Bessere ärztliche Versorgung ist wünschenswert

  • In der Psychiatrie läuft vieles falsch.
    Medikamente werden aus Profitgründen heraus aufgeschrieben statt nach wissenschaftlicher Logik sind Kliniken durch die Privatisierung zu profitorientiert und bestechlich geworden.

    Ärzte sowie Pflegepersonal machen diesen Druck mit und leiden gleichsam darunter da dieses System kaum funktionieren kann. Die Arbeit bleibt an den Fleißigen wie so oft hängen.

    Neue Behandungen wie diese hier können kaum auf den Weg gebracht werden, da es im Widerspruch zum System steht Betroffene zu heilen oder Zugang zu wichtigen Zusatzwirkstoffen(Bupropion) zu geben:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    An sich eine Schande für unsere Gesellschaft das wir trotz des Reichtums solche an sich Kleinigkeiten kaum in den Griff bekommen und dann alle und man selbst drunter zu leiden hat.

    Ein gesunder Egoismus gegenüber Pharmafirmen die ihre Produkte vermarkten wollen ist auch angebracht. Wir leben ja in einer Art Konzerndiktatur.




  • naja ich wollte nur in den Raum werfen, dass der angebliche Reichtum auch Krankheiten mit sich bringen kann. Man sieht evtl. den Wald vor Bäumen nicht mehr. Man entfernt sich immer mehr von der Natur. Man kann durch mediale Beeinflussung kaum selbstständige Sichtweisen erlangen.


    Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft, unser System all die Krankheiten hervorbringt. Oder nennen wir es die Richtung der Entwicklung, der Menschheit. Ich denke es liegen ungesunde Ursachen zu Grunde, die in unserer "zivilisierten" Welt oft übersehen werden, weil sie als unwichtig, normal gehalten werden.

  • Tom ,

    das stimmt .. man rutscht von Einen ins Andere. Bei mir waren es erst Rückenverspannungen(+Schmerzmittel), dann Depressionen (+Antidepressiva), dann Psychose (+Neuroleptika) und nun bin ich bei einer Medikamentösen Doppelstrategie also Antidepressiva + Neuroleptika, darunter ein Amphetaminähnliches.

    Ich glaub wenn man lange genug schustert bekommt man das einigermaßen geflickt hin, also nun bin ich bei einen Punkt wo ich halbwegs glücklich und zufrieden bin, Luft nach Oben gibt es immer. Also paar Feinheiten vielleicht ändern noch.

    Vielleicht ist der Weg das Ziel bei diesen Erkrankungen die einerseits eine medikamentöse unterstützende Komponente haben aber auch eine seelische da wir Dinge lernen und aufarbeiten müssen.

    Ich glaube eben durchaus sagen zu können das es soetwas wie Heilung gibt, nur eben die Psychiatrie eben noch etwas zu Rückständig ist und bei Medikamenten und Psychotherapie noch zu Ideologisch ist statt sich da den Patienten zu nähern und ein bisschen die Wahrheit von den Trugschlüssen in der Psychose zu filtern. Ich finde ein bewussterer Umgang mit der Psychose / Symptomen wäre schon gut um gewisse Probleme vor allem gedanklich zu sortieren und aufzuarbeiten. Vielleicht finden wir gerade mit diesen Wahnhaften Verhalten Dinge heraus die der Realität noch verborgen sind und von daher ist die Erkrankung auch zweckmäßig und ein Stückweit Sinnvoll, wie eventuell andere psychische Erkrankungen auch.
    Der Verlauf der Erkrankung spielt finde ich auch eine ganz wichtige Rolle.

  • In der Psychiatrie hab ich anfangs Risperdal Zyprexa dann Zyprexa raus und Clozapin statt dem. Finde das Clozapin ist ordentlich auch an Antrieb. Luft nach oben ist da ehr Zyprexa zurück, dann wäre ich fix mit drei Neuroleptika. Auf ein Antidressiva hab ich gerade gar keine Lust.