Erfahrungen mit Xeplion

  • Hallo Lara,


    ich wollte nur schreiben, dass ich auch Xeplion gespritzt bekomme. Ich bekomme nur Xeplion 50 und ich habe wenig Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu Clozapin und manchen Neuroleptika macht es mich nicht so müde.

    Ich kann meinen Alltag für meine Verhältnisse gut bewältigen. Ich war allerdings psychotisch wegen einem Epilepsiemedikament. Ich habe aber schon seit vielen Jahren Depressionen und Borderline.


    Ich muss auf das Gewicht achten, aber Clozapin beispielsweise erhöht mein Gewicht eher als Xeplion.


    Liebe Grüße

  • Hallo Schmetterling,


    50 mg stell ich mir auch vor zu nehmen. Es ist schön zu lesen, dass du kaum Nebenwirkungen hast. Das macht mir Hoffnung. Toll, dass du deinen Alltag gut bewältigen kannst. Ich wünsche dir alles gute und mach weiter so.


    Liebe Grüße

  • Paliperidon macht sicher nicht dumm.


    Ich Frage mich wie Du sowas von Risperidon behaupten kannst außer als ehrliche Konsequenz der Selbstanalyse?


    Xeplion 25/50 mg hat bei mir alles verbessert. Ich lebe sehr gut damit und kann auch arbeiten. Ich kann es nur empfehlen, in niedriger Dosis.


    Allerdings leidet durch die Erkrankung meine Konzentration und mein Gedächtnis. Aber mit Training erlebe ich auch hier eine Verbesserung.

  • metaphase , meiner Erfahrung nach macht Xepilion und Risperdal schon etwas dumm. Du hast womöglich keinen Vergleich, was nicht bedeutet das andere Wirkstoffe da viel besser wären.

    Wenn du bessere Konzentration möchtest, dann hilft zusätzlich Bupropion ein SNDRI Antidepressivum was Wachheit und Konzentration steigert. Ich würde dann aber auch das Xeplion auf Abilify umstellen weil Abilify gut mit Bupropion funktioniert und man es in der Kombi hier zusammen mit Citalopram und Trimipramin-Tropfen einnehmen kann:
    Medikamenteempfehlung Psychose

    Das Depot Xeplion ist meiner Erfahrung nach eher Geldmache von den Pharmaherstellern und leider kann man diese NLs nur sehr schwer absetzen von daher empfehle ich auch dringend dieser Empfehlung von mir zu folgen mit speziellen Antidepressiva die es später möglich machen das Neuroleptikum abzusetzen.

  • Deine Erfahrung bzgl. Risperdal und Dummheit stützt sich explizit auf welchen Fall. Nenne mal bitte Beispiele!

    Ich nehme Xeplion seit ca. 4 Jahren und mein Intellekt hat sich dadurch nicht verändert.

    "Dumm" finde ich auch die falsche Bezeichnung. Drogen und Psychosen verändern Deinen Geist.


    Ich benötige keine bessere Konzentration weil die Schwäche minimal ist. Zudem halte ich Medikamenten Empfehlungen hier im Forum für grob FAHRLÄSSIG!

    Die leichten Konzentrationsprobleme kommen von einer schweren Psychose und nicht von irgendwelchen Medikamenten. Das kann ich auf natürliche Weise verbessern.


    Bist Du ein praktizierender Psychiater?

    Ansonsten unterlasse Einnahme Empfehlungen. Dazu braucht es Kompetenz. Es gibt hier vielleicht instabile Leute, die das glauben was Du schreibst.

    Jeder Mensch ist unterschiedlich. Bei jedem können Medikamente divers wirken. Du kannst und darfst hier nicht absolut schreiben!


    Das Depot Xeplion ist keine reine Geldmache. Wie kommst Du zu solch einer Ansicht?

