Es ist gerade ganz schlimm

  • Ich glaub ich hab den Eindruck, dass alle sich verbünden weil so viele diese, aus meiner Sicht recht verrückten, Ansichten haben und danach handeln.

    Schon meine Mutter wollte mir den Teufel austreiben, was ich nie verstand. Das Ursache-Wirkungsprinzip war für mich ganz früh von großer Bedeutung und so war ich von Menschen umgeben, die die Welt nicht verstanden. Das hat mich so verrückt gemacht. Denn wenn alle anderen verrückt sind, bist du der verrückte!(wenn man kein Soziopath oder Narzisst ist, muss man das früher oder später denken)

    Mein Weltbild ist Wundervoll. Ich kann jedem Menschen verzeihen. Ich ärgere mich niemals über Fehler(ich lache meist drüber). Wenn etwas schlimmes passiert hinterfrage ich nicht meine Götter. Die Menschen denken ich müsste furchtbar schlecht über die Welt denken, aber das stimmt nicht. Meine Welt ist einfach sehr Bunt. :/ Für mich gibt es nichts "böses". Menschen sind wie sie sind, weil sie das so gelernt haben. Niemand kann einem vorwerfen die falschen Erfahrungen gemacht zu haben!
    Ich kann mich über mich selbst amüsieren und über Dinge, die anderen nichtmal ein Schmunzeln abverlangen. Das ist doch toll. xD

  • Ja also ich sehe das Konzept "Gut und Böse" eher im Allgemeinen Kontext. Es gibt finde ich keinen wirklich guten oder bösen Menschen aber Tendenzen und das Böse was tief in einen drin sein kann, indem wie man sein Leben führt auf Kosten von welchen Tieren oder Menschen auch immer.
    Quasi eine Art Erbschuld mit der wir aufwachsen oder was wir erben.

    Gut ich finde das aber tut wenig zur Sache.

    Wenn ein Arzt mehr oder weniger in sich so das Böse hat das er den Betroffenen mehr schadet als hilft dann sehe ich das Kritisch weil jeder Kranke von uns eben Hilfe benötigt. Das Böse sehe ich an der Geldmache und Machtgewinn weshalb es vielleicht einfacher ist Kranke zu unterdrücken und kleiner zu machen als wir sind, dann können Andere Gesunde die davon profitieren nachrücken.

    Ich bin auch weniger der nachtragende Mensch, nur hat jeder auch Du gewisse Grenzen die man nicht übertreten darf, da würdest du dann sicher auch nachtragend wenn dich jemand absichtlich körperlich angreift oder schwer schädigt.

    Lachen ist immer gut, klar. Also ich kann mich mit dem System von Gut und Böse abfinden solange man nicht jemanden als Böse oder Gut abstempelt oder das personifiziert, ich denke dieses Denken kann auch Schaden anrichten ist aber für mich einfach eine Vereinfachung wenn ich mich von mir schädlichen Tendenzen in der Gesellschaft distanzieren oder trennen möchte. Ich denke wenn man sich vom Bösen abwendet und andere mitnimmt, dann wandelt man die Dinge oder die Welt zum Guten. Das Schwierige daran ist überhaupt zu verstehen was Gut oder Böse ist, denn religiöse Dogmen schaden oft mehr als sie nützen.


    Bin leider kein Bücherwurm, sonnst würde ich mir das Buch sicher gern auch mal anschauen.

  • Pastafarie ,

    ich habs mir angeschaut die Lesung zum Buch.
    An und für sich finde ich es interessant sich von Gut und Böse trennen zu wollen, nur glaube ich wenn man dann schlechte Negative Dinge nicht als Problem anerkennt sondern Gleichgültigkeit herrscht dann bekommen jene "Böse" Menschen denen das Wohl anderer und Nachhaltigkeit egal sind immer mehr Zulauf. Häufig sehnen sich ja Menschen nach ein Leben ohne Arbeit, Beschwerden in Reichtum und so nur gibt es das nur unter den Umständen das Andere dafür zahlen oder leiden müssen. Somit wäre Gut und Böse an den persönlichen Lebenswandel geknüpft. Angenommen jemand badet in Nahrungsmitteln und jemand anderes schuftet sich Tod und hat nix zum essen dann gäbe es ja Ungerechtigkeit.

