Erwerbsminderungsrente Gutachter

  • Meine Diagnose ist schizoaffektive Störung gegenwärtig depressiv. Ich bin 48 Jahre und habe diese Krankheit seit ich so 35 bin. Ich bin jahrelang arbeiten gegangen mit paranoiden Ängsten, das alle Kollegen sich abgesprochen haben um mich zu erziehen, die Nachbaren mich organisiert beobachten und anderen Wahnvorstellungen z.B. das Nummernschilder von Autos Botschaften für mich sind. Das hat aufgehört und ist nur noch sehr selten da. Was aber viel schlimmer geworden ist, ist die völlige Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, 0 Durchhaltevermögen, ein absolutes Morgentief usw.. Das ist so schlimm geworden, dass ich nicht mehr arbeiten konnte und die Erwerbsminderungsrente beantragt habe. Diese ist auch nur auf Aktenlage wg. Klinikaufenthalten usw. für 2 Jahre gewährt worden. Nun steht die Verlängerung an und ich muss zum Gutachter. Jetzt weiss ich nicht, was ich dem erzählen soll. Ich habe Angst, dass nur die depressiven Symptome nicht ausreichen für die Verlängerung, obwohl sie für mich schlimmer sind. Seid ihr auch verberentet worden und wart beim Gutachter ? Was hat der Euch gefragt und was habt ihr dem erzählt ?

  • Hi,

    da die Rente für 2Jahre genehmigt wurde, muss die Krankenversicherung die Verlängerung prüfen und deshalb musst Du zum Amtsarzt. Wenn Du in dauerhafter Behandlung bei Deinem Psychiater bist kann er einen Befundbericht schreiben damit Du weiter die Rente bekommst. Wäre in Deinem Fall auch anzuraten, in dauerhafter Behandlung zu sein. Ich weiß nicht wie es weitergehen würde ohne eine dauerhafte Behandlung durch einen Psychiater, denn wegen der psychischen Krankheit bist Du ja berentet.

    Vielleicht reicht auch ein Befundbericht von Deinem Hausarzt, wenn Du oft dort bist. Keine Ahnung.

    Ich muss jetzt auch wieder zum Amtsarzt weil ich wieder einen 450€-Job angefangen habe. Ich musste schonmal zur Begutachtung weil ich einen Aushilfsjob hatte. Ist gut gegangen. Jetzt bin ich schon 8Jahre in Rente und habe auch etwas Muffensausen weil ich wieder zum Amtsarzt zur Begutachtung muss. Ich könnte mir nicht vorstellen wieder auf den Arbeitsmarkt zu sein und 8Stunden täglich arbeiten zu gehen. Das würde ich glaube ich nicht schaffen, wäre zuviel Druck für mich.

    Also wie gesagt, wenn Du einen Psychiater hast, der Deine Krankheit bestätigen kann, dürfte die Verlängerung der Rente kein Problem sein.


    Gruß

    ion

  • Ich kann mich nur anschließen. Mach dir keine Sorgen um die Weiterbewilligung - das ist fast nur ein Formakt. Mit einer Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis haben wir zumindest was psychiatrische Erkrankungen angeht den Jackpot gehited. Die Gutachter weiß auch, dass die Phasen mit Positiv (Akut) und Negativsymptomatik sich abwechseln, und dass Schizophrenie in jeglicher Hinsicht kein Zuckerschlecken ist. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass deine Rente weiterbewilligt wird und dann sogar unbefristet.


    Gruß


    Mando

  • Danke für Eure Antworten, sie machen mir Mut.

    Trotzdem würden mich Eure persönlichen Erfahrungen mit diesen Gutachtern brennend interessieren. Vielleicht könnt ihr dazu noch was schreiben.

  • Ich musste nur einmal direkt bei der ersten Bewilligung der Rente zu einem Gutachter. Genaues kann ich dir nicht mehr sagen. Also an explizite Fragen erinnere ich mich nicht mehr. Aber der Termin hat höchstens 30 Minuten gedauert. Ich hab mich recht wohl gefühlt. Und nach einem kurzen Gespräch wurde ich wieder entlassen. Zwei Monate später kam dann die Bewilligung der Rente unbefristet. Der Gutachter hatte wahrscheinlich Unterlagen der Krankenkasse von ca. 10 Jahren Krankheitsverlauf. Und der Termin glich überhaupt gar nicht einem Verhör. Es war wie ein normaler Termin bei meinem Psychiater.

