Vitaminmangel oder Mineralmangel bei Schizophrenie?

    • Offizieller Beitrag

    Was meint ihr dazu?

    Ich glaube das Vitamin D an sich nix schaden würde wenn man das zwischendurch auffüllt oder etwas Vitamin B12.

    Da man in der Psychose ja eventuell mehr Vitamine braucht als jemand gesundes und zurückgezogener lebt kann denke ich es schon sein das grade Vitamin D etwa fehlt was ja nur bei Sonne von der Haut produziert werden kann.

    Welche Erfahrungen habt ihr und welche Vitamine und Mineralien könnt ihr empfehlen?

    • Offizieller Beitrag

    https://www.bild.de/bild-plus/…gesund-74455164.bild.html


    Prof. Kreth und Dr. Freese sind sich einig:


    Einige Mikronährstoffe helfen unserem Körper, sich effektiv gegen Viren und Bakterien zu wehren und sind auch als Prophylaxe, gerade in Corona-Zeiten sinnvoll.

    Diese sind: Vitamin D, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin C!


    WICHTIG: Am besten in der Apotheke kaufe und sich auch dort noch einmal beraten lassen!

    • Vitamin D ist essenziell für ein funktionierendes Immunsystem und stabilisiert die Knochen. Es wird im Körper gebildet, wenn wir in der Sonne sind, wenn unsere Haut UV-B- Strahlen abbekommt. Nur 10 bis 20 Prozent nehmen wir über die Nahrung auf.

      „Die meisten Deutschen haben auch im Sommer Vitamin D-Mangel und können ruhig zusätzlich Präparate einnehmen. Im Winter gilt das natürlich erst recht“, berichtet Prof. Kreth.

      Empfohlene Dosis: Minimum sind 20.000 IE Pro Woche.


    • Zink ist in fast allen Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt und wirkt stärkend auf das Immunsystem, was die Infektabwehr angeht. Im Prinzip macht es nur Sinn, Zink zusätzlich einzunehmen, wenn ein Mangel festgestellt wurde.

      Prof. Kreth: „Meiner Erfahrung nach haben aber sehr viele Menschen einen Zinkmangel. Auch hier macht man nichts falsch, wenn man es zusätzlich einnimmt“.

      Empfohlene Dosis: 25 mg pro Tag.


    • Selen ist besonders für den Zellschutz wichtig und hat eine regulierende Wirkung aufs Immunsystem.

      Auch hier gehen aktuelle Studien davon aus, dass die meisten Deutschen eher unterversorgt, bzw. gerade so an der Grenze zur Unterversorgung liegen.

      Empfohlene Dosis: Frauen: 60 μg, Männer 70 μg pro Tag


    • Omega-3-Fettsäuren sorgen bei Infektionen dafür, dass Entzündungen schneller abklingen. „In meiner Beratung habe ich bisher nur eine Person gehabt, die einen vernünftigen Wert hatte“, erklärt Dr. Freese.

      „Achten Sie auf hochgereinigte Produkte und die Einnahme als Öl. Am besten in der Apotheke beraten lassen“, so der Ernährungsexperte.

      Empfohlene Dosis: 2-3 g pro Tag


    • Vitamin C wird bei schweren Krankheitsverläufen, sowie bei Krebstherapien hochdosiert verabreicht, um die Immunabwehr zu stärken.

      „Auch zur Prophylaxe empfehle ich es. Damit kann man absolut nichts falsch machen“, so Dr. Freese.


    Empfohlene Dosis: 1 g pro Tag

  • Ein Arzt hat mir mal zwei verschiedene Vitamine gegeben. Konnte absolut null Unterschied feststellen. Außer Placebo-Effekten ist da wohl nicht viel dran außer vielleicht möglicherweise wenn jemand einen großen Mangel hat.

    • Offizieller Beitrag

    Vitamin D und Selenmangel liegt häufig vor. Da sich Betroffene zurückziehen kann das stärker der Fall sein und allgemein würde ich sagen das man bei Psychose womöglich einen etwas höheren Vitaminbedarf haben könnte als ohne.

    Hochdosiertes Vitamin D 10000IE + Selen 70 μg da merke ich das der Hunger tagsüber weniger wird, vielleicht liegt es auch an den anderen Vitaminen aber ich würde behaupten das sich das zumindest beim Abnehmen lohnt zusätzliche Vitamine einzunehmen.


    Oben steht was von Minimum 20.000 IE Pro Woche . Da kann ich mir vorstellen das es was bringt. Man muss da etwas schauen weil es Vitamin D meistens nur in kleineren Dosierungen unter 10000 gibt wo ich bisher auch so direkt keine merkbare Wirkung davon hatte.

  • Johanniskraut ist übrigens ein Tabu bei Psychose und wenn man Psychopharmaka einnimmt, weil es starke Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann.

    Also man kann zuviel und zuwenig an Vitaminen und Mineralstoffen haben. Beides kann schädlich sein, von daher sollte man da aufpassen gerade auch bei den fettlöslichen Vitaminen. Wasserlösliche können schneller ausgeschieden werden aber ich denke das kann beides schädigen.

  • Bei regelmäßigen Bluttests Urintest und EKG und anderen zusätzilchen Untersuchungen kann man womöglich so Vitaminmangel oder andere Dinge die Nebenwirkungen oder Schäden machen einfacher erkennen, von daher sollte man insgesamt diese Mittel miit bedacht einsetzen.

    Johanniskraut oder Lavendeltabletten davon würde ich abraten zum Beispiel, aber die Liste lässt sich bestimmt verlängern und ist auch nix in Stein gemeißelt.

    Vitamin B12 soll zwar bei nervlichen Erkrankungen gut sein, aber meine Erfahrung ist da eher zum Teil im Akutfall gegenteilig, also da sollte man vielleicht wirklich bei den normalen Dosierungen bleiben und keine zu großen Experimente machen.