Redeblockade

  • Hallo zusammen,


    Seitdem bei mir die Symptome von der Psychose (Überdrehtheit, Rückenschmerzen, schnelles Reden, Schlaflosigkeit) "abgeheilt" sind habe ich das Problem, dass ich nicht mehr reden kann. Mein Kopf ist einfach leer. Mir fällt nichts ein, was ich sagen könnte. Ich muss über alles nachdenken, was ich sage.


    Meine Frage ist kennt jemand das und vielleicht sogar einen Weg da raus?


    Ich nehme immer noch Abilify, mittlerweile bin ich auf 13 mg runter.


    Vielen Dank schon mal!

  • Oh nein, das tut mir sehr Leid. Nimmst du denn auch Tabletten? Und seit wann hast du die Problematik? Falls du drüber sprechen magst..

    Der Begriff hat mir schon mal geholfen, danke.

    Ich wünsch dir auch gute Besserung!

  • nehme keine Tabletten . Mit Tabletten war es bei mir schlimmer . Also die erste große psychose kam Ende 2018. Als ich aus dem Schub kam und realisierte das alles nicht echt wahr kam das große tief. Ja und da bin ich immer noch ^^

  • Hii,das liegt zwar schon ein paar Jahre zurück aber das hatte ich auch.Damals konnte ich nicht mehr als 'Hallo,danke sagen und auf Fragen kurz und knapp antworten.Zudem bin ich vereinsamt,weil optisch gesehen,ich das Gefühl hatte,das die Mitmenschen mich eher skeptisch sehen und diese sich auch verhalten haben,Kommt heutzutage zwar auch noch vor,aber meine Gedanken sind zurück gekehrt.Daher kann ich damit um.Ich kann es zwar nicht sagen aber die Hoffnung besteht sehr,das deine Gedanken wieder zurückkommen und du darauf hin,wieder sprechen kannst,wie du dir das vorstellst.Hast du den Visuell auch Schwierigkeiten mit deinen Mitmenschen ?Ich denke nämlich,wenn man,sie hat,Sozialekontakte können helfen,so eine Phase zu überstehen oder man sollte seine Alltagsstruktur aufrecht erhalten.Ich weiss nicht,ob ich dir weiterhelfen konnte,da ich Sozial,heutzutage immer noch Schwierigkeiten habe,meine Mitmenschen nicht skeptisch wahrzunehmen aber innerhalb meines derzeitigen Freundeskreises und der Familie geht es.Das war aber in der Zeit danach,weil ich mich irgendwann getraut habe meine Situation zu verändern,daher würde ich sagen,habe ich mich,da reingehängt,LG

  • Zelda

    probier doch mal Bupropion (SNDRI Antidepressivum) und etwas Citalopram zusätzlich zu deinen Aripiprazol.
    Das sollte die Nebenwirkungen und Negativsymptome die du beschreibst deutlich reduzieren.

    Anderweitig vielleicht kannst du ja das Aripiprazol etwas reduzieren oder hast das bereits gemacht. Oft wirkt es gerade wenn du die oben beschriebenen Medikamente zusätzlich einnimmst noch bei 5-10mg sehr gut.

  • Admin vielen Dank für die Tipps. Aber ich will eigentlich weg von den Pillen.. Du hast schon mal geschrieben, dass das schwer möglich ist, aber ich glaube ich kann das schaffen. Es schränkt mich einfach zu sehr ein. Darf kein Auto fahren und wollte an nem Coaching teilnehmen, was ich auch nicht kann auf Tabletten. Und die Starre ist echt schwer erträglich..

  • Dann probier doch das mit den Antidepressiva mal denn das wirkt der negativen Wirkung der Neuroleptika entgegen!

    Absetzen ist gut gemeint, probieren die meisten Betroffenen ja auch aber bei einer Schizophrenie / Psychose muss man eben die Medikamente ein Leben lang einnehmen, das ist an sich eben so und da führt höchstens eine Spontanheilung dran vorbei.

    Spontanheilung wäre wenn du zum Papst gehst und ein Wunder passiert in der Art.

    Man kann Neuroleptika eben auch in geringen Dosierungen einnehmen, schau dir mal die Artikel von Volkmar Aderhold dazu an.
    Das zeigt ungefähr die Grenzen dessen auf wie man diese Wirkstoffe eben minimal einnehmen kann.

    Antidepressiva sind keine Wirkstoffe mit entsprechenden negativen Auswirkungen wie man sie von den Neuroleptika kennt, also wie ich beschrieben habe solltest du damit deine Probleme (Alle) in den Griff bekommen.

  • Schönen Freitag Abend an alle,

    am besten beschreibt es,in Worten,die Gefühle,zum Beispiel oder Gedanken,wenn man etwas mit den Augen aufnimmt oder sieht,was dir einen Eindruck vermittelt,wie Skepsis zum Beispiel und das einen in dem Problem,der Redeblockade,noch mehr Vertieft,zum Beispiel oder ähnliches.Rein generell,denke ich,ist das nur ein Prozess.Ich bin gerade,aber auch nicht so im Denkenvermögen present,daher,entschuldige,das ich nicht so ausfühlich schreiben,kann.Ich werde Morgen,das gerne noch ergänzen.Ich wollte nur Sie nur nicht zu lange auf eine Antwort warten lassen,bitte um Verstandniss.LG :)

  • Ja, aber vor allem unter Haldol in der Klinik und bei höheren Dosierungen. Beim Abilify war eher das Gegenteil der Fall, da hatte ich aber auch nur 5mg täglich. Zur Zeit habe ich 10mg(Bedarf) was bei mir auch keine Probleme macht.


    Wichtig sind wie gesagt diese Antidepressiva zusätzlich und eben das du die Dosis des Abilify auf ein Minimum reduzierst, die Wirkung sollte eben ausreichen.

  • Admin vielen Dank für deine Antwort. Hab morgen wieder einen Termin beim Arzt und überlege mir mal, ob ich das anspreche. Wie gesagt, eigentlich will ich ja gern weg von den Pillen. Und mir widerstrebt es da so einen Cocktail zu nehmen.. Aber, ich überlege es mir.