    Jedes Neuroleptika hat seinen Preis. Forschung und Entwicklung kosten eine Menge Geld. Ich kenne mich aus. Habe in diesem Bereich als Ing. gearbeitet. Ich bin super froh über das Depot, weil ich gerne Medikamente vergesse und so habe ich einen sicheren Spiegel.

    Ich habe keine Nebenwirkungen.


    Deine dringende Empfehlung mit dem Antidepressiva UND das Neuroleptika abzusetzen finde ich auch GROB FAHRLÄSSIG!

    Ohne Neuroleptika rutsche ich ziemlich wahrscheinlich wieder in eine Psychose oder Manie! Bist Du wahnsinnig sowas zu empfehlen?


    Meiner Meinung nach dürftest Du hier nichts mehr schreiben!

  • metaphase , bitte stelle mich und das Forum nicht als unseriös dar, du weist gar nicht welche Arbeit und alles da drin steckt überhaupt diese Kombi gefunden zu haben und die Nebenwirkungen durch gute Kombination der ADs zu minimieren.

    Mir geht es darum überhaupt mal wieder Weg von den Neuroleptika zu kommen und das ist beim Risperidon-Depot wie bei anderen NLs so gut wie unmöglich abzusetzen, man muss die Wirkstoffe also ein Leben lang nehmen und genau das ist grob fahrlässig und schädlich. Geldmache ist das auch, kannst du dir ja mal ausrechnen wenn so eine Spritze für die Kasse 300€ aufwärts kostet was da für Gelder entstehen und das steht meiner Meinung in keinen Verhältnis mehr zu den Herstellungkosten. Paliperidon ist ähnlich dem Risperdal womöglich vom Wirkstoff her sogar eher schlechter also mehr Nebenwirkungen, die chemische Formel ist fast gleich, von daher ist das an sich schon sehr dreist.

    Egal, an der Geldmache kann man wenig ändern, solche Pharmaunternehmen verdienen Milliarden aber machen keine vernünftige Studien wie ich sie mache, also haben für so etwas nix übrig.

    Das Neuroleptikum (Aripiprazol) wird bei der von mir empfohlenen Kombi in minimaler Wirkdosis 5mg am Tag gegeben, durch die Antidepressiva (Bupropion+Citalopram+Trimipramin-Tropfen) kann man das Aripiprazol langsam Reduzieren(indem man Bedarf einnimmt) und später eventuell sogar absetzen.
    Das ist also ein Ausweg aus den schädlichen Neuroleptikakonsum und die Einnahme dieser Wirkstoffe darf eben keine Dauerlösung sein da diese sehr schädlich sind auf Dauer, dazu gibt es Studien und Volkmar Aderhold schreibt da auch vieles dazu weil durch die NLs etwa sich das Gehirn langsam über die Jahre abbaut. Dinge die man verschweigt und warum? Wohl um Geld zu machen und weil des Leben und Wohlbefinden der Betroffenen den Pharmaherstellern egal ist wenn die Kranken dann andere Medikamente brauchen würden als die Eigenen.

    Also bitte beschäftige dich erstmal und behalte deine Vorurteile zwecks seriösität für dich solange du keine persönlichen Erfahrungen damit hast, lässt sich das sehr schwer beurteilen.
    Risperdal oder Palipridon machen einen körperlich sehr Schwach, man kann also kaum noch etwas leisten und ist nach Minuten schon platt(mag auch von der Dosis abhängen)
    man wird sehr unkonzentriert davon beim Paliperidon hatte ich eine Art Sekundenschlaf auf der Arbeit da die Konzentration sehr eingeschränkt war habe ich viele Fehler gemacht und konnte meinen Beruf kaum ausüben. Hatte auch einen Arbeitsunfall weniger schlimm damit da ich wegen der Negativsymptome den Schutz vernachlässigt habe. Bei Waldarbeiten hab ich bald mal einen Baum auf mir selbst geschmissen und so Dinge.
    Geistig kann man also sehr beschränkt sein mit diesem Wirkstoff und meiner Erfahrung nach wurde es mit dem Paliperidon eher schlimmer als vorher mit dem Risperdal, was natürlich auch andere Ursachen gehabt haben kann.

