Ein Jahr nach der Psychose

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich heute neu hier im Forum angemeldet, weil ich es eine tolle Möglichkeit finde mich mit anderen psychoseerfahrenen auszutauschen. Ich erhoffe mir dadurch etwas Trost, denn aktuell fühle ich mich nicht so gut.


    Bei mir ist aktuell die Lage so, dass ich mich leider wie ein schlechterer Mensch fühle, weil ich bereits die zweite Psychose hinter mir habe. Kennt das jemand von euch? Es ist so eine Art Scham und ich weiß nicht wie ich das Gefühl wieder loswerden kann. Hat da jemand einen Rat? Es geht auch darum wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalten habe. Das lässt sich ja leider nicht mehr rückgängig machen.


    Ich habe außerdem das Gefühl ich habe besonders in der zweiten Psychose so eine andere Realität erlebt, dass mich gesunde Menschen niemals nachvollziehen könnten. Ich fühle mich dadurch wie um Jahre (Jahrzehnte) gealtert und müde. Geht das von euch auch jemandem so?


    Ich bin jetzt fast wieder medikamentenfrei (1,25 mg Olanzapin von anfänglich 15 mg)


    Habt ihr jemanden mit dem ihr all eure verrückten Erlebnisse aus der Psychose teilen könnt? Ich nur mit meiner Mutter aber ich habe den Eindruck, dass es sie auch überfordert. Zur Zeit fallen mir einfach auch wieder Erlebnisse ein, ich habe gelesen, dass das anderen auch so ging, dass erst beim Absetzen viele Erinnerungen zurück kamen.


    Sorry falls das alles etwas durcheinander ist.

    Liebe Grüße

  • Ich hab lange gebraucht, um mich zu teilen: Anfangs nur Familie und Freunde, anschließend immer wieder random Leute...mittlerweile sogar auf Social Media... das war Teil meiner Heilung, aber ich bin auf nem beruflichen Weg in die Öffentlichkeit, in dem mir das sogar von Nutzen ist und kein Stein, den ich mir selbst in den Weg lege, also muss jeder selbst wissen... ich wollte irgendwann für das gesehen werden, was ich bin. Ich gab keinen Fick, ob Leute mich auslachen, lästern, was auch immer.

    Und es GIBT diese Leute, die sagen „Ey Kuchen, Respekt für den Mut, mit dem du deinen Weg gehst!“ oder „Deine Wahrheit ist etwas schönes!“ und ich weiß, es sind nicht viele im Verhältnis zu den schlechten Stimmen.. so what??! Brauche ich 2 Milliarden Menschen, die mich feiern, damit ich es selbst tue? Ne! Ich weiß wer ich bin, ich bin ein Mensch mit Prinzipien, für die ich sterben würde!! Und alles was Bekannte oder Ärzte oder auch Freunde und Familie über mich oder zu mir sagen, sind nur Meinungen.

    Also ganz knapp: Sei du selbst, dann landest du da, wo du hingehörst und wenn du in ner Realität bist, in der du verurteilt und benachteiligt und disrespektiert wirst, wenn du dich zeigst, wie du bist, dann fuck it, raus da und finde dein Glück woanders, du verdienst es :-) ❤️

  • Hallo Kuchen,


    deine Positivität erinnert mich an mich selbst wie ich in dem Jahr war als ich erfolgreich Abilify abgesetzt hatte (bevor meiner zweiten Psychose Ende Februar 2019). Ich hoffe dass jetzt nach dem Absetzen von Olanzapin, womit ich so in 1-2 Monaten so Gott will fertig bin auch wieder sehr positiv werde. Aber eine Frage. Hast du manchmal eine Tendenz dazu leicht hypomanisch zu sein? Ich glaube bei mir war das ein bisschen der Fall.


    Viele Grüße

    Luna

  • Hi Luna77,


    Olanzapin ist heftig... hab damals mit 17 Jahren 20 Kilo in 2 Monaten zugenommen davon...und es macht instant müde...


    jaa, der Drive der letzten (erfolglosen) Absetzversuche ist Gott sei Dank da. Es ist aber auch eine nie dagewesene Klarheit in meinem Kopf da. Das ist der Unterschied...



