Alternative Behandlungsmethoden

  • Was kennt ihr für Alternativen zur Psychiatrie? Am besten welche die schonmal jemandem geholfen haben den ihr kennt.


    Ich zähle hier mal auf was ich da kenne:


    1. Christentum. Gibt ja so einige Gesundete die da total drauf schwören, aber ich kenne auch gläubige Kranke denen ihr Glaube nix gebracht hat also nicht gesund wurden oder trotz Glaube erkrankt sind.


    2. Esoterik: Kenne nur einen Depressivem dem das geholfen hat aber keinen Psychotiker. Meiner persönlichen Erfahrung nach werden Psychotiker eher noch verballerter durch diesen Zweig der alternativen Sachen.


    3. Heilpraktiker/Naturheilkundler: Arbeiten meines Wissens nach ausschließlich mit Placebos und das kann bei ner Psychose arg ins Auge gehen. Soweit die Theorie, denn persönlich kenne ich da niemanden.


    4. Schamanen (Indianisch): Erklären dich zu einer Art Heiligem und die Stimmen zu einer Gabe. Ob das so hilfreich ist weiß ich nicht, denn da kenn ich auch niemanden.

  • Hallo Enlightened,


    ich selbst kenne Esoterik und Jesus Christus - die Person, nicht eine Kirche (!) - die ich als Alternative versucht habe.


    Esoterik lief drauf hinaus, mich ethisch richtig zu verhalten und keine Angst zu haben.

    Dann würden die unsichtbaren bösen Wesen, die ich wahrnahm, mich in Ruhe lassen.

    Was ich denke, das ziehe ich an ... und solche Sachen.

    Dieser Weg führte jedoch immer weiter in die Irre.

    Meine Welterklärungsmodelle wurden immer seltsamer und es war auch keine Besserung meiner Störungen festzustellen -

    im Gegenteil, wenn ich mich damit beschäftigte wurde es immer schlimmer und endete in der totalen Verzweiflung.

    Solange ich mich mit Esoterik beschäftigte, lag ich mehr am Boden, als daß ich am Leben teilhaben konnte -

    ob ich meine Störungen nun innerhalb oder außerhalb der Psychiatrie durchlitt.


    Nicht das Christentum, sondern konkret die Person Jesus Christus hat mir letztendlich geholfen.

    Gott ist kein Automat! Es geht nicht darum, Gott anzubetteln, daß Er doch heilen möge.

    Heilung ist die Folge einer lebenslangen Beziehung mit Gott!

    Gott offenbart sich demjenigen, der sich auf die Suche nach Ihm macht.

    Wir sind durch den Heiligen Geist mit Jesus und Gott dem Vater verbunden.


    Johannes 14

    15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

    16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster (= der Heilige Geist) geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit:

    17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.

    Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

    18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.

    19 Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr (= Jesus wird am Kreuz sterben).

    Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.

    20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

    21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.

    Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.


    In meinem Leben hat sich Jesus Christus als derjenige erwiesen, wie die Bibel Ihn bezeugt.

    Als ich bereit war, mein Leben in Jesu Hände zu legen, sah ich vor meinem inneren Auge,

    wie Er am Kreuz für mein Fehlverhalten bezahlt hat, das zu meinen psychischen Störungen und meinem großen Leid geführt hat.

    Ich habe meine Zeit verschleudert in unsichtbaren Welten. Ich habe diese Grenze überschritten, die Gott gezogen hat.

    Ja, es gibt dort Wesen. Aber ich als Mensch soll mich nicht mit ihnen einlassen.

    Voller Liebe hat Er mir diese Last abgenommen, die ich nicht tragen konnte.


    Die Bibel sagt:

    Johannes 8:34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.

    Genau das war ich. Ein Knecht meiner Vergnügungssucht in diesen unsichtbaren Welten.

    Nach vielen Jahren hab ich mich wieder frei gefühlt und war überwältigt von Jesu Heiligkeit, der bezahlt, was mir gebührt.

    Was Folge meines Lebenswandels war.


    Nach einer Nacht, wo ich nach langer, langer Zeit wieder schlafen konnte, begann meine Wüstenwanderung.

    Das Volks Israel nach der Befreiung aus Ägypten und Jesus selbst mußten in der Wüste eine Zeit der Bewährung und Glaubensprüfung durchstehen.

    Wie ernst meine ich es mit Gott? Will ich bloß eine Blitzheilung oder mein Leben auf ein anderes Fundament stellen?

    Will ich fortan mit Gott durch das Leben gehen und bei Ihm bleiben, auf Ihn hören?

    Oder eben nicht. Dann kann aber auch keine bleibende Heilung stattfinden.


    In Gebet und Bibellese habe ich gelernt, mein Leben in Ordnung zu bringen.

    Viele Störungen kamen zurück! Es schien teilweise schlimmer zu sein, als wenn ich mich gar nicht um Gott schere.

    Ich war allerdings nicht allein in diesem Zustand. Ich bekam Unterweisung, wie ich damit umgehen soll und es wurde mir Mut zugesprochen.

    Durch Bibelstellen, die ich fand oder in meine Seele hinein.

    Dunkle Stunden, Verzweiflung an Gott und Seiner Güte, all das muß ich durchmachen, damit mein Glaube stark wird.

    Das habe ich da verstanden.


    Ich habe mit Gott gemeinsam ohne Medikamente oder Betäubung den Geisteszustand, der "Schizophrenie/Psychose" genannt wird,

    quasi im Glauben durchgestanden, daß Er alles in Seiner Hand hat und mich nicht über mein Vermögen prüft - wie die Bibel sagt.


    1. Korinther 10

    13 Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen.

    Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt.


    Schließlich hat am 2. August 2000 eine Stimme zu mir gesagt "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden".

    Und seit diesem Tag habe ich Ruhe im Geist ohne Medikamente.


    Es gäbe natürlich noch vieles mehr zu sagen, aber es ist ja jetzt schon ein so langer Eintrag geworden.

    Vielleicht kann er den einen oder anderen doch zum Nachdenken bringen,

    daß was dran ist, wenn Menschen bezeugen, daß Gott/Jesus ihnen hilft in ihren psychischen Störungen.


    Gottes Segen auf den Weg und möge Er dir begegnen,

    Seren


    PS: Warnung !!! Auf keinen Fall schlagartig Medikamente absetzen und denken, daß wer genug glaubt und es einfach durchsteht, er dann sicher geheilt sein wird!!!


    Es geht um einen Weg mit Gott. Innerhalb dieses Weges kann sich herauskristallisieren die Medikamente abzusetzen, wenn es an der Zeit ist.


    Die Beziehung zu Gott trägt durch! Und eine Beziehung muß wachsen.

    Innerhalb dieser Beziehung lehrt Gott so einiges.

    Ich mußte zum Beispiel den Gedanken aufgeben, ich könne mich quasi an einer Leiter hocharbeiten.

    Es würde immer besser werden, bis ich es geschafft habe, daß der Spuk ein für alle Mal ein Ende hat.

    Stattdessen hat Gott immer alle meine Lebensumstände in Seiner Hand!

    Er schenkt mir Symptomfreiheit für heute, weil ich mit Ihm durchs Leben gehe.


    Und Gott ist souverän! Er bestimmt, ob man symptomfrei wird oder immer wieder damit kämpfen muß. Doch auch da läßt Er niemanden allein!

    Meine schwachen Augen hat Gott zum Beispiel nicht geheilt. Aber Er hat mich gelehrt, wie ich damit umgehen soll und im Glauben an Ihn damit lebe.

    Er ist mein Augenlicht und ich finde alles, was ich brauche, trotz meiner schwachen Augen.

  • Deine "Alternativen" zur Klapse sehe ich nicht als Alternative Heilmethoden an, sondern eher als eine Verstärkung der Erkrankungen und Euphemismen, die Unterdrückungsstrukturen weiterhin stützen.


    Das Christentum allen vorangestellt, ist ja sogar der Hord, der Ursprungsvater der Klapse und damit dem Glauben an Geisteskrankheiten und Persönlichkeitsstörungen. Glaube an Gott und an Geisteskrankheiten etc. ist nahezu identisch.

    Auch der Glaube an die "Seele". Damals hießen Psychiater übrigens Seelenklemptner bzw. ihre Vorväter die Prister, Pastoren wurden so genannt. Dir Kirche ist wie die Klapse eine Anstalt. Durch beide werden haupsächlich Frauen gefoltert und ermordet,- falls dir Inquisition, Hexenverfolgung was sagt.

    Das wird heute einfach fortgeführt, nur "sensibler". Es gibt auch heute wie damals noch Korrekturtherapien für Lesben.


    Die einzige Alternative Heilmethode ist wohl oder übel die Antipsychiatrie Bewegung und Antireligiösität. Letztere beruht auf der Theodizee und Anthropodizee Frage. Würden mehr Menschen statt blind zu glauben, sehen, was für Unterdrückungssysteme existieren und wer diese er-baut, dann würde es definitiv Gerechtigkeit für Opfer von Folter und Mord geben, in allen Bereichen.

  • Du hast recht, Menschen haben im Namen Gottes und im Namen der Kirche viel Unrecht getan.

    Doch geht es hier nicht darum, was Menschen tun und sagen, daß sie es im Namen Gottes tun, sondern daß du mit Gott direkt in Kontakt trittst.

    Kein blinder Glaube an irgendetwas, was niemand je gesehen hat und keiner weiß, ob es überhaupt exisitiert,

    sondern ein Erfahrungsglaube mit einem Gegenüber, das tatsächlich konkret etwas tut in meinem Leben!

    Hast du schon einmal dein Herz vor dem Schöpfer der Welt ausgeschüttet und erlebt, wie Er dich aufrichtet?

    Wie Er dir gibt, was du wirklich brauchst und dir einen heilsamen Weg zeigt?

    Ich kann dich nur dazu einladen, es einmal zu tun und selbst zu schauen, was passiert.


    Gott hat nicht die Psychiatrie abgeschafft, Er hat etwas Besseres getan.

    Er hat mich stabil gemacht, damit ich nicht in die Psychiatrie gebracht werde!

    Ja, ich hatte großen Zorn über das, was mir selbst dort widerfahren ist.

    Gott hat mir geholfen, daß ich damit umgehen kann und verstehen, wie es dazu gekommen ist.

    Und nicht zuletzt gibt es eben auch Menschen, die sagen, sie sind froh, daß es die Psychiatrie gibt.

    Sie abzuschaffen wäre also keine Lösung.


    Und eben weil ich an der Psychiatrie und an meinen ursprünglichen Störungen so gelitten habe,

    bemühe ich mich, Menschen mit demjenigen bekanntzumachen, der mir wirklich geholfen hat - Jesus Christus.


    Ich bete für dich, daß du Gott eine Chance geben kannst und mit Ihm ins Gespräch kommst - das Wesen Gott, nicht was Menschen sagen, wer Er ist -

    und daß du selbst erleben darfst, wie Er dich liebt, aufrichtet, dir den Weg zeigt, der heilt.


    Seren