Nach welcher Zeit sind die negativ Symptome bei euch weg gegangen ?

  • Also,


    Affekt, antrieb, psychomotorik und kognitive Iwas. Hatte alles


    Alles besser geworden nach Reduktion der neuroleptika.

    Bei 3mg risperidon konnte ich ca. 1 Jahr nach der Einnahme wieder lachen, habe aber auch Antidepressiva bekommen. Also keine Trauer, Freude usw. Hatte ich fast 1 Jahr lang, kp wie lange genau.


    Mittlerweile fühle ich wieder, auch wenn das mit vor der Psychose nicht vergleichbar ist, denke wieder halbwegs normal und hab auch etwas antrieb.


    Was mich wirklich noch stört, ist die Aufmerksamkeits und Konzentrations Fähigkeit. Die haben stark nachgelassen bei mir. Ist aber an sich auch besser geworden im Vergleich zu vor 3 Jahren.

  • Twixx Danke dir ☺️ bei mir ist es noch kein Jahr her. Hab auch fast keine Gefühle mehr, außer dass ich weinen kann wenn ich mich in was reinsteigere. Hat sich das bei dir auch so angefühlt als würde das für immer so bleiben ?

  • Ja dachte es gibt keinen Ausweg, gedanklich und emotional usw.


    Mir hat es sehr geholfen Freunde zu treffen, mal einen zu trinken und einfach iwie wieder ein soziales Umfeld zu haben. Sei es wie gaaanz am Anfang nett einen Verkäufer anzusprechen.


    Wann genau die Wende war weiß ich nicht, wichtig waren auf jedenfall soziales Umfeld, Antidepressiva, Fokus aufs Leben und nicht auf die Symptome und später halt die Reduktion der NL

  • Ich hatte zb. Zwischendurch immer mal die NL direkt abgesetzt ohne ausschleichen oder so. Das ging zwar für maximal 2 Wochen gut, doch mir wurde zb. Klar dass meine gedankenarmut usw. Stark mit den NL zusammenhängen und auch das Gefühl von Reizbarkeit usw.


    Ich empfehle es dir nicht, wer weiß was das für Schäden bewirken kann wenn man direkt absetzt usw.

    Aber ich kann dir sagen dass in meinem Fall viel von den Tabletten beeinflusst wurde, oder vllt noch wird, bin ja immernoch nicht ganz weg davon.


    Eine Möglichkeit für dich wäre dass du eventuell es auch versuchst zu reduzieren oder abzusetzen, schleichend und in Begleitung mit einem Arzt. Vllt. Wirkt sich das auch positiv auf dich aus.


    Aber das wichtigste ist glaube ich gedult, ich habe oft meine gedult verloren weil mich das einfach übelst genervt hat wie ein Zombie zu sein, nicht mehr der alte zu sein, auf medikamenten ein kranker zu sein. Vieles halt, bin sehr ungeduldig und wurde bei meinen früheren absetzversuchen immer eines besseren belehrt :grinning_squinting_face:

  • Okay ja so gehts mir auch. Das mit der Geduld ist bei mir auch die größte Herausforderung. Zumindest ist es schon etwas besser geworden konnte die ersten 2-3 Monate nach der Psychose kaum richtig sprechen und Sätze bilden. Das war schon krass :grinning_squinting_face: das ist zum Glück weg. Jetzt fehlen noch die Gefühle, Antrieb und Konzentration.


    Was machst du eig zur Zeit gehst du arbeiten oder wie verbringst du deinen Tag ?