Medizinalhanf?

  • Hi, gibt's hier welche, die Hanf gegen Negativsymptome verschrieben bekommen haben? Oder ist das bei Negativsymptomatik gar nicht induziert? Wenn doch, würde mich mal interessieren, ob es geholfen hat.

  • Hanf verstärkt doch eher noch Negativsymptome. Sone Tüte macht vielleicht kurzfristig glücklich, aber drückt einen eben auch ins Bett. Langfristig verstärkt es eine Schizophrenie eher noch und kann sogar Psychosen auslösen, bzw. verstärken.

  • Der Thc Gehalt im medizinischen Cannabis ist sehr gering, wohingegen der CBD Gehalt deutlich höher ist. CBD wirkt angstlösend und beruhigend- THC ist der wahre "Übeltäter", welcher Ängste und Psychosen auslösen kann und CBD wirkt dem entgegen.


    Man bekommt aber vermutlich medizinisches Cannabis nicht einfach so verschrieben. Das entscheiden dann letztlich immer noch die Ärzte, ob das sinnvoll ist.

  • Aber dann ist reines CBD-Öl doch besser? Weil beim medizinischen Hanf hat man immer noch die Gefahr durchs THC. Außerdem ist es das CBD dem man eine antipsychotische Wirkung nachsagt. Wenn man jetzt also deswegen medizinisches Cannabis mit THC verschreiben lassen möchte, dann hat es den faden Beigeschmack, dass man es sich nur dem Rausche zu liebe verschreiben lassen möchte.

  • Hab ich mir schon fast gedacht, dass es bei Schizophrenie wohl eher nicht verschrieben wird.

    Ich muss aber sagen, was ich so selbst erlebt habe - fast jeder hat ja mal probiert - ist, das man einfach gut drauf ist und man die ganze Zeit lachen muss. Aber genau das ist es ja was mir fehlt. Allerdings hatte ich auch schon Panikattacken, die ich aber darauf zurückführe, dass es halt Straßengrass war und man dort nie genau weiss, was drinnen ist. Staatlich kontrolliertes Gras würde das wohl verhindern.

  • Ich kann nur sagen meine Psychose wurde durch Cannabis und LSD getriggert. Alleine deswegen kann ich keine objektive Sicht mehr auf Gras haben. Aber was ich in der Klapse gelernt habe ist, dass ein nicht kleiner Teil der Schizophrenen diese durch Drogen bekommen haben. In keinem Szenario ist Cannabis da irgendwie hilfreich für dich.

    Versuch die Negativsymptome anders zu bekämpfen: Wie Admin schon schrieb an den Medikamenten schrauben. Hab in einem anderen Forum von eine gelesen der jahrelang keine Emotionen mehr hatte. Nachdem er seine Medikamente gewechselt hat, kamen die zurück. Der hatte selbst keine Hoffnung mehr.

    Dann kannst du Supplements nehmen, die der Stimmung und dem Gehirn helfen: Vitamin D, Omega 3, Zink, Cholin, Vitamin K, Vitamin B12 usw.

    Dann geh raus, auch wenn du keine Kraft hast. Geh in die Natur. Bewegung kann Wunder wirken.

  • Das sehe ich anders. Niggo ich würde dir empfehlen das mit deinem Psychiater zu besprechen, der dein Krankheitsbild kennt. Normalerweise ist Psychose so ziemlich die einzige Kontraidikation, bei der kein Cannabis verschrieben wird. (Obwohl es neben CBD Tropfen auch gute CBD Tabletten/Medikamente aus der Apotheke gibt)


    Aber: Bei dem was du hier schreibst. Also, dass du seit Jahren nicht mal mehr geschmunzelt hast, ist ein Punkt erreicht bei dem jeder Psychiater dir jeden deiner Wünsche erfüllen sollte und jedes Mittel, dass auch nur im Ansatz eine Besserung der Lebensqualität versprechen könnte, eben ausprobiert werden sollte.


    Also normal: Auf keinen Fall.

    Bei dir: Ich würde es mit dem Psychiater besprechen.

  • Das wirst du nicht verschrieben bekommen. Die Neuroleptika haben die Eigenschaft dich stumpf zu machen. Je nach Dosis und Zeitraum. Dir fehlen Rezeptoren für Hormone im Hirn.

    Apothekengraß hat extreme THC Werte von teilweise um die 20%. Das ist hochpotentes Material und sicher eher Psychose fördernd.


    Besprich mal mit deinem Arzt ob man die NL Dosis senken kann. Mach das aber nicht allein! Es gibt auch CBD Brothers wo man reines CBD zu günstigen Preisen bekommen kann.

    Sublingual ist es am höchsten Bioverfügbar.

    Oder frag mal deinen Doc nach Admins Vorschlag zur Medikamentierung...