Erste Psychose

  • Hallo :)

    Ich hatte vor 2 Monaten meine erste Psychose mit 23 Jahren. (W) Bin nun eingestellt auf olanzapin 7.5 mg/Tag. Ich muss sagen das hat mich doch schockiert. Ich hatte im Studium viel Stress und dann ist mir mein Freund quasi fremdgegangen. Dann habe ich plötzlich stimmen aus der Wand gehört und diese für real gehalten. Habe dann fasst die Wand zertrümmert und war nächtelang wach und habe denen zugehört, wie die sich über meine Beziehung unterhalten haben. Gott sei dank ging das nicht lange, denn meine Psychologin hat dann am nächsten TErmin mich gleich zum pSychater geschickt und der hat mich medikamentös eingestellt.

    Nun interessiert nicht ist es normal dass ich die Stimmen sehr dumpf, wie hinter einer Wand gehört habe? Es war nicht so als wären die im rAum.. kAnn es sein, dass ich von der Psychose eine intelligenzminderung bekommen habe? Fühle mich nämlich etwas verlangsamt.

    Danke :)

  • Hallo :)

    Ja, die MEdikamente wirken auf das Gehirn ein und verlangsamen es, so empfinde ich es auch. Wenn ich Akut bin und 50% mehr an MEdis nehme kann ich kaum noch nen ordentlichen Satz bilden und mich unterhalten. Aber man gewöhnt sich noch an den Zustand des Medikamentenrausch.

    Wie lange sollst DU die Medikamente nehmen?

  • Hi Labello :)


    Willkommen !


    Bin kein Stimmenhörer und kann dir diesbezüglich auch weniger gute Ratschläge erteilen.


    Gut das du zumindest etwas dich besser fühlst und das mit der Wand hört sich schon gefährlich an, auch wenn das die Nachbaren oder so mitbekommen. Wenn man so Aggressionen oder ähnliches hat, dann helfen die Neuroleptika zumindest etwas und recht zuverlässig sich zu beruhigen und hoffe auch das deine Stimmen nun besser geworden sind?

    Olanzapin gilt zwar als stark, aber kann bei längerer Einnahme Heißhunger auslösen und sehr dick machen. Würde dir von daher eher zu Aripiprazol in kleiner Wirkdosis 5mg raten und dazu Bupropion was gegen innere Unruhe und Reizbarkeit zusätzlich hilft, also auch die Nachteile des Aripiprazols ausgleicht.

    Olanzapin ist eher sedierend von daher glaube ich wirkt es vermutlich etwas besser gegen Stimmungsschwankungen als das Aripiprazol, aber den Nachteil gleicht das Bupropion aus, was man später auch sehr gut gebrauchen kann und zusätzlich hilft. Damit(Bupropion) und mit Citalopram was beides Antidepressiva sind, kann man später eventuell ganz auf die Neuroleptika verzichten.

    Hatte früher mal Olanzapin zusammen mit Bupropion probiert, was bei mir von den Schlafstörungen keine gute Kombination war.


    Hier findest du mehr Informationen darüber:
    Neuroleptika absetzen mit Bupropion + Citalopram (Nikotinentwöhnung + Antidepressiva)