Es gibt gar keine Sschizophrenie als Entität (etwas eigenständiges Ganzes) sondern bloß eine Psychoseanfälligkeit?

  • Habe genügend chronische Verläufe beobachten dürfen.

    Soll der sicherlich gut bezahlte Herr denen mal erklären dass sie nicht schizophren sind,

    sondern nur eine klitzekleine Veranlagung zur Psychose haben.

    Ein Hohn ist das.

    Wird vermutlich einfach nur Lobby arbeit sein. Betroffenen möglichst wenig Wege aus der Arbeitsleistung bieten,

    einfach wieder rein ins vergnügen und die Psychose absprechen. Ob der Müller psychotisch an der Drehbank steht ist ja letzten Endes egal, er fällt lediglich ins Hartz4 wenn er seinen Job versaut und wird wieder recycled.

  • Schizophrenie ist ein Label, das man einem bestimmten Symptomkomplex gegeben hat. Man kann natürlich sagen, dass es deshalb _nur_ ein Label sei.

    Aber so funktioniert Sprache: Stuhl ist auch nur ein Label, kein Stuhl gleicht dem anderen.

    Es ist natürlich nicht gut, Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, die Hoffnung auf Besserung zu nehmen. Aber ich bezweifle, dass der wichtigste Schritt, um uns Hoffnung zu geben, darin besteht zu behaupten, es gebe diese Krankheit nicht.

    Vielleicht ist Schizophrenie ein schlechtes Wort und vielleicht sind das alles auch unterschiedliche zugrunde liegende Erkrankungen. Der wichtigste Punkt aber ist nicht, die Diagnose deshalb abzuschaffen, sondern, mehr zu forschen!