Psychose Verlauf?

  • Hallo liebe Forenmitglieder,


    ich bin seit Winter an einer Psychose erkrankt und leide noch unter den Minussymptomen. Könnt ihr mir helfen, wie lange diese Antriebslosigkeit und das leere Gefühl ungefähr bestehen bleibt. Ich finde es ist schon etwas besser geworden,aber eben nur sehr langsam.


    Freue mich über Antworten!


    LG Sanny1990

  • Hallo Sanny und herzlich Willkommen im Forum!


    Wegen dem Minussymptomen ist das gar keine so einfache Sache da die üblichen Neuroleptika alle mit Antriebslosigkeit und Gefühlsleere verbunden sind was auch mehr oder weniger so bleibt wenn man nix von den Medikamenten her umstellt. Ärzte beschwichtigen da viel und meinen da nach 1-2 Jahren absetzen zu können aber unter normalen Umständen muss man diese Neuroleptika als Schizophrener ein Leben lang einnehmen, was schon sehr schwierig sein kann und man von daher lieber von den Medikamenten her sich an neueren Behandlungsmöglichkeiten orientieren sollte.


    Das psychiatrische System ist im A.. von denen braucht man sich keine oder kaum Hilfe zu erwarten. Die Ärzte sind etwas bessere Apotheker und vermarkten die Dreckspillen der Pharmaindustrie und mit den Problemen darfst du dich herumärgern da der Klinikaufenthalt im Schnitt für diese Leute(sogenannte Mediziner) nur 30 Tage dauert, also dann ist man aus den Augen und bekommt eben seine Regelmäßige Arzttermine um seine Medikamente sich abzuholen.


    Meine Empfehlung lautet von daher vom Neuroleptikum her möglichst reduzieren(nur soviel wie nötig) um Negativsymptome zu verringern. Aripiprazol(Abilify) ist da ein sehr verträglicher Wirkstoff der schon mit minimalen Anfangsdosierungen von 5mg gut wirkt und besser verträglich als die meisten anderen NLs ist. Das wäre meine Empfehlung vom Neuroleptikum(eigentlicher Haupt-Wirkstoff gegen Psychose), zusätzlich ist das Antidepressivum Bupropion (SNDRI Antidepressivum/Nikotinentwöhnung) in dieser Kombination sehr vorteilhaft, da so innere Unruhe und Reizbarkeit da deutlich gedämpft wird und das Bupropion trotz das es nur ein AD ist eine deutlich erkennbare antipsychotische Wirkung hat etwa wenn man mithilfe dieses Medikamanets das Neuroleptikum reduzieren oder absetzen möchte. Zusätzlich da unter Aripiprazol die Libido etwas gesteigert sein kann verglichen mit üblichen NLs macht schon von daher ein SSRI Antidepressivum wie Citalopram Sinn welches wie die meisten Handelsüblichen ADs auf das Serotonin wirkt. Die Kombination von Bupropion+Citalopram kann wenn man gut eingestellt ist und das Bupropion und Citalopram entsprechend hochgenug gesteigert/dosiert ist dann die Neuroletpika komplett ersetzen und dann werden einerseits die Positivsymptome deutlich besser da kaum oder keine echten Wesensveränderungen/negativer Stress etc. mehr da sind und auch die Negativsymptome wie Antriebsschwäche verbessern sich enorm so das man auch wieder besser abschalten kann und arbeiten wieder sehr einfach von der Hand gehen wo man sich vorher für alles mit den NLs sehr bemühen muss und es an Konzentration und Wachheit fehlt, dagegen helfen diese Antidepressiva(bei gleichzeitiger Reduzierung des Neuroletikums) auch senkt sich der Hunger und Appetit, da Bupropion etwa gegen Nikotin-Sucht und Heißhunger hilft. An sich zu schön um wahr zu sein würde ich dir von meiner heutigen Sicht sagen, bin selbst Betroffener und hab alles mögliche Probiert um besser mit den Problemen wie du sie beschreibst etwa umzugehen und diese Antidepressiva zusammen mit diesem etwas neuartigem Neuroleptikum haben mir sehr geholfen.


