Hass gegen Psychiater/Therapeuten/Psychiatrie

  • Naja das sind so Spaltungsthemen.
    Kommt denke ich auch sehr auf das Verhältnis an zwischen Arzt und Patienten, ob die Chemie halbwegs stimmt. Sonnst gibt es ja auch ein paar schwarze Schafe beiderseits und verständlich auch das sich Ärzte von derartig geistig Erkrankten auch ein Stückweit distanzieren, also teils wenn man Akut ist, dann ist man auch kaum ernst zu nehmen.

    Hass ist was anderes. Ich fühle mich etwas in Stich gelassen und mehr so in Schockstarre. Möchte keinen was böses, Hauptsache die Leute lassen einen in Frieden und gönnen einen die Hilfe die man braucht.

  • Hallo Nutztier,

    ich habe in meiner längeren Geschichte ( jetzt 13 Jahre ) zwei Psychiater gehabt die mir sehr weitergeholfen haben. Beide waren empathisch, nahmen mich ernst und es waren gute Gespräche möglich, Glück gehabt! Es gab auch Psychiater die einfach nur ihren Job machen wollten, 10 Minuten Gespräch, neues Medikament und raus. Da war ich dann regelmäßig schnell weg.

    Bei Psychotherapeuten bin ich da zwiegespalten, bisher hatte ich über einen längeren Zeitpunkt kein Glück bei der Wahl. Eine war sogar eher hemmend oder eben nicht richtig. Deshalb habe ich damals die Therapie abgebrochen.

    Hass verspüre ich da keinen, ich bin dafür zuständig wie es mir geht und wie ich die Welt sehe. Alle anderen begleiten mich nur, der eine mehr, der andere weniger. Ruhe, Frieden und ein Stück Heimat und nette Begleiter, die ich mir dann aussuche, genügen völlig!

  • Habe ein brauchbares Exemplar von Psychiater gefunden. Meiner Meinung nach die nadel im Heuhaufen. Scheint zwar eine etwas antiquierte haltung zu haben, aber versucht einem nicht was aufzuschwatzen und wirkt offen und ehrlich. Geradezu menschlich.

    Habe davor mit psychater/innen und Kliniken aber sehr oft ins Klo gegriffen und kann deinen Hass sehr gut verstehen.

  • KitKat , nachdem dein Psychiater so Ignorant auf meine Empfehlung reagiert hat, würde ich sagen das es wohl eher ein Griff in die Tonne war.
    Letztendlich geht manchmal Probieren über Studieren und grade bei so einer Krankheit wo es sonnst wenig Hoffnung gibt, sollten Ärzte finde ich auch demütiger sein.

    Gibt natürlich von allen Extreme, man kann es auch mit dem Probieren übertreiben und unnötige Risiken in kauf nehmen.