Abilify ausschleichen - Entzugserscheinungen?

  • Hallo,

    dies soll einerseits ein Protokoll als Beispiel für andere mit dem selben Anliegen sein, außerdem hätte ich gerne gewusst, was da so auf einen zukommen kann.


    Ich habe mir einen Tabletten teiler besorgt und plane alle 4-6 Wochen 2,5 mg weniger zu nehmen und am Ende nochmal 1 mg/Tag, um einer Rebound Psychose bestmöglich vorzubeugen.


    Ich habe im Vorfeld autogenes trainig erlernt, nehme das abilify wegen einer Psychose, von der ich inzwischen nichts mehr merke außer peinliche Erinnerungen an fehlhandlungen, treibe in meiner Freizeit fiel Sport und arbeite in einer tischlerwerkstatt.


    Da sich meine Haut in eine einzige picklige, juckende Kastrophe verwandelt hat und mir weder Psychiater noch Hausarzt helfen konnten, habe ich beschlossen, auszuschleichen.


    Tipp: Wenn du schnell genug einschlafen kannst, hilft manchmal auch großflächige eincremen in Verbindung mit Cetirizin-ADGC (frei verkäuflich), wenn du vor Juckreiz nicht schlafen kannst. Wirkte bei mir aber immer nur ca ne Stunde.


    22.11.2020


    Von 20 auf 15 mg runter. Schlaflosigkeit bis in die frühen Morgenstunden, am nächsten Tag leichte reizüberflutung.

  • 25.11.2020

    Immernoch kein einschlafen vor Mitternacht möglich, bin kroggie, schleppe mich durch den Tag, kann auch nach der Arbeit nicht einschlafen. Werde Sport probieren.


    Spaziergang war angenehm, abends kamen aber noch Übelkeit und erbrechen hinzu. Kommt das wirklich vom fehlenden abilify??

  • KitKat

    probiere am Besten diese Medikamente als Kombi um das Abilify deutlich reduziert einzunehmen:

    Medikamenteempfehlung Psychose


    Da sich meine Haut in eine einzige picklige, juckende Kastrophe verwandelt hat und mir weder Psychiater noch Hausarzt helfen konnten, habe ich beschlossen, auszuschleichen.

    Könnte sein das du einfach auf die Tablette eine leichte Allergie hast, dazu müsstest du zu einen Hautarzt, da kann man dir Blut nehmen und das Testen, dazu brauchen diese eine Tablette oder deine Tabletten die du einnimmst um zu schauen ob und auf welchen Wirkstoff du eine Allergie hast.

    Du kannst auch dir ein anderes Generikum vom Abilify aufschreiben lassen, also Aripiprazol gibt es von unterschiedlichen Herstellern, vielleicht ist es dann besser oder lässt das Aripiprazol mal ein paar Tage / Wochen weg und schaust ob dann sich der Körper dafür sensibilisiert hat.
    Hatte das von Bupropion auch also so eine Art Nesselsucht am ganzen körper Juckreiz und so Hüppelchen. Hab das für etwa 2 Wochen abgesetzt und es nochmal probiert weil die Allergie(bei dem Bluttest) auch nur Minimal auf dem Wirkstoff da war. Also die Allergische Reaktion am Körper war bei mir trotzdem heftig.

    Also
    1. Blut / Allergietest beim Hautarzt machen lassen (deine Tabletten mitnehmen die du einnimmst)
    2. Bei deinen Psychiater das besprechen und eventuell ein anderes Generika vom Abilify probieren, da bei Tabletten auch Zusatzstoffe / Bindemittel mit drin sind worauf du womöglich die Allergie hast.

    3. Wenn die Allergie nur leicht ist wovon ich mal ausgehe eben das Abilify mal 2 Wochen absetzen komplett und es danach nochmal versuchen, kann sein das der Köper sich dann sensiblisiert hat und du keine Allergische Reaktion mehr zeigst.

