Meine schizopfrenie seit April '18 brauche dringend eure Erfahrung *längerer text!

  • Hallo Leute,


    Vorweg: ich habe Angst und brauche eure Erfahrung =(...;(


    Ich weiß mir leider nciht mehr zu helfen.. Und habe diesen "sehr langen" Text hier verfasst... Hoffe das den hier wenigstens einer liest...










    Bin ein neues Mitglied aber bin schon seit 2014 an einer Drogen indizierten Psychose erkrankt... Wegen Spice und Cannabis.

    Jetzt ist es mittlerweile eine paranoide schizopfrenie...

    Ich habe aber immer weiter Cannabis konsumiert mit mehreren clean Phasen von über 3 Monaten.. Und immer kam die Psychose zurück..

    Bis ca. April'18. Dann hab ich den cannabis abgeschworen, weil ich eine ernste Beziehung führte dachte ich...


    Hab den Sommer '18 nicht mehr konsumiert und mir ging es super ohne Medikamente.. Keine stimmen, kein gar nichts... Und hab im August' 18 eine Ausbildung angefangen..



    Dann ging die Krankheit Stress bedingt wieder los... Ich verlore die Ausbildung.. Musste für 2 Wochen ins Krankenhaus und wurde auf abilify eingestellt..

    Hab mir dann in der Zeit in der ich im Krankenhaus war, eine neue Wohnung gesucht in dem Dorf wo meine ex freundin gewohnt hat.. Und 4 Tage nach meiner Entlassung hat sie die Beziehung beendet.. Dumm nur das ich dann schon da gewohnt habe...

    Und dann wurde mein Konto noch gepfändet wegen altlasten aus der Zeit einer Psychose etc...


    Aufjedenfall hab ich dann wieder Cannabis konsumiert..

    Und meine ehemaligen Kiffer Freunde haben mich dann mitgeschleppt zu einer Drogenhöhle, wo mir dann MDMA angeboten wurde, was ich dann auch konsumierte.. Weil mir eh alles egal war...


    Dann nach mehreren Suizidversuchen und einer starken Psychose dann ins Krankenhaus gekommen.. Und erst mit abilify behandelt.. Aber es hatte keine Wirkung.. Dann wollte ich mir aufgrund von Suizidgedanken eine tablette lorazepam abholen aus dem Schwesterzimmer aber die haben mich weitergeleitet zu dem behandelnden Arzt.. Nachdem ich ihm erzählt habe das es mir schlecht geht und ich mein "bedarf" brauche.. Wollte der mich auf die geschlossene unterbringen.. Bin dann ausgerastet und hatte eine Art "Black out" aus Angst vor der geschlossenen (kleines trauma) und habe den Arzt dann ein Schlag auf die Brust oder Schulter gegeben.. Kann mich leider nicht erinnern nur das der Geschrien hat...


    Aufjedenfall dann kam die Polizei und ich wurde mir pfefferspray und Handschellen samt Bett auf die geschlossene gebracht..


    Und dann mit olanzapin behandelt.. Danach ging es eig wieder gut.. Bis ich im Mai suchtdruxk nach Cannabis hatte.. Und einer von meinen Kiffer Freunden wieder MDMA dabei hatte was er eigentlich meinen Bruder verkaufen wollte...

    Ich wollte es erst dann hat er mich aber davon abgehalten es zu konsumieren.. Und ich hab dann Alkohol getrunken...


    Als ich dann besoffen war.. Da fehlten meinen Kollegen 2€ für einen größeren döner.. Und er hat mir dann von dem mdma eine "Nase" gegeben.. Und hatte direkt wieder Aggressionen und Psychose.. Stimmen hören und das ganze Programm... Hab die dann rausgeworfen allesamt.. Und seit Mitte Mai '19 wieder olanzapin genommen 30mg ... Bis Juli' 19

    Im Juli dann 15mg bis Anfang August..

    Und im August die medis komplett abgesetzt wegen starken Nebenwirkungen wie.. Desinteresse.. Nur am schlafen.. Gewichtszunahme... Nur am essen.. Usw..



    I'm August ging es mir dann super gut.. Hab aber schon langsam angefangen den Kontakt zu den ganzen kifferfreunden/ Drogenfreunden abgebrochen... Und mich von denen bewusst distanziert... Weil ich so eine Psychose nicht nocheinmal haben wollte....