    Angenommen andere Psychiater / Ärzte / Pharmazeuten oder gar Arbeitskollegen und Angehörige würden sich an deiner Krankheit erfreuen und dich bewusst schaden wollen indem sie dir die Lebensqualität mit Medikamenten nehmen so das du keine Arbeit und sonnst was mehr machen kannst, würdest du diese als Gut oder Böse einstufen? In dem Fall würde ich Absichten als Gut und Böse sehen wenn jemand spezielles eine bösartige Form des Neids gegen einen hat dann kann das für einen selbst schädlich sein, da eventuell Andere seine Meinung Teilen und dir/mir dann böses wollen.
    So sehe ich das mit der Psychiatrie und im Allgemeinen. Im Grunde möchte man zwar Offensichtlich helfen, aber wenn es dann um Details geht etwa Medikamente wo Profit letztendlich eine Rolle spielt dann werden die Möglichkeiten der Ärzte und Wissenschaft immer begrenzter wenn für ihnen dabei nix oder zu wenig herausspringt und jemand die Bereitschaft bringen muss in einer Vorleistung uns gegenüber zu gehen.
    Böse wäre es wenn man uns Schizophrene etwa absichtlich krank macht oder in diesen Zustand des Krank seins absichtlich lässt um uns ein leben lang mit Medikamente vollzupumpen und gleichzeitig Macht und Lebensglück uns nimmt, selbst für sich nutzt oder uns wie Tiere in einen Schlachthof ausbeutet.

    In der Realität gäbe es für Schizophrenie schon einen Heilweg da bin ich mir sicher wo ich selbst eine Möglichkeit gefunden habe die eine echte Alternative darstellt und Heilung oder Freiheit vor Neuroleptika auf längere Sicht möglich macht.

    Ich denke wenn man sehr geschädigt und verzweifelt ist dann kann dieses Böse/Gut Schema und die religiöse Vorstellung von Gerechtigkeit (nach dem Tod oder im Leben) Trost schenken. Jemanden als Böse zu bezeichnen gibt zumindest etwas Macht den Anderen klar zu machen das er einen etwas Antut oder schadet wo wir doch alle sehr verletzlich sind.

    Von daher weil es auch Krieg gibt und das letztendlich das Böse in krasser Form entfesselt hat man denke ich einen Beweis das es das Gute und das Böse gibt. Hitler würde ich da gar keine Schuld geben denn er war einer von Vielen, ähnlich wie bei Merkel auch ein ganzes System mit dahintersteht, nur wenn das System als Gesamtes sich ins Negative entwickelt dann wird der Schritt hin zum Krieg immer einfacher, dann klären letztendlich Waffen und Gewalt wer Gut und wer Böse ist und alle müssen Leiden eben auch weil Alle in sich das Böse und Gute gleichzeitig tragen.

    Von daher glaube ich das man Böse und Gut in unterschiedlicher Art verwenden kann, nur finde ich es ebenso falsch Diktatoren für alle Verbrechen verantwortlich zu machen und sich so aus der Verantwortung zu drücken, das ist die Geschichtsverfälschung mit einen krassen Gut/Böse Schema wie wir sie kennen. Also mit der personifizierung des Bösen habe ich so meine Probleme, aber es gibt auch Menschen die Verantwortung tragen und sich für einen Guten oder Schlechten Weg entscheiden können diese wenn im krassen Fall eben absichtlich Böse sind und dann noch für ihre Boshaftigkeit gefeiert werden, diese haben denke ich schon diesen Stempel verdient und nur so kann kann man sich echten Tyrannen die es ebenso in Demokratien gibt wiedersetzen.
    Im Groben:
    Wahrheit = Gut
    Lüge = Böse (gibt viele Menschen die Lügen müssen um ihr Geschäft am laufen zu halten nur manchmal etwa medizinisch wenn Menschen deswegen drauf gehen oder deren Leben zerstört wird dann ist das auch moralisch verwerflich / Böse)

    In der Wahrheit liegt finde ich das Heil und man muss sich dem Bösen oder der Lüge durchaus wiedersetzen denn sonnst läuft man letztendlich selbst einer Lüge auf und wird damit geschädigt weil man dieser Lüge glaubt.

  • Das Problem bei dem Urteil über Gut und Böse ist, dass man aufhört zu denken. Sobald man verstanden hat, dass jeder alles was er tut, tut weil er eigentlich garnicht anders kann(kein freier Wille), versucht man die Menschen wirklich zu verstehen. Und dann kommt man recht schnell zu dem Schluss, dass gerade dieses gut-böse-denken zu "bösen" konsequenzen, wie kriege führt.

