Was soll ich nur tun?

  • Ich bin 20 Jahre alt, weiblich.


    Habe die letzten Jahre seit meiner Kindheit nur in psychiatrischen Institutionen und Einrichtungen verbracht. Ich bin schwer depressiv, psychotisch und sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben. Die Jahre sind so schnell vorübergegangen, dass ich mich immer noch manchmal wie 13 fühle. Ich habe wie in einem Traum gelebt (ALBTRAUM).


    Es ist alles so verstörend und beängstigend und niemand ist da, um mir meine Angst zu nehmen. Niemand sagt mir, dass es Hoffnung gibt.

    Ich verstehe einfach die Welt nicht mehr. Es ist alles so verwirrend und ergibt keinen Sinn.


    Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will einfach nur noch fort sein. Für immer.



    Das ist der Punkt, an dem mir mein Therapeut sagen würde, ich solle mich auf die geschlossene einweisen lassen. Aber wozu? Die Psychiatrien sind schrecklich! Die Menschen dort sind schrecklich (Meine nicht die Patienten, sondern Angestellten), die Atmosphäre ist schrecklich, die Behandlungsmöglichkeiten sind unzureichend, alles ist grauenvoll und schrecklich. Ich habe keine Lust mehr, mehrere Tage in leere Zimmer gesperrt und an Betten gefesselt zu werden.





    Glaubt ihr, nach dem Tod geht es weiter?

  • Was bedrückt Dich denn so? Was fehlt Dir? Ich war in den letzten Jahren auch viel in der Klinik und habe bis vor kurzem auch sehr mit dem Leben gehadert, doch ich denke inzwischen wirklich, dass sich das Leben nicht beenden lässt, auch wenn wir sterben. Dann geht es nur anders, aber eben doch gleich weiter, wenn wir uns nicht entwickeln. Also, das können wir auch in diesem Leben, trotz Kliniken und Einrichtungen. Oder?

  • Was bedrückt Dich denn so? Was fehlt Dir? Ich war in den letzten Jahren auch viel in der Klinik und habe bis vor kurzem auch sehr mit dem Leben gehadert, doch ich denke inzwischen wirklich, dass sich das Leben nicht beenden lässt, auch wenn wir sterben. Dann geht es nur anders, aber eben doch gleich weiter, wenn wir uns nicht entwickeln. Also, das können wir auch in diesem Leben, trotz Kliniken und Einrichtungen. Oder?

    Mich bedrückt, dass ich mich durchgehend so fühle, als wäre ich in einem bösen Traum gefangen. Alles wirkt so unreal und so fühle ich mich auch. Wenn ich eine Landschaft in der Natur sehe, hab ich manchmal so das Gefühl, als wäre es nur eine Art Attrappe wie sie z.B. in Filmen verwendet wird.


    "Was fehlt dir?" - Gesundheit und der Bezug zur Realität. Ich weiß nie welche Gedanken und Glaubensvorstellungen der Realität entsprechen.


    Ich erkenne mich selbst im Spiegel nicht mehr, als würde dort eine fremde, böse Person stehen.

    Ich fühle mich so als wären andere Seelen und Wesen in meinem Körper, die durchgehend versuchen die Kontrolle über ihn und meine Gedanken zu gewinnen.


    "Dann geht es nur anders, aber eben doch gleich weiter, wenn wir uns nicht entwickeln." - Wieso glaubst du das überhaupt? Vielleicht ist es nur eine Wunschvorstellung, um der grausamen Realität zu entfliehen.

  • Hallo darkness my old friend,


    genau so hab ich mich auch gefühlt. Die Bibel hat mir Antworten gegeben und Jesus Christus hat mir da rausgeholfen.
    Heute habe ich seit 20 Jahren Ruhe davon, nach 9 Jahren immer größeren Qualen, ohne daß Medikamente oder irgendetwas anderes geholfen hätten.

    Ich habe allerdings als Kind schon gewußt, daß es Gott gibt und mich dennoch mit unsichtbaren Wesen eingelassen, die sich bei mir gemeldet haben.
    Eine Stimme hat mir damals gesagt: "Tu das nicht, Gott mag das nicht!" Und ich hab es so interessant gefunden, daß ich es trotzdem tat.

    All die unangenehmen Gefühle und Störungen, die immer schlimmer wurden: Telepathie, Berührungen, usw. hab ich weggeschoben.

    Ich glaubte einen Geistkörper zu haben, mit dem ich auf Reisen gehen kann -

    was äußerst schmerzhaft war und ich schließlich nicht mehr kontrollieren konnte.

    So fügte sich eines zum anderen, bis ich nur noch in Ängsten und Schmerzen gefangen saß.


