Antipsychiatrie

  • Die Frage ist was man dagegen tun kann?

    Trump hat die Finanzierung der WHO beendet was ein wichtiger Schritt ist die Glaubwürdigkeit derer zu untergraben die das zu Verantworten haben.

    Pharmakonzere angreifen kann man sogesehen ja auch nicht und was würde das schon ändern.


    Es braucht Geldgeber die Studien durchführen und eine Zulassungsbehörde die sich bereiterklärt Medikamentekombinationen wie hier im Forum empfohlen auch zuzulassen. Etwa würde man dann deutlich weniger Neuroleptika brauchen, dafür würde dann mehr auf spezielle Antidepressiva gesetzt.

    Für so einen Sichtwandel braucht man entweder viel Macht oder eben eine starke Lobby, dinge die für uns Kranke an sich schwer erreichbar sind.

  • Zitat

    Für so einen Sichtwandel braucht man entweder viel Macht oder eben eine starke Lobby, dinge die für uns Kranke an sich schwer erreichbar sind

    Es kommt darauf an, optimistisch zu sein, und diese Sache anzugehen. Aufgrund deiner Sicht, habe ich das Gefühl, dass du diese Sache sowieso nicht besonders gut findest.

  • Ich versuche beide Seiten zu verstehen. Die aktuelle Situation ist für Erkrankte eben eine Zumutung und zum Teil werden diese sonnst auch nützlichen Medikamente auch zum Schaden der Betroffenen eingesetzt, von daher ist die Antipsychiatrie berechtigt und wichtig. Nur ist die Antipsychiatrie kein Ersatz da man wohl doch ein Stückweit Medikamente benötigt, die frage ist nur welche und in was für Dosierungen / Kombinationen und alles, da hat man durchaus mehr Möglichkeiten als die uns normalerweise zur Verfügung stehen.

  • Jetzt habe ich nur kurz quergelesen und ein Thema ist mir ins Auge gesprungen. Das Thema Macht vs. Ohnmacht. Gleich ohne Macht.


    Ich glaube wenn man Macht verteufelt und die Mächtigen verteufelt, dann ändert das erstens nichts an Deiner eigenen Situation und Du übersiehst die Macht, die in Dir inne wohnt und was Dich Aus-Macht.


    Du hast zum Beispiel die Macht einem Lebewesen, dass Dir nichts getan hat das Leben zu nehmen oder Dich dagegen zu Entscheiden. Wenn Du spazieren gehst und eine dicke fette Spinne 🕷 kreuzt Deinen Weg. Dann kannst Du im Ekel diese Spinne platt treten, oder aber warten, sie vorbeilaufen lassen, sie dabei anzusehen und wahrzunehmen. Wenn sie vorbei ist, geht jeder seiner Wege, denn sie hat Dir nichts getan.


    Das liegt in Deiner Macht. Wenn Du aber Vergleiche ziehst und Dich mit vermeintlich Mächtigen vergleichst, dann empfehle ich Dir, tritt einen Schritt zurück und sehe Dir das ganze Bild an und finde heraus welchen Preis sie für diese Macht gezahlt haben oder immer noch zahlen.


    Eine Entscheidung für etwas, sagen wir Macht, bringt automatisch auch einen Preis mit sich, den man zahlen muss.


    Aber man kann seine Macht so einsetzen, das sie dem anderen bewusst hilft oder eben bewusst schadet.


    Meine Beobachtung zeigt, wenn man einem anderen bewusst schadet, dann zahlt man einen höheren Preis, als im umgekehrten Fall