    Ich halte nix von den Pharmaherstellern weil diese sich nur mit ihren Produkten auseinandersetzen und bei der Psychose wohl gar keine Heilung gewünscht ist.
    Diese ADs wie das Bupropion setzen andersherum bei den Negativsymptomen / Dopaminmangel an und vermutlich ist deshalb die Heilung Wohlbefinden besser und man kann so auf längere Sicht auf die NLs verzichten.

  • Nicht persönlich nehmen, hier geht es mir nur um die Qualität der Informationen.

    Bist Du nun Psychiater? Oder Arzt mit Weiterbildung?

    Ich habe Biochemie studiert und halte Deine Informationen nicht für standfest.

    Das darf ich wohl schreiben als. Dipl. Ing.


    Paliperidon wirkt bei mir ohne Nebenwirkungen. Mein Intellekt hat sich seit der Einnahme nicht verschlechtert.

    Die Dosis macht das Gift.

    Ich habe in der Forschung und Entwicklung von Medikamenten gearbeitet. Der Preis hat Relevanz und Sinn. Es kann 10 Jahre dauern bis ein Wirkstoff / Medikament auf den Markt kommt. Wenn dann das Patent abläuft und alle anderen Fa. das Generika herstellen, müssen die Kosten für F&E gedeckt sein. Das dazu.


    Nenne mir bitte deine genaue Quelle (@Aderhold). Ich möchte das paper dazu lesen.

  • Hallo metaphase ,
    ich bin kein Arzt von daher erfülle ich diese Voraussetzung nicht, ich hab mich weil ich selbst erkrankt bin recht umfänglich schlau gemacht über das Internet und diversen Foren. Hab mich zu den Medikamenten insbesondere Neuroleptika und Antidepressiv eingelesen.

    Die Studie zu Aderhold habe ich mal im Netz gefunden, aber vielleicht wurde das wieder herausgenommen, da ich schon öfters gesucht habe und nix mehr dazu gefunden habe.

    Hier eine Ähnliche die das mit dem Gehirnabbau belegt:
    https://www.akdae.de/Arzneimit…kel/201504/157h/index.php

    Die Studie von Aderhold hat sich geschichtlich mit der Psychiatrie befasst, etwa zu Zeiten als es noch keine Neuroleptika gab war die Heilungsquote an sich besser, dafür die Krankenhausaufenthalte so im durchschnitt ein Halbes Jahr aufwärts, was heute mit den Neuroleptika zwar in 6-8 Wochen erledigt ist aber kaum Aussicht auf Heilung besteht.
    Dort war auch gestanden das die Gehirnsubstanz besonders im vorderen Bereich des Gehirns stark abbaut. Olanzapin wurde mit Haldol verglichen wo bei Haldol der Substanzabbau im Jahr etwa doppelt so hoch wie beim Olanzapin gewesen ist, ich denke um 1% hat sich das bewegt.
    Es gibt auch fachlich die Meinung das im bereich des frontalen Kortex also den vorderen Bereich des Gehirns bei einer Psychose ein Dopaminmangel entsteht, damit erkläre ich mich auch das durch die Neuroleptika dort verstärkt sich das Gehirn abbaut. Das Bupropion was ein Noradrenalin/Dopaminwiederaufnahmehemmer ist soll durch seine Wirkweise diesen Mangel beheben oder verbessern, wozu meiner Erfahrung nach eine niedrige Aripiprazoldosis oder Bedarf notwendig ist damit das Antidepressivum gut wirken kann.
    Meiner Erfahrung nach macht das Bupropion wegen der Wirkung auf das Noradrenalin eher so Miktionsstörungen(Probleme beim Wasserlassen) auch Verstopfung (fester Stuhlgang) hatte ich auf längere Sicht von daher empfehle ich das Citalopram in Mittlerer Dosis 20mg zusätzlich. Das Citalopram schwächt diese Nebenwirkungen ab so das man das Bupropion in der empfohlenen Dosis 300mg gut einnehmen kann.