    Hypomanisch... das ist so ein Label... wenn ich mich freue, freue ich mich. Und wenn ich lache, lache ich. Und wenn ich glücklich bin bin ich glücklich... ganz einfach... aber ich glaube ich weiß was du meinst und... nein, bin ich nicht, bin sehr selbstbewusst und entspannt :-)



    Ich wünsch dir viel Erfolg mit dem Absetzen!

  • Ich wünsch dir viel Erfolg mit dem Absetzen!

    Kuchen

    Das bringt leider nix! Ich persönlich habe das genauso wie ihr versucht und bin an einen schmalen Grad gewandert. Es geht einen solange man absetzt zum Teil etwas besser, aber das ist kein Vergleich mit einer gut wirksamen und verträglichen Medikamentekombination wie ihr sie vermutlich nur hier im Forum findet.

    Aufhalten kann man keinen der auf dem Weg ist, aber wenn ihr diese wenig erfolgsversprechenden Absetzversuche vergesst und mit eurem Arzt über eine Umstellung wie hier im Forum empfohlen sprecht wäre das ein Gewinn für Euch und auch für mich was die Erfahrungswerte mit dieser Wirkstoffkombination angeht. Also eure Erfahrungen wären da sehr nützlich um daraus eine Therapie zu machen die für alle Betroffene zugänglich ist.


    Derzeit bin ich wohl mit der Einzige mit diesen Langzeiterfahrungen mit dieser Kombination, aber gibt durchaus einige die zumindest Bupropion einnehmen und denen es damit recht gut geht.

    In der Hinsicht ist mir Eure Hilfe sehr Willkommen, so etwas wäre mit Geld kaum aufwägbar. Euren Vorteil habt ihr daraus im Normalfall, da es derzeit wohl die einzige Möglichkeit ist die Heilung verspricht und wo ihr praktisch nur minimal Neuroleptika einnehmen müsst. Bezüglich der Negativsymptome unter die sonnst jeder Erkrankter leidet, werden die damit auf ein Minimum reduziert (weil diese Antidepressiva andersherum ansetzen).
    Im frontalen Bereich des Gehirns hat man wegen der Psychose einen Dopaminmangel(!) also keinen Überschuss wie im Großhirn, und dieser Mangel kann im Grunde nur mit Hilfe des Bupropions behandelt werden, von daher besteht auch nur bei der Kombination eine reale Chance auf Heilung.

    Vielleicht ist das ja auch etwas für Dich? Du kannst dir das ja immer noch vor Augen halten wen dein derzeitiger Absetzversuch scheitert. Besser ist das allemal als die Standardtherapie mit Neuroleptika am Anschlag.



    Luna77

    für dich empfehle ich das Selbe.
    der Absetzdruck wird normal grade bei kleinen Dosierungen wie du es vom Olanzapin gerade hast immer höher, vermutlich bist du da schon unter der Schwelle wo die Wirkung des Olanzapins ausreicht. Also eher eine Frage von Wochen / Monaten bis du die Dosis wieder erhöhen musst. Ich hoffe das du stabil genug bist um das rechtzeitig selbst zu schaffen ohne schweren Rückfall mit Klinik oder sonstigen Dingen für die du dich später schämst oder dir etwas zustößt.
    Autofahren und Dinge wo du dich selbst und andere gefährden kannst, etwa schon beim überqueren der Straße zufuß würde ich dir möglichst abraten, damit du keine unnötigen Risiken eingehst.