  • Mir geht es um die Ohnmacht wenn wir krank werden und eben eine Psychose bekommen. Wir müssen quasi unser Leben in die Hände von Ärzten legen die eventuell im Hintergrund auch andere Bestrebungen als nur Heilung verfolgen.
    Wir sind in diesen Fall eben dem ausgesetzt und können uns oft nur dagegen entscheiden, was ebenso oder noch gravierendere Konsequenzen für uns hat.
    Antipsychiatrie sollte oder muss in meinen Augen eben der Psychiatrie auch realistische Angebote unterbreiten, eben diese Dinge aufzeigen die sonnst vernachlässigt werden, dahingehend stehe ich auch voll dahinter.
    Das mit den Neuroleptika ist ja auch so etwas, weder gar keine Neuroleptika noch zu hohe Dosierungen sind eine Lösung. Der Kompromiss der Leben rettet und Lebensqualität zurückgibt liegt dazwischen. Die völlige Ablehnung der Psychiatrie und Medikamente bringt uns aber in eine Situation der verfestigten Fronten, also ich glaube das zeigt zwar unterschiedliche Sichtweisen deutlich auf aber im Grunde ist eine realistische Sicht und die Wahrheit eben das Beste. Psychiatrie agiert oft ähnlich einseitig wie die Antipsychiatrie, also beides 2 Seiten der Gleichen Medaille die beide den Status Quo sichern wollen?

  • Du hast gesagt - die Ohnmacht, die aufgrund der Psychose folgt.


    Lass mich versuchen zu vermitteln was ich meine.


    Als ich vor 30 Jahren das erste mal in die Psychose gefallen bin, war das meine Entscheidung, ohne mir dessen bewusst zu sein. Meine Seele hat sich eine Tür gesucht und meinen Bewußtseinszustand in eine andere Dimension katapultiert.


    Das was vermeintlich gesunde Menschen als krank bezeichnen, ist ein Ver-rückt sein in der Wahrnehmung der Realität, die ein gesunder Mensch wahrnimmt.


    Als würde man plötzlich eine Sprache sprechen, die keiner mehr versteht.


    Nun versuchen Ärzte diesen „normalen“ Zustand wieder herzustellen und versuchen durch Medikamente das Gleichgewicht wieder herbeizuführen.


    Ich würde da keine böse Absicht unterstellen und diese Medikamente halten Dich in dieser Realität fest, auch wenn Du die Erlebnisse und Erfahrungen die Du in der anderen Dimension gemacht hast, nicht vergessen hast.


    Ob Du krank wirst oder nicht ist eine Entscheidung. Keine Entscheidung die Du mit Deinem Verstand triffst, auch nicht mit Deinem Körper. Deine Seele trifft diese Entscheidung.


    Wir haben zwei „Stimmen“ bitte nicht falsch verstehen, die zu uns auf der gleichen Tonspur sprechen und zwar gleichzeitig. Eine leise Stimme, das ist unsere Seele und die Spricht über Gefühle und Empfindungen zu uns und eine laute Stimme, die unser von unserem Verstand produziert wird und die versucht aufgrund von vergangenen Erfahrung die zukünftigen Folgen einer Entscheidung vorherzusehen.


    Es gilt diese Stimmen zu Synchronisieren und auf sein Gefühl zu hören und darauf basierend mit dem Verstand eine Entscheidung zu treffen.


    Wenn dieses Gefühl Angst im Verstand produziert und Du lehnst Dich dagegen auf, dann wirst Du krank.


    Habe ich das sehr komplexe Thema einigermaßen verständlich erklärt ?

  • Gut das mit zwei "Stimmen" verstehe ich nicht so ganz?
    Also bei mir ist es eine normale innere Stimme wenn man sich Gedanken etwa macht und oder versucht laut nachzudenken, wobei ich eigentlich keine richtig Stimme habe oder gar Stimmen wie manche anderen Betroffenen.
    Unter dem was du meinst verstehe ich diese anderen Realitäten die man praktisch im Hintergrund überprüft oder in betracht zieht auch wenn das eben quatsch ist, wobei das ja auch sehr unterschiedlich sein kann.


    Ich finde diese Erfahrungen wichtig und das bleibt auch nach der Behandlung die einen etwas mehr zurück in die normale Realität bringt. Ich denke man muss lernen das was eben von den neuen Erfahrungen gut ist oder einen aufbaut mit in seine Normalität für sich einzubeziehen auch wenn man sich quasi wie Superman fühlt, eben so etwas als Bestärkung zu sehen wenn man mal merkt das sich die Welt ja auch mal um einen dreht statt man sich um die Welt.
    Ich denke eben das deswegen die Erkrankung auch schwierig ist weil für Andere das viele Fragen oder Kopfschütteln auslösen kann, man selbst muss aber lernen mit manchen Dingen klarzukommen.


