Psychologe

  • Hallo,


    ich weiß nicht so richtig, ob es hier rein passt oder wo anders, aber ich wollte gern mal die Meinung von anderen hören, die auch psychisch erkrankt sind.

    Ich bin seit 2015 in psychologischer Behandlung und hatte damals eine sehr gute Psychologin, mit der ich sehr zufrieden war und auch geborgen gefühlt habe. Leider hat sie dann aufgehört. Danach hab ich eine Reihe von Kliniken besucht und dadurch auch mit verschiedenen Psychologen zu tun gehabt. Nach den Kliniken habe ich mir einen neuen Psychologen gesucht, was gar nicht so einfach ist. Ihr kennt das bestimmt selber mit den langen Wartezeiten. Bin auf jeden Fall sehr schnell bei einem hinein gekommen und am Anfang war auch alles gut soweit. Das Problem ist nur, es sind "nur" Gespräche und Entspannungsübungen die wir bzw ich mache. Wie gesagt, am Anfang war alles gut, ich hatte Glück schnell einen Termin zu bekommen und war in Behandlung, aber mit der Zeit fühle ich mich immer weniger geborgener. Mir fehlt einfach was zu den Gesprächen und Übungen. Bin auch schon am überlegen einen neuen Psychologen zu suchen, aber die haben alle mindestens ein halbes Jahr Wartezeit.

    Ich hab Angst meinem Psychologen das zu sagen, wie er mich dann behandeln würde. Will es ihm aber irgendwie sagen, da ich finde, dass es sein Recht ist zu erfahren, dass mich etwas stört und ich nicht mehr zufrieden bin. Ich bin ein Mensch, der es allen Recht machen will und weiß gerade nicht, wie ich mich verhalten soll und was ich machen soll. Vielleicht hat irgendjemand sowas ähnliches schon einmal durch gemacht oder jemand kann es verstehen und mir Tipps geben, wie ich mich verhalten könnte. Ich bedanke mich schon mal im voraus bei euch.


    LG Eule12

  • Ok, bin zur Zeit in keiner psychologischen Behandlung und bezüglich der Psychose auch nur kurz in Behandlung gewesen. Hauptsächlich beim Psychiater die ja zum Teil auch Psychotherapeuten sind.

    Erstmal wäre es interessant zu erfahren was du überhaupt dir von dem Psychologen erwartest außer den Gesprächen? Diese haben ja meistens nur eine psychologische Ausbildung und können eben keine Medikamente und so aufschreiben, dafür ist ja normal der Psychiater zuständig zu den man meistens Parallel in regelmäßigen Abständen muss um die Medikamenten-Rezepte und so zu bekommen und zur Kontrolle eben.

    Gibt zudem auch unter den Psychologen ja unterschiedliche Fachrichtungen, eventuell fühlst du dich auch von daher weniger gut behandelt und solltest wenn du dir einen Neuen suchst da die richtige Richtung suchen, gibt ja Verhaltenstherapeuten und Andere Bezeichnungen dafür.


    Möglicherweise hast du die Möglichkeit selbst auf deine Therapie etwas einzuwirken indem du etwa erstmal mit deinen derzeitigen Psychologen sprichst über deine früheren positiven Erfahrungen bei deiner damaligen Psychologin um vielleicht dann in dieser Richtung behandelt zu werden statt Sachen zu machen die dich kaum weiterhelfen.

    Falls du trotzdem dich unwohl fühlst und wechseln möchtest, kannst du ja auch parallel einen Termin bei einen anderen Psychologen ausmachen und das halbe Jahr einfach bei deinen jetzigen bleiben. Dann den neuen Termin wahrnehmen und dann entscheiden ob du wechseln möchtest. Also normal hat man ja freie Arztwahl und kann sich jederzeit einen Anderen Therapeuten suchen. Eventuell mal beim Hausarzt oder bei der Krankenkasse nachfragen wie das im Spezialfall ist wenn man darüber nachdenkt den Psychologen zu wechseln oder sich eine 2. Meinung eben da einholen möchte, da dies ja irgendwie abgerechnet werden muss und du dann vielleicht ein 2. Rezept oder so brauchst.


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