  • Dem kann ich mich anschließen. Der Arzt macht die üblichen Untersuchungen: Gewicht, Größe messen, abhorchen, fragen: "wie geht's?"

    Ich habe keine unbefristete Rente, meine ist unverändert, immer für 2Jahre.

  • Ich lese in anderen Foren Horrorstorys über diese Gutachter der DRV. Dass die sich nicht die Unterlagen durchlesen und einem nichts glauben. Ich habe Angst, dass wenn der mich nicht gerade akut trifft, der glaubt, dass ich wieder arbeiten kann.


    Ich habe eine Psychaterin, die auch die Rente vorgeschlagen hat, die bescheinigt mir natürlich die Krankheit. Aber ich weiss nicht, ob sie das auch tut, wenn ich lange Zeit nicht mehr psychotisch war. Was das angeht, bin ich schon mind. 1 Jahr stabil.


    ion

    Warst du in der Zeit der Befristungen auch im Krankenhaus ? Wenn ja, hast du die Berichte mit eingereicht ?

    Und: Wie erklärst du dir das, dass du immer nur für 2 Jahre die Rente weitergewährt bekommst ?

  • Wallo


    Ich denke daß meine Rente befristet ist liegt daran, daß ich immer wieder zwischendurch 450€-Jobs hatte. Aber zum Gutachter musste ich bisher nur ein mal. Sonst wurde die Rente automatisch verlängert ohne daß ein Antrag auf Verlängerung nötig war.


    Eine chronische Krankheit bedeutet ja nicht, daß man Pausenlos krank ist. Jemand, der Arbeitsunfähig ist aufgrund eines Herzfehlers z.B. kann auch nicht permanent Herzbluten haben. Aber muss ohne Frage geschont werden.

    Ich kann ja auch nicht permanent psychotisch sein und Du depressiv. Also permanent Akut. Wie soll man sich das vorstellen, noch alleine leben zu können, wenn es das geben soll. Die meiste Zeit sind wir ja gesund aber leider nicht stressresistent.

    Um eine chronische Krankheit bestätigen zu können ist es aber wichtig in Dauerbehandlung zu sein. Ärztliche Behandlung bedeutet ja nicht Gesprächstherapie. Das ist die Arbeit eines Psychologen. Ein Arzt der Dich dauerhaft behandelt, stellt Dir dauerhaft Rezepte aus. Punkt. Klinikaufenthalte sind dann Bestätigungen für Akute Phasen. Eine Chronische Krankheit ist nur mit Dauermedikation zu bestätigen. Meinem Verständnis nach.

    Warst Du jetzt 1Jahr gar nicht mehr bei Deiner Psychiaterin? Dann könnte es vielleicht problematisch werden.

    Freu Dich aber, daß Du stabil bist. Du kannst ja immer noch Widerspruch einlegen falls Du wieder auf den Vollzeit-Arbeitsmarkt musst. Mach Dich nicht verrückt.


    P.S.: Im Netz gibt es immer Shitstorms und Blablabla. Muss man nicht alles glauben. Erfahrungsbericht ist ein ausgedehnter Begriff 😉

    Ich habe eine Psychaterin, die auch die Rente vorgeschlagen hat, die bescheinigt mir natürlich die Krankheit. Aber ich weiss nicht, ob sie das auch tut, wenn ich lange Zeit nicht mehr psychotisch war. Was das angeht, bin ich schon mind. 1 Jahr stabil.

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  • Erstmal danke für die Antwort.


    Deine Rente wurde automatisch ohne Verlängerungsantrag verlängert ? Davon habe ich noch nie gehört. Hast du vielleicht einen Betreuer, der das für dich macht ?


    Und nochmal: Warst du auch im Krankenhaus in der Zeit der Befristungen ? Ich denke nämlich manchmal, dass das notwendig ist um der DRV zu zeigen, dass man immer noch krank ist.