    Wenn du den mythos des freien Willens und das gut-böse-denken ablegst kannst du nicht nur anderen viel leichter verzeihen sondern auch dir selbst. Und so geht ein Rational Kritischer Mensch mit einer Gelassenheit durch die Welt, die seines gleichen sucht. Wir Ärgern uns nicht über Fehler die wir gemacht haben, weil wir sie als unausweichlich und notwendig ansehen.^^

    Ich meine das hat nun Jahrtausende nicht funktioniert. Wir sollten einen besseren Weg suchen!


    Vielleicht, ja vielleicht ist ja gerade diese Ansicht die ersehnte Heilung der Schizophrenie. Ich jedenfalls, fühle mich viel besser seit ich in diesem Weltbild Bestätigung fand.


    Der Freie Wille ist eine Wirkung ohne Ursache und damit ein Wunder. Glaubst du an Wunder?

  • Es gibt böse Menschen und das man diese auch entmenschlicht ist richtig so, denn diese tun das auch nur in viel krasserer Form.

    Leute die vom Bösen besessen sind haben in meinen Augen keinen freien Willen aber nur weil diese sich für das Böse bewusst entscheiden, ein Nutzen der die persönliche Freiheit einschränkt.

    Was hältst du von Nazis und Rassisten? Wie würdest du negative Gesellschaftliche Tendenzen einordnen, mit was für einen Schema wenn Gut und Böse wegfällt?


    An Wunder glaube ich ein Stückweit, ich denke das Göttliche ist überall. Angenommen du hast eine Halluzination, dann ändert sich das Wirkung Ursache Prinzip, da eine andere Ursache vorliegt. Sogesehen wäre es ein Wunder wenn daraus etwa eine Erfindung oder etwas Großes erwächst was Anderen Hilft oder nützlich ist.

    Zumindest brauche ich keine gottlosen Weltvorstellungen, würde jeder im Überfluss leben und der Natur schaden, dann wäre diese Welt einestages unbewohnbar, Menschen würden bei Krankheit keine Heilung finden und alles würde sich eben ins Negative entwickeln. Die Hölle auf Erden gibt es ja in Ländern wo permanent Krieg ist praktisch schon zudem gibt es auch satanistische Religionen wie den Islam welcher die Moral bis ans absurdum treibt. Wenn dann sollte man sich damit beschäftigen was Religionen falsch machen und wo man sich auf Gott beruft aber im Sinne von Macht dessen Namen missbraucht um unrealistische/weltfremde Ideale zu folgen oder das Problem welches Komplexer ist vereinfachen.

  • Was hältst du von Nazis und Rassisten? Wie würdest du negative Gesellschaftliche Tendenzen einordnen, mit was für einen Schema wenn Gut und Böse wegfällt?

    Nun könnten Nazis ohne gut und böse schema garnicht ihre Taten und ihr Weltbild rechtfertigen. Genau das ist ja das Problem. Auch sie entmenschlichen ihre "gegner", erklären sie für böse. Und das einzige was uns einfällt ist zu sagen, dass die Nazis böse sind? Wir machen doch den selben fehler. Aktuell sind es ja die Muslime, die "böse" sind und "abgewehrt" werden müssen. Sie sagen sie würden unsere Werte verteidigen indem sie unsere Werte verraten und das wird allein damit gerechtfertig, dass dort jemand "böse" ist! :/


    Natürlich kann man die Moral nicht einfach aufgeben ohne sich mit Ethik zu beschäftigen. Man muss vom Memplex der Menschenrechte infiziert sein, dann gibt es auch keine der befürchteten Konsequenzen.


    Tatsache ist, dass vieles was wir für moralisch verwerflich halten eigentlich recht harmlos ist. Außerdem gibt es für jede Regel Ausnahmen, da könnte man sich mal fragen ob das dann überhaupt sinnvoll ist.


    Hab mir vorgenommen mit gläubigen nicht mehr wirklich zu reden weils sowieso nichts bringt. xD

  • Naja ich bin auch kein Überreligiöser nur an einen Gott oder an Gott zu glauben ist ja nix schlimmes. Das mit den Propheten und so sehe ich genauso kritisch und die Islamkritik ist berechtigt wenn man sich etwas mit dieser Religion befasst. Das Rechte das hernehmen um zu hetzen ist eben so weil sich da 2 Ideologische Sichtweisen gegenüberstehen die sich ähneln da der Islam ähnlich Fremdenfeindlich von der Religion her aufgebaut ist wie etwa Rechtsradikale ihre Farbe/Kultur etc. verteidigen.
    Wenn man sich irgendwie religiös fühlt, dann hat man einen moralischen Kodex der Radikalitäten im groben ausschließen soll also das was unter Böse gilt vor dem soll man sich distanzieren / lösen, also weniger das Böse auf Menschen projeziert sondern das Böse in einen selbst. Um ein Gutes Beispiel sein zu können muss man halbwegs von Gut und Böse trennen können oder merken wenn etwas falsch läuft und da bietet der christliche Glaube eher Orientierung als vielleicht der Staat oder die eigene moralische Überlegenheit die jeder irgendwo für sich besitzt.


