War heute wieder beim Gottesdienst, war sehr schön gewesen

  • Heute war ich mal in einer katholischen Kirche zum Gottesdienst. Es war sehr gut gewesen und ich konnte wieder einmal Gottes Nähe erfahren die dann in mich kam und mich belebte. Es ist als wären beim Gottesdienst Engel anwesend die jedem der da ist neuen Mut zum Leben geben. Alles wird dann gut.


    Ich habe ja sonst so Zwangsgedanken und Denkstörungen. Das ist dann immer sehr blöd weil ich mich in etwas verbeiße und keine innere Ruhe habe. Doch nach dem Gottesdienst geht das immer wieder gut aus. Als wäre da wirklich eine Macht die uns liebt und die hilft.


    Ich habe nur manchmal Angst vor der Bibel, doch mein Pastor sagt immer die Angst ist sinnlos, wie überhaupt Angst vor Gott sinnlos wäre. Gott ist nämlich ein Freund des Menschen, das beweist er immer in Jesus Christus. Respekt vor Gott ist ja gut, doch man kann es auch übertreiben. Abraham war Gottes Freund, daher kam der Segen auf ihn.

  • das klingt schön wie du deine gefühle und empfindungen im gottesdienst beschreibst...
    ich schau mir manchmal im fernsehen den gottesdienst an,
    das lässt mich auch meistens total gut runterkommen und macht ein sehr beruhigendes und behütetes gefühl so von innen...

  • Ich habe mich nie wohl Gefühlt nach einem Gottesdienst. Für mich kam das als erwürdiges Getue gegenüber Gott vor , also pure Heuchelei. Mag wohl auch an meiner negativen Einstellung zur christlichen Religion liegen.


    Ausserdem bin ich der Meinung , das man Gott auch ohne Gottesdienst und Beten Respekt zollen kann.

  • Warum denn da, Hansi? Gott hat dir doch nichts getan und immer so negativ drauf zu sein ist doch auch nicht schön. Klar mußt du nicht in den Gottesdienst gehen und beten brauchst du auch nicht, aber gut gedacht sind diese Dinge auf jeden Fall. Es geht doch um Liebe und Frieden für die Seele.

  • Geborgenheitsgefühle scheinen unterschiedlich bei den Menschen ausgelöst zu werden.


    Zuletzt habe ich diesen Autisten Film gesehen, in der ein Mathegenie, sich besonders wohl fühlt wenn er ganz in seiner Welt der Zahlen abtauchen kann.


    Ich fühle mich auch wo anders zuhause, als in Gotteshäusern. Und was Menschen so herrlich an Gott suchen, suche ich bei Personen.

  • Ich war mal als Kind im CVJM. In der Zeit habe ich wohl einen Knacks von Kirchen bekommen. Der Pfarrer vorne hält einen Monolog und ab und zu stimmen die Kirchengänger mit Gebeten wie Vater unser oder Kirchenliedern zu. Für mich war das einfach zu wenig Aktion und irgendwie tot....wohl weil ich bei Kirchen oft Friedhof und Begräbnis assoziiere.


    Aber CVJM war gut. Wir haben viel unternommen , auch auf sportlicher Ebene.


    Konfirmation habe ich eigentlich nur wegen dem Geld gemacht , mehr auch nicht.


    Ich bin evangelisch.

  • Ich fand früher Religion und Kirche auch nicht gut. Dann hatte ich diese Bekehrungserlebnisse. Ich wollte es einfach genau wissen, gibt es Gott oder gibt es ihn nicht. Da habe ich dann jahrelang geforscht und überlegt. Und ich hatte auch Visionen und so. Mir ging es auch an die Nieren daß es den Tod gibt und daß ich meinen Vater verloren hatte, ich wollte da nicht einfach glauben daß nach dem Tod alles aus ist, sondern daß es ein Nachleben gibt. Da habe ich dann Nahtoderfahrungen gelesen und davon gibt es sehr viele die auch einander ähnlich sind. Und von Erfahrungen anderer Menschen mit Gott. Dann kamen die negativen Erfahrungen mit Psychose und Evangelikalismus, da wollte ich wieder weg von Gott. Ich fand aber das was Gott mir gab nirgendwo wieder und mir erschien die Welt grau und hoffnungslos ohne Gott. Und so kam ich wieder zu ihm zurück. Jetzt versuche ich Christ zu sein mit Liebe und Toleranz und im Glauben daß Gott JEDEN von uns liebt und gern hat und ein Nachleben schenkt und daß er auf Erden viel Gutes wirkt.