    Auch habe ich festgestellt das Aggressionen / Reizbarkeit / Stimmungsschwankungen durch Medikamente die auf das Noradrenalin wirken (zustätzlich zum Neuroleptikum) nachlassen, also dies finde ich sehr wichtig. Ich hatte zuerst das Duloxetin(SSNRI) probiert wobei ich vorher schon unterschiedliche SSRIs und Doxepin probiert habe. Das Duloxetin zeigte einen deutlich positiven Effekt auf die Stimmungsschwankungen was auch über den Einnahmezeitraum hinaus Besserung brachte, also das würde ich Stimmungsstabilisatoren wie Valproat und dergleichen vorziehen, welche auch Risiken haben die häufig als unproblematisch hingestellt werden und ich denke häufig haben die Medikamente die Standardmäßig eingesetzt werden nur Akutwirkung und führen nach Absetzen wieder verstärkt zur Symptomatik.
    Das Duloxetin hab ich damals wegen Nebenwirkungen gewechselt auf das Bupropion und die zusätzliche Wirkung auf das Dopamin die das Bupropion hat, hat sich bei mir sehr gut ausgewirkt auch auf die Positivsymptome, Negativsymptome wurden deutlich besser was sich auch beim Autofahren und der Konzentration bemerkbar gemacht hat, von daher finde ich es sehr wichtig das man Bupropion zustätzlich einimmt weil Medikamente wie Aripiprazol grade wenn man diese reduziert einnimmt oder absetzen möchte große Unruhe machen und die Negativsymptome die Allgmein auftreten auch Probleme beim Autofahren machen können. Von daher finde ich es grob fahrlässig das man häufig mit den Neuroleptika Auto fahren darf aber man nix gegen die Negativsymptome bekommt wie das Bupropion etwa. Da sind Unfälle meines erachtens vorprogrammiert.
    Woher kommt es das die Ärzte so wenig bescheid wissen und häufig nur Neuroleptika aufschreiben und die Reaktionstests vergleichbar einfach sind um den Führerschein zu behalten? Ich denke das liegt daran das die Hersteller der Medikamente um ihre Medikamente verkaufen zu können da keine Zugeständnisse machen und die Risiken die das Autofahren hat in kauf nehmen, man kann das ja leicht als Negativsymptomatik die von der Psychose kommt beschreiben, wohlwissend das die Neuroleptika Negativsymptome auch verstärken oder zumindest recht wenig dagegen helfen.
    Der Preis davon sind Verkehrstote und warum sollte ein Hersteller eines Medikaments das Autofahren unter seinen Wirkstoff verbieten wenn das die Umsätze und den Verkauf deutlich einschränken würde?

    Ich möchte zeigen das eben diese Dinge die man nicht wissen möchte auch unerforscht bleiben, ebenso wie die Wirkung des Bupropions und spezieller Antidepressivakombis da dies ja bedeuten kann das man kein Leben lang mehr auf die Neuroleptika angewiesen ist oder zumindest deutlich reduzierte Dosierungen braucht. Viele Medikamente sind ja darauf angewiesen das man sie täglich einnimmt. Bedarfseinnahme die sich bei Neuroleptika anbieten würde ist auch von daher kaum erforscht. Mit diesen Antidepressiva funktioniert die Bedarfseinnahme des Aripiprazols auch ohne das man instabil wird.