    Hier findest du viele Informationen zur Anwendung und alles, habe das selbst verfasst und helfe gerne bei Fragen und alles weiter, etwa wie man am besten seinen Psychiater auf so einen Medikamenewechsel anspricht etc.

    Neuroleptika reduzieren mit Bupropion


    LG

  • Hallo,


    herzlich willkommen.

    Das mit der Minussymptomatik ist so eine Sache....die Ärzte sagen oft postpsychotische Depression dazu,doch meistens werden akut Erkrankte mit den Neuroleptika abgeschossen und zu hoch dosiert,so dass Symptome wie Antriebslosigkeit,innere Leere,Gefühlsverflachung,Depression,Trägheit und Lustlosigkeit keine Seltenheit und oft eine unmittelbare Folge des Neuroleptikakonsums darstellen.


    Bekommst du auch Neuroleptika seit dem Winter,oder?

    Darf ich fragen,welche und in welcher Dosierung?


    Oft kommt man als Psychose-Erfahrener mit weniger Neuroleptika aus,als die Psychiater glauben.


    Ich hatte 2003 meine letzte akute und heftige Psychose.Damals wurde ich mit 800mg Solian(Amisulprid) regelrecht "abgeschossen"...

    Ich war sehr schlimm depressiv dadurch und habe fast nichts mehr auf die Reihe gekriegt.

    Es wurde erst besser,als ich im Laufe von 14 Monaten das Solian auf 300mg runterfahren konnte.


    Seit Januar 2017 nehme ich hochdosiert Johanniskraut,welches mir von meinem Hausarzt verschrieben wurde.

    Da ich wieder so depressiv,lethargisch und verzweifelt war,habe ich mich für einen Versuch mit Johanniskraut entschieden.

    Das Ergebnis,es hat zwar über 2 Monate gedauert,hat mir Recht gegeben..mir geht es,trotz einem potenten Neuroleptikum(Solian 500mg) so gut wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.


    Die Legende der Minussymptomatik einer Schizophrenie ist leider nur eine Legende...eine Psychose,die auch ohne Neuroleptika spontan ausklingen kann,hinterlässt in ihrem natürlichem Verlauf,den die Betroffenen und die Psychiater leider kaum noch kennen,nicht unbedingt diese üblen und einschränkenden Symptome.


    Alles Gute dir,

    Nagarjuna

  • Danke für die Antworten. Ich nehme Abilify 15 mg und Fluoxetin 20 mg morgens. Heute hatte ich einen Termin und die Psychiaterin meinte die Minussymptomatik dauert 1 bis 3 Jahre. Stimmt das? Also hat das jemand schon mal so erlebt?


    LG Sanny1990

  • Heute hatte ich einen Termin und die Psychiaterin meinte die Minussymptomatik dauert 1 bis 3 Jahre. Stimmt das? Also hat das jemand schon mal so erlebt?

    Ne, das glaube ich weniger! Stimmt zwar das die Nebenwirkungen mit der Zeit etwas abklingen aber die Minussymptome bleiben meiner Meinung nach schon. Habe NLs ca. 6 Jahre aber unregelmäßig eingenommen und bin eher der Meinung das da sehr vieles mit der Dosierung und Einstellung der Medikamente zusammenhängt. Wenn man eine zu hohe Dosierung hat treten mehr Nebenwirkungen aber auch Negativsymptome auf, da NLs eher diese Negativsymptome verstärken, die etwas mit dem Dopaminmangel im frontalen Kortex zu tun haben sollten. Im Großhirn hat man einen Dopaminüberschuss und da sind die Neuroleptika günstig von daher die gute Wirkung gegen Positivsymptome, die eher auf diesen Überschuss zurückzuführen sind.


    Wenn du das Neuroleptikum ganz absetzen würdest, dann sollte es dir kurzzeitig von der Motivation besser gehen, aber später verstärkt Depressionen, Negativsymptome und Positivsymptome und riskante Stimmungsschwankungen auftreten. Also zuviel von den Neuroleptika ist nix, aber zuwenig also wenn man glaubt es ohne Medikamente zu schaffen sollte auch verstärkt zu Negativsymptomen führen.


