Letztens war ich überzeugt meine Mutter wäre vergewaltigt worden

  • Kann schon eine Psychose oder so etwas in der Art sein. War es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart wo sich das abgespielt haben soll und hast du deine Mutter auf diesen Verdacht angesprochen?


    Diese Vorstellung selbst für Dinge für die es keine Beweise gibt und du fantasierst sind Psychosenah. "Dekan" ist ja ein höherer Geistlicher, hat das mit dir etwas zu tun und es gab ja vor Jahren mal in der katholischen Kirche diesen sexuellen Missbrauchsskandal.. Vielleicht triggernde Ereignisse die zu solchen Überzeugungen beitragen können.


    Inwieweit hat dich die Vorstellung verängstigt und vielleicht kannst du mehr über die Hintergründe erzählen, deine persönliche Situation Alter, da "Dekan" auch deine religiöse Einstellung zur Kirche/Religion , ob dich damals diese sexuellen Missbrauchsfälle in der Kirche verstärkt beunruhigt haben, ob du teils vergesslich bist und wie einfach du dich in einer neuen Umgebung Orientieren kannst, ob es Themen gibt die dich übermäßig fesseln und wo du schwer von wegkommst.


    Bisschen so deine Situation im Ganzen, da die Vorstellung an sich finde ich weniger aussagekräftig ist und wenn nur ein Symptom ist wo noch ganz andere Dinge mit da sein sollten. Also ob du dich im laufe der Jahre verändert fühlst und auch so eventuell Probleme mit deiner Wahrnehmung hast die sich von anderen Unterscheiden?


    Gruß

  • Dekan ist ein Zufälliger Name, mit Kirche habe ich so eigentlich nicht viel zu tun, hat eigentlich nichts mit Kirche zu tun, dachte vielleicht klingt es seriös.


    In der Kindeheit so mit 13 14 15 hatte ich mal eine Situation wo ich straken Ärger mit meiner Muttter war ich war traurig wütend oder so und sie war glaube ich genervt auf mich und ich auch sehr laut. Das war in der Kindheit sehr oft. Sie sagt einmal in so einen Streit “Ich wurde vergewaltigt jetzt weißt du es”. Das tat richtig weh, ich meine ich suchte früher nur annerkennung irgendwie für irgendwas. Danach war das nie ein Thema ich hatte es vergessen weiß noch nicht mal mehr ob das wirklich passiert war. Meine Mutter ist mitlerweile schwer Krank Sie darauf anzusprechen würde nichts bringen da sie das garantiert nicht mehr weiß, denke ich mal. Auserdem wäre es mir unangehem. Ich bin jetzt 28.


    Ein weiterer Grund ist das ich ständig mit mir zu kämpfen habe weil ich immer rape Vergewaltigungs Pornos geschaut habe. Mitlerweile stark eigeschränkt. Das macht Süchtig. Aber mittlerweile auch nicht mehr soi viel. ich probiere mich in abstinenz. Das ist ein Punkt wo ich schwer wegkomme.


    An sich glaube ich auch an einer zumindest leichten Depression zu leiden da ich etwas negativ denke.


    Achso ja ich bin in ärtzlicher Behandlung und im Vergleich zu früher geht es mir viel besser.

  • Kann ich verstehen mit den unangenehm, wobei es dir da vielleicht etwas Klarheit geben würde.


    Das Beschäftigen mit diesen Sachen und anschauen dieser Dinge wirkt auf mich schon arg psychotisch, da stresst du dich in etwas rein woran du so nix ändern kannst und selbst wenn eine Vergewaltigung stattfand oder so gesagt wurde, so kann das auch andere Hintergründe gehabt haben. Du Interpretierst da zuviel rein ohne genaues zu wissen und bis krankhaft an den Gedanken gebunden.


    Was sind für dich "rape Vergewaltigungs Pornos", also ein Porno ist in meinen Augen etwas anderes und ist eben so in der heutigen Zeit das man sich mit so etwas befriedigen kann oder wenn andere in den Puff gehen, dann sind diese Dinge meiner Meinung gut um echten Vergewaltigungen den Zündstoff zu nehmen.


    Meiner Meinung fußt eine solche Psychose auf einem früheren Überzeugungsgebilde, was etwa dein Glaube oder Grundeinstellung sein kann die du für richtig befindest aber eventuell diese Grundeinstellung diese von dir eingebildeten Situationen verstärken kann, selbst wenn du im Grunde da gegen etwas ankämpft so liegt das Problem oft in Vorurteilen und solchen Sachen, da kann es helfen wenn du etwa gegenüber Pornoindustrie oder anderen Dingen die Sex verkörpern, positives sowie negatives abgewinnen kannst.


