Hilfe/Tipps Schizo

  • Hallo ich hab mal ne frage bzw hoffe auf ein paar Tipps wie ich mit meiner Situation umgehen soll/kann. Ich bin 22 leide seit meinem 15Lebensjahr an Schiophrenie/Suchterkrankung. Ich habe damals 20mg Olanzapin genommen nach ca 2jahren habe ich meine Medikamente abgesetzt um zu schauen nun ja ich bin richtig neben der Spur schaffe gahrnichts mehr jedes mal wenn ich mir vornehme meine Medikamente wieder zu besorgen schaffe ich es nicht. Ich habe mittlerweile starke symptome eines Residium. Wie geht ihr mit sowas um egal was ich mir vornehme schaffe ich nicht total überfordert mit alltäglichen dingen? Das gane hat ein außmas angenommen das Leben macht kein Spaß mehr schizo größte mist überhaupt :!::?:

  • Lieber Kain,


    ich kann verstehen, dass es einem manchmal viel zu viel wird alles. Es liegt dann wie zusammengeschichtete schwarze Äste dicht übereinander und man meint, man kommt aus diesem Zustand nie nie wieder raus. Aber ich spüre, du bist wach! Sonst hättest du ja hier nicht schreiben können und es ist auf jeden Fall ein großer Schritt!!


    Und darum geht es !!


    Diese Äste lassen sich nur ganz langsam nach und nach lösen und in eine neue Ordnung bringen. Ich glaube das Wichtigste für deine Situation ist, dass du dir die Ruhe gibst erstmal Kraft zu schöpfen und dich nicht zu überfordern. Es ist ja auch total viel auf einmal, sich darum zu kümmern! Ich bin mir ganz sicher, es gibt Menschen, die dir helfen können!


    Ich musste mich jetzt auch mit einer zuvor noch nie dagewesenen Leere befassen, die einem die Lust am Leben raubt. Dabei ist es wichtig im Prozess zu bleiben (z.B. einen Spaziergang machen, etwas gesundes Essen, genügend (aber auch nicht zuviel) Schlaf…), aber sich wie gesagt dabei nicht zu überfordern! Es ist wichtig sich selbst in diesem Stadium auch mal die Person sein zu lassen, die man ist, diesen Zustand annehmen, so wie er ist.


    Hast du jemanden, mit dem du reden kannst? Der dich dabei unterstützen könnte einen kleinen Plan zu schmieden und vielleicht mit dir zum Arzt geht? Das muss ja auch nicht alles sofort passieren.

    Nimm dir einfach eine ganz kleine Sache vor und wenn es erstmal eine Atemübung ist z.B.


    Ich weiß, wenn man im "Scheissetunnel" ist, will man alles verfluchen und sieht einfach keinen Sinn in irgendwelchen kleinen Maßnahmen. Aber wie sagt man, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.


    Ich wünsche dir erstmal alles Gute für den Tag.

    Es kann ein guter Tag werden, weißt du? Gerade dann, wenn sich viele schlechte Tage aneinanderreihten ist es mal wieder Zeit dem Tag die Möglichkeit einzuräumen zumindest okeh zu werden, so wie er ist.


    Ich sende dir einen Herzensgruß,

    Jiskah

  • Kain77


    Hier im Forum findest du eine sehr gute Medikamentekombination die hilft!

    Medikamenteempfehlung Psychose

    Statt nur auf Neuroleptika wie Olanzapin zu setzen wird dabei nur niedrig Dosiertes Aripiprazol eingesetzt und das später möglichst nur Bedarfsweise. Die speziellen Antidepressiva wie auch das Bupropion wirken den Negativsymptomen sehr entgegen und ermöglichen auch diese minimale Bedarfseinnahme des Neuroleptikums.

    Am besten du redest da mal mit deinen Arzt ob du diese Kombination aus 4 Wirkstoffen bekommst. Aripiprazol wäre im Grunde der Hauptwirkstoff(ein Neuroleptikum wie Olanzapin aber neuartiger Wirkstoff), Bupropion ist ein SNDRI Antidepressivum und hilft Massiv gegen die Negativsymptome aber auch Restsymptome der Erkrankung, Citalorpam ist ein SSRI Antidepressivum was bei der Kombination bestimmte Nebenwirkungen reduziert und die Libido etwas reduziert, Trimipramin-Tropfen helfen Abends eingenommen sehr bei Schlafstörungen die bei der Kombi und Einnahme auftreten können.

    Probiere es am besten mal so aus. Wenn du einen guten Psychiater/in hast dann solltest du das auch bekommen. Kannst dir ja das so mal ausdrucken und fragen ob du es probieren kannst. Sorry wenn meine Rechtschreibung manchmal etwas schlecht ist.
    Bin selbst Erkrankung hatte am Anfang auch sehr schlechte Wirkstoffe und das war alles kein wirkliches Leben, heute bin ich sehr glücklich mit oder trotz der Erkrankung.