    Ich handele hier mit dem Forum besten Gewissens und bin mir den Nebenwirkungen der Medikamente im klaren. Antidepressiva sehe ich generell unproblematischer als Neuroleptika, genaue Informationen zu der Kombination sind mir wichtig da Bupropion alleine doch Nebenwirkungen machen kann die dazu führen das man es etwa absetzen muss, von daher finde ich Citalopram sehr wichtig zusätzlich. Citalopram funktioniert beim Aripiprazol sehr gut da Aripiprazol weniger Wirkung auf die Libido hat wie andere NLs von daher ist die etwas dämpfende Wirkung des Citalorpams ganz gut. Allein Citalopram + Aripiprazol würde aber eher die Unruhe die das Aripiprazol macht begünstigen, von daher ganz wichtig zuerst Bupropion und dann Citalopram.

    Die Trimipramin-Tropfen finde ich gerade wenn man das Aripiprazol reduzieren oder Absetzen möchte sehr wichtig, da der Schlaf sehr wichtig bei einer Psychose ist. Trimipramin ist aber ein Trizyklisches Antidepressivum und diese Wirkstoffe haben stärkere Wechselwirkungen mit Neuroleptika von daher eben nur Tropfen und ich würde das vor allem erst später empfehlen wenn das Neuroleptikum reduziert ist. Da ist nur Tropfen sind 10mg ist das in der Kombi auch relativ unproblematisch. Ich hatte es aber auch mal zu Risperdal probiert und da hat es mich von der Sedierung trotz Tropfenform fast umgeschmissen, also ich hab fast nur noch geschlafen. Auch Doxepin habe ich damals mit Neuroleptika probier(eigenversuch) ich hatte Doxepin vorher wegen Depressionen eingenommen und mit den Neuroleptika hat es die Sedierung auch bei minimaler Dosis 15mg etwa schon sehr verstärkt wo ich vorher glaube ich so 50mg bei den Depressionen hatte und es da normal gewirkt hat, von daher würde ich generell bei Kombinationen mit tri- und tetrazyklischen Antidepressiva etwas vorsichtig sein und die selektiven vorziehen. Bupropion und Citalopram sind ja selektiv und haben keine solchen Probleme zwecks Wechselwirkungen gemacht.
    Trimipramin-Tropfen halte ich für notwendig wenn man mithilfe des Bupropions+Citaloprams das Neuroleptikum(in dem Fall Aripiprazol) komplett absetzen möchte also ganz ohne Bedarfseinnehme, da gerade etwa 1-2 Monate nach absetzen dann verstärkt Unruhe und Schlafstörungen auftreten und man ohne den Trimipramin trotzdem rückfällig werden würde (so zumindest meine Erfahrung dazu) ich hab etliche Absetzversuche gemacht und Aripiprazol so abzusetzen war am heftigsten, mit Bupropion wurde es besser, Citalopram hat die Emotionen etwas gedämpft aber war immer noch nicht ausreichend, erst mit Trimipramin-Tropfen hat es funktioniert.

    Für so etwas hab ich Jahre gebraucht, also ich bin seid 2011 an Psychose erkrankt und hab vorher wegen Depressionen und Verspannungen Antidepressiva genommen (Citalopram+Doxepion damals) von daher hab ich mich leichter getan mit meiner damaligen Ärztin da andere Antidepressiva zu probieren auf eigenen Wunsch hin, bis ich das Bupropion nach dem Duloxetin fand. Als ich damals Citalopram dann zuhause zum Bupropion genommen habe und das die Nebenwirkungen des Bupropions reduziert hat wollte mich meine damalige Ärztin wegen des Eigenversuchs nicht mehr behandeln und hat mich rausgeschmissen lautstark aus ihrer Praxis.
    Bei meinen nächsten Neurologen/Psychiater der kurz vor der Rente war hab ich aus Angst das Citalopram nicht zu bekommen dann angegeben das ich es vorher schon hatte und so hab ich überhaupt erst die Kombi damals Aripiprazol(5mg Bedarf) Bupropion 450mg(was ich später reduziert habe auf 300mg) und Citalopram 40mg(später 20mg) bekommen habe, also dieser Arzt hat dann auch gesehen das es mir damit gut ging und hatte kein Problem mit der Kombi. Mir wäre damals kaum was anders übrig geblieben und ich war überhaupt froh einen Arzt gefunden zu haben der mir die Medikament gibt. Dieser Arzt hat damals meinen Vater behandelt(Gehirntumor) und vielleicht hat er mich ja noch gekannt keine Ahnung.

