Ein Kurs in Wundern

  • In meiner Zeit als Esoterikerin hab auch ich angefangen, darin zu lesen. Man findet dieses Buch ja in der Esoterik-Abteilung im Buchladen.


    Die Autorin ist eine Psychologin, die angibt, daß Jesus Christus selbst es ihr diktiert hätte.

    Der Inhalt weicht jedoch grundlegend davon ab, was die Bibel über Jesus Christus bezeugt - verleugnet also das Herz Seiner Botschaft:


    Jeder Mensch ist ein Sünder vor Gott und vermag es nicht, sündlos zu leben.

    Die Menschen haben sich nicht ermahnen lassen und viele Seiner Boten - Propheten - getötet.

    Darum hat Gott Seinen Sohn Jesus Christus gesandt, damit Er die Menschen lehre und die Folgen der Sünde auf sich nehme.

    Das hat Er getan, indem Er sich verspotten, auspeitschen und ans Kreuz nageln ließ.

    Doch Er blieb nicht tot. Er ist am dritten Tage auferstanden. Der Tod konnte Ihn nicht besiegen.

    Danach wandelte Er 40 Tage auf Erden und wurde von Seinen Jüngern und vielen gesehen und bezeugt.

    Dann wurde Er von Gott selbst in den Himmel aufgenommen.

    Zehn Tage danach sandte Er seinen Heiligen Geist, der die Apostel ausgerüstet hat,

    damit sie das Evangelium (= die Frohe Botschaft) hinaustragen in die Welt und jeder es erfahren soll.


    Gott vergibt unsere Sünden, unsere Schuld, weil Jesus sie bezahlt hat auf diesem Kreuz.

    Dadurch können wir Gott nahe kommen und in eine Beziehung eintreten.

    Gottes Geist nimmt Wohnung in uns, belehrt uns und verändert uns.

    Sünde ist die Ursache, warum die Welt so aussieht, wie sie aussieht.

    Und wir können uns nicht selbst daraus befreien.


    Der Kurs in Wundern vermittelt, man bräuchte Jesu Opfer am Kreuz nicht.

    Man könne psychologische Fragen für sich beantworten und käme voran.

    Es werden biblische Begriffe verwendet, deren Bedeutung jedoch grundlegend anders als in der Bibel ist.

    Man meint, man würde nun alles besser verstehen, man würde endlich zur Erkenntnis gelangen.

    Bei mir blieb ein schaler Geschmack zurück.


    Die Bibel warnt vor falschen Propheten und davor, daß viele als Jesus auftreten werden und Seine Botschaft verdrehen:


    1. Johannes 4

    1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.
    2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott;
    3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott.
    Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.
    4 Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.
    5 Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie.
    6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

    ...

    9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.

    10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

    ...

    13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.

    14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.

    15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.


    Galater 1

    6 Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium,

    7 obwohl es doch kein andres gibt. Es gibt nur einige, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren.

    8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.


    2. Korinther 11

    4 Denn wenn einer zu euch kommt und einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben,

    oder ihr einen andern Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt,

    oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern!


    Ich hoffe und bete für dich Snada, daß du den wahren Jesus Christus von Nazareth kennenlernen kannst, zu Gott hinkommst

    und den Unterschied sehen kannst zu dem, was dieses Buch über Jesus sagt - gerade jetzt zur Osterzeit, wo wir feiern, daß Christus (= der Gesalbte)

    Sein Leben für unsere Sünden hingegeben hat und am dritten Tag auferstanden ist von den Toten.

    "Der Sünde Sold [= Lohn] ist der Tod" (Römer 6:23)

    Durch die Auferstehung hat Gott in Jesus ein Zeichen gegeben, daß Jesus der Sohn Gottes ist und wir in Ihm zum Leben kommen.

    Daß Sünde und Tod nicht das letzte Wort haben.

  • Das Wort zu Ostern, sehr schön Seren, vielen Dank das du dir die Zeit dafür nimmst!

    Was ich an der ganzen Opfer Sache nicht verstehe, dass sind doch alles Gottes Regeln...


    Wieso muss er extra seinen Sohn opfern damit wir nicht in die Hölle kommen?


    Ich meine, er hat sich dass doch irgendwie selbst ausgedacht mit der Hölle. Bzw. erst den Antichrist auf uns losgelassen.

    Es erscheint einem sogar als wäre er garnicht so mächtig, wenn er seinen Sohn opfern muss um Deals für uns Menschen mit der Hölle abzuschließen...

    Ich sage dass alles nicht mit Häme oder so aber aus dieser Himmelsmechanik von wegen sich opfern, lassen sich nun mal komische Dinge schließen, die ich nicht verstehe.

    Ich finde auch was dabei rausgekommen ist moralisch sehr fraglich, weil man darf ja quasi relativ viel sch...e bauen, solange du an Jesus als deinen Erlöser glaubst, kommst du nicht in die Hölle und die ganzen Leute die relativ harmlos durch das Leben schreiten und nichts mit Religion zu tun haben landen in der Hölle, da Sie nicht an Jesus glauben?


    Wie sch..e ist die Idee überhaupt?

    Ich sag mal wenn es ne Hölle gibt, sollte das erstens jedem der da evtl. landen könnte eindeutig mitgeteilt werden (als Schizophrener weiß ich ja dass das geht :smiling_face: ) und zweitens sollte sich da jeder Aufgrund seiner Taten wiederfinden und nicht weil er an Jesus glaubt oder nicht...

  • Hallo Voicestream,


    es genügt eben nicht, einfach bewußt zu sündigen und dann zu sagen: "Ach, ich glaube, daß Jesus das für mich bezahlt hat" und dann ist alles wieder gut!