    Besser wäre wenn du mit deinem Arzt über eine Umstellung redest, eventuell funktioniert das auch mit Olanzapin Plus die beiden Antidepressiva (Bupropion+Citalopram), aber ich würde dich eher zu Aripiprazol (5mg) raten und diese beiden Antidepressiva. Das Aripiprazol wirkt relativ stark auf den D-Rezeptor was auch von Vorteil sein kann bei der Kombination und ist von daher auch etwas ähnlich den älteren typischen Neuroleptika obwohl es zur 3. eher verträglicheren Generation der Atypischen zählt.
    Olanzapin hatte ich auch mal am Schluss aber ich weis nicht ob das in der Kombination ausreichend wirkt. Wegen der Gewichtszunahme und der inneren Leere habe ich es wieder gewechselt damals. Besser wäre also Aripiprazol (würde ich sagen) für dich in Verbindung mit den Beiden Antidepressiva. Ich bezweifle das die Nebenwirkungen die du hattest bei der Dosierung und Kombination auftreten werden.

    Oben habe ich ja erklärt warum Bupropion anders und wichtig ist um gesund zu werden.

  • Maggi Ich hab NIE den Glauben verloren. Tut mir Leid für dich, dass du das hast, aber ich wusste immer, es GEHT was ich will. Ich wusste nicht wann, aber Prognose Langzeitpatient, der Neuroleptika bekommt damit er „auch in der Lage ist mal konzentriert ein Buch zu lesen“ war niemals auch nur annähernd der Anspruch, den ich an mich hatte und habe.

  • Ich habe auch nie den Glauben verloren nur hab ich das Absetzen jetzt auf einen längeren Zeitraum im Blick und hab diese relativ schnellen Reduzierungsversuche hinter mir. Das damals ging bei mir auch über Monate / Jahre, war nur keine Lösung da ich immer wieder akut wurde und der Druck einfach zu hoch war. Ich musste mir das selbst eingestehen das es nix bringt und habe weiter geglaubt an eine Heilung und eben dann diese Wirkstoffalternative gefunden, was derzeit schon viel besser ist als gar keine Medikamente und die Probleme die das bedeutet.


    Bin also schon sehr zufrieden und meinen Glauben hab ich, mit dem habe ich das geschafft und Gott hat mir diesen Weg aufgezeigt, damit ich ihn beschreiten kann. Also ich hab mir das Fach / Thema selbst beigebracht, den richtigen Umgang mit den Medikamenten per Selbststudien und glücklicherweise Erfahrungen in meinen Leben einfacher finden können. Quasi die Steine die mir im Leben im Weg gelegen sind wurden mir von Nutzen. So sehe ich das auch Rückblickend mit der Psychose denn diese bereitet einen auf das Zukünftige vor und ist vielleicht ein Stückweit auch Gottgewollt also eine Art von Erleuchtung die nur Wenigen geschenkt wird, aber einen Preis abverlangt.

  • Maggi das letzte, was du sagst, seh ich genauso: ich glaub auch, dass das spirituelles Erwachen war bei mir. Ich war 16 und ich wusste auf einmal, wer ich bin. Das war SO viel für mich, dass einfach nixmehr ging. Ich glaube, das war so ein Wachgerütteltwerden...


    ich glaub auch daran, es muss ERST die Heilung kommen, dann das Absetzen.. ich hatte geplant bis Ende 2020 schrittweise und langsam abzusetzen. Dann kam auf einmal diese Gewissheit: es ist vorbei. Es war nicht wie die ganzen anderen Male der Wunsch, frei zu sein, oder das Verlangen mich zu spüren, oder dieses „ich schaff das schon“, es war einfach die Gewissheit „ok, meine gespaltene Seele ist wieder eins. Wenn sie ganz ist, brauch ich nichts, was sie zusammenhält.“


    Und ich hab vor, wenn ich die Auswirkungen auf meine Gedanken überwunden habe und wieder Menschen traue und meinen wundervollen Charme spielen lassen kann, einfach ein Beispiel zu sein und irgendwann hoffentlich mit meinem Erfolg Menschenleben retten kann. Und ich hab auch vor, dass ich irgendwie eine Behandlung draus mache, die anderen Menschen mit Psychosen hilft. Natürlich muss es sich dafür bewahrheiten, wovon ich überzeugt bin, also dass ich geheilt bin. Wenn das wirklich so ist, dann werden meine anderen Träume auch wahr und das Kapital für ein solches Projekt wird da sein...