  • Im Gottesglauben geht es nur um 2 Dinge. Das erste, der Glaube an etwas was dich liebt und dich versteht, also um Führsorge. Das Andere ist das Nachleben, was den Hauptgrund für Religion überhaupt aus macht. Ohne das würde ->niemand<- an einen Gott glauben.


    Ich arbeite akribisch daran, das Rätsel des Happy Ends zu lösen. Nahtoderfahrungen wurden bereits widerlegt. Momentan steht die Naturphilisophie, die Physik, die Logik für ein Bad End.
    Alles was noch bleibt sind meine eigenen erlebten möglichen paranormalen Phänomene, die derzeit auf den Prüfstand stehen. Wenn diese letzte Hürde fällt, gibt es kein Happy End.

  • Okay, Ceam, ich kann dir ja mal Erlebnisse von mir erzählen.


    Eines geschah 2006, ich hatte gerade mir vorgenommen Gott zu suchen und zu sehen daß ich ihm vertrauen kann. Da ging ich in den Park und legte mich dort ins Gras. Es war Frühling, Mai oder Juni. Plötzlich erschien mir die Erde viel größer als zuvor, und ich hörte eine ernste und kräftige Männerstimme von oben die sagte zu mir, "Spürst du wie sie sich unter dir dreht?". Und gemeint war die Erde. Und da war mir als könnte ich die ganze Erde fühlen, riesengroß und gut und wunderschön und schwer und stabil.


    Das war eines meiner Erlebnisse mit Gott.


    Ein anderes war ein Erlebnis mit einem Engel. Ich saß in meinem Zimmer am Computer, und plötzlich wurde es hell am Fenster. Ein Licht kam herein und verwandelte sich in ein geistliches Abbild eines weiblichen Engels. Sie winkte mir mit den Händen und ich verstand es geht um Musik. Seitdem kann ich singen und spiele auch auf der Gitarre, und komponiere manchmal.


    Ich habe auch schon Nachts erlebt daß ein Heiliger zu mir kam und mich bestärkte daran zu glauben daß Gott jeden Menschen rettet, besonders aber die die glauben.

  • Ich verstehe wie du dich fühlst aber das sind keine echten paranormalen Erfahrungen. Ich hatte es selbst schon mit starken Halluzinationen zu tun und weil ich die hohe Intelligenz des unterbewusstseins bei weitem unterschätzt habe, musste ich an Wahnvorstellungen glauben.


    Die nennenswerten paranormalen Phänomene von denen ich spreche sind vor allem präzise Zukunftsvorhersagen oder vergleichbares.


    Tatsächlich versuche ich aber auch andere Erfahrungen zu untersuchen, auch wenn sie viel weniger her machen, da kommen dann deine Erlebnisse oder meine Zöhnestisie ins Spiel. Hier wird dann mit Logik gearbeitet.