    Trotzdem finde ich eben das die Medikamente einen helfen da möglichst zu einer gesunden Realität zu finden ohne in irgend ein Extrem zu rutschen wo man für Sich oder für Andere bedrohlich wird. Also ich etwa werde innerlich wütend oder zerrissen wenn ich zu lange keine Neuroleptika einnehme, das ist sogesehen schädlich für meine sozialen Beziehungen, da muss ich sagen das es in mir ab einen Punkt dann einfach krass wird wenn man gegen alles und jeden ein gewisses Unbehagen hat , irgendwann leidet man selbst drunter und da können die Medikamente in Maßen eingesetzt schon ganz gut tun und wer sagt das diese nur zum Nachteil sind? Ich denke die Medikamente können den Verlauf / Heilung also ein zurückfinden in eine stabile und selbstbewusste Realität unterstützen.

  • Ich denke aber auch das übliche Wirkstoffe eine hauptsächlich ruhig stellen, also Neuroleptika an sich zwar helfen aber allermeistens zu hochdosiert eingesetzt werden. Nach dem Prinzip einer 100% Sicherheit die es nie gibt und es dann sich eher dreht also diese vermeidliche Sicherheit die man durchs Ruhigstellen erreicht dann sehr viele Faktoren schafft die das Leben für den Erkrankten und seinem Umfeld zur Qual oder zum Risiko macht.

    Von daher bin ich kein Freund von täglicher Neuroleptikaeinnahme und denke da gibt es viel bessere Ansätze wo man mit weniger klarkommt ohne diese ganz abzulehnen. Gleichzeitig finde ich Ansätze wichtiger die Antidepressiva genau zu untersuchen und gute selektive Wirkstoffe einzusetzen. Psychologie und Verarbeitung von Traumata oder versteckten Lebensproblemen finde ich ebenso wichtig und das sich die Medizin eben der Psychose selbst etwas öffnet und auch das undenkbar etwas mehr in den Fokus gerät.

  • Nah dran, Medikamente sind eine Krücke die man braucht um wieder klar zu kommen.


    Negative Gefühle, wie Wut und Ablehung entstehen, wenn Dir Verhaltensweisen ansiehst, die zutiefst ablehnst und dem ohnmächtig gegenüberstehst.


    Du fühlst Dich „unwohl“ die leise Stimme Deiner Seele spricht zu Dir. Die logische Folge Deine Seele empfiehlt Dir Dich von dem Auslöser des Unwohlsein schaden Dir physisch wenn das in langen Zeiträumen zulässt. Es macht Dich krank und nicht mehr nur seelisch, der Körper reagiert darauf.


    Manche werden verrückt und die Seele flieht, andere leiden an massiven Rückenproblemen, weil sie den Druck nicht aushalten oder sie bekommen einen Herzfinfarkt, weil sich die Angst des Verstandes dort sein Ventil sucht.


    Die Lösung ist, von allem was Dir nicht gutut, wende Dich ab und genau dem zu was Dich glücklich macht, Dich inspiriert dann wirst Du Menschen anziehen, die diese Leidenschaft mit Dir teilen. Somit entsteht ein positives Gruppenbwußtsein und Menschen, nicht der Einzelne etwas bewirken kann.


    So wie Du diese Gruppe, die übrigens hervorragend ist, gegründet hast. Tolle Inspiration

  • Zitat

    Ich denke aber auch das übliche Wirkstoffe eine hauptsächlich ruhig stellen, also Neuroleptika an sich zwar helfen aber allermeistens zu hochdosiert eingesetzt werden

    Neuroleptika bringen gar nichts und sind Stoffe welche überhaupt nicht speziell bei Irrsinn helfen. Das Beste für einen Irren ist, überhaupt keine Neuroleptika einzunehmen. Das Problem ist, dass Neuroleptika eine schwere Sucht erzeugen, und deshalb schwer abzusetzen sind, ohne Probleme mit Irrsinn zu bekommen. Du schreibst hier immer wieder, dass Antidepressiva etwas bringen würden bei Irrsinn, aber da liegst du grundfalsch, denn Antidepressiva verschlimmern total das Wohlbefinden eines Verrückten und verstärken die psychischen Leiden. Daher ist es absolut unverantwortlich, dass du diese vollkommen falschen Ratschläge hier gibst. Du solltest deine Meinung mal kritisch durchdenken.