    Wie oft bist du noch psychotisch und welche Symptome hast du ? Das würde mich deswegen interessieren, weil ich wissen will, ob du vielleicht kränker bist als ich.


    Ich gehe übrigens so einmal im Monat zum Psychater und sie will das mit dem Gutachter mal mit mir durchspielen. Sie sieht das recht locker. Ich nicht, ich habe 2 Kinder, die ich nicht mit mir zusammen in Hartz 4 schicken will. Ich kann schon kein richtiger Vater sein aufgrund der Krankheit, da will ich ihnen nicht das auch noch antun.

  • Wie oft bist du noch psychotisch und welche Symptome hast du ? Das würde mich deswegen interessieren, weil ich wissen will, ob du vielleicht kränker bist als ich.

    ich weiß nicht was Du meinst.



    Hast Du so lange gearbeitet, daß Deine Rente jetzt so viel mehr ist als der Harz4-Satz?

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  • Die selbe Frage schoß mir auch in den Kopf. Tendenziell hat man mit Grundsicherung manchmal sogar mehr Kohle raus, weil die die Miete zahlen.


    Ich für meinen Teil bin alle 4 bis 6 Jahre mal psychotisch und habe die Rente. In der Zwischenzeit hab ich mit Negativsymptomatik oder garnichts zu kämpfen. Mein Lebenslauf ist allerdings so mies, dass ich nirgendwo mehr rein komme. Die Jobs die ich hatte, haben meist mit Klinikaufenthalten geendet. Ich glaube hier sollte es auch ein wenig darum gehen, dass Volle Erwerbsminderungsrente nichts erstrebenswertes ist. Ich persönlich fänd es schon wesentlich besser im Leben, mit Beruf und Arbeitskollegen klar zu kommen, anstatt daheim mit Rente zu hocken. Nach dem x-ten Versuch konnte ich einfach nicht mehr und hab dann die Rente auf anraten beantragt. Ich kann mir schon ein besseres Leben vorstellen.

    Solltest du aber gesund genug zum arbeiten sein, dann geh doch einfach arbeiten, anstatt dir über Hartz IV oder Rente Sorgen zu machen. Wenn du dir selbst nicht sicher bist, ob du krank genug bist, hast du mit deiner Erkrankung vielleicht noch nicht genug Scheiße durchgemacht.

  • Mando


    In meinem letzten Wohnort hat das Sozialamt die Miete zwar berücksichtigt aber Summa Summarum bekam ich Leistungen, die dem Harz IVSatz identisch sind. Es wurde Amtstechnisch(die Stadt) auch nicht individuell mit mir als Rentnerin gearbeitet und wg. eines fehlenden Verlängerungsantrags haben die feinen unkündbaren Beamten den Hahn abgedreht. Mal sehen wie es jetzt Polizeitechnisch weitergeht und ob Deiner Psychologischen Erfahrung nach der ganze Mumpitz mit "ich kann nichts dafür" dann mit nicht Schuld ausgeht.🤞 Mehr möchte ich nicht darüber sprechen, da es zu persönlich ist. Achja, vielleicht noch das formale: in meinem Entlassungsbericht steht "Unstimmigkeiten mit dem Jobcenter".


    Was hälst Du von einem Nebenjob als DHL- oder Hermesbote?


    LG


    ion

    😁

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  • Ich bin verheiratet und meine Frau arbeitet, meine Rente kommt da hinzu und ich habe 23 Jahre gearbeitet, das ist besser als H4 mit Miete.

    Ohne meine Rente würde sich vermutlich meine Frau scheiden lassen, weil sie nur noch nach eigenem Bekunden aus Pflichtgefühl gegenüber einem Psychisch Kranken mit mir zusammen ist. Die Krankheit hat sonst alles zerstört. Ich war rund ein Dutzend Mal in Kliniken und habe in der Zeit meine Frau unter anderem gebeten, mir beim Suizid zu helfen. Die Kinder würde ich auch nicht wiedersehen, die lässt sie jetzt schon nie alleine mit mir.


