Gedankenbeeinflussung sowohl innerlich, wie auch äusserlich..

  • Ich erlebe gedankliche Beeinflussung sowohl in meinen Gedanken, als eine Stimme, als auch durch menschen, die ich draußen antreffe. Sie reden meist über irgendwelche themen, und was ich auch aufnehme, ist meist passend zu meiner derzeitigen Verfassung. Synchron zu meinem Empfinden. Ich habe das natürlich oft hinterfragt, ob das nicht einfach nur Einbildung sei, dennoch waren viele aufnehmbare Worte so passend, so treffend, zu meiner derzeitigen Lage oder zu meinen vorigen Gedanken, dass ich mich regelrecht beobachtet fühle, als würde mir etwas so antworten wollen...


    Ich denke mittlerweile, dass es ein Wesen, eine Art Bewusstsein hinter allen Wesenheiten ist, das sich synchron an mir auslässt. Manchmal denke ich natürlich auch, dass mich andere menschen bewusst angreifen, ärgern..aber ich tendiere eher dazu, dass das nicht bewusst geschieht...


    Das distanziert mich natürlich automatisch.. mittlerweile möchte ich so wenig wie möglich unter Menschen...


    Leider muss ich mir zuhause auch gedankliche Beeinflussung reinziehen. Ständig meldet sich eine Stimme, die mich zu 80% ärgert. Sie sagt das auch. "ich versuche dich zu ärgern".. Ich wiederum nenne sie das "Arschloch"....


    Ich denke schon seid 10 Jahren an Selbstmord und wünsche mir eigtl. nichts mehr anderes. Für mich ist es Erlösung! Ich kann ja überhaupt nicht mehr am Leben teilnehmen und fühle mich beabsichtigt geärgert...


    Kennt ihr sowas?

  • Nein. Habe bisher keine Medikamente diesbezüglich eingenommen. Ich will es nicht wirklich.. Ich halte mich im Grunde gar nicht für krank. Ich denke eher, dass etwas, wie ein Parasit in mir drin ist. Ne Art Besetzung oder so..

    Aber im Endeffekt bleibt nichts andres übrig, als die Media auch mal zu probieren. Das Prozedere, Medikamente besorgen, Psychiater.. Empfinde ich wiederum als entwürdigend und nervig..

  • Ganz ehrlich. Es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass da Medis helfen. Mir sagt die Stimme ganz klar, wenn ich drüber nachdenke, wieso... Dass sie mich ärgert. Sie reagiert auf meine Gedanken und antwortet oder beeinflusst schlau, als wüsste sie genau, welche Knöpfe sie drücken muss.

    Für mich ist das ein höheres Wesen. Wenn auch ein Arschloch... Aber wer sagt dass höhere Wesen gut sein müssen?

  • Wenn du von den Medikamenten etwas probierst dann würde ich dir das so empfehlen wie hier im Forum beschrieben.

    Bin auch kein wirklicher Fan von Medikamenten, grade was Psychose angeht ist das eh schwierig. Den Schritt zum Arzt / Psychiater musst du selbst machen, aber je selbstbestimmter du das machst desto mehr Möglichkeiten und Freiheiten hast du auch.

    Viele landen irgendwann mal in der Klinik weil sie so akut sind. Wie ist es bei dir, wie schlimm und warst du noch nie in der Psychiatrie und so? Wie alt bist du? Ist ja überhaupt schwer selbst festzustellen das man krank ist.

  • Ich war früher in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, danach in einer Reha und später ambulant in Verbindung mit ner Erwachsenen Psychiatrie zwecks Medikamente. Auch hatte ich sehr früh ne Gesprächstherapie, später nen Psychiater, welcher mir die Medikamente, die ich in der Psychiatrie bekam, verschrieb.


    Wenn irgendwas davon gut in Erinnerung blieb, dann die Gesprächstherapie. Diese Frau war so nett und hat wirklich zugehört. Alle andern vermittelten mir ein sehr seltsames Gefühl..


    Diagnostiziert wurde früher zuerst, Depression und Soziale Phobie. Später hieß es dann.. dass das weniger zutreffen.. Eher Psychose.


    Angefangen hat alles mit 12. Die Stimmen aber erst mit ca. 20. Mittlerweile bin ich 31.


    Ich hab nicht sehr viele Medikamente genommen, dennoch anfangs Antidepressiva wie Seroquel und Fluoxetin.. Das hat so wenig gebracht, sogar eher negativ beeinflusst, dass ich das alleine absetzte.

  • Nebenwirkungen: Ich hab geschlafen, wie ein Stein und habe mich morgens auch genauso gefühlt!

    Ich bin über den Tag gar nicht mehr richtig wach geworden... und ich war in einem regelrecht "unbewussten" Zustand, was mich mehr im sozialen Kontakt verunsicherte. Ich fühlte mich ruhig gestellt, wie ein Zombie.. kein schöner Zustand!


    positive Effekte, habe ich bei mir nicht erkennen können. Ich war dadurch nicht besser drauf oder sowas..