  • Meine Meinung beruht auf Erfahrungen und ist Wissenschaftlich.
    Allgemein magst du ja Recht haben das Antidepressiva kontraproduktiv sein können, bei der von mir empfohlenen handelt es sich aber um ein speziell auch zur Suchtentwöhnung eingesetztes Antidepressivum Bupropion und Citalopram, was beides selektive Antidepressiva sind und von daher kaum Nebenwirkungen und Wechselwirkungen machen.
    Du schreibst ja selbst das Neuroleptika abhängig machen. Von daher ein guter Grund/Erklärung warum das Bupropion hilft.

    Antidepressiva sind eben kein kompletter Ersatz für Neuroleptika aber in meinen Augen notwendig wenn man auf längerer Sicht von den Neuroleptika wegkommen möchte.
    Ich nehme dabei nur eine Woche im Monat das Aripiprazol (Neuroleptikum) in einer kleinen Dosis ein, so das die Wirkung da ist und gleichzeitig wenig Nebenwirkungen auftreten wie etwa auch Negativsymptome die bei täglicher Einnahme stärker da sind.
    Diese Antidepressiva ermöglichen dabei erst die minimale Einnahme des Neuroleptikums und stabilisieren zusätzlich.

    Von daher solltest du erstmal diese spezielle herangehensweise berücksichtigen anstatt alle Wirkstoffe in einen Topf zu werfen. Ich hab Jahre lang persönliche Erfahrungen mit dieser Wirkstoffkombination und kann dir sagen das es da nix besseres gibt und ich mir das sicher nicht einbilde.

  • Es ist auf jeden Fall besser, Neuroleptika zu reduzieren. Aber man kann es nicht richtig durch Antidepressiva ersetzen. Es gibt Arten von Antidepressiva, die als Ersatz von Neuroleptika sinnvoll sind, aber diese müssen einen sedierenden Effekt haben, wie z.B. Amitryptilin.

    Es gibt eigentlich 2 Arten von Antidepressiva: 1. anregend, 2. sedierend. Und die anregenden Antidepressiva machen die “Schizophrenie“ noch schlimmer, so ähnlich wie Amphetamine oder Kokain.

  • bobby

    keine Ahnung wo du diese Unterscheidung her hast, aber diese Vereinfachung ist Quatsch. Allgemein zu behaupten das sedierende Medikamente = gut für Psychosen sind auch.
    Antidepressiva sind keine Abhängig machende Substanzen in dem Sinne von Drogen.

    Bupropion ist auch ein Antidepressivum und hilft und soll sogar Amphetaminähnlich sein, also setz dich mal mit der Realität auseinander.
    Das mag zwar kein Kompletter Ersatz sein und diese Antidepressiva können vielleicht eine Akute Psychose fördern, aber wenn man ein minimum an Neuroleptika einnimmt ist das gar kein Problem und dann helfen diese auch.


    Du solltest das mit den Antidepressiva etwas differenzierter betrachten, grade die Älteren sedierenden Antidepressiva haben das Problem der Wechselwirkungen mit Neuroleptika und da kann einen die Sedierung umhauen.

  • Hallo zusammen,


    seit rund 15 Jahren nehme ich Amisulprid und komme mit 200 mg sehr gut klar. Keinerlei Beeinträchtigungen alles Top.


    Wenn ich über einen längeren Zeitraum in Stress gerate, dann fahre ich hoch und bin enorm belastbar, wenn mir dann allerdings auffällt, dass ich fahrig werde und meine glasklare Struktur verliere, dann reagiere ich sofort und gehe auf 400 mg hoch.


    Nach zwei Tagen normalisiert sich dann wieder alles und ich bin wieder Leistungsfähig und strukturiert.


    Man kennt sich selbst am besten und ich empfehle sich selbst zu reflektieren.


    Wenn ich dann lese - Admin Du weißt wen ich meine - das jemand immer wieder seine Medikamente absetzt und ruck zuck wieder krank wird, dann ist das einfach schade.

  • eine Psychose kann ja auch 3 Jahre dauern bis sie weg ist, aber dafür ist sie dann auch meistens ganz weg.

