Wahnhaftes Erleben

  • Welche Dinge treiben euch (wahnhaft) an und wie geht ihr mit dieser Form von Zwängen Drängen um ?


    Bei mir entsteht häufig wenn ich vom Wahn weggehe zu normalen Tätigkeiten eine starke Innere Unruhe wie bei einer Drogensucht oder so etwas.


    Kennt ihr das oder so etwas ähnliches und vielleicht weis ja jemand Fachlich etwas dazu was es damit auf sich hat ?


    lg

  • Hallo,


    ich habe mittlerweile für mich ausgemacht, dass Schizophrenie Telepatie bedeutet. Ich telepatiere mit einem Pharao, seiner Frau und seinen Priestern. Außerdem mit jemandem, der in ferner Zukunft lebt und rede auch mit (Menschen?) von fernen Planeten.

    Dabei wirke ich glaube ich ganz normal, besuche hin und wieder meinen Vater und treffe mich - wenn auch selten - mit Freunden. Aber die haben halt auch selten Zeit bzw. ich will denen nicht auf den Wecker fallen.

    Es gibt zig tausende telepatische Systeme, und manche können einen eben auch in die Psychiatrie treiben.

  • Mag schon sein, nur welches telepathische System ist gesund und warum werden wir davon krank?


    Meiner Meinung nach hat Schizophrenie auch viel mit Telepathie zu tun, nur glaube ich kann man sich da auch fast nur mit Medikamenten schützen wenn man einmal in der Psychiatrie war. Die Medikamente schirmen meiner Meinung diese telepathischen Fähigkeiten nach innen und außen ab oder normalisieren diese.

  • Innere Unruhe kann man mit Fitnesstraining behandeln. Kraftausdauertraining mit kleinen Gewichten aber vielen Wiederholungen wirkt, zumindest bei mir angstlösend und beruhigend.

  • Wenn früher jemand einen brennenden Busch sieht und daraus eine Stimme sich mit dir unterhällt oder in einer Höhle ein Geist erscheint. Diese nennt man Propheten oder ähnliches. Heute Schizophren. Ist das jetzt eine Krankheit oder gibt es Telepathie wirklich? Ich meine, auch heute unterhalten sich immer noch Leute mit ihren "Göttern" ohne als Krank zu gelden...

  • Hii :).Ich habe das Wahnhafte Erlebniss,das ich Akkustische,Visuelle und so etwas wie Körperliche Halluzinationen habe.Ich habe das Gefühl,das eine Art von Gott mit mir redet und mir verständlich macht,das er mich erschaffen hat,aus Elektrischer Flüssigkeit und Stein und die daraus Entstande Reaktion,von mir,die so gesehene Enstehung von mir ist.Ich soll aus vielen Nationalitäten,Eigenschaften und Charakterzügen bestehen.Ich soll in einer Scheinwelt leben,weil er an mir interessiert ist und nur manchmal,soll die Welt Realität sein.Das Problem an der Sache ist,das mein Bewusstsein das glaubt,nur Seelisch kann ich es nicht glauben.Das ist eine Form von Zwang für mich.Ehrlich gesagt,weiss ich auch nicht,wie ich damit umgehen soll,da nichts hilft.Ich bin eigentlich sehr entspannt,aber meine Gedanken denken das weiterhin.Ich habe nur Schwierigkeiten mit meiner Umwelt.Insbesondere mit meiner Familie,ich kann sie nicht als Verwandte annehmen.Ich bleibe eigentlich immer ruhig,ich habe aber auch Phasen,wo ich es Glaube,irgendwie habe ich darauf keinen Einfluss,es überkommt einen einfach.Es fühlt sich so dann so echt an.Allein das Gefühl,wenn man das Gefühl hat,einer Berührt einen oder es gibt eine Kette an Glaubwürdigen Ereignissen zu diesen Halluzinationen,fühlt sich so echt an.Ich habe dann sehr viel Stress,weil man denkt,man hat es mit einer höheren Macht zu tuen.Aber ansonsten Strukturiere ich meinen Alltag ein bischen,habe aber dennoch viel Langeweile in Phasen,wo ich es nicht glaube.LG

