Negativsymptomatik(innere leere) kein Spaß

  • Hallo ich kämpfe schon seit meiner Entlassung August 2020 aus der psychiatrie mit der negativsymptomatik. Ich fühle kein Spaß. Habe fast kein Körpergefühl. Kann nicht weinen auch nicht lachen. Nehme jetzt seit 2 Wochen reagila(cariprazin) zu mir 6mg. Ich meditiere jeden Tag fühle mich dabei aber wie ein roboter. Mache jeden Tag meine Atemübungen. Aber nichts hilft dagegen. Hat jemand auch Erfahrungen mit der negativsymptomatik. Gibt es Leute die es aus diesem quälenden Zustand raus geschafft haben. Wenn ja würde ich mich um eine Antwort freuen. Würde mich ein wenig motivieren. :)

  • Hier findest du eine Lösung dagegen, was ich hier im Forum jeden Empfehle weil das sehr Nebenwirkungsarm ist und die von dir beschriebenen Probleme wie innere Leere und Negativsymptome kein Problem mehr sind. Innere Leere kommt wohl vom Medikament und Dosis, da ist Aripiprazol eher ein aktivierendes Neuroleptikum, womit man sich so gut fühlt. Gut ich rede von Dosierungen von 5-max 10mg, wie das bei höheren Dosierungen ist kann ich schlecht beurteilen.
    Das mit der Inneren Leere kenne ich aber auch vom Olanzapin und da war es keine dosisabhängig Nebenwirkung.

    Gut vielleicht wird das auch bei einer Reduzierung des Reagila besser, wenn nicht und auch so wäre der Wechsel zu Aripiprazol ratsam.

    Dann könntest du dieser Empfehlung hier folgen und spezielle Antidepressiva zusätzlich gegen die Negativsymptome aber auch gegen Müdigkeit und Konzentrationsstörungen einnehmen:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Das wären dann Aripiprazol 5mg(oder dein Reagila) Neuroleptikum + Bupropion SNDRI Antidepressivum + Citalopram SSRI Antidepressivum. Eventuell noch Trimipramin-Tropfen falls Schlafstörungen wegen der wachmachenden Wirkung des Bupropions auftreten.

    Ob die Antidepressiva die sehr gut gegen die Negativsymptome aber auch Restsymptome helfen zusammen mit dem Reagila gut funktionieren weis ich nicht.

    Von daher wäre mein Ratschlag an deiner Stelle das erstmal zu überwachen und das Reagila wird vermutlich erst noch reduziert, 2 Wochen ist ein sehr kurzer Zeitraum, da kann sich noch einiges ändern von der Dosis und so.
    Falls die Probleme weiterhin bestehen dann am besten deinen Psychiater fragen ob du auf Aripiprazol wechseln könntest. Mein Ratschlag wäre da eben möglichst mit den Antidepressiva und das im Vorfeld mit dem Arzt/Psychiater abklären.
    Den Artikel kann man ja ausdrucken, ist von mir selbst verfasst, also bitte keine Perfektion von der Rechtschreibung von mir verlangen :-)

    Ich denke da ist dann vieles selbsterklärend und der Psychiater hat seinen eigenen Handlungsspielraum bezüglich der aktuell passenden Dosierungen und alles.

    Das kann ich soweit dazu sagen.

  • Hallo,

    solche postpsychotischen depressiven Phasen kenne ich auch. Ich finde, dass deine letzte Psychose noch gar nicht so lange her ist. Nach meiner Erfahrung können solche Phasen gut ein Jahr dauern. Danach fühlt man sich wieder empfindungsfähig, zu Glück und Freude fähig. Eher nicht so, als würde alles Angestaute hochkommen, sondern allmählich.

  • Admin

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Hey ich bin auch gerade in einem post-psychotischen Zustand.

    Es ist einfach als ob man wie ein Zombie rumlaufen würde.....keine Gedanken,keine Emotionen,Freudeempfinden oder sonst irgendwas(als ob man keine Seele hätte) Man funktioniert einfach irgendwie.

    Bekomme auch Reaglia seit paar Tagen und hoffe das ich wenigstens in irgendeiner Art eine Veränderung merke. Mir wurde geraten viel Sport zu treiben um da rauszukommen, was ich auch tun werde. Ist vllt auch ganz hilfreich für dich

  • Hallo ich kämpfe schon seit meiner Entlassung August 2020 aus der psychiatrie mit der negativsymptomatik. Ich fühle kein Spaß. Habe fast kein Körpergefühl. Kann nicht weinen auch nicht lachen. Nehme jetzt seit 2 Wochen reagila(cariprazin) zu mir 6mg. Ich meditiere jeden Tag fühle mich dabei aber wie ein roboter. Mache jeden Tag meine Atemübungen. Aber nichts hilft dagegen. Hat jemand auch Erfahrungen mit der negativsymptomatik. Gibt es Leute die es aus diesem quälenden Zustand raus geschafft haben. Wenn ja würde ich mich um eine Antwort freuen. Würde mich ein wenig motivieren. :)

    Kannst du normal denken?