    Gerne würde ich arbeiten, ich liege tagsüber alleine und zu nichts richtig fähig auf dem Sofa und vermisse soziale Kontakte. Aber ich kann nicht mehr arbeiten. Es ist nicht die Frage, ob ICH mich krank genug einschätze nicht mehr arbeiten zu können, sondern ob der Gutachter zu derselben Meinung kommt. Wenn er nicht zu derselben Meinung kommt, ist der einzige Unterschied das Geld, dass ich bekomme, arbeiten gehen kann ich deswegen trotzdem nicht und das will ich verhindern.

  • Moin ion


    Oh mit dem Jobcenter hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Ich kann nur sagen, dass das deutsche Rechtssystem relativ fair ist. :winking_face:
    Einmal... ich hatte gerade den Antrag gestellt und seit 2 Wochen kein Geld, der Antrag wurde aber nicht bewilligt, weil ich keine Kontoauszüge in schriftform, nur als PDF aus dem Onlinebanking vorlegen konnte, war ich so sauer, das ich runter in die Vorhalle gegangen bin und in den Eingang, eine Drehtür, des Arbeitsamt gepinkelt hab. Das ganze endete mit Menschenauflauf und Polizeieinsatz. Ich kam in ne Ausnüchterungszelle, obschon ich nüchtern war, durfte am nächsten Tag gehen und Anzeige wurde glücklicherweise nie gestellt. Da hatte ich noch Glück gehabt.

    Ein ander Mal, da war es nicht das Jobcenter, sonder das Amt der Stadt, nannte ich die Mitarbeiter Hurensöhne. Naja, eigentlich hab ich die Wand vor dem Gebäude angeschrien. Allerdings hat der Richter die Beileidigung richtig erkannt und ich musste eine Strafe in Höhe von 400,- Euro abzahlen.

    Insgesamt hab ich aus den letzten 3 Jahren, die ich keine Medikamente nahm, Strafen in Höhe von über 1500,- Euro offen, die ich noch bis nächstes Jahr abzahlen muss. Ich hab mich mit allem und jedem angelegt. Ich bin jedoch einigermaßen froh, dass ich als "handelsüblich" schuldig erkannt wurde, und nicht meine Erkrankung in den Fokus gerückt wurde. Passiert nämlich das, ist man in Deutschland schneller seine Mündigkeit los, als man gucken kann. Wenn ein Psychotiker einen Menschen schlägt, kommt er schonmal in die Klappse. Bei einem normalen Mensch ist das erstmal eine Anzeige, Verhandlung, evtl. Haft. Und als Psychotiker in der Klappse mit Beschluss, kann man sich seine Medikamente auch nicht wirklich aussuchen. Es hätte auch gut passieren können, dass man mir einen Betreuer bestimmt hätte. Auch das ist glücklicherweise nicht passiert.
    Jetzt, wo ich meine Medikamente wieder brav und einsichtig nehme, erkenne ich auch was für einen Unsinn ich getrieben hab in den Jahren. Es ist mir teils peinlich, teils war es einfach nur dämlich. Aber ich bin froh, dass ich mit Geldstrafen rausgekommen bin und dass ich jetzt "die Wahrheit" erkennen kann. Es ist die alte Frage, ob ein Verrückter wirklich erkennen kann, dass er verrückt ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man nicht dazu in der Lage ist seinen Wahnsinn zu erkennen. Gerade das macht Schizophrenie ja so tückisch. Alles mögliche um einen herum geht kaputt und man selbst glaubt, die anderen seien irre einen so abzulehnen, bis man erkennt, dass man doch selbst der Irre ist.


    Nebenjobtechnisch setze ich voll auf die Werkstatt. Nächsten Monat ist ein Infotermin, wo man sich auch vorstellen kann. Das ist eine relativ große Werkstatt mit vielen Bereichen und sie ist speziell für Menschen mit psychischer Erkrankung, also keine klassische Behindertenwerkstatt. Ich hoffe da einen Platz für mich zu finden, der meinen Tag ein wenig mehr füllt.

    Vor einigen Jahren hab ich mal Vollzeit bei DPD gearbeitet. Das fand ich ziemlich toll. Ich find sowieso Postbote ist ein toller Job. Leider hab ich nicht durchgehalten und wie so oft, endete meine eigene Arbeitserprobung nach ca. einem halbem Jahr in der Psychiatrie. Das war auf dem Weg zur Rente nur eine Station während der wieder alles zerschlagen wurde in meiner Welt.