    Ich frage mich wieso ich seit meiner Kindheit wohltuende Berührungsgefühle habe. Ich habe mich unabhängig davon unverfälscht und bedingungslos in eine Persönlichkeit verliebt. Ob es dabei einen Zusammenhang gibt oder ob es sich dabei nur um eine Zöhnestisie handelt bin ich immer noch regelmäßig am überlegen. Bei den meisten wären diese Berührungsgefühle einfach unter gegangen bzw. nicht beachtet worden. Und womöglich habe ich tatsächlich bei jemanden Interesse damit geweckt, weil ich überhaupt in der Lage dazu bin so etwas wie eine Beziehung führen zu können. Die meisten Menschen sind vom Verstand her 10 Jahre alt, während ihr Körper bereits 30 ist, was sich auch für den Rest ihres Lebens nicht mehr ändert. Natürlich kann man auch zu solchen Menschen wie zum Beispiel gegenüber eines Hundes liebe empfinden aber man muss sich bewusst sein, dass da nichts zurückkommen wird oder eben nur verfälscht, also keine richtige Liebe.


    Wenn ich mir deine Erfahrungen ansehe, fällt mir leider auf, dass es sich um eine Gottestheorie handelt, die nach der Logik, so gut wie unmöglich ist. Wahrscheinlicher ist, dass du in deinem Leben mit 1000 Lottoscheinen 1000 mal einen 6er im Lotto bekommst. Die Zusammenhänge sind völlig wirr. Wieso sollte ein Engel zu dir kommen um dich der Musik näher kommen zu lassen, hat die nix besseres zu tun, wenn die schon so etwas kann? Sie könnte stattdessen einen Psychopathen die Empahtie näher bringen, damit er niemanden mehr quält. Es muss schon ein heiliges Arschlochh sein, wenn er meint, dass der Glaube (an Gott) relevant für die Liebenswürdigkeit eines Menschen für Gott sein soll.

  • Es geht bei Glaube nicht darum daß er mich liebenswerter macht sondern daß er es Gott leichter macht mir zu helfen. Wenn man nicht an Gott glaubt will man ja auch nichts mit ihm zu tun haben. Das sollte doch einleuchtend sein. Und wenn Gott rettet dann macht er das meistens per Kommunikation indem er uns berät und den Ausweg aufzeigt. Auch ist Glaube nicht nur ein Für-Wahr-Halten sondern ein tägliches In-Gott-Hineingehen. Wenn ich jemanden lieben will oder von jemand irdischem Hilfe brauche dann muß ich doch auch glauben daß es diese Person gibt. Das meine ich damit daß Menschen mit Glauben eher gerettet werden als andere. Doch Gott liebt diese Anderen ebenso, nur kann er auf Erden weniger für sie tun weil er eben durch Gnade und Glauben rettet, und eher nicht einfach so.


    Das mit dem Engel und der Musik hat mir auch sehr geholfen. Ich hatte gar nicht so genau gewußt was da in mir steckt. Ich weiß nicht warum du das hier in den Dreck ziehen willst.

  • gelberhund
    Das mit dem Engel und der Musik hat mir auch sehr geholfen. Ich hatte gar nicht so genau gewußt was da in mir steckt. Ich weiß nicht warum du das hier in den Dreck ziehen willst.


    Wenn sie solche Fähigkeiten hätten, würden sie nicht bei so etwas unwichtigem anfangen. Oder was würdest du für Prioritäten als Engel setzten?


    Du meinst Gott zeigt uns einen Ausweg, wenn wir an ihm glauben. 80 % der Menschen glauben an Gott und trotzdem sind sie alle so stark verkrüppelt, dass sie nicht mal in der Lage sind eine Beziehung zu führen.

  • In den Volkskirchen sehe ich in der Regel nur ein paar alte Menschen die in ihren letzten Jahren noch mal schnell buckeln.


    Aber wenn Gott, so wie du sagst, durch Glauben an ihn einem weiter hilft, dann verstehe ich nicht wieso, wo doch 80 % an ihn glauben, niemand durch ihn das Erfolgsmodell einer Schule ins Leben gerufen hat. Das hätten wir schon vor tausenden Jahren tun können, bis heute sind die Schulen schlecht.

