Eltern altern

  • Hallo,


    meine Eltern sind jetzt beide in den 70ern und bauen langsam gesundheitlich ab. Die Alterskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck usw.

    Bei Beiden merke ich schon die ersten Anzeichen einer leichten Demenz und das tut mir sehr leid.

    Eigentlich haben sie innerhalb eines Jahres stark abgebaut. In diesem Jahr war ich in die Psychiatrie. Ich habe mich während meiner Krankenhausaufenthaltes nicht bei ihnen gemeldet um sie nicht zu belasten. Aber da sie stark abgebaut haben, glaube ich auch daß sie das doch sehr mitgenommen hat.

    Meine Eltern waren und sind immer für mich da und helfen mir, wie sie können. Ich glaube sie leiden sehr darunter, wenn sie mir nicht helfen können und die Hilflosigkeit macht ihnen zu schaffen. Ich würde ihnen gerne die Belastung abnehmen und ihnen gene näher bringen, daß sie sich nicht Schuldig fühlen sollen für meine Krankheit.

    Wie sieht das bei Euch aus?

    Wie macht Ihr Euren Eltern eine Freude?

    Sind Eure Eltern von Eurer Krankheit belastet?

    Wie geht man mit dem altern richtig um?



    LG

    ion

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  • Also bei mir sieht das wie folgt aus.


    Anfangs als meine Psychose ausgebrochen ist und bis ich das erste Mal in der Klinik war, war das eine große Belastung für meine Eltern, insbesondere für meine Mutter. Nachdem ich wieder "normal" war, habe ich meine Eltern immer wieder auf symptome meiner Krankheit angesprochen und darauf wie die medis wirken. Irgendwann habe ich aber selber gemerkt dass es für die eine last ist und habe jegliche Thematik darüber unterbunden. Erst vor paar Monaten meinte meine Mutter zu mir, "also mich stört das nicht dass du krank bist, ist iwie wieder alles normal", naja, was soll ich sagen :grinning_squinting_face: behalte vieles für mich und das was ich noch loswerden wollte habe ich bei meiner Therapeutin ausgesprochen.


    Ich habe bevor ich meine Psychose hatte lange alleine gelebt und auch ziemlich weit weg von meinem Heimatort. Jetzt wohne ich wieder seit ca. 3 Jahren bei meinen Eltern und bin auch sehr dankbar dafür dass ich die habe. Ich will aber wieder ausziehen, nicht dieses Jahr, aber nächstes. Dann fällt denen auch eine last mehr von den Schultern.


    Viel mehr möchte ich dazu auch nciht sagen. Es ist schön dass deine Eltern trotz ihrer Umstände für dich da sind. Aber ich glaube auch dass man die Sorgen der Eltern nicht abnehmen kann, wenn die wissen was so eine Krankheit mit einem machen kann. Das ist wohl etwas was die ein lebenlang begleiten wird.