Abilify 5mg Stimmen kommen zurück ?

  • 5mg ist eine Wirkdosis die man durchaus bei der Erhaltungstherapie einsetzen kann.


    Ich selbst hatte meistens nur 5mg nur in akuteren Fällen auch kurz mal 10-15mg am Tag.


    Stimmen hatte ich wie gesagt keine.


    Bei mir war die Grenze etwa bei 2,5mg gelegen, so in Eigenversuchen war diese Dosis bei mir zu schwach, wenn man aber wie ich Bedarf einnimmt also nur im Bedarfsfall 5-10mg dann sind durchaus kleinere Dosierungen als 2,5mg im Durchschnitt möglich.


    Wichtig finde ich die beiden Antidepressiva Bupropion und Citalopram zusätzlich einzunehmen um gerade auch bei so kleineren Aripiprazoldosierungen wie 5mg Täglich bestimmte Nebenwirkungen oder Nachteile die dieser Wirkstoff hat zu umgehen, wie Unruhe oder etwa fehlende Dämpfung von Libido. Bupropion ca. 300mg finde ich ganz wichtig und Citalopram würde ich so um die 30mg empfehlen.


    Aripiprazol sollte auch bei 5mg noch sehr gut wirken, wobei das natürlich Individuell unterschiedlich sein kann wie gut man auf den Wirkstoff anspricht. Etwa kannst du ja 5mg ruhig probieren und schauen ob es gegen die Stimmen ausreichend gut hilft und wenn was ist kurzzeitig auch wieder auf die 10mg raufgehen. Wichtig sind wie gesagt die Antidepressiva die im Grunde die Wirkung des Aripiprazols auch verbessern und somit Positiv- und Negativsymptome reduzieren besser als es das Aripiprazol alleine kann.

  • Psychose hat Positiv- und Negativsymptome. Gegen Positivsymptome helfen Neuroleptika oder Antipsychotika gut, nur bei den Negativsymptomen bringen diese sehr wenig. Da sind Antidepressiva besser, wobei das insbesondere das Bupropion ein Atypisches Antidepressivum ist, das sich sehr von anderen Antidepressiva unterscheidet.


    Negativsymptome sind auch Symptome einer Psychose und Nebenwirkungen ist nochmal etwas anderes.


    Bupropion etwa steigert das Dopamin/Noradrenalin dort wo ein Mangel vorhanden ist was sonnst zu Negativsymptomen führt. Im Frontalen Kortex des Gehirns ist bei einer Psychose mit einen Mangel zu rechnen dieser Botenstoffe und im Großhirn mit einen Überschuss welcher zu Positivsymptomen führt. Neuroleptika behandeln hauptsächlich letzteres, also helfen gegen diesen Überschuss, bezüglich dieser Mangelerscheinung bringen diese aber recht wenig und von daher sind diese Antidepressiva insbesondere das Bupropion so wichtig. Andere Antidepressiva wirken meist nur auf Nordadranalin und Dopamin, da ist Bupropion eine der wenigen Ausnahmen die auch auf das Dopamin wirken und alle Medikamente die Einfluss auf die Psychose haben wirken auf das Dopamin was so eine bekannte These ist.


    Im Grunde wirkt das Antidepressivum anders herum als das Neuroleptikum, nur das dieses Antidepressivum eben ein Wideraufnahmehemmer ist der vor allem dort wirkt wo ein Mangel dieser Botenstoffe da ist. Gibt auch Medikamente die anders als dieses direkt auf die Ausschüttung der Botenstoffe wirkt. Bei einer Psychose werden grob gesagt zu viel Dopamin ausgeschüttet nur eben kann dieses "zuviel" bedingt sein da an bestimmten Stellen eben "zuwenig" Dopamin ist und von daher wirkt das Bupropion gegen eine Ursache der Psychose oder kommt den Kern des Problems näher. Indem etwa der Mangel da verringert wird, braucht das Gehirn ja kein überschüssiges Dopamin mehr anregen/ausschütten und somit wird indem der Mangel gelöst wird auch der Überschuss in einen gewissen Grad verringert (was mit dem Wirkmechanismus der Antidepressiva zu tun hat) und das wiederum verbessert die Symptome der Psychose insgesammt deutlich(Positiv- und Negativsymptome).

    Wichtig dabei ist das man zwar noch das Aripiprazol mit einnimmt oder zumindest Bedarf davon, aber eben noch eine Wirkdosis da ist, also da ändert sich wenig. Von zu hohen Aripiprazoldosierungen ab 10mg würde ich dabei eben trotzdem abraten, weil eben das Neuroleptikum dann eventuell zu stark dämpft so das die Antidepressiva (Bupropion) keine oder kaum ihre Wirkung entfalten können.

    Also das ist zumindest meine Meinung und Vorstellung wie ich mir die positive Wirkung erkläre die es bei mir da definitiv gibt.

  • Ich habe wie gesagt im allgemeinen keine Stimmen , Stimmen sind kein Muss bei einer Psychose. Bei 2,5mg sind eben Symptome wie das Gedankenrasen und so wieder aufgetreten und die Wirkung war insgesamt zu schwach. Natürlich auf längere Zeit betrachtet, so mal ein paar Tage 2,5mg sind kein Problem bei mir klappt es ja auch Tage / Wochen ganz ohne Neuroleptika , nur eben bildet sich dann langsam die Psychose zurück was an sich schleichend geht und erst wenn es akut wird einen auffällt. Also da hat man etwas Spielraum.
    Ich nehme beispielsweise ja Wochen gar keine Neuroleptika was an sich ganz angenehm ist weil man dann Aktiver und so wird und die Negativsymptome sich bessern, nur ab einen Zeitpunkt werden die Negativsymptome dann wieder schlechter, man findet wenig Motivation und dann bilden sich auch die Positivsymptome zurück also trotz der Antidepressiva, dann braucht es eben ein Neuroleptikum wie das Aripiprazol was meiner Meinung die Botenstoffe so im Gleichgewicht hält das die Antidepressiva eine Positive Wirkung zeigen können. Also zuviel Neuroleptikum ist nix und zuwenig auch nicht, nimmt man längere Zeit etwa zu viel Neuroleptika dann kommt es zu verstärkten Negativsymptomen wozu man etwa die Schwäche in deinen Beinen rechnen könnte, also zumindest könnte das Negativsymptomatik sein oder eben Nebenwirkungen die auch Dosisabhängig sind.

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