    4. Später könntest du durch die von mir Empfohlene Medikamentekombi versuchen vom Abilify langsam wegzukommen, dann sollte das mit Bedarf (etwa 1 Woche im Monat am Stück) funktionieren. Also das Aripiprazol(Abilify) als Hauptwirkstoff bezüglich der Psychose kann auch ausreichen wenn man nur eine Woche lang einnimmt alle ein 2 Monate oder auch nach längeren Zeitintervallen. Das ermöglichen da die speziellen Antidepressiva (Bupropion+Citalopram) die täglich eingenommen werden eben gleichzeitig das Neuroleptikum (Abilify) reduzieren zu können.

    Also wäre eben so die Optimallösung aber Punkt 4. braucht auch Zeit und Geduld zumal der Psychiater da mitmachen muss damit du diese Wirkstoffe auch bekommst. Wäre eher so längerfristig ein Weg den du anpeilen solltest. Aripiprazol(Abilify) ist an sich ein recht guter Wirkstoff, also wenn du dabei bleiben kannst wäre das schon gut und zielführend.

  • Was das komplette Ausschleichen angeht kannst du das bei einer echten Psychose/Schizophrenie eher vergessen.

    20-15mg ist immer noch eine recht hohe Abilify Dosis. Ich hatte bei 5mg noch eine gute Akutwirkung, also das kann noch ausreichend sein.


    Von 20 auf 15 mg runter. Schlaflosigkeit bis in die frühen Morgenstunden, am nächsten Tag leichte reizüberflutung.

    Kann auch von einer zu hohen Dosis Abilify kommen diese Schlaflosigkeit. Also wenn man zuviel davon einnimmt, nimmt eher das Bedürfnis nach Schlaf ab so das man Morgens wach ist, hab das schon von anderen Leuten so gehört und ist auch meine Erfahrung bei höheren Dosierungen.

    Aber kommt ganz drauf an, solltest du einfach mal beobachten wie es unter niedrigeren Dosierungen sich ändert.


    Wielange nimmst du schon das Abilify ein?

    Wie fühlt sich die Reizüberflutung bei dir an?

    Also vielleicht wenn du das mit der Allergie geklärt hast erstmal auf 5mg (etwa minimum Wirkdosis) oder so langsam reduzieren, natürlich ist die minimale Dosis auch unterschiedlich von Betroffenen zu Betroffenen aber so als Orientierungwert.
    Dein Arzt sollte dir 10mg und 5mg Tabletten aufschreiben können also da musst du nix teilen zwingend weil die Abilify eh nur so mini-Tabletten sind, also kannst du ruhig in 5er Schritten reduzieren und wenn was ist einfach wieder hochgehen.

  • 26.11.2020

    Konnte heute Nacht wieder schlafen, ein Unterschied wie Tag und Nacht, fühle mich wieder stabiler.


    Reizüberflutung: die Geräusche der Werkstatt waren mir zu laut, das treiben zu hektisch. Mit gehörschutz und Ignoranz gegenüber den anderen ging dann aber.


    Nehme abilify ca 6 Monate, davor drei neuroleptika plus tavor, davor haldol.


    Dossierung: Habe bei der ersten, drogeninduzierten, den Fehler gemacht, kaum der Klinik entkommen zu sein, von einen Tag auf den anderen alles haldol abgesetzt zu haben. Ging zwei Monate gut. Deswegen diesmal in ganz kleinen Schritten. Habe immerwieder gelesen 10% weniger. Da bin ich mit 2,5 mg schon leicht drüber und mit 5 ja erst recht. Habe da so meine Ängste, klinik war scheiße.

    Habe nur 20 mg Tabletten.


    Bin mega gespannt was mein Psychiater Montag dazu sagt.


    Ich denke nicht im Traum daran, mein Leben lang Psychopharmaka zu nehmen.


    Hautarzt wollte ich eh noch machen, bin noch nicht dazu gekommen.

  • Erster Abschnitt.


    Mir hat man damals in der Klinik gesagt, daß ich es ein Jahr nehmen soll.

  • Kommt auf deine Diagnose an. Normal wird einen das erstmal so 1-2 Jahre empfohlen einzunehmen.