  • Bei mir entsteht häufig wenn ich vom Wahn weggehe zu normalen Tätigkeiten eine starke Innere Unruhe wie bei einer Drogensucht oder so etwas


    Das ist bei mir auch so. Wenn ich dem aber nicht nachgehen kann, bin ich genervt, aggressiv, unruhig... ich denke das kennen auch viele Gesunde als Beispiel, Mann hat sich vorgenommen, ein Fußballspiel zu gucken und die Frau sagt einer Einladung zu einem Abendessen zu.. Ich glaube dem Mann würde es ähnlich gehen, er würde nur an das verpasste Fussballspiel denken und wäre genervt


    Deine Frage ist sehr gut, also was einen antreibt und wie man damit umgeht, so gut, dass ich mir darüber nochmal Gedanken machen muss ?

  • Hab das früher mit meinen 2. Account Mag geschrieben. Hatte da noch meine Probleme mit dem Absetzen der Neuroleptika und so.

    Damals hatte ich glaube ich schon Bupropion wurde aber trotzdem nach längeren Absetzen des Aripiprazols unruhig, also das hat sich dann immer weiter gesteigert bis zu Schlafstörungen und psychotischer Symptomatik.

    Mit Zwängen und Drängen glaube ich auch das die Libido da mit reinspielt, also die Emotionale Komponente auch Zwänge und so fördern kann, damals hab ich dann mit Citalopram einen SSRI Antidepressivum zusätzlich zum Bupropion angefangen, das hat das Emotionale und diese Zwänge an sich reduziert.


    bin ich genervt, aggressiv, unruhig

    Diese Symptome sehe ich eher eben bezüglich des Noradreanlins als das Problem, also Antidepressiva die Noradrnalinwiederaufnahmehemmer sind wie Duloxetin oder eben besser das Bupropion wirken auf Noradrenalin und lindern das aggressive / unruhige deutlich, das Problem ist wie oben beschrieben das dieser Wirkstoff an sich zu schwach ist und kein kompletter Ersatz fürs Neuroleptikum ist, es verzögert also und lindert diese Symptomatik ab aber trotzdem sollte man Neuroleptika-Bedarf parat haben und einnehmen.
    Komplett auf die Neuroleptika zu verzichten was eher Idealfall und Wunschdenken ist, funktionierte bei mir nur mit den 3 Antidepressiva zusammen wobei die Trimipramin-Tropfen abends zusätzlich gegen Schlafstörungen helfen die grade beim längeren Absetzen des NLs dann wieder auftreten.

    Also im Grunde lässt sich das alles Planvoll begegnen wenn man die Möglichkeit hat vom Psychiater solche Medikamente zu bekommen und da mit Geduld, Vorsicht und Selbstreflektion, Planvoll etwa nach Vorgabe rangeht, kann das denke ich gelingen auch bei Anderen Erkrankten.
    Muss eben jeder für sich entscheiden inwiefern man Eigenverantwortung zeigt, grade weil die Medizin bei der Erkrankung Psychose und so keine echte Heilung anbietet und nix besseres liefert bisher.

  • Mich würde interessieren, wie diese Wahrnehmung von unsichtbaren Wesenheiten (Telepathie, Berührungen, u.a.) bei euch entstanden ist.


    Ich habe als Kind ein göttliches Wesen, vielleicht ein Engel Gottes, mit mir reden gehört, das immer gut zu mir war und mir geholfen hat.
    So mit 14 Jahren haben sich zerstörerische Wesen manifestiert und mir Dinge angeboten,

    die ich für so interessant und die Erfüllung meiner Träume hielt, daß ich darauf eingegangen bin, obwohl Gott mich davor gewarnt hat.

    Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei, als würde ich etwas Verbotenes tun, Angstzustände, eine Stimme sagte: "Gott mag das nicht. Tu das nicht."

    Doch ich wollte nicht hören. Ich sah nur eine schöne andere neue Welt, wo ich meine Sorgen vergessen kann.


    Ab da ging es mit mir allmählich bergab.

    Ich bekam Angst vor Menschen, daß diese auch mit mir telepathische Kontakte aufnehmen könnten.