    Ich hab viel nachgedacht und ja, ich hätt gern ein großes Haus mit Garten und Sauna und Pool und so, aber das ist für mich nicht annähernd so ein Glücksgefühl, wie die Vorstellung, so ein Krankenhaus zu bauen, oder Liebe in Menschen zu wecken....

  • Kuchen wir können ja hier zusammenarbeiten was die Heilung von Psychose angeht. Gemeinsam Leben Retten statt jeder alleine für sich.


    Das mit Sport wollte ich auch mit einbauen, ich mach das auch die Tage etwas und finde es etwa ganz wichtig wenn man abnehmen möchte, da kann man auch Stress abbauen was bezüglich der Psychose sehr gut ist. Nur ist das eine Maßnahme von vielen die man ergreifen sollte, was alleine für sich eben zu krass wäre von einem Erkrankten täglich viel Sport zu verlangen um eventuell eine Wirkung zu haben die ausreicht.
    So etwa zum Abnehmen um den Appetit zu reduzieren ist das wirklich sehr gut und den Stoffwechsel zu erhöhen, ist bei Jedem natürlich bisschen was anderes, ich kann da von meinen positiven Erfahrungen sprechen.

    Das wäre ein wichtiger Teil, ebenso das ganze Psychologische war für den Einzelnen ein langer Prozess ist und man helfen kann in Form einer Behandlung dieses Wissen zu vermitteln was man braucht um sich selbst zu helfen oder weiterzukommen.

    Gut deine Wünsche und Träume sind sehr interessant, das würde mir auch gefallen, kann man haben. Mir genügt fürs Erste dieses kleine Krankenhaus im Internet das ich mit dem Forum geschaffen habe. Ich möchte viele Menschen, Wissenschaftler, Betroffene, Ärzte erreichen um das bestehende System Kliniken etc. aufzubessern, aber ob das bei der Ignoranz die einen oft entgegenkommt möglich ist wird sich zeigen.
    Geld für eine Klinik zu haben wäre toll, doch da gehört ja auch Personal und alles mit dazu, man braucht schulische und wissenschaftliche Qualifikationen und alles, also Partner denen man vertrauen kann etwa, die einen unterstützen in dem was man tut.

  • Maggi Ja genau! Ist sehr traurig teilweise! Hab auch zwei Menschen in meinen Psychiatrieaufenthalten kennengelernt, von denen ich weiß, dass sie es nicht geschafft haben... haben sich umgebracht... Einer in meinem Alter. Hab den mit 17 in der Kinder- Jugendpsychiatrie kennengelernt. Aber bei sowas kickt dann das rein, was ich in den Psychosen gelernt habe: sie sind frei jetzt. Die Seelen sterben nicht. Wir sind unendliche spirituelle Wesen, die grad ne menschliche Erfahrung machen. Und das Universum ist groß. unendlich. Und es gibt unendlich viele Universen. Da gibts keine Grenzen... also leben die beiden noch. Irgendwo in irgendnem parallelen Universum chillen die beiden grad auf meiner Couch. Ich versuche hier nix zu verdrängen oder so, ich glaube einfach nur, wir sind größer, als wir denken und unbedeutender, als wir glauben. :-))



    Ja, Sport ist wichtig, aber Ruhephasen genauso. Ich mach momentan 6 Mal die Woche Sport. Auf Wohlfühlbasis. Tanzen, Stretching, Schattenboxen. Das ist die Zeit, wo ich stärker werde. Aber der eine Ruhetag, ist wo ich sehe, was ich gelernt habe: ich werd mit Ängsten konfrontiert und verstehe mich besser und erlebe mich auf ne andere Weise. Während der Behandlung war das nicht denkbar... ich war oft pumpen... Phasenweise... d.h. 2 Monate 3-4 Mal die Woche pumpen gewesen, dann 10 Monate garkein Sport, dann vom Gym abgemeldet, dann nochmal 4-5 Monate kein Sport, dann wieder angemeldet und das Gleiche wieder...