    Wenn wir Gott lieben, dann halten wir Seine Gebote und Sein Geist nimmt Wohnung in uns und wenn wir auf Gott hören, dann verändert sich unser Wesen.

    Man kann nicht in Seinem Geist leben und gleichzeitig Menschen Schaden zufügen oder ihre Not ignorieren.


    Wir sollen ja auch nicht bloß glauben, daß Jesus existiert, sondern Ihm auch nachfolgen! Und diese Nachfolge beinhält auch schwierige Dinge.


    Matthäus 16 - Von der Nachfolge

    24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

    25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.

    26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?

    Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

    27 Denn es wird geschehen, daß der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.


    Es steht geschrieben, daß Gott sehr wohl unseren Lebenswandel ansieht. Am Ende der Welt wird es ein Gericht geben.

    Und da werden die Böcke (= die Widerspenstigen) von den Schafen (= die auf Gott/Jesus Christus hören) getrennt werden.

    Und das Kriterium ist die Nächstenliebe, die konkrete Sorge um die Ausgestoßenen und Schwachen der Gesellschaft.


    Matthäus 25 - Vom Weltgericht

    31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich setzen auf den Thron seiner Herrlichkeit,

    32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet,

    33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

    34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!

    35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben.

    Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.

    36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.

    37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben?

    Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich gekleidet?

    39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

    40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

    41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

    42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben.

    43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet.

    Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht.

    44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden

    oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?

    45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

    46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


    Doch nun zur Frage: Warum vergibt Gott nicht einfach? Er ist doch allmächtig. Er kann doch bestimmen, was geschieht.


    Weißt du, ich habe Gott dieselbe Frage gestellt. Und Gott hat mir gezeigt, daß ich in vielerlei Hinsicht mich gegen Ihn auflehne.

    Es ist meine grundlegende Einstellung Ihm gegenüber, nicht bloß einzelne Taten. Ich brauche etwas Grundlegendes, damit sich das verändern kann.


    Außerdem ist Sünde etwas Schwerwiegendes. Wenn Gott einfach so mein Leid von mir weggenommen hätte, das ich wegen meiner Übertretungen tragen mußte,

    dann hätte ich mir wohl gedacht: "Es war wohl nicht so schlimm, Gott hat mir ja verziehen." Und wer weiß, vielleicht hätte ich bald wieder gleich gehandelt.


    Aber stattdessen hat Gott selbst mit Seinem Leid bezahlt, was ich nicht bezahlen konnte.

    Was ich durch meine Sünde durcheinandergebracht habe, das konnte ich aus meiner Kraft nie wieder in Ordnung bringen.

    Ich hätte für immer von bösen Wesen zerquält bleiben müssen ohne Ruhe und nachts ohne Schlaf.

    Und dann kommt Gott und gibt sich selbst hin - Er selbst leidet, damit ich frei davon sein kann.

    So einen König haben wir, der sich selbst erniedigt, um uns zu helfen.

    Und das hat mich im Innersten erschüttert und meine Beziehung zu Ihm tief und stark gemacht.

    Wir haben einen Gott, der alles gibt für uns!


    Gott ist gerecht. Er kann Sünde nicht einfach wegwischen. Sünde ist etwas Schwerwiegendes.

    Was würde auch das Opfer sagen, wenn Gott zum Täter sagt: "Ich vergebe dir. Ich wische es weg. Beginnen wir einfach nochmal von vorne."


    Er hat meinen Schmerz auf sich genommen auf diesem Kreuz. Ganz real. Ich war selbst schuld an meinem Zustand und Er hat ihn auf sich genommen.

    Seine Liebe ist so groß, daß Er nichts zurückgehalten hat. Er hat sich ganz in mein Leben eingelassen.

    Und darum bin ich frei und darf Ihm dienen, damit auch andere davon erfahren können, wer Er ist.


    Vielleicht helfen dir diese meine Gedanken ein wenig. Am besten ist es natürlich,

    wenn du ins Gespräch vor Gott gehst und Ihn das und alles andere fragst, was dir unklar ist.

    Er findet Wege, dir etwas klarer zu machen. Frohe Ostern dir, lieber Voicestream, mit dem Ostergruß: Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.

    Er hat den Tod und die Sünden überwunden und von Gott Macht über alles bekommen.

  • zumindest ist unsere ganze Gesellschaft aufs Christentum aufgebaut. Deshalb macht es Sinn das Christentum bestens zu kennen. Alles andere ist Zubrot und ich finde den Anfang von ein Kurs in Wundern gut, aber verwirrend.

  • naja ich habe eure Beiträge nicht gelesen, weil ich als psychotiker es vermeide angst machende Dinge zu lesen, aber zur ersten frage, wie mir das buch geholfen hat... Es steht drin das es keine Hölle gibt, das alles gut wird, gott nicht richtet, rächt, straft oder urteilt und vieles mehr. Das sind Gedanken die angst nehmen... Und ich finde das ist nur gut

  • es steht weiter im kurs, das die vergebung des Schöpfers vollkommen ist, es keinen Grund zur furcht gibt, es keinen grund tur depression gibt, das das leben freude ist, alle lebewesen vollkommen gut sind und der Schöpfer nur das sieht. Im kurs stehen so viele schöne Gedanken, aber er kann allerdings auch verwirrend und herausfordernd sein... Es handelt sich immerhin um ein über 1000 seitiges werk, aber für mich hat es sich gelohnt darin zu lesen, auf jeden fall.... Ich habe heute mehr frieden und bin glücklicher

  • auch steht im kurs das man mit liebe und Barmherzigkeit auf sich selber blicken soll und das man in seinem Herzen über sich selber denken soll, das man gänzlich liebenswert und gänzlich liebevoll ist.