    Da würde ich dir von daher die goldene Mitte Empfehlen was die Neuroleptika angeht. 15mg sind schon eine relativ hohe Dosis von diesen Medikament auch wenn 30mg möglich sind. Ich hatte von beginn an nur 5mg auch im Akutfall als ich damals gewechselt habe und das wirkte da auch schon sehr schnell und sehr gut. Negativsymptome hatte ich trotzdem, aber das sollte deutlich besser sein als bei dir mit den 15mg. Aripiprazol sollte zudem schon bei 10mg ungefähr sein Wirkmaximum erreicht haben also bringt mehr meist nur zusätzliche Nebenwirkungen.


    Hier sehr lesenswert bezüglich der Dosierungen:

    https://psychiatrietogo.de/2013/06/08/abilify-3/


    das hier ist auch sehr lesenswert, da findest du das mit den 10mg und das Aripiprazol schon ab 2mg wirksam sein kann:

    http://www.pea-ev.de/fileadmin…eptika_minimal_-_kurz.pdf


    man braucht schon eine Mindestdosis aber da muss man sich herantasten. 2,5mg waren bei mir zu wenig mit meinen etwa 90KG Körpergewicht. 5mg war bei täglicher Einnahme passend. Später mit den passenden Antiderpessiva Bupropion SNDRI und Citalopram(ganz ähnlich dem Fluoxetin von der Wirkweise) SSRI konnte ich das Aripiprazol ohne Probleme auch Bedarfsweise einnehmen was sehr gut funktioniert und später als ich die ADs gut eindosiert habe konnte ich das Aripiprazol ganz absetzen. So haben sich bei mir beides wesentlich verbessert so das ich heute weder unter störenden Negativsymptomen noch unter aufdrängenden Positivsymptomen leide, wo ich früher als ich noch Aripiprazol hatte mehr Wesensveränderungen und Restsymptome hatte als heute wo es mit diesen beiden ADs viel besser klappt.


    Bei dir auf deine Situation würde ich beim Fluoxetin bleiben wenn du das gut verträgst was ein SSRI (Selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer) wie Citalopram ist, also so Standard AD mit wenig Nebenwirkungen welches Antiderpessiv und die Libido etwas senkt was beim Aripiprazol oder Psychose an sich schon sinnvoll ist/sein kann.

    Das Aripiprazol von dem du ja 15mg bekommst würde ich versuchen gemeinsam mit deiner Ärztin versuchen langsam zu senken und da die 5mg anpeilen, also erst 10mg und dann weniger. Da solltest du dann trotz antipsychotischer Wirksamkeit merken ob sich das günstig auf deine Negativsymptome auswirkt und ob du trotzdem stabil bleibst. Da Aripiprazol trotz der langen Halbwertszeit sehr schnell wirkt, kann man es auch kurzfristig erhöhen oder Bedarfsweise(etwa wenn man bei 5mg ist) einnehmen und es sollte sehr schnell wirken, so ist zumindest meine Erfahrung, andere NLs wie Risperdal können schon Wochen brauchen und sind selbst da zum Teil antipsychotisch zu schwach, also wirken eher beruhigend und haben eine höhere Neigung zu Manieschen Symptomen(wie wenn man alles übertrieben lustig findet).


    Aripiprazol ist auch was das Antiderpessive angeht ein sehr gutes Medikament! Da wirkt es sogar besser als die üblichen Neuroleptika, von daher würde ich dir diesbezüglich wirklich raten bei diesem Wirkstoff zu bleiben. Es kann aber Stimmungsschwankungen und innere Unruhe fördern, von daher und auch allgemein würde ich an deiner stelle zum Fluoxetin(SSRI) das Bupropion(SNDRI) zusätzlich einnehmen, also danach fragen. Das Bupropion senkt den Hunger auch den Heißhunger (hatte ich mit dem Aripiprazol etwa) und man kann damit zumindest wenn man das Neuroleptikum reduziert sehr gut abnehmen, die Konzentration wird besser man wird auch tagsüber wach so das es der Müdigkeit des Aripiprazols entgegenwirkt und es hilft vor allem auch gegen diese innere Unruhe, da SSRIs und Aripiprazol finde ich eher Nervös machen und man auch bisschen zu direkt beim Aripiprazol sein kann.