    Vergewaltigungen sind immer kacke, aber du kannst nur dich ändern, andere Menschen auch wenn diese Böse sind, wirst du nur begrenzt etwas sagen können und eventuell gibts auch Vergewaltiger die selbst sehr Arm dran sind und das was diesen Menschen angetan wurde noch viel schwerer als die Vergewaltigung wiegt. Mit Extremen Zu- und Abneigungen oder vor allem Hass oder auch Liebe würde ich aufpassen, da solche Sachen blind machen können für die wahrheit.


    An sich glaube ich auch an einerzumindest leichten Depression zu leiden da ich etwas negativ denke.


    Achso ja ich bin in ärtzlicherBehandlung und im Vergleich zu früher geht es mir viel besser.

    Das klingt sehr gut, nur braucht es bei einer Psychose häufig Medikamente um erstmal Abstand zu bekommen. Bist du da auf etwas eingestellt und wie helfen dir diese?


    Da du von Depressionen berichtest und Zwangsgedanken durch das Filmchen anschauen, würde ich dir auch in der Richtung Antidepressiva empfehlen, habe da für mich eine ideale Behandlung entdeckt die auch bei Psychosen sehr gut hilft und dir helfen kann mit diesen Süchten besser fertig zu werden.

    Neue alternative Behandlung.


    Aripiprazol ist ein hochwirksames Akutmedikament Neuroleptikum, was am Anfang solche psychotischen Dinge und vor allem Akutes dämpft.


    Bupropion ist ein Nikotinentwöhungsmittel und Antidepressivum das gut verträglich gegen Sucht was eben auch Zwänge zum Teil sind hilft. Auch sehr gut gegen Stimmungsschwankungen / Unruhe)


    Citalorpam ist ein Antidepressivum das bei Zwängen hilft, Libido(Emotionale Stabilität) und Antidepressiv wirksam ist.


    Oben im Link siehst du wie man diese Medikamente gut anwenden kann. Diese können schon enorm helfen.



    Bekommst du zur Zeit Medikamente und welche sind das?


    Auch bei Therapieerfolgen sollte man diese als Betroffene/r auch im Blick haben. Psychiater haben da oft auch keinen großen Plan davon, da ist es Sinnvoll etwas selbst Aktiv zu werden und mit Hilfe des Arztes da nochmal genau zu schauen was einen besser hilft und da wäre oben die Medikamenteempfehlung schon Optimal. Bei mir hat das erst ein einigermaßen normales Leben wieder möglich gemacht ohne Neuroleptika, vorher war vieles eine Qual und ich war wegen gewissen Defiziten auch sehr mit mir selbst beschäftigt.


    Die Wirkung der Medikamente ähnelt sich normal, also auch dir kann das sehr helfen da auch Mental Auswege zu finden und die Dinge die dich belasten besser auf Abstand zu bekommen.

  • eine drei Monats Spritze Risperidon


    Antidepressiva verschreibt mein Arzt mir nicht, er meint das passt bei mir nicht.


    Ja an sich versuche ich das Mental zu verarbeiten. Ich bin kein großer Medikamentenfreund mehr.

    Ich war schon mal groß auf Tabletten da war aber auch nichts mehr los mit mir.


    So Pronos wo man gefesselt wird du sozusagen benutzt.

  • eine drei Monats Spritze Risperidon

    Würde ich dir abraten. Ist Schwachsinn da sich eine teuere Spritze geben zu lassen und gleichzeitig deine Kontrolle über dein Leben wegnehmen zu lassen.


    Risperidon oder wie sich dieser Wirkstoff bei der 3 Monatsspritze nun genau nennen mag ist ja schon alt und so etwas sind Scheininovationen wo die Pharmakonzerne ihr Geld mit verdienen und du als Betroffener der letzte bist den man fragt.


    Antidepressiva verschreibt mein Arzt mir nicht, er meint das passt bei mir nicht.

    Verstehe ich bei so einer Spritze hat man ja quasi das volle Programm und da helfen Antidepressiva dann auch nur wenig von der Wirkung her da ja alles sehr gedämpft ist. Für mich war das mit dem Risperidon damals kein Leben hab starke Negativsymptome bekommen und sogar das Saufen angefangen, war ein Kampf.


    Hattest du schon mal Aripiprazol? Das ist zumindest ein einigermaßen gutes Medikament, wobei da eben auch ein AD dazu Sinn macht.


    Ja an sich versuche ich das Mental zu verarbeiten. Ich bin kein großer Medikamentenfreund mehr.

    Ich war schon mal groß auf Tabletten da war aber auch nichts mehr los mit mir.

    Es kommt eben auf die Wirkstoffe an die man einnimmt..