    Aber dafür fehlt es in der Psychiatrie an Geduld. Und womöglich auch der Krankenkasse an Geld.

    Leider Nein. Eine schizophrene Psychose ist meistens chronisch, das bedeutet das man ein Leben lang diese Medikamente braucht.
    Gibt zum Teil auch akute Psychosen mit bestimmten Auslösern, diese sind unter Umständen heilbar.
    Geld wird eben anhand von teueren Wirkstoffen herausgeschmissen, die zum Teil um die 1000€ für eine Monatsspritze kosten und für den Betroffenen keinen Mehrwert haben. Von daher auch kein Wunder wenn es in Psychiatrien und bei den Kassen an Geld fehlt und indirekt auch noch eine Abhängigkeit von den Medikamenteherstellern da ist.

    Medikamenteeinnahme und Heilung liegt von daher wohl eher bei 5-10 Jahren aufwärts.
    Hier im Forum wird eine echte Alternative einer Wirkstoffkombination angeboten die anders über spezielle Antidepressiva wie Bupropion ansetzt und von daher eine realistische Chance auf Heilung aufzeigt. Das ist aber mit den üblichen reinen Neuroleptikatherpien so gut wie ausgeschlossen.

  • Der Herr Szasz war der Meinung dass psychische Krankheiten ein Konstrukt sind und wir es auch einfach lassen könnten krank zu sein und dass man alle Sozialgelder und jegliche soziale Belohnung dafür "krank" zu sein streichen sollte dann würden wir schon sehen wie wir zurecht kommen und brav arbeiten gehen. Auch hat er mit Scientology zusammen gearbeitet. Ich würde den nicht so loben.


    Aber ich finde halt auch dass es vieles gibt was so komisch läuft. Stimmt das denn dass bei der Psychose Gehirnzellen untergehen? Ich habe auch mal gelesen dass es eigentlich an den Antipsychotika liegt. Und das mit dem Dopamin Stoffwechsel stimmt ja nicht. Das sagen auch Psychiater.


    Auch dass man ohne Medikamente nicht aus der Psychose rauskommt stimmt ja nicht unbedingt. Manche nicht manche schon. Und ist es denn so schlimm wenn man viele Jahre ein bisschen psychotisch ist. Es kommt ja drauf an wie man im Leben zurecht kommt.


    Ich finde Antipsychiatrie die sage es gibt keine psychische Krankheit wir sind nur anders und schau wie du zurecht kommmst nicht gut. Ich finde schon dass ich Dinge erlebt habe die krass sind und ich möchte dass das anerkannt wird. Ich finde es auch schwierig zu sagen jeder ist für sich selbst verantwortlich und wenn du dich selbst kaputt machst ist es deine Verantwortung. Damit macht man es sich auch leicht.

  • Schon die Medikamente werden missbräuchlich eingesetz

    Ohh ja. Mir hat man mal gesagt, dass man mich ein paar weitere Monate einsperrt, ich hatte aber eine Fluchtmöglichkeit nach dem Gespräch, die ich natürlich nutzen wollte. Ich wurde festgehalten und habe mich mit Händen und Füßen gewehrt. Sobald die Tür verschlossen war, war ich wieder absolut ruhig. Ich war also kein Stück aggressiv. Trotzdem wurde ich dann erstmal weggesperrt, dann ein Tag in meinem Zimmer isoliert und als ich dem Arzt sagte, dass diese Unsinnigen Methoden sowieso nichts bringen grinste er und sagte: "Stimmt, dafür sind sie auch schon ein bisschen zu alt." und hat mir Risperdal verschrieben. Dieses Machtbesessene Arschloch hat mich einfach, ohne triftigen Grund ruhig gestellt. Nur damit er gewinnt. Ich war nicht aggressiv und der hat mir diese Scheiße eingeflößt. Als ich mich bei meiner Mutter beschwerte, dass ich derartig behandelt werde diagnostizierte er mal eben eine "Symbiotische Beziehung" zu meiner Mutter(meine Mutter hat mich MISSHANDELT!) und hat mich in ein Heim gesteckt. Ich plane hin und wieder ein Anschlag auf ihn, aber er ist es irgendwie nicht wert.