    Wenn es eine richtige Psychose/Schizophrenie ist, dann wirst du diese Medikamente ganz schlecht absetzen können, also bei Schizophrenie geht man davon aus das die Betroffenen ein Leben lang diese Neuroleptika einnehmen müssen.

    Bei einer drogeninduzierten Psychose kann das anders sein wenn der Auslöser also die Droge weg ist, aber gibt eben auch die chronische Verlaufsform.

    Absetzen ist nicht wirklich möglich dann, also das geht nur Monate gut und man fühlt sich zuerst besser aber gleichzeitig bewegt man sich wieder in den Wahn und Psychose hinein bis es kaum mehr auszuhalten ist.

    Hier im Forum findest du eine Kombi mit speziellen Antidepressiva die ein normales Leben unter minimaler Neuroleptikadosierung ermöglichen. Das Neuroleptikum wäre da Aripiprazol 5mg(Abilify) und das nur alle 1-3 Monate so eine Woche am Stück. Also mithilfe der speziellen Antidepressiva(Bupropion+Citalopram+Trimipramin-Tropfen) wird die Psychose soweit stabilisiert das du nur noch minimal viel Neuroleptikum (Aripiprazol) brauchst, also da treten dann kaum Nebenwirkungen und Negativsymptome auf.

    Wie du dort am besten Hinkommst weis ich nicht. Klar kannst du erstmal das Aripiprazol am besten zusammen mit deinen Arzt reduzieren und schauen inwiefern du stabil bleibst. Wenn du da eine minimale Dosis für dich gefunden hast dann könntest du das mit den zusätzlichen Antidepressiva probieren (die täglich eingenommen werden) um das Neuroleptikum (Aripiprazol) dann nur noch Bedarfsweise also etwa eine Woche im Monat am Stück einnehmen zu müssen. Also das würde schon enorm viel bringe von der Lebensqualität her und ich glaube da macht dir die Einnahme dann auch nix aus.

    Wenn man also diese Erkrankung (schizophrene Psychose) hat kann man es meist vergessen die Neuroleptika komplett abzusetzen, da ist man also mit so einer verträglichen Lösung besser dran und wesentlich stabiler. Gut ich glaub so absetzen wird fast jeder mal probieren, aber du merkst es ja dann auch ob du stabil bleibst oder eben Rückfällig wirst und dir eine chronische Diagnose gegeben wird, dann hast du diese Möglichkeit.

    Zusammen mit den Antidepressiva lässt sich das Neuroleptikum auch so einfacher absetzen, aber ich würde kein komplettes Absetzen anstreben eher eben ein absolutes Minimum an Neuroleptika und da ist 5mg Aripiprazol etwa eine Woche im Monat schon recht wenig.

    Die Antidepressiva regeln den Schlaf(Trimipramin-Tropfen) das Bupropion macht wach und konzentriert was sehr nützlich bei Psychose ist und auch den Positiv- und Negativsymptomen entgegenwirkt. Citalopram hilft gegen bestimmte Nebenwirkungen(des Bupropions) und dämpft die Emotionalität / Libido etwas was auch grade bei kleinen Abilifydosierungen sinnvoll ist.

    Also das kann sich über viele Jahre hinziehen, ich wünsche dir das du relativ früh gute Hilfe findest oder annehmen kannst. Das hier was ich empfehle ist kein medizinischer Standard, also übliche Behandlungen sind wesentlich extremer bei Psychose und führen oft oder meistens zu schlechten Verläufen.

    Hab selbst eine schizophrene Psychose und spreche da eben auch aus eigener Erfahrung.

  • Es ist keine Schizophrenie sondern eine Manie mit psychotischen Symptomen. Ich will die Medikamente ausschleichen und habe ganz schlechte Erfahrungen mit Polyparmazie. Das kam damals halt, weil ich von einen Tag auf den anderen aufgehört habe und danach massiven Stress hatte.

  • Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen" gibt es in Dresden nicht in der bibo. Der Leitfaden war aber sehr umfangreich. Montag noch mit Verschreibe quatschen. Ich glaube ich habe was ich brauche. Ein Netzwerk von Freunden, die ich im Notfall anrufen kann, zähle ich auch dazu.


    Die Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst meinte zu meinem absetzwunsch, ich könne mit meiner Gesundheit ja machen was ich wolle. Habe sie gefragt, weil eine ebenfalls psychiatrieerfahren Freundin von mir meinte, der Psychiater könnte einen einweisen, wenn man ihm sagt, das man absetzt. Was meint ihr dazu?

    Soweit ich weiß, kann er die Behandlung abbrechen.


    Heute übrigens ganz gut geschlafen, tagsüber Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.

  • Hallo Maggi, mir wird dein Post nur in den Emails angezeigt, aber will versuchen ihn zu beantworten.


    War 31 als die Sache losging, ist ein gutes Jahr her.

    Nehme das abilify ca 6 Monate.

    Der wahn äußerte sich durch übermäßig starke Ängste und ausgiebiges haluzinieren. Die peinlich, teils sehr sexuellem Details möchte ich nicht mal als KitKat nennen ?


    Diese "Manie" war meiner Vermutung nach auch nur der honey moon Effekt nach zu schnellem absetzen des Haldols. War davor quasi chemisch an Bett gefesselt. Die längste Strecke die ich unter dem scheiß gegangen bin, waren 500 Meter. Dabei bin ich eigentlich sehr sportlich. Ich konnte nicht einmal mehr einkaufen. Hätte die Mutter von nem Freund mich nicht aufgenommen, wäre ich wohl auf der Coach verhungert.

  • Hi KitKat,
    habe den Beitrag von mir hier gelöscht weil ich dachte das wäre vielleicht dann doch etwas zu viel.

    Das klingt eher etwas nach einer Bipolaren Störung, ich glaube da tritt Manie und so häufiger auf. Oder eben doch eine Art Wahn.

    Mit 31 wärst du relativ spät an der ich sag mal Psychose erkrankt. Normal so ende 20 bei Frauen und bei Männer Anfang 20ig.

    Das was du unter Haldol beschreibst kenne ich so auch von Risperdal. Hatte diese Medikamente am Anfang. Das Haldol in der Klinik worauf ich später eine Art Allergische Reaktion entwickelt habe, Risperdal dann als Erhaltungsmedikament, damit konnte ich keine 15minuten mehr im Wald arbeiten wo ich vorher eben den halben Tag so Hobbymäßig arbeiten konnte.

    Abilify wirkt grade in kleineren Dosierungen eher sexuell (übermäßig) anregend auch von daher würde ich dir dann beim reduzieren die Antidepressiva zusätzlich vorschlagen. Bupropion(SNDRI Antidepressivum) ist da neutral und macht eher innerlich ruhig auch gegen Stimmungsschwanken sehr gut, Citalopram(SSRI Antidepressivum) dämpft die Libido also das Sexuelle da etwas und reduziert gleichzeitig Nebenwirkungen vom Bupropion.

    Vielleicht schaffst du es ja ohne große Probleme das Abilify auf 5mg täglich zu reduzieren, das solltest du aber mit deinen Arzt zusammen machen statt alleine. Abilify-Tabletten sind so klein die lassen sich sehr schwer teilen, also wäre es Besser wenn du dir das nächste mal 10mg und dann 5mg Tabletten aufschreiben lässt. 5mg Schritte sollten kein Problem sein, erst unter 10mg soll die Wirkung nachlassen.

    Wenn du dann soweit reduziert hast würde ich dir diese Antidepressiva zusätzlich vorschlagen dann könntest du eben das Abilify weiter reduzieren und nur noch Bedarfsweise in dieser minimalen Wirkdosierung einnehmen, bei Bedarf brauchst du da eine Dosis die noch wirkt ich würde da so 5-10mg vorschlagen.
    Am Besten du schaust erstmal wie weit du da runterkommst und das mit den Antidepressiva wäre sehr nützlich, also vielleicht hast du ja die Möglichkeit das mit deinem Arzt zu besprechen ob du später(wenn reduziert) diese ADs zusätzlich probieren kannst.

