akute Psychose

  • Akute Psychose ist ja wenn man ganz unbehandelt ist oder einen psychotischen Schub hat, Medikamente absetzt etc.


    Man bewegt sich vor der Ersterkrankung/Ausbruch der Psychose langsam da hinein und entfremdet sich, bis man dann mal an völlig unrealistischen Dingen glaubt und den Bezug zur Realität verliert. Zumindest teilweise, da man diese Dinge die man da sieht oder erlebt schwer einordnen kann.


    Mit wirkungsvollen Neuroleptika wie Aripiprazol ist man innerhalb 1-2 Wochen von Akutsymptomen befreit. Wahn und anderes können aber weiterhin da sein und bis sich das ganze richtig stabilisiert hat können Monate und Jahre vergehen oder auch weiterhin Restsymptome auftauchen, da NLs eben keine Wundermittel sind und ähnliche Nachteile haben wie Nutzen. Teils sind die Chancen ganz ohne Neuroleptika bei einer Ersterkrankung höher als wenn man NLs wie üblich bekommt und kaum im Stande dann ist diese wieder abzusetzen, da die Absetzpsychosen heftiger sein können als es erträglich ist.


    Mein Tipp wäre sich einersteits Beruflich entlasten, Hilfe zu suchen und Hilfen in Anspruch zu nehmen die es Finanziell so gibt wie Erwerbsminderungsrente etc. damit man überhaupt ein paar Sicherheiten hat, an denen es bei der Erkrankung an sich schon mangelt. Man sollte wirklich auf sich aufpassen das man keine für sich und andere Gefährliche Tätigkeiten macht wie Autofahren oder andere Dinge wo Unfälle passieren können nur mit extremer Vorsicht oder wenn man merkt da Schwierigkeiten zu haben sich alternativen suchen und lieber nix tun als das man sich oder anderen aufgrund von Konzentrations oder anderen Problemen etwas antut kaputt macht etc. selbst wenn es ohne Absicht ist sollte man erkennen wo die Eigenen Grenzen liegen die sich durch die Medikamente und Erkrankung extrem verschieben können im Vergleich zu vorher und das muss man erstmal akzeptieren.


    Mein Tipp wäre den Gründen auf die Schliche zu kommen also sich mit der Erkrankung und Verarbeitung der Symptome zu beschäftigen. Lernen den eigenen Egoismus zu überwinden und wenn man im Wahn ist eben vor allem auch diese Dinge beachten sollte die man wegblendet oder ignoriert, kaum wahrhaben möchte, also sich ein umfängliches Bild über die Situation zu machen und das ganze indem man sich Detailwissen und ein tieferes objektiveres Verständnis zulegt dann neu bewertet und damit dem Wahn Gedanklich abschwächen oder bewusst machen kann wie diese Gefühle in einen entstehen und ob diese Erfahrungen die diesen zugrunde liegen überhaupt richtig sind, da es ja auch eine Art "Über-Ich" bei Freud gibt was durch Schule und Erziehung anerzogen ist, würde ich eben die Dinge in Frage stellen die man sonnst automatisch vertraut, etwa die Ärzte die man blind Vertraut oder vertrauen soll oder das eigene Weltbild überdenken ob das was man da glaubt vielleicht nur eine Halbwahrheit ist und mit Anfang 20ig wo die Psychose ausbricht hat man eben noch keine geistige Reife erlangt und man kann die Erkrankung nutzen um sich selbst weiterzubringen/entwickeln indem man diese Zeit nutzt um an sich selbst zu arbeiten, da in der Psychose auch die Probleme die man geistig haben kann viel stärker zu tragen kommen, kann man daraus viel lernen und das kann dann später zu einer inneren Ruhe und besseren Selbstbewustsein führen wenn man diese schwierigen Dinge erlebt hat und für andere mit ähnlichen Problemen mehr Verständnis aufbringen kann und keine gesellschaftlichen Vorurteile mehr hat die man bevor man erkrankt ist vermutlich ebenso gegenüber diesen unbekannten psychischen Dingen und Erkrankungen hatte.


    Also daraus lernen, aber wichtig sind die Medikamente, damit man einigermaßen Stabil ist, da die Psychose und starke Ängste auch sehr gefährlich für sich und andere werden können und man bei übertriebenen Überzeugungen vorsichtig sein sollte muss man schauen sich da wirklich sehr gute Hilfe zu suchen, die du bezüglich der Medikamente hier findest. Ärzte und so haben auch nur einen Teil der Wahrheit auf den Schirm und von daher sollte man da auch entsprechend ein gesundes Misstrauen haben wie auch sich selbst und anderen gegenüber. Oft gibt es Dinge die einen bestätigen im Wahn und ebenso daneben oder falsch sich im Nachhinein herausstellen, also sollte man auf solche Bestätigungen der eigenen Einstellung oder Meinung weniger geben und lieber produktiv diese Dinge überdenken. Man steht als Betroffener meiner Meinung zwischen so gedanklichen Welten wo andere fester eingebunden sind ist man durch die Erkrankung wie herausgebrochen, das kann einen Freiheiten geben aber ebenso einschränken so das man eben die Veränderungen im Leben durch die Erkrankung akzeptieren und annehmen muss. Da sollte man das Positive drin sehen und später wenn es einen besser geht dann sieht man das auch mit anderen Augen als in der Situation wo einen das Emotional und so mitnimmt und stärker betrifft oder stört. Also auch von so Dingen kann man lernen und später wenn man seinen Charakter ausgebildet hat und wieder Gesund ist dann kann es gut sein das andere im Beruf und auch so einen mit Handkuss haben wollen.


    Mein Tipp wäre Medikamentös das hier auszuprobieren, was ich kürzlich nochmal zusammengefasst und überarbeitet habe:

    Neuroleptika absetzen mit Antidepressiva (Bupropion + Citalopram)


    Bisschen sich hier im Forum und auch so schlau über die Erkrankung und Symptome machen über die eigenen Probleme reden, sich die Erfahrungen anderer und Umgang damit anhören um einfacher Strategien entwickeln zu können mit diesen Problemen umzugehen, also auch mit so irrealen Dingen einen gesunden Umgang finden und das man zumindest etwas anders ist kann man annehmen, also vielleicht bisschen davon trennen was Privates angeht und Psychotisches, so das man ganz bewusst beide Realitäten im Kopf zulässt die Glaubenswelt und die Objektive Realität wo man klare Bezüge hat. Also diese Grenze die ziemlich unklar sein kann zwischen Realität und Psychose sucht, damit wenn man sich mal in einer Akuteren Situation befindet einem zumindest klar ist das man sich das womöglich nur einbildet und man ein Gefühl für die Medikamente und Wirkstoffe hat wieweit diese einen da helfen können. Da lohnt es sich schon auch wenn man entsprechend vorsichtig und möglichst mit ärztlicher Begleitung da herangeht. Sich da bewusst auch die richtige Hilfe such und ein Stückweit eigenverantwortlich ist und ein Stückweit auch selbst über sich zu bestimmen anstatt das alles vertrauensvoll ganz in die Hände der Ärzte zu legen.