    Gut nachdem er in Rente gegangen ist musste ich mir einen neuen Arzt suchen, der Neurologe der nachgekommen ist hat mich gleich da ich keine Standardmedikamente für Psychose genommen habe entlassen und gemeint das ich mir einen anderen Psychiater suchen solle und er mir das nicht aufschreibt.

    Mein jetziger Psychiater hat mir die Medikamente dann weiterverschrieben. Da hab ich dann auch das Bupropion auf 300mg und Citalopram auf 20mg angepasst und zusammen mit ihm die Trimipramin-Tropfen wegen den Schlafstörungen beim Absetzen probiert. Also nochmal Glück gehabt.

    Also vielleicht ist von diesen Erfahrungen her auch meine Vorsicht was Psychiater/Neurologen angeht verständlich, die Standardtherapie lässt meiner Meinung keine Heilung zu und ich wäre wenn ich jetzt noch unter Risperdal oder Abilify(nur Aripiprazol) wäre sicher kein Mensch mit der Lebensfreude und Stabilität wie heute.
    Schuld daran geben ich der Pharmaindustrie und den forschenden Ärzten die wohl absichtlich Bupropion für Schizophrenie vom Markt genommen oder schwer zugänglich gemacht haben, braucht mir keiner erzählen das es dazu keine guten Studien gibt wenn abermilliarden mit Neuroleptika verdient ist und bei einer großen Studie zum Bupropion (30 oder 50 Jahre Bupropion) alle namhaften Neuroleptikahersteller bei den Indikationen für das Bupropion unterschrieben haben. Aber im Grunde bringt es eh nix sich aufzuregen, man kann es nur besser machen und letztendlich wird dich zeigen inwiefern ich mit diesen Thesen und Erfahrungen recht habe. Ich hoffe dabei auf Unterstützung von forschenden Ärzten etc. wie ihnen und bin mir im klaren das ich kein Arzt bin und es mit solchen Empfehlungen schwierig ist aber ich sehe keine andere Möglichkeit in der Branche überhaupt Gehör zu bekommen wo man als Schizophrener schonmal kaum ernst genommen wird und meiner Erfahrung nach im Internet auch starke Pharmalobbys sind die es wissen einen zu Denunzieren und unglaubwürdig zu machen.

    Von daher denke ich das Geld wichtiger ist für diese Pharmaunternehmen als eine Heilung zu finden und wenn ich Recht habe würden diese alles dagegen tun um weiterhin lebenslänglich Neuroleptika verkaufen/verordnen zu können oder in höherer Dosis.
    Was Janssen angeht als Medikamentehersteller finde ich es schon dreist wie man durch minimale Änderungen des Wirkstoffs Patente über 50 Jahre und länger verlängern kann und dabei etwa die Depotspritzen zu teuren Preisen verkauft werden. Das steht meiner Meinung in keinen Verhältnis zu den Studien die dafür gemacht werden und das Geld wäre für Studien wie ich es habe mit speziellen Antidepressiva sicher besser investiert.

  • Hier im Übrigen ein positiver Erfahrungsbericht zum Bupropion + Abilify(später Bedarf)

    Erfahrung mit Bupropion seit Anfang 2020

    Da handelt es sich um eine schizoaffektive Psychose wo er es mit Bupropion geschafft hat das Abilify anscheinend nun komplett abzusetzen.

    Meiner Erfahrung nach ist Citalopram und Trimipramin-Tropfen trotzdem sehr wichtig auch wenn es bei ihm anscheinend ohne recht gut funktioniert.