    Kennst du so etwas vielleicht auch, also mit innerer Unruhe oder bisschen Reizbarkeit oder etwas rasanteren Fahrverhalten beim Auto? Also das kann vor allem bei so ganz niedrigen Neuroleptikadosierungen vorkommen etwa wenn man das Aripiprazol versucht weit zu reduizieren und abzusetzen und von daher würde ich dir in jedem Fall wenn du da reduzieren oder absetzen möchtest und auch so zum Bupropion raten. Ist man meiner Meinung auf der sicheren Seite und hat auch so recht wenig Nebenwirkungen und ist zudem auch ein Nikotinentwöhnungsmittel, wo viele Betroffene Rauchen. Meiner Meinung verbessert sich die Positivsymptomatik auch deutlich wenn man damit zusammen mit einem SSRI das Aripiprazol absetzt sollte die Wirkung richtig zu tragen kommen, da es oft so ist dass das Neuroleptikum also Aripiprazol die Wirkung der ADs überdeckt, da es mehr oder weniger der stärkere Wirkstoff ist. Von daher auch Neuroleptika minimal und bei Antidepressiva kann man schon an die Maximalen Dosierungen gehen. Bupropion wird zwar 300mg empfohlen als Standard aber 450-600mg sind schon drin. Da finde ich macht es Sinn schon 450mg einzusetzen also fängt bei 150mg an so das man das dann langsam steigern kann. Bupropion macht allein eingenommen verstärkt Schlafstörungen da es wach macht, auch da ist das Aripiprazol(Abilify) ein sehr guter Wirkstoff der den Schlaf da ideal reguliert besser als irgendwelche Schlafmittel wie ich finde(habe da aber auch nur so Apotekenprodukte und keine Benzos die abhängig machen probiert) also auch von daher ist Aripiprazol super.


    Es wird in den USA als Antidepressivum eingesetzt das Aripiprazol von daher ist das auch erwiesen das es Antidepressiv wirksam ist und von daher kann es sein das man im Internet auch mal gegenteiliges ließt da diese Medikamente auch dort vermarktet und zum teil auch negativ bewertet werden. Gibt ja auch andere NLs und Hersteller die auch ihre Produkte an den Mann bringen wollen. An sich finde ich das schlimm um es mal so auszudrücken und ich bin selbst Betroffener und habe mit solchen Dingen auch nix zu tun, aber mir ist das schon häufiger in diesen Foren aufgefallen das gewisse Meinungen vorgegeben werden und da kann oder sollte man wirklich kritisch gegenüber diesen Dingen oder Internetseiten sein.


    Lieber den eigenen Erfahrungen trauen, als irgendwelchen Dingen die im Internet stehen und ebenso von einen Roboter geschieben sein können.


    Das Aripiprazol wirkt sogar besser als übliche Antidepressiva und sehr schnell gegen Depressionen, von daher würde ich dir das gerade wenn du mal versuchst mit Hilfe von diesen ADs abzusetzen empfehlen immer auch Bedarfsweise zur Hand zu haben, da ADs auch was das Antidepressive angeht zum Teil erst in Kombination und Maximaldosis ausreichend wirken und auch Wochen brauchen bis die Wirkung da ist. Aripiprazol kann man da wenn man absetzt wo man besonders depressiv verstimmt sein kann einnehmen und es wirkt schon nach 1-2 Tagen recht gut, vorteil ist eben auch das Neuroleptika diese Gefühle im Allgemeinen abdämpfen was ADs weniger gut können und bei einer Psychose eben auch diese Gefühle verstärkt werden können oder ins Extreme gehen. Da hilft auch etwas das Fluoxetin das du ja bereits hast das Bupropion dagegen dämpft die Gefühle weniger aber dafür ist es gegen Stimmungsschwankungen super.


    Ganz schön viel geworden :-)


    LG

  • Das sollte auf jeden Fall gegen die Minussymptome helfen.


    Du nimmst ja zur Zeit Aripiprazol 15mg und Fluoxetin 20mg


    Das Aripiprazol ist der Hauptwirkstoff und wenn du diesen reduzierst sollte sich schon etwas bessern. Bis 5mg kann man da eventuell runtergehen.


