Panik und Tavor

  • Hallo Leute,

    seit ich aus der Klinik bin geht es mir wieder schlechter.

    Das liegt vor allem daran, dass ich so etwas wie Panikattcken gegen Abend entwickelt habe.

    Meine Ärztin will diese Ängste nicht auf der psychischen Schiene pathologsieren, weil vieles dafür sprechen würde, dass ich nicht unbedingt eine Angststörung haben muss.


    Es sei ein medizinisches Problem, dass die Ärzte in den Griff bekommen müssten. Vor allem da die Panikattacken erst aus den psychotischen Symptomen entstehen.


    Ich und meine Mutter fragen sich dennoch,

    kann man die Panikattacken nicht auch selbst in den Griff bekommen?

    Also psycho-dynamisch.


    Ich will es nicht hinnehmen, dass ich manchmal Tavor deswegen schlucken muss. Im Moment bin ich bei 3mg pro Woche. Wie viel nimmt ihr? Und findet ihr die Dosis ok?


    Meine Ärztin ist im Moment im Urlaub. Sie möchte die Medikamente erhöhen, wenn die Panikattacken nicht weggehenm sollten.
    Sie kommen halt wirklich fast nur abends, wenn ich auf der Couch liege und mich entspannen möchte. Dann werd ich irgendwie schwach und glaube der Angst nicht mehr gewachsen zu sein. Dafür dann das Risperidon.


    Ich sammele im Moment immer wieder Kräfte für diesen scheuslichen Zustand.. Es mischen sich dann normale Zukunftsängste mit optischen und akkustischen Halluzinationen. Es ist nicht immer unmächtig stark. Aber das Gefühl der Panik ist einfach so be*******.


    In der Klinik habe ich viel Sport gemacht, was jetzt wo ich den Alltag bewältigen muss weniger geht, weil ich mental die Kapazitäten nicht habe. Lesen kann ich auch wengier. Der Alltag mit einem eigenen Haushalt fordert seinen Tribut.


    Ich würde so gern wieder täglich Sport machen, lesen. Meine Ärztin:"Schonen sie sich". Ich muss sie nach ihrem Urlaub mal fragen, wie lange man sich den schonen soll.


    Ich habe diese Krakheit jetzt 10 Jahre und habe an manchen Tagen einfach keinen Bock mehr noch zu warten. Eine Beziehung wünsche ich mir auch.

    Irgendwie schenke ich dann meiner Ärztin aber doch Vertrauen, dass ich noch heilen werde.


    Was denkt ihr?


    Danke wenn ihr euch die Zeit nimmt


    Frog

  • mir hilft sport vor den Angstzuständen abends.

    Dabei ist es auch gut, wenn die sportliche betätigung morgens statt fand.

    Ich habe leider kein tavor oder ähnliches. Ich nehme dann bis zu 800 mg Seroquel (Quetiapin) um irgendwie aus der Situation zu kommen. Und schlafe dann abends. Tagsüber ist das keine Option. Zurzeit darf ich mich abends bei meinem psychologen melden und in Kombination mit angenehmen Sport Resultaten klappt es ohne bedarf medikation. Das mache ich auch aus dem grund, dass ich um 7 anfange zu arbeiten und mir man meine abendlichen strapazen ansieht.

    Vielleicht hilft dir auch rechtzeitig mit jmd. emphatischen zu reden? Oder vielleicht auch zur Ergänzung ein lockeres, "freundliches" Trainingsprogramm für die woche?

  • Hallo twentyiner!


    Das mit dem Sport hör sich gut an und werde ich auch mal ausprobieren. Ich praktiziere etwas Yoga.


    Es muss auch, wie du sagst etwas "Lockeres" sein. Vielen Dank!


    Meine Mutter und mein Vater sind außerdem meine Ansprechpartner, wenn es abends ganz schlimm ist. Ich versuche das aber zu vermeiden.