  • Was hast du denn gegen unsere Schulen in Europa? Ich hatte dort eine gute Zeit in den 90ern, viele Freunde, gute Lehrer, und habe viel gelernt. Und wenn man an Gott glaubt muß man auch etwas tun. Unsere menschlichen Leiden kommen nicht von Gott, wir selber machen Fehler und wir ernten das was wir sähen. Wenn man aber auf Gott hört und Gemeinschaft unter den Menschen findet dann kommt auch Hilfe. Und auch anderswo ist das meistens so. Ich habe etwa eine Freundin in Ghana und einen in Kamerun, die kommen auch zurecht wenn sie auch ärmer sind als wir. Die Anfänge der neuen Zeit sind bescheiden aber sie sind da. Immer nur meckern bringt auch nichts, man sollte lieber etwas tun und den Menschen Mut machen. Und genau das tun die Volkskirchen. Schau dir doch mal den ZDF Fernsehgottesdienst an, da sind nicht nur alte Leute sondern auch junge Leute interessieren sich für Jesus und seinen Gottvater. Du brauchst doch auch keine Angst vor Gott haben, er liebt dich doch, das ist zumindest die Aussage des Evangeliums.

  • gelberhund
    Was hast du denn gegen unsere Schulen in Europa?


    Ob sich deine Meinung ändert, wenn du siehst, wie Menschen die begreifen, dass sie einen kranken Verstand haben in tränen ausbrechen?
    Oder wenn du siehst, dass deine Eltern so unintelligent sind, dass selbst kleine Kinder auf sinnvollere Lösungen von Problemen kommen.
    Man kann in der Frühkindheit noch viel ändern, danach nicht mehr, es ist also an der Schule es zu verhindern, was offensichtlich nicht ausreichend getan wird.
    Ähnlich ist es mit dem Charakter. Es scheint wie bei der Intelligenz auf die Frühkindheit anzukommen, was man dort erfährt begleitet einem sein ganzes Leben lang und macht den Kernstück der Art und Weise aus wie man denkt.
    Und hier macht man praktisch gar nichts. Deswegen laufen hauptsächlich Menschen mit einem Kindercharakter herum die körperlich bereits Erwachsen sind.

  • Ach ich denke du hast dich nur irgendwie verängstigen und entmutigen lassen. Laß dich doch zur Abwechslung einmal trösten und ermutigen. Beispielsweise ist die deutsche Arbeitslosenquote auf einem historischen Tiefstand seid der Mindestlohn eingeführt wurde. Wie du siehst gibt es noch Gutes in der Welt. Auch das mit der Schwulenehe ist nicht irrelevant denn sie bedeutet Fortschritt und Freiheit für viele homo- oder bisexuelle Menschen.

  • Zuerst folgendes:
    Wie viel Glück, wiegt wie viel Leid auf? Ist es ok, wenn man Leben erschaffen will und weiß, dass eins davon extrem leiden wird auch wenn die anderen glücklich sind? Nein natürlich nicht, man kann Leid nicht aufwiegen, sondern nur vermeiden, also dürfte man das Leben nicht erschaffen, wenn man ethisch denkt.


    Unsere Situation ist folgende:
    Wir leben auf einen Planeten, dass Leben an sich birgt Probleme genug, die nicht aus der Welt zu schaffen sind. Tod, Krankheiten, Unfälle.
    Wir wählen einen Politiker der über alles bestimmen soll. Es stehen 2 zur Auswahl. Du kennst beide ganz genau.
    Der eine weiß wie man es richtig macht und würde sämtliche systematischen Probleme lösen.
    Der Andere glaubt nur zu wissen wie man es richtig macht und er würde sämtliche systematischen Probleme nicht lösen.
    Nun wird das Volk wählen, das die beiden nicht kennt und nur darauf vertraut, dass die Politiker wissen wovon sie sprechen und wählen daraufhin den der die Probleme nicht lösen wird.
    Dafür aber hat dieser Politiker die Homoehe nach vielen Jahren erlaubt.


    Wie denkst du jetzt über die Situation?


    Bedenke, systematische Probleme bedeutet unter anderem, dass kleine Kinder auf Minen treten und für den Rest ihres Lebens auf ihre Gliedmaßen verzichten müssen.