    Hier findest du die wesentlichen Informationen für deinen Arzt (sorry wenn meine Rechtschreibung nur so mittelmäßig ist)
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Du hast aber auch Recht das man mit so Medikamenetekombinationen auch vorsichtig sein sollte, diese 3 Wirkstoffe sind sehr gut aufeinander abgestimmt, also sollten sich gut vertragen. Sowas geht auch nur Schrittweise zusammen mit dem Psychiater der diese Wirkstoffe dir nur so aufschreiben kann, also er würde das insofern dann ja auch überwachen. Ist eben keine Standardtherapie und setzt auch voraus das du das so probieren möchtest.

    Dann kann der Arzt immer noch Nein sagen, aber einen Versuch wäre es wert. Bei mir hat es sehr viel geholfen, also das war vorher alles sehr schwierig.

  • 30.11. 2020


    Arztgespräch


    Gestern und die Tage davor hab ich mich verrückt gemacht, wie ich es dem psycho am besten sage. Heute dann ganz plumb: Juckreiz ist nicht besser geworden, ich möchte auf die halbe Dosis runtergehen.

    Ja, das ist ja ihre Entscheidung. Sie müssen keine Medikamente nehmen. Sie sollten bloß nicht alles auf einmal absetzen, sondern in kleinen Schritten (mit der Hand einen sanft abfallenden Hügel malend).


    Irgendwie kam er dann von selber drauf, mir zu sagen, dass ich solche Höhen Dosen nicht brauche und "wir" demnächst mit dem ausschleichen beginnen könnten, wenn ich keine Drogen mehr nehmen würde und das wolle.


    :D

  • KitKat

    schwierig wird es eben unter 10 oder 5mg erst. (meiner Erfahrung nach)

    Nimmst du wirklich nur Aripiprazol(Abilify) ein und was sagt dein Arzt zum Juckreiz?

    Hat er dir dann eine kleinere Dosierung von einen anderen Medikamentehersteller aufgeschrieben? Juckreiz kann eben auch sein das du das bei einem anderen Generica von Aripiprazol so nicht hast wenn es von der Tablette kommt.


  • Heute das erste Mal wieder Freude und trauer/ bedenken gespürt. Erfreulich, erleichternd. Bin echt mega froh!


    Maggi welche Schwierigkeiten meinst du?

    Ja, nur abilify.


    Zum Juckreiz sagt er, dass ich beobachten soll, ob es beim reduzieren besser wird.


    Diesmal abilify 10mg teilbar von beno oder so.

  • 01.12.2020

    Mir geht es gut. Als es mir nicht so gut ging, wegen eines streits auf Arbeit, habe ich mit einer Freundin gesprochen, dann ging es wieder. Bin irgendwie so befreit, nicht mehr so abgestumpft. Klar bringt das auch Herausforderungen mit sich, aber im großen und ganzen würde ich sagen, es geht mir besser :)


    Ich hoffe wirklich, nie wieder im Leben Psychopharmaka nehmen zu müssen und kann es kaum erwarten, den Mist komplett auszuschleichen. Alle mahnen mich zur Geduld.. Ich bin ungeduldig! Versuche mich aber so gut wie möglich abzulenken.


    Nachtrag


    War in der Apotheke, habe mein Rezept eingereicht und der fuzzi guckt mich an und spricht mit mir, als sei ich völlig bala bala. Ich möchte ihn am liebsten fressen! Früher, zugedröhnt wie ich war, hätte ich das sicherlich registriert, aber mich nicht drüber aufgeregt. Hab sogar extra beim sozialpsychiatrischen Dienst angerufen, die Ärztin sagte mir, da das Zeug auf das zentrale Nervensystem wirkt, sei es normal, wieder emotionaler zu sein, wenn man weniger nimmt. Ich steigerte mich aber gerade irgendwie etwas sehr da rein.

    Bin etwas aggro und rauche wie ein schlott.