Dauerkonsum von Neuroleptika verkürzt die Lebenserwartung je nach Untersuchnug um durchschnittlich 20 - 32 Jahre.

  • Es gab damals mal eine Studie auf Wikipedia die beim Thema "Schizophrenie" verlinkt worden ist wo diese 20-30 Jahre vorgekommen sind.

    Habe in der Kürze nur das hier gefunden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

    Zitat

    In einer Metaanalyse von 2017 wurde ermittelt, dass die Sterblichkeitsrate von Schizophrenie-Patienten durch Medikation mit Neuroleptika nahezu halbiert wurde.


    Scheint also immer noch besser zu sein als ohne. Meine Ärztin meinte damals mal das es mit dem Übergewicht und ungesunde Lebensführung zusammenhängt, also Rauchen etwa.

    Hier im Forum findet man ja einen alternativen Medikamenetevorschlag der mehr auf die Negativsymptome (Dopaminmangel) abzielt und von daher diese Mangelerscheinung die Nebenwirkungen macht entgegenwirkt. Meiner Meinung kann Dopaminmangel eben zum Abbau des Gehirns führen und das trägt zum frühen Tod bei, Neuroleptika oder Antipsychotika wirken meist nur auf den Dopaminüberschuss und senken diesen aber der Mangel bleibt oder wird zum Teil noch vergrößert, von daher sind diese Antidepressiva in Kombination mit Antipsychotika sehr gut. Hier findet man die genaueren Informationen: Behandlungsvorschlag

    Im Grunde hat man im Gehirn im frontalen Bereich einen Dopaminmangel und das löst diese Negativsymptome mit aus und im hinteren Bereich also Großhirn ist ein Dopaminüberschuss bei einer Psychose was zu Halluzinationen und Positivsymtomen beiträgt.

    Das ist übrigens auch das was ich an der klassischen Psychiatrie bemängele denn man erzählt da die halbe Wahrheit den Erkrankten die Geschichte mit dem Dopaminüberschuss. In meinen Augen ist der Dopaminmangel auch eher die Ursache der Psychose, so werden bei normalen Antipsychotika zwar die Symptome unterdrückt aber die Ursache bleibt bestehen.

  • Admin , hast du dir das schizophrenie radio von mir schon mal angehört, dann weißte genau wovon schizophrenie kommt. die meisten haben in ihrem leben gesoffen, gekifft oder schlimmeres, selten das eine/r so krank wird.

    ich wunder mich immer das die jetzt vor irgendwelchen pillen angst haben, schon komisch.

  • Anders herum kann es aber gut möglich sein, das eben die Sucht mit von der Erkrankung selbst kommt, also man grundsätzlich in diese Risikogruppe fällt. 80% der Schizophrenen sind Raucher was schon einiges im Vergleich zu 20% in der Bevölkerung ist.


    Also ich glaube aber weniger das Sucht die Ursache ist, sondern eher ein Symptom der Erkrankung, andersherum kann es auch sein wenn du das damit meinst aber gibt wohl auch Schizophrene ohne irgendwelche Suchtprobleme.

    Zudem glaube ich das der wandel der Zeit und Veränderungen Psychosen mit auslösen also das psychosoziale Umfeld eine große Rolle spielt ob man erkrankt oder nicht und dieses kann auch sehr weitläufig sein. Mal angenommen es gäbe telepathie oder solche und ähnliche Geschichten was bei der Komplexität des Gehirns ja schon möglich sein kann und es auch hinweise auf so etwas ähnlichen ja gibt. Von daher glaube ich auch mehr so an einen Netzwerkfehler als Darstellung einer Psychose, dass eben ein Teil der Bevölkerung krank wird um gewissen Problemen die es so und so in einer Gesellschaft gibt entgegenzuwirken also das es da irgendwo einen Ausgleich gibt und Psychose oder andere psychische Erkrankungen auch mit zur Evolution beitragen und viele Erfindungen und anderes auch von Kranken Menschen mehr her stammt, also gibt ja auch das Wort Leidenschaft.

    Nur mal so, jetzt das alles an Drogen und Sucht festzuklammern und Betroffene darauf zu reduzieren finde ich weniger gut , weil es einen eher herabsetzt oder eine Teilschuld an die Erkrankung gibt was ich so mal bezweifle da diese Erkrankung auch in anderen Gesellschaften/Bevölkerungsgruppen/Religionen auftritt.

  • Ingo, du streitest das ab und bist anderer Überzeugung...


    Zur Natur. Es gibt ja die menschliche Evolution und die in der Natur. Angenommen es gibt einen Gott der diese Evolution mit vorangetrieben hat und die Richtung der Evolution hin zum Menschen mit beeinflusst, so liegt der Gedanke eben nahe das Zellen etwa miteinander kommunizieren und dafür gibt es auch Studien die so etwas belegen.

    Telepathie würde ich auch mehr als einen Instinkt sehen und Ursache das man in gewissen Stresssituationen vielleicht manchmal einen Schutzengel hat und so Sachen die man eben schwer mit Wahrscheinlichkeiten hinbekommen würde.

    Also daran glaube ich schon und da liegt Telepathie und auch ein Stückweit das was man unter Macht versteht vielleicht in einer Richtung, zudem glaube ich ja das Psychiatrie ein Stückweit auch Unterdrückung bedeutet denn Neuroleptika können einen auch Ausstrahlung oder Glaubwürdigkeit nehmen. Gut über diese Themen könnte man lange Philosophieren aber wären mal einige Aspekte dazu.

  • Ist ähnlich wie mit dem Glauben an Gott, gibt Leute die haben einen unerschütterlichen Glauben daran und Leute die einfach an gar keinen Gott oder ähnlichen glauben und ihre Existenz als reinen Zufall abtun, also muss man glaube ich selbst entscheiden wobei die Wissenschaften sich ja auch weiterentwickelt haben und letzendlich dann die Erde rund war und es dinge und Kräfte gab für die es damals gar keine Bezeichnungen gab und so Sachen eben. Ähnlich wissen wir heute auch recht wenig über Schizophrenie wo es doch noch kein richtiges Heilmittel dagegen gibt und die Erkrankung im Verlauf chronisch ist wenn man es realistisch sieht.

  • Laut der anderen Studie von 2017 scheint es eher umgekehrt zu sein, also das die Sterblichkeit um die Hälfte gesunken ist.


    Fraglich also was für Studien da richtig sind wenn ein himmelweiter Unterschied da ist.

    Meiner Meinung nach ist das Risiko ohne Medikamente irgend einen Scheiß oder Suizid zu bauen schon recht hoch, von daher eben kaum wegzudenken, das Risiko der Sterblichkeit wird man auch ohne Medikamente haben die eben kaum zwangsläufig dazu beitragen müssen.


    Vielleicht kommen ja noch Andere Meinungen dazu...

  • Admin , hast du dir das schizophrenie radio von mir schon mal angehört, dann weißte genau wovon schizophrenie kommt. die meisten haben in ihrem leben gesoffen, gekifft oder schlimmeres, selten das eine/r so krank wird.

    ich wunder mich immer das die jetzt vor irgendwelchen pillen angst haben, schon komisch.

    Bei mir besteht Verdacht auf Schizophrenie.

    Drogenkonsum: Null

    Alkohol: vllt 3x im Jahr. Selbst in wildesten Zeiten nur 1x pro Woche und dann nur selten mehr als dass man nicht mehr Auto fahren darf.

    Nichtmal Zigaretten, dafür aber Sport und halbwegs gesunde Ernährung.


    Also bitte nicht jeden zum Drogi oder Alki abstempeln.

  • So stand es in irgendeinem BPE Rundbrief. Kennt jemand Untersuchungen, dass Neuroleptika tatsächlich die Lebenserwartung verkürzen?

    Hallo, ich klinke mich mal ein. Denke schon dass da was dran ist, was empirische Studien zu einem hohen Prozentsatz beweisen. Selbst habe ich deshalb schon mehrere Absetz und Ausschleich Versuche unternommen, jedoch kommen die Krankheitssymptome wie z.B. negatives Selbstbild und unbegründete Wahnvorstellungen, ohne Medikament leider immer wieder.

  • Meine Mutter ist 80 Jahre geworden. Sie ist auch an Schizophrenie erkrankt. Ich denke bei den 25 Jahre früher sterben ist alles mit eingerechnet. Suizid,rauchen,Alkohol .Drogen einfach alles. 25 bis 30 Jahre nur bei Medis und sonst normalen lebenswandel glaub ich einfach nicht.