Psychische Krankheit ist ein Mythos der die Normalität beschreibt.

  • Psychische Krankheit ist ein Mythos der die Normalität beschreibt.


    Wir sind Organismen, also leben, denken, fühlen und handeln wir in unserer Umwelt und sind Teil der Natur. Rene Descartes „Ich denke, also bin ich ist falsch. Ich bin ein Organismus.

    Die Welt ist kreatives Chaos, das sich selbst organisiert durch Kommunikation von Information und Interaktion von Individuen auf der Basis der Instinkte, Bedürfnisse, Gewohnheiten und Theorien der Individuen. Der Informationssalat und die Informationsflut erzeugen Individualisierung, Subkulturen, Paralelluniversen, Auflösung der Normen und Werte und psychosomatische und psychische Krankheiten.

    Was führt dazu, dass ein Menschneue Glaubens- und Wahnsysteme entwickelt und auf Basis dieser Theorien agiert? Es gibt immer ein Ereignis, ein Problem, eine Information, einen Konflikt oder eine biografische Krise die das ursprüngliche System erschüttert oder verändert hat. IN der Regel gibt es bei psychischen Krankheiten keinen organischen Befund.

    Psychische Krankheiten sind Versuche des Gehirns und des Unterbewusstseins sich Geltung zu verschaffen. Das Gehirn hat immer die Macht, egal ob man scheinbar gesund oder offensichtlich krank ist. Realität ist immer das Produkt des eigenen, Denkens und Glaubens und der eigenen subjektiven Wahrnehmung.
    Wenn das Gehirn mit uns reden will oder einen brennenden Dornbusch zeigen will tut es das. Das Gehirn erzeugt die Welt. Stimmen und Psychosen sind das Produkt des Gehirns, Gehirn spielt Spiele mit psychisch Kranken ist die Wahrheit. Stimmenhören ist direkte Kommunikation mit dem Gehirn, Denken ist indirekte Kommunikation. Psychosen sind Bewältigungsstrategien, Überlebensstrategien, Informationsverarbeitungsprozesse und Lernprozesse.
    Medikamente erzeugen Schäden im Zentralen Nervensystem und Körper.

    Die Lebenserwartung ist 10 bis 30 Jahre reduziert.

    Die medikamentenfreie Alternative zu Medikamenten und Psychiatrie ist das ENTWERTEN und das Beobachten der Stimmen und gesamten Wahrnehmung. Es ist ein Schachspiel mit dem Gehirn.
    Man muss zum Beobachter des psychischen und weltlichen Geschehens werden.

    Die richtige Strategie ist die Stimmen und Wahrnehmung beobachten und ein oder zweimal am Tag komplett zu entwerten.

    Wir brauchen ein Umfeld das die Stimmen toleriert und einen Diskurs der Realität mit dem Umfeld - also Trialog zu Hause und im eigenen Umfeld. !! Eine brauchbare Realität muss konstruiert werden. Man braucht in jedem Fall Wissen und vertrauensvolle Gespräche und ein vertrauenswürdiges Umfeld. Meditation ist hilfreich. Vertrau dem psychischen Prozess.

    Das funktioniert mit und ohne Medikamente.

  • Wir leiden an Überforderung und die Erkrankung ist wohl auch ein Ausdruck immensen Stress der auf uns lastet.

    Medikamente dämpfen das ab, aber verschlimmern auch die Situation wenn man eben dann noch weniger belastbar wie vorher ist.


    Für mich ist weder mit noch ohne Medikamente eine Formel, da es keine Extremlösungen gibt, eher stellt sich die Frage welche Medikamente und wie die Erkrankung eben an sich gesehen und behandelt wird. Es braucht ja Medikamente nur gibt es Andere Wirkstoffe wie spezielle Antidepressiva (Bupropion, Citalopram) die besser ansetzen etwa bei den Negativsymptomen oder Dopaminmangelerscheinung statt nur beim Überschuss wofür es die herkömlichen Neuroleptika oder Antipschotika gibt. Man behandelt eben nur die Hälfte der Erkrankung und lässt damit einen kranken oder gebrochenen Menschen zurück und da macht die Psychiatrie einen Fehler oder handelt womöglich sogar vorsätzlich falsch.

    Es gibt ja sicherlich auch Studien die unter Verschluss gehalten werden oder wenn überhaupt nur Ärzten zugänglich sind, ich glaube vieles läuft da noch nach Eugenik oder Rassistischen Mustern ab, vielleicht eben weil man bestimmten Personengruppen keine Heilung anbieten möchte weil man ja auch gerne von einer Erkrankung spricht die mit den Genen weitergegeben werden kann, etwa bei Psychose. Selbst das sei mal dahingestellt wenn man psychische Erkrankungen als gesellschaftliche Stresssituation wertet wo ein Teil der Menschen eben erkrankt und damit eine andere Rolle als Gesunde etwa einnimmt.

  • Wir leiden an Überforderung und die Erkrankung ist wohl auch ein Ausdruck immensen Stress der auf uns lastet.

    Medikamente dämpfen das ab, aber verschlimmern auch die Situation wenn man eben dann noch weniger belastbar wie vorher ist.

    da kann ich nur von mir reden und meine meinung dazu aufstellen. ich habe seit ich meine jetzigen passenden medikamente gefunden habe sogar mehr kraft als vorher. also ich bin wieder belastbar. :)

    gruß ingo

  • Wir leiden an Überforderung und die Erkrankung ist wohl auch ein Ausdruck immensen Stress der auf uns lastet.

    Medikamente dämpfen das ab, aber verschlimmern auch die Situation wenn man eben dann noch weniger belastbar wie vorher ist.

    Ja Stress und wahngedanken dazu ist eine explosive mischung ,die dann in einer Psychose münden kann,so wars bei mir auch,alles auf sich beziehen und denken daß alles dir gegenüber feindlich gesinnt ist,dann knallt es im Hirn.Die Medikamente können wie du sagtest das Akutstadium überbrücken aber auf lange sicht sind Neuroleptika mit vielen Nebenwirkungen auch nicht so gut.

    LG Mila

  • Mir geht es auch so aber etwas Negativsymptome sind schon da. Bin trotzdem sehr zufrieden mit meinen Medikamenten die das eben auch deutlich reduzieren. Ich hatte vorher eine sehr Starke Negativsymptomatik und die üblichen Neuroleptika haben das eher noch verschlimmert.