Negativ symptomatik???

  • Hallo,
    Also ich setze die Negativsymptomatik meist mit den Nebenwirkungen gleich, da es viele Überschneidungen gibt und man oft Nebenwirkungen der Negativsymptomatik zuordnet, von daher ist vieles was man jetzt meint oder in der Klinik als Negativsymptomatik aufgetreten ist Nebenwirkung der Medikamente die man den Betroffenen als Negativsymptomatik ihrer Erkrankung verkauft etwa in der Psychoedukation wo man über die Krankheit und Medikamente aufgeklärt wird.


    Es gibt Medikamente wie Haldol mit vielen Nebenwirkungen zum Teil extremen, wo man dann Grübeln und andere Negativsymptome bekommt und das ganz schlimm ausfällt alles was also auch Nebenwirkungen der Medikamente sind.
    Was ich sagen möchte ist das normal kaum Negativsymptome da sind und Nebenwirkungsarme Medikamente auch gegen diese gut wirken, Aripiprazol ist zum Beispiel Antriebssteigernd und Antidepressiv, was bedeutet das der Antrieb erhