Reichlich gesegnet

  • Seid reichlich gesegnet im Namen Jesu ?❤


    Ich habe paranoide Schizophrenie,aber ich bin mir sicher,dass Jesus mich eines Tages davon frei machen wird.


    Hört nicht auf zu hoffen,zu glauben und zu beten. Denn er ist unser Arzt.


    Dankt ihm dafür als hättet ihr schon die Heilung erfahren.


    Wenn der Psychiater mit Gottes Hilfe bestätigt,dass man die Tabletten reduzieren bzw. auch absetzen kann,dann gibt Gott die Ehre.


    Amen.


    Alles Gute wünsche ich. Ich bete für uns.



    Liebe Grüße von


    Alex Mattheis

  • Hallo lieber Alex,


    bei mir haben Medikamente von Anfang an gar nicht gewirkt. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich mich - obwohl ich wußte, daß Gott es nicht möchte (!) - auf unsichtbare Wesen eingelassen habe. Heute weiß ich, daß das nicht unsere Freunde sind, sondern wie Jesus gelehrt hat: Dämonen. Dadurch habe ich immer mehr Dinge wahrgenommen, die letztendlich zur Diagnose paranoide Schizophrenie geführt haben. Ich hörte Stimmen, dachte die wären von Menschen, die ich kenne, glaubte an Telepathie oder daß ich einen Geistkörper habe, der sich von mir lösen kann. Ich hab dann gespürt, wie er sich bewegt und intensiv wahrgenommen, wenn dieser Geistkörper etwas berührt hat. Das konnte ich allerdings nicht kontrollieren uvm. Heute weiß ich natürlich, daß das alles Illusionen sind. Damals habe ich den unsichtbaren Wesen (Dämonen) geglaubt, was sie mir als Lösungsvorschläge angeboten haben und mich immer tiefer hineinverstrickt. Ich las esoterische Literatur, die den Umgang mit diesen Wesen beschreiben und wenn man nur keine Angst vor ihnen hat, dann können sie einem auch nichts tun usw. Doch meine Erfahrung war eine völlig andere. Ich wurde letztendlich Tag und Nacht gequält und am Schlafen gehindert.


    Jesus Christus, unser Herr, hat mich Schritt um Schritt dahin geführt, Ihn als Herrn zu erkennen und anzunehmen und mein Leben in Ordnung zu bringen. Christen traten in mein Leben. Ich habe ernsthaft mit Gott geredet und fand genau die Bibelverse, die mir von Jesus berichteten. Daß ich Ihn als Herrn in meinem Leben brauche. Ich mußte lernen, daß ich ein Sünder bin und daß ich die Sünde niemals aus eigener Kraft aus meinem Leben raus bekommen kann. Daß ich Jesus täglich nachfolgen darf, denn bei Ihm finde ich all das, was ich zuvor in unsichtbaren Welten mit Wesen und esoterischem Gedankengut gesucht habe und doch nie gefunden habe.


    Als ich vor einer Gemeinde mein Leben Jesus übergeben habe, hat eine Macht, die stärker ist als meine Quälgeister, diese von mir fortgeschoben. Gleichzeitig sah ich vor meinem inneren Auge, daß Jesus auf diesem Kreuz wirklich all meine Sünden getragen hat, die dazu geführt haben, daß ich dieses Leid in meinem Leben habe! Er hat mir die Last augenblicklich abgenommen. Er hat sie für mich erduldet. Das hat mein Leben verändert. Diese Erfahrung, daß ein unschuldiges Wesen bereit war für mich diesen bestialischen Tod auf sich zu nehmen, damit ich frei sein kann, obwohl ich selbst alles verbockt hab.


    Ich war damals etwa 30 Jahre alt - mittlerweile ist das alles 20 Jahre her. Es war allerdings keine andauernde Befreiung, damals an diesem Abend. Jesus hat allerdings viel mehr für mich getan! Er hat mich Schritt um Schritt gelehrt, ist mit mir jeden Tag durch meine Herausforderungen hindurchgegangen und hat mich so wiederhergestellt, mein Trauma, das ich aus diesen Erfahrungen davontrug heil gemacht, damit ich auch verstehen kann, was da an mir geschehen ist. Zu diesem Zweck mußte ich für etwa sechs Monate "durch die Wüste wandern", wie das Volk Israel, das aus Ägypten geführt wurde. Wie Israel mußte ich lernen, Gott zu vertrauen, wenn ich in ausweglose Situationen komme - bei mir eben, wenn die Dämonen zurückkommen. Im Glauben bei Gott/Jesus bleiben, obwohl ich kraftlos bin, meine Aufgaben erfüllen, so gut ich es vermag ... Am Ende dieses Prozesses hab ich eine Stimme gehört, die mir gesagt hat: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden."


    Seitdem habe ich seit 20 Jahren nur geringe Attacken bei großer Belastung, die ich im Glauben durchstehen kann. Ich bemühe mich, Menschen zu unterstützen, die Derartiges durchleiden müssen. Der Kern meiner Stabilität ist aber meine tägliche Beziehung zum Herrn. Man kann sie sich nicht ein für alle Mal erarbeiten, man bekommt sie täglich neu innerhalb einer Beziehung zu Gott geschenkt - so wie für das Volks Israel in der Wüste täglich das Manna neu vom Himmel fiel, außer am Sabbat, denn da sollten sie sich vor Gott ausruhen.


    Ich hab auch verstanden, warum die Medikamente bei mir so gar nicht gewirkt haben. Ich hatte doch im Wissen um Gott Kontakte mit dieser unsichtbaren Welt gepflegt. Da mußte ich dann die Konsequenzen auch durchleiden. Ich konnte mich nicht mit einem Medikament betäuben und einfach so davonschlüpfen. Das sehe ich schon ein.

    Ich möchte dir Mut zusprechen, das alles, was dir in diesen veränderten Bewußtseinszuständen begegnet in Gebet, Bibellese und Glaube mit dem Herrn durchzustehen. Gott ist mit dir! Er läßt dich niemals im Stich. Ich kann dir bezeugen, all die schwierigen Zeiten über ist Er mit mir gegangen und hat mich daran gelehrt, was es heißt zu glauben und Ihm nachzufolgen. Denn Glaube kann man doch nur lernen, wenn man mit seiner eigenen Weisheit am Ende ist. Nicht wahr? Sonst müßte man gar nicht glauben und würde es auch allein schaffen können.


    Gottes Segen über dir, lieber Alex,


    Seren


    PS: Wenn du magst, können wir uns mal näher darüber austauschen.

  • Vielen lieben Dank für dein Zeugnis und die Ermutigung!


    Schön,dass du zum HERRN gefunden hast ?