Verachtung für die Psychiatrie

  • Irgendwie obwohl ich gewisse Kompetenzen zu schätzen weis, bleibt doch eine Verachtung des psychiatrischen Systems.


    Ich bin der Überzeugung das die Erkrankung längst heilbar ist, da es die Medikamente längst auf den Markt gibt nur zu wenig geforscht und getan wird um die richtigen Kombinationen und Präperate herauszusuchen.


    In meinen Augen ist das grobe Fahrlässigkeit auch das man es im Grunde in der letzten Instanz den Arzt verantworten lässt was er verordnet und dieser sich in einer rechtlichen Grauzone befindet oder begründen muss wenn er zusätzlich ein Medikament aufschreibt das von den Üblichen (nicht ausreichend) abweicht.


    Für mich bleibt da nur tiefe Verachtung der Psychiatrie oder Forschung an sich und gegenüber den Pharmaherstellern die im Grunde alle nur in ihre Tasche Arbeiten und der Erkrankte immer das Nachsehen hat. Gerichtlich haben Betroffene keine Chance höchstens per Sammelklage wenn man einen Schaden oder Behandlungsfehler nachweisen kann, aber das ist Praktisch unmöglich weil die Leitlinien quasi falsch oder unzureichend sind auf die sich die Gesetzeslage im Grunde stützt.


    Im Grunde ein Verbrechen von dem keiner etwas hören oder sehen möchte.

  • Sehe ich ähnlich.

    War in der Psychiatrie und wurde dort zwar nicht gesünder, bekam aber hilfreiche Hinweise.

    Hilfreich wäre eine Therapie die darauf abzielt dass man beruflich und privat wieder klarkommt. Hatte nach dem letzten Aufenthalt jedoch eine soziale Phobie entwickelt, manifestiert durch negative Eindrücke an diesem Ort

    Was half waren Waldspaziergänge en masse, Fitnesstraining, Sportverein, Tabletten.