    Und oft hab ich mich grade in manischen Phasen sehr ausgepowert. Das war dann kontraproduktiv. Also jeden Tag Sport. Und extrem auf eine grade (aber falsche) Körper-Haltung geachtet. Also teilweise über 4 (!) Wochen permanent angespannt rumgelaufen. Das kostet Kraft. Und wenn sich gerade eh ne Psychose anbahnt... dann brennen Sicherungen durch...



    Für mich waren Psychosen immer auch etwas SEHR körperliches. Ich hab da so nen Komplex von früher: ich war immer der kleinste, dünnste, jüngste, schwächste und so viele Mädchen liebten mich für meine Art, und erzählten mir alles von sich, aber mehr als Freundschaft war da nicht...das war meine Pubertät... und beim Ausbruch meiner ersten Psychose, bei meinem spirituellen Erwachen, wie mans auch nennen will, wusste ich - Ok, DAS ist dein Problem. Und nach fast 12 Jahren komm ich der Sache näher. Und lern viel über mich... ich hab Ängste, wie jeder auch, aber sie werden mir immer bewusster und lenken mich immer weniger. Und es wird der Tag kommen, da werde ich mehr Frauen haben, als ich überhaupt bewerkstelligen kann... das ist nicht mehr weit...


    Wie dem auch sei, Körper, Seele und Bewusstsein hängen zusammen. Eine kranke Seele bringt Kranke Gedanken. Kranke Gedanken bringen eine geduckte und/oder schiefe Körper-Haltung. Also seelische Krüppel sind auch oft körperliche Krüppel.



    Zum Selbsttest: wie symmetrisch ist dein Körper? Kommst du rechts über den Kopf mit dem linken Arm Richtung Boden genauso weit wie links mit dem rechte Arm? Wie ist es mit der Hüfte? Ist sie gelenkig? Knackst was? In der Schulter vlt? Hast du ein Hohlkreuz? X-Beine? Plattfüße? Wenn du etwas schweres heben willst, wie viel an deiner Haltung und Atmung musst du ändern und wie lange musst du dich konzentrieren, bis du „bereit“ bist?


    Viele sagen „ach das sind Sachen, damit bin ich geboren und das ist halt so.“ ich glaube, das Körperliche beeinflusst das Seelische und umgekehrt. Und die innere Welt zu heilen kann manchmal überfordern, weil es oft schwer ist, den Überblick zu behalten. Der Körper ist aber greifbar. Am besten mit nem Profi, aber oft taucht der richtige Lehrer auf, wenn man bereit ist, also ruhig einfach machen, was sich gut anfühlt.




    ich glaube, dass Wissen ein Teil ist, aber Bewusstsein ist viel wichtiger. Wenn du weißt, was ein Angstzustand ist und bewusst bleibst in dem Moment, in dem er auftritt, kannst du Gegenmaßnahmen einleiten. Wenn du deine Wahnmuster kennst, kannst du dich beobachten wie in nem Film, wenn du dich verfolgt fühlst. Heißt nicht, dass das deswegen angenehm ist, aber zumindest ist es angenehmer. Wenn du weißt, wie weit du gehen kannst, bevor es gefährlich wird, kannst du dir die eine oder andere Tavor-Notfallmedikation sparen...




    Jaaa...Personal braucht es auf jeden Fall... und das Bürokratische....und vor allem Ärzte ohne Grenzen im Kopf.... dafür muss ich aber ernst genommen werden.... und dafür muss ich mich erst beweisen.... Ich hab nen Plan... und bin gespannt ??

  • Interessant, ja ich erinnere mich noch genau an das, was ich in der Psychose erlebt habe.


    Allerdings- 30 Jahre nach der Diagnose- hat sich mein Selbstbild verändert und ich nehme Dinge, die mich früher in die Psychose gebracht haben, anders wahr.


    Den Zustand der Psychose selbst, habe ich nicht als unangenehm empfunden. Es war wie eine Flucht aus der Realität.


    Das man sich schämt, kann ich gut nachvollziehen, ging mir ähnlich.


    Aber wie ich schon an anderer Stelle hier im Forum gesagt habe, wichtig ist es damit umzugehen und seine Themen aufzuarbeiten