    Als ich mich an Gott gewandt habe, hat eine Kraft, die größer ist als diese bösartigen Wesen, sie von mir rausgeschoben

    und eine Stimme hat gesagt: "Jesus kann dir helfen." Es war noch ein langer Weg dahin, bis ich Jesus wirklich nachfolgen wollte und auf Ihn hören.

    Jedoch als ich dazu bereit war und in einer Gemeinschaft öffentlich Jesus dafür dankte, daß Er für meine Sünden am Kreuz gestorben ist

    und Ihm wirklich für den Rest meines Lebens nachfolgen wollte, sah ich Jesus, wie Er am Kreuz hing und dort wirklich meine Sünden auf sich genommen hat.

    Innerlich verstand ich, daß dieser Jesus die Auswirkungen meiner Sünden - für die ich ganz allein verantwortlich bin (!) - einfach auf sich genommen hat.

    Ich war überwältigt von solch einer Liebe zu mir, daß ein Wesen bereit war, das auf sich zu nehmen, was mir gebührt, weil ich Gottes Gesetze gebrochen habe.


    Das blieb jedoch nicht so, weil ich lernen mußte, diesen unsichtbaren Wesen zu widerstehen, die immer wieder mit neuen Angeboten kommen,

    um mich zur Sünde zu verleiten, und die mich von Gott wieder wegbringen wollten, sodaß ich Ihn vergesse und Seine Gebote nicht einhalte.

    "Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht", sagt die Bibel (Johannes 8:34).

    Sünde ist eine "Zielverfehlung". Wenn wir nicht tun, was Gott uns in Seiner Weisheit geboten hat, dann verstricken wir uns immer mehr

    und können das gute Leben, das Er für uns vorgesehen hat, nicht bekommen. Wir sabotieren uns quasi selber.

    Seine Gebote dienen uns zum Schutz!


    Nach ein paar Monaten hörte ich eine Stimme, die gesagt hat: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden."

    Und ab da habe ich nie wieder solche Qualen erleiden müssen und habe Ruhe in meinem Geist.


    Ich wünsche dir, darkness my old friend, daß du dich auf den Weg zu Gott hin aufmachst und dich mit Jesus und der Bibel auseinandersetzt.

    Alles Liebe und Gottes Segen dir,


    Seren


    Jeremia 29

    11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR:
    Gedanken des Friedens und nicht des Leides, daß ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
    12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.
    13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
    14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden ...


  • Du bist 20 Jahre Alt. Du hast die Kraft und die Energie, in dir steckt noch die volle Power um mit deiner Erkrankung fertig zu werden.

    Das erste was du tun musst und auch wenn es schwer fällt, nimm deine Erkrankung an und versuche es locker zu nehmen.

    Einfach relaxt annehmen, damit fällt erst einmal die Hälfte der Last von den Schultern.

    Danach versuch dich erst einmal mit Medikamenten, schau welches dir hilft, manchmal muss man erst einige ausprobieren um das richtige für sich zu finden.

    Sterben brauchst du nicht vorzeitig, denn sterben tun wir alle so oder so irgendwann.

    Der eine früher der andere später aber der Tod ist Gewiss.

    Und ja ein Leben nach dem Tod gibt es, wenn du etwas nachdenkst, wird dir sehr schnell bewusst, dass das Universum und alles darin kein Produkt des Zufalls ist.

    Der Tod wäre für dich definitiv keine Erlösung, das kannst du mir glauben.

    Eher im Gegenteil, dann geht die Hölle erst richtig los für dich.

    Wir sind hier und werden getestet von Gott, wie treu und loyal wir ihm gegenüber sind.

    Jeder wird auf seine Weise getestet, jeder hat eine Last zu tragen.

    Umso stärker die Last umso mehr wird man belohnt im Jenseits.


    Das heißt es gibt für dich ein Happy Ending, wenn du treu und loyal bist zu Gott und zusammen mit deiner Krankheit das Leben meisterst. Was sind schon 60-70 Jahre die man hier auf Erden lebt, nichts im Vergleich zum Jenseits, da ist das Leben ewig und frei von allen negativen Gefühlen und frei von Krankheiten.

    Wenn du dir das bewusst gemacht hast, wirst du schnell erkennen wie klein deine Krankheit ist und nur eine kleine Bürde in deinem Leben, trage es mit dir und nach dem Tod lässt du es fallen.

    Du musst es dir nur bewusst machen und es verinnerlichen, dann verstehst du es, du bist noch Jung und wirst noch viel Erfahrung sammeln in deinem Leben und dann zurück blicken und dir sagen, gut das ich weiter gemacht habe.