Stimmen hören

  • Ich wollte Euch mal fragen, wie das bei Euch mit dem Stimmen hören ist. Ich habe vor Jahren mal eine Stimme gehört, die immer kommentierte, was ich tat. Also z.B. "Er öffnet die Tür", "Er setzt sich hin" usw. Jetzt höre ich die Stimme nur noch selten. Wie ist das bei euch mit der Regelmässigkeit des Stimmen hörens? Tauchen die bei Euch manchmal auf und dann nicht mehr ?

  • Ich hörte nie Stimmen, bei mir waren es immer Geräusche. Es ging bei mir los, als ich im Garten war und plötzlich Geräusche hörte und dachte, es wären irgendwelche Insekten oder andere Tiere. Ich stieg dann ins Auto und dachte, jetzt können keine Tiere mehr da sein und dachte, jetzt gehen die Geräusche weg. Ich musste dann aber feststellen , daß die Geräusche nicht weggingen. Ja, so hat das bei mir angefangen.

  • Ich kenne das auch mit dem Stimmen-hören. Obwohl das bei mir erst sehr spät ( Da war ich schon über 15 Jahre in Behandlung) kam, habe ich das mittlerweile. Manchmal habe ich das auch, dass wenn ich bei uns draussen auf der Terasse sitze die Vögel zu mir sprechen. So wie in Disney Filmen :grinning_squinting_face:. Mickey und Donald sind aber (leider) noch nicht erschienen. Wenn das alles nur nicht so traurig wäre. Das macht einen leider total inkompatibel zu allen Normal-verrückten in der Arbeitswelt.

  • Ich höre stimmen und Geräusche ne bekannte von mir sieht Geister es wären aber gute sagte sie und was unheimlich ist das sie stundenlang auf dem Balkon Selbstgespräche führt schon Eigenartig

  • Hallo Wallo, Wallo Hallo :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Stimmenhören war von Beginn an (jetzt 20Jahre) essentieller Bestandteil meiner Form von Psychose.

    Ich habe mich lange damit beschäftigt und ich würde heute sagen, dass die Stimmen sich transformiert haben und teilweise Metamorphosen stattgefunden haben, bzw. stattfinden.

    Mittlerweile gehe ich so damit um, daß ich einigen Stimmen Wert beimesse und anderen nicht. Diese Penetrationen zum Beispiel haben den kompletten Wert verloren, andere Stimmen, die sich adäquat und vollständig ausdrücken sind für mich "Hilfestellungen", wie sich gute Freunde im Leben eines Normalos verhalten.

    Solange keine Psychose da ist, ist es auch immer einfach, darüber zu reden, weißt Du vielleicht selber daß jede Psychose wieder neu ist und diese ganzen Eindrücke und Eingebungen, Zwänge und Paranoia, Entspannung und Fröhlichkeit immer wieder anders und neu sind. Wie das wahre Leben. Das Wort "Wie" stört ein wenig. Sagen wir: Das wahre Leben.

    Ich habe beste Freunde an meiner Seite während Psychosen und irgendwelche Feinde, die ich sporadisch kenne oder gar nicht kenne. Diese Feinde, die aus den Seelenanteilen wahr existierenden Leuten (sporadische Bekanntschaft) mich durch Töne und Stimmen terrorosieren, da habe ich die Technik entwickelt daß es wohl unterbewusste Seelenanteilen von ihnen sind oder gar nicht zu ihnen persönlich gehören und auch die Töne eines ihrer Feinde sind, so etwa an ihnen saugen wie eine Schmarotzerpflanze. Eine Seele ist immer undurchschaubar und das relativiert immer meine persönliche Einstellung zu diesen sporadischen Bekanntschaften. Also ich habe keine Ambitionen mich irgendwie zu revanchieren. Dieses Schmarotzertum einfach so gut wie es geht wieder loszuwerden und dafür dann bei Bedarf die Medikamente höher dosieren. Das funktioniert. Meine besten Freunde oder sagen wir in diesem Zusammenhang Seelenverwandte möchte ich nicht mehr missen. Deshalb ist dann doch alles irgendwie wieder ausgewogen. Das wahre Leben. Wie auch bei jedem anderen. Ich habe Frieden geschlossen, muss nichts mehr erfahren, Weiß genug um da nichts zu riskieren in diesem Seelenspiegel. Spiegel bleiben Spiegel.


    So genug gequatscht. Im Moment ist bei mir alles im Leben in Ordnung und ich höre keine Stimmen.


    Peace Out✌️


    ion