    Manche meiner inneren Erfahrungen deuteten darauf hin. Das verdrängte ich einerseits, hielt ich andererseits für wahr.

    Je mehr Zeit ich mit den Wesen in dieser anderen Welt verbrachte, desto weniger konnte ich meine Schutzschicht vor dieser Welt noch aufbauen.

    Ich wurde immer mehr Spielball dieser Kräfte und Mächte, und konnte immer weniger entgegensetzen.

    Zum Teil wollte ich das auch gar nicht, weil ich in dieser anderen Welt schwelgen konnte oder etwas Interessantes erleben ...

    Während meiner Studienzeit wurde es schließlich so heftig, daß ich in der Psychiatrie landete.

    Mein Heil suchte ich danach in der Esoterik, weil dort derartige Erfahrungen anerkannt sind.

    Doch die Methoden im Umgang mit diesen Wesen haben nicht nur nicht geholfen, sondern alles nur noch schlimmer gemacht.


    Gott hat mir Christen geschickt, die mir von Ihm erzählen und von Jesus, Seinem Sohn.

    Das wollte ich so lange nicht glauben. Doch sie haben nicht aufgegeben.

    Wer weiß, ob ich ohne sie jemals dazu gekommen wäre, Jesus Christus als Herr in mein Leben zu lassen.


    Erst Jesus Christus, wie Er in der Bibel bezeugt ist, hatte die Macht dieser Wesen über mich gebrochen und schirmt mich seither vor ihnen ab.

    Darum kann ich ohne Medikamente leben. Das ist der einzige Grund! Ich selbst kann ihnen nichts entgegenstellen.

    Und mehr noch - Er hat die Wunden, die sie mir geschlagen haben, und das durch sie verursachte Trauma,

    sowie meine anderen Lebensthemen, die dazu geführt haben, daß ich mich mit ihnen überhaupt einließ, mit mir gemeinsam aufgearbeitet.

    Jeden Tag darf ich nun Ihn/Gott erfahren, anstatt zerstörerische Wesen, die mich quälen.

    Seinen Frieden haben, mich des Lebens freuen ...


    Durch Christus erkannte ich die Wahrheit, daß diese bösartigen Wesen (die Bibel nennt sie Dämonen) meinen Geist gefangenhielten,

    damit ich die wahre Hilfe und den Sinn meines Lebens - Gott/Jesus Christus - nicht sehen konnte.

    Ich mußte mich von diesen Wesen lösen, nicht mehr auf sie hören, sondern auf Jesus Christus.

    Mich von ihnen nicht einschüchtern lassen und ihnen nicht mehr glauben.

    Doch diese Wesen lassen das nicht einfach so zu.

    Sie übten noch mehr Gewalt aus, um mich dazu zu bewegen, mich wieder mit ihnen zu befassen und Gott zu ignorieren und zu vergessen.

    Es war ein Kampf, wo ich im Glauben ihren Angeboten widerstehen mußte.


    Gott hat mich alles Nötige gelehrt. Die Beziehung zu Ihm ist es, die mich frei von ihnen hält.

    Medikamente haben von Anfang an gar nicht gewirkt bei mir.

    Ich wußte ja, daß es eine geistliche Angelegenheit ist - also mit meiner Beziehung zu Gott zu tun hat -

    und nicht chemisch gelöst werden kann.


    Jesus Christus ist für meine Sünden auf dem Kreuz auf Golgatha gestorben.

    Sünden sind Übertretungen der Gebote Gottes. Und als Sünder ist meine Beziehung zu Gott gestört.

    Ich bin selbstverschuldet in Kontakt mit diesen bösartigen Wesen (Dämonen) getreten.

    Durch Seinen Tod hat Jesus die Folgen meines Ungehorsams und aller anderen Sünden - die jeder Mensch hat (!) - auf sich genommen.

    Dadurch habe ich ein neues Leben geschenkt bekommen.


    Ich wünsche euch allen, daß ihr euch auf die Suche nach Gott und Jesus Christus macht,

    und daß ihr auch frei sein könnt von diesen Qualen,


    Seren