibt Kuehnibert , oder insgesamt wie da die Prozentuale Verteilung ist etwa zwischen Stimmenhörern und Schizophrenen die wie ich das beschrieben habe keine Stimmen wahrnehmen und wo das mehr auf eine Art Gefühlsebene abläuft.

  • Bei mir hat sich meine Wahrnehmung schrittweise verändert.

    Zuerst nahm ich unsichtbare Wesen wahr. Ich hab sie nie gesehen, sondern nur gespürt und gehört.

    Sie haben mit mir telepathisch kommuniziert. Es war eindeutig etwas außerhalb meiner selbst, das meine Aufmerksamkeit immer mehr auf sich zog.

    Dazu kamen Glücksgefühle, die sie in mir auslösten, auf eine mir unbekannte Art.

    Darum verbrachte ich so viel wie möglich Zeit mit ihnen.


    Nach einigen Jahren während meines Studiums, als ich gerade sehr enttäuscht über mich selbst war, suchte ich wieder Trost bei diesen Wesen.

    Ich blieb den ganzen Tag mit ihnen in Kontakt und sie wurden immer bösartiger.

    Recht bald schon bekam ich Schlafstörungen und sie boten mir Hilfe an.

    Ich spürte dann einen Druck auf meine Stirn und konnte entspannen. Richtiger Schlaf war das aber nicht.

    Immer wieder weckten sie mich auf und gaben mir Erklärungen, warum das nötig sei, obwohl sie mir doch helfen wollten zu schlafen.

    Fast unmerklich kamen sie mir immer näher, so nahe wie ein Mensch einem von außen nicht kommen kann.

    Inzwischen war ich so emotional von ihnen abhängig und wegen Schlafmangels überdreht, daß ich mich gar nicht mehr wehren konnte.

    Permanent war ich in Gespräche verstrickt, nahm intensive Bilder von Geschehnissen aus meiner Vergangenheit oder die meine Ängste ausdrückten wahr,

    die ich überemotional miterlebte. Ich konnte dieses Karussell von intensiven Eindrücken auf allen Sinneskanälen nicht mehr abstellen

    und auch nicht mehr unterscheiden, was wahr ist und was mich in eine verdrehte irreale Welt hineinträgt.


    Inmitten von all dem gab es auch hilfreiche Stimmen mit einer heiligen Ausstrahlung, die mich versuchten von einem Kontakt mit diesen unsichtbaren Wesen abzubringen.

    Ich kannte ja Gott seit meiner Kindheit, doch diese anderen Wesen zeigten mir so viele neue Dinge, die ich unbedingt erleben wollte.


    Wenn ein Mensch einem zu nahe tritt, hat man ein unangenehmes Gefühl.

    Diese Wesen kamen so nahe wie sie nur konnten (näher als es ein Mensch je könnte!) und blieben dort!

    Mein Körper und meine Psyche waren also in ständiger Alarmbereitschaft.

    Gleichzeitig wollte ich glauben, daß sie mir nur helfen wollten und dies alles eben jetzt nötig sei bis mein Geist umgebaut ist.


    Bald schon drohten die Wesen mir Schmerzen an und fügten sie mir dann tatsächlich zu.

    Und so begann eine Art Folterkammer, wenn ich nicht tue, was sie wollen.

    Ich tat nicht, was sie wollten, weil ich mich oder andere nicht schädigen würde, egal was geschieht.

    Manchmal bewegten sie meinen Körper, ohne daß ich es verhindern konnte.

    Sie zeigten mir vor Augen all das, wofür ich mich schämte oder redeten mir ein, daß es kein Ich gäbe, sondern daß alles nur sie tun würden,

    daß ich ihnen ausgeliefert sei und es keine Hilfe gäbe. Ich müsse tun, was sie wollen, sonst würden meine Qualen nie aufhören.

    Wenn ich schlafen wollte, war es so als ob sie mich fallen lassen würden oder sie quetschen meinen Kopf wie in einem Schraubstock.

    Ich war in ständigem Aufruhr und kam nicht mehr zur Ruhe. Meine Angst stieg ins Unermeßliche.


    Die Psychiatrie war dann jeweils eine Zäsur. Ich war gezwungen aufzustehen und mich einem Tagesablauf zu unterwerfen.

    Ich begann mich wieder mit Gott und der Bibel zu befassen, die Wesen wurden zurückgedrängt und ich kam etwas zur Ruhe.
    Meinen Geist füllte ich mit Gott, ich ging wieder in die Gemeinde und studierte weiter an der Uni.

    Die Einsicht, daß ich mich von diesen Wesen für immer fernhalten müsse, stand mir wieder klar vor Augen.


    Irgendwie verlor ich Gott jeweils wieder aus den Augen und diese Wesen wurden wieder interessant für mich.

    Ich wollte den esoterischen Büchern glauben, daß ich mit ihnen sein könne ohne Schaden - was jedoch nie der Fall war.

    Ihre Anwesenheit war nur für kurze Zeit angenehm, bis ich Gott vergessen hatte.

    Dann war ich wieder in diese inneren Kämpfe ums nackte Überleben hineingezogen, als gäbe es nur diesen unsichtbaren Krieg um meine Seele.

    Ich habe keine Waffen, um mich zu verteidigen oder ein wenig zu schützen - einer Übermacht ausgesetzt.

    Ich mußte mich entscheiden, wem ich angehören wollte:

    Gott, der mir Schutz bietet, wenn ich mich an Seine Gebote halte - eben auch den Kontakt zu den Wesen beende,

    oder ob ich weiterhin ausgeliefert und gequält sein möchte.


    Es war ein langer Weg, bis ich verstand, wer Gott ist und was ich anders machen muß, wenn ich Frieden in der Seele haben möchte.

    Gott hat es mir letztlich geschenkt und ich habe den Frieden nunmehr seit 21 Jahren ohne Medikamente.


    Ich hoffe, daß dieses kleine Zeugnis euch darin bestärkt, Gott zu suchen in der Bibel und Jesus als Herrn über euer Leben anzunehmen.

    Möge Gott in euer Leben treten und es neu machen, wie Er es bei mir getan hat.


    Seren