    Zusätzlich gegen Unruhe und damit man einfacher Reduzieren kann würde ich dir auf jeden Fall Bupropion(SNDRI Antidepressivum und Nikotinentwöhnungsmittel) empfehlen, dass ist ein sehr verträglicher Wirkstoff der gegen die Negativsymptome hilft aber auch Positivsymptme verbessert. Da du schon Fluoxetin also ein SSRI Antidepressivum hast, was auch passend ist würde es sich anbieten das Bupropion als zusätzliches AD einzunehmen da es sich mit dem Fluoxetin(SSRI) ähnlich gut wie etwa mit Citalopram(SSRI) ergänzen sollte.


    Bupropion beginnt bei einer Dosis von 150mg kann man aber auf bis zu 600mg steigern, selbst habe ich 450mg das wirkt fast wie Kaffee man fühlt sich tagsüber sehr motiviert und wach. Es enspannt innerlich also wirklich ein super Wirkstoff und da gibts auch nur wenig vergleichbares.


    Das würde ich dann zusätzlich einnehmen so das du eventuell auf Aripiprazol 5mg(auch Bedarf möglich) + Fluoxetin(SSRI) 20mg + Bupropion(SNDRI) 150mg anfangs und später ca. 450mg kommst.


    Damit solltest du wenn das so umgestellt ist dann später auch das Aripiprazol nur noch Bedarfsweise brauchen oder sogar komplett absetzen können und die Negativsymptome sollten dann ganz weggehen. Also im Grunde muss man da schauen. Wichtig sind die beiden Antidepressiva und das wenn du in Erwägung ziehst ganz auf das Aripiprazol zu verzichten eben die ADs hoch genug dosiert sind weil sonnst Depressionen und ein Rückfall droht. Ohne diesen beiden ADs würde ich keine zu krassen Absetzversuche machen, aber 5mg Aripiprazol wären auch so drin, was zumindest die Nebenwirkungen etwas abschwächt. Bezüglich der Negativsymptome sind die ADs Sinnvoller und das man damit vom Neuroleptikum dann wirklich nur das minimum einnimmt.


    So von meiner Erfahrungslage..

  • Danke für den Tipp. Motiviert Bupropion so sehr? Mit Fluoxezin merke ich nämlich nicht so viel.


    Und macht das nach 5 Monaten nach der Plussymptomatik schon Sinn Abilify abzusetzen und die beiden ADs zu nehmen oder sollte man da eher noch warten?


    LG Sanny1990

  • Sehr gut!

    Bupropion(SNDRI) ersetzt kein Fluoxetin(SSRI) und macht in der Kombination damit eher Sinn als ohne Fluoxetin.


    So würde ich dir empfehlen nur zu beginn das Fluoxetion eventuell kurzzeitig abzusetzen bezüglich Nebenwirkungen und Wechselwirkungen die bei einem neuen Medikament auftreten können. Später würde ich es aber wieder einnehmen das Fluoxetion und auch die Aripiprazoldosis senken.


    Also bei 15mg Aripiprazol wirst du weder vom Fluoxetion noch Bupropion eine ausreichende Wirkung haben so das es eher mild wirken sollte und vielleicht etwas deine Negativsymptome verbessert.


    Also ich würde es auch so machen erstmal zum Aripiprazol das Bupropion statt dem Fluoxetin geben und anschließend eben auch weiter zustätzlich Fluoxetion weiter einnehmen.


    SSRI(Fluoxetin) bedeutet selektiver Serotoninwiederaufnahmehemmer


    SNDRI(Bupropion) bedeutet selektiver Noradrenalin und Dopaminwiederaufnahmehemmer.


    Beides also unterschiedliche Botenstoffe die angesprochen werden und üblicherweise wirken die Meisten standard ADs auf Serotonin (unter anderem)


    Bupropion kann man gut Kombinieren mit anderen ADs und es macht auch Sinn da Fluoxetin etwa die Libido senkt und eine stärkere Antidepressive Wirkung gerade zusätzlich da sein kann. Also wäre Sinnvoll aber erstmal auf Bupropion umstellen wäre meiner Meinung nach wichtiger als das Fluoxetin was man später dann ja immer noch dazubekommen kann und es da bei Wechselwirkungen einige Alternative SSRIs gibt.