    Zumindest hat Religion und glaube an Gott auch etwas Gutes.

    Böse Dinge gibt es genug auch in den Religionen im Islam gelten keine Menschenrechte, also solange da Menschen nach Anleitung misshandelt werden kann man das durchaus Negativ belegen, sonnst glauben religiöse Spinner noch Unterstützt zu werden.

    Der Gedanke ohne Gut und Böse auszukommen ist lieb gemeint und mag auch richtig sein um keine dogmatische Sicht zu bekommen, trotzdem kann man auch wissenschaftlich rangehen und da kann man vielleicht von Positiven und Negativen Tendenzen sprechen. Was Gut und was Böse ist legt meistens unser Glaube, Ideologie oder Moralvorstellungen fest, von daher weil das sehr Missbräuchlich belegt ist vielleicht ein sehr schwieriges Thema aber welche Alternative hat man dazu um jemanden der negativ Handelt rechtzeitig vor den Kopf zu stoßen oder eine gesunde Lebensform/Führung für sich selbst und Andere zu finden?

    Anarchie also Gesetzlosigkeit und Linksradikalität ist auch schlecht. Ich denke Kriege enstehen nicht aus den Gut/Böse denken sondern diese dogmatische krankhafte Gut/Böse Sicht entsteht wenn man zu lange vor moralischen Verbrechen auch religiöser Art weggeschaut hat, also wenn der Staat und die Menschen das Böse praktizieren bis daraus echte Konflikte / Chaos entsteht.

    Vielleicht sollte man einfach ein Anderes Gut-Böse Schema finden was weniger Dogmatisch ist sondern irgendwie wissenschaftlich fundiert ist und zumindest etwas an religiösen Maßstäben oder Weitsicht/Erfahrung sich orientiert.

  • Naja, es gibt böse Menschen und auch Gute. Sollte man sich dran gewöhnen. Ohne wären wir gleichgültig, da einen das alles dann auch das was einen selbst angreift egal sein kann, nur ich denke Angst und Selbstverteidigung sind Dinge die man schwer abschalten kann oder sollte.

    Ich würde nie sagen das ein Mensch komplett schlecht oder böse ist aber manchmal ist es besser seine Meinung auszusprechen sonnst ist man an Ende der Verlierer der alles negative in sich reinfrisst und mobbingopfer. Das passiert in etwa wenn jemand der immerzu jemanden angreift darin bestärkt wird, das oder die Opfer leiden noch mehr. Manche Leute mögen stolz darauf sein wenn sie als Böse wahrgenommen werden.

    Gibt Leute die wollen das es keine Psychose/Schizophrenie gibt, also das als geistige Erkrankung zu bezeichnen. Naja würde sich dadurch was verbessern? Was wäre ohne Gut und Böse, dann würden an der Stelle eben andere Begriffe oder Beleidigungen verwendet werden.

  • Zumindest sind das meine Erfahrungen. Ich fresse auch meistens alles in mir rein und weis wie schlecht es einen tut wenn man negative Menschen immer gewähren lässt. Man wird zum Opfer und dann wenn man quasi allein ist wenden sich Viele gegen einen Mitläufer.


    Bücher empfinde ich eh mehr so zur Unterhaltung und so mit "Gut/Böse" oder der Sprache abzurechnen finde ich etwas irrsinnig oder schwer.

    Psychose beinhaltet auch oft so eine Zerrissenheit wo man unter Themen leidet die einen praktisch egal sein könnten. Das man sich in so Dinge reinsteigern muss, das ist das Problem.

  • Hab mich da auch schon zu sehr reingesteigert. Im Grunde ein interessantes Thema mit Gut/Böse. Ich verstehe wenn man davon wegkommen möchte wenn damit persönliche Konflikte nur befeuert werden und die Einordung eben kein Argument ist.
    Ich denke das Gut/Böse Schema eine Art Festlegung ist aber keine Argumentation die Für oder Gegen etwas spricht ersetzt. Nur oft braucht oder möchte diese gehetzte Gesellschaft gar keine Argumente und man bleibt im Gut/Böse Schema stecken.