    Ich hab nur noch keinen ehm. Besten Freund hier sitzen gehabt und seinen Freund...


    Dann Im Oktober hatte ich dann viel privaten Stress.. Mit meinem Bruder.. Weil der sein Hund geschlagen und misshandelt hat..

    Ich sollte auf seinen Hund aufpassen weil mein Bruder Depressionen etc hatte wegen seinen Drogen.. Und dann fand ich heraus das der Hund misshandelt wurde.. In der Dusche eingesperrt, wenn mein Bruder seinen Drogenschlaf hatte.. Und der Hund komplett unter flöhen saß.. (der flohkamm war pechschwarz)


    Ich gab ihm den Hund nicht wieder.. Weil ich liebe Hunde 😔 und er hat mich dann mit der Hilfe meiner verhassten Mutter, vor Gericht gezerrt.. Musste oft zum Anwalt rennen und alles mögliche.. Gewann dann zwar vor Gericht.. Und er musste mir aufwandsentschädigung zahlen für Tierarzt und flohzeug etc..


    Aber er bezahlte und dann musste ich den Hund rausrücken.. Im dez'19..


    Eigestellt war ich hier auf ziprasidon 40mg

    Aber mein Zustand wurde wieder viel viel schlechter... Hatte wieder Suizid Gedanken und bin gar nicht mehr vor die Tür gegangen und nichts.. Hab mich sozial wieder komplett isoliert.. Auch von meinem ehm. Besten Freund...

    Hab mir dann einen Termin gemacht bei einer Psychiatrischeb Institutsambulanz

    Aber leider war der Termin erst am 14.2.2020..

    Irgendwie musste ich die Zeit überbrücken.. Hab dann ziprasidon abgesetzt ca. Am 17.1.. Und wenigstens waren die suizidgednken weg.. Aber dafür wurde das mit den Stimmen schlimmer...

    Und den Aggressionen...


    Ich hab tatsächlich gelitten wie ein Hund.. Bis zu dem Termin in der "Pia"

    Hatte keine bedarfsmedikation oder ähnliches zuhause...


    Naja letztens war es dann soweit.. Und ich hab der Ärztin ungefähr alles erzählt...

    Und sie hat mir jetzt risperidon verschrieben 2 mg und für den Bedarf lorzepam 1 mg....



    Aber ich hab das Gefühl das die stimmen jetzt richtig gas geben.. Das dass immer schlimmer wird...


    Ich bin zwar gechillt und alles und wenn die stimmen mal ruhe geben.. Dann geht es mir gut... Aber leider reden die mir ständig irgendein zeugs ein.. Und verpassen mir zum Abend eine Art Gehirnwäsche "brainwash"...

    Und lenken mich so... Sie reden mir nämlich ein das ich nicht Schizopfren bin.. Sondern ein Psychopath oder was anderes habe.. Und geben sich als Psychologen aus bei mir...


    Was kann ich noch tun und wie stehe ich ungefähr?

    Ins Krankenhaus möchte ich nicht..

    Weil ich dort schon insgesamt 14xmal stationär war..

    Insgesamt 331 Tage! Innerhalb von 4 Jahren

    Wie stehen meine Chancen das dass je besser wird?

    Weil ich jetzt schon viele Medikamente durch habe.. Und hier aus purer Verzweiflung schreibe =(;(

  • Erstmal findest du hier die beste Medikamentekombination der Welt gegen Schizophrenie :-)

    Medikationsempfehlung Psychose

    Probier das am besten genau so mal aus.
    Mein Tipp:
    5-10mg Aripiprazol (Täglich, später nur Bedarf Wochenweise) (Antipsychotikum)
    300-450mg Bupropion (SNDRI Antidepressivum) gegen Negativsymptome, Unruhe, Stimmungsschwankungen, Ängste/Restsymptome

    40-60mg Citalopram (SSRI Antidepressivum) hauptsächlich um Nebenwirkungen des Bupropions zu vermeiden aber auch bezüglich der Stimmung und um das Emotionale etwas zu dämpfen.

    Ich schau mir deinen Beitrag dann in Ruhe an.

    Frag am besten deinen Arzt nach genau dieser Kombination, also ob du diese 3 Medikamente bekommst. Das ist eher Alternativ zu den Standardtherapien die in der Regel wenig bringen und viele Nebenwirkungen haben.

    Liebe Grüße