    Wallo

    Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, und dies auch selbst so formulierst, dann ist doch alles gesagt. Genauso wird dich das der Gutachter auch fragen, darum geht es ja auch, ob du selbst einschätzt, ob du arbeiten kannst. Das ist nur einer der Punkte, aber wenn dann noch die Klinikberichte, die Stellungnahme deines Psychiaters etc. passen, dann ist doch alles "gut". Zumal es ja nur ein Verlängerungsantrag ist. Ich bleibe dabei Schizophrenie halte ich zwar selbst nicht für eine sehr schlimme Krankheit, da gibt es viel bedrohlicheres im körperlichen Bereich, aber es ist schon das schwerste was die Psychiatrie zu bieten hat. Man wird nicht einfach so wieder gesund geschrieben und deine Weiterbewilligung sollte ziemlich sicher sein.

  • Hi Mando,


    Danke für Deine ehrliche Erzählung.

    Dazu sage ich nichts außer daß ich das nicht machen würde, vielleicht auch weil es bei mir als Frau physionomisch auch nicht so einfach ist. Ich würde das auch nicht weitererzählen aber da Du das tust heißt ja auch daß Dir mittlerweile alles Scheißegal geworden ist was ich nachvollziehen kann.

    Das machen auch Leute mit einem anderen Stand, so wie Alkoholiker, Leute unter Drogeneinfluss oder Obdachlose, von daher die "typische" Ausnüchterungszelle.


    Man sieht ja auch in Deinem Fall daß die meisten Leute mit Psychose einfach ihre Finanzen nicht mehr auf die Kette kriegen. Die Sachbearbeiter vom Sozialamt kennen die Diagnose auch nicht aber arbeitsunfähig ist jeder, der Grundsicherung bekommt. Es ist es doch menschlich, daß wenn der Folgeantrag nicht eingeht, man als Sachbearbeiter doch darüber nachdenken kann ob der Rentner nicht auch krank sein könnte und deshalb nichts schriftliches gekommen ist als einfach so den Hahn abzudrehen.


    Zur Polizei: Bis vor ein paar Monaten hatte ich noch ein anderes Bild von "deinem Freund und Helfer"...🤔Mittlerweile kenne ich die Polizei nur daher, daß sie bei Ruhestörung fix stramm steht. Für andere kriminelle Themen besteht da meinerseits mittlerweile so gut wie wenig bis gar kein Grund mehr, mich an die Polizei zu wenden.

    Jüngst kursiert doch das Thema in den Medien, daß die amerikanische Polizei nun zum 2.mal hintereinander einen schwarzen ohne Grund erschossen hat.
    Weil sie es können.

    Oder rechtsextremistische WhatsApp-Gruppen unter Polizeikollegen hier in Deutschland.

    Soviel zu "Gesellschaft".

    Würde gerne Mal wissen wie so ein Arbeitstag bei der Polizei so aussieht. Was ich weiß daß sie die meiste Zeit Papierkram erledigt. Formalitäten.

    Ich weiß nicht ob Du mich richtig verstanden hast mit "im Entslassungsbrief steht Unstimmigkeiten mit dem Jobcenter".

    Da ich Rentnerin bin, habe ich seit gut 8Jahren mit dem Jobcenter nichts mehr zu tun. Den Entlassungsbericht hat ja die Psychologin geschrieben und was ich sagen wollte ist, daß die meisten, die einen betreuen/beurteilen mit nachhaltigen Schriftstücken so wie die Stations-Psychologin aus der Klapse gar nicht richtig zuhören. Besonders hilfreich wenn man Existenzängste hat. Deshalb bin ich ganz bei Dir mit"scheiß drauf".

    Einmal editiert, zuletzt von ion ()

  • Es ist so Wallo: wenn du schwer krank bist, das sehen die Gutachter. Sie werden prüfen, ob du affektiv Schwingungsfähig bist und so weiter. Du brauchst da keine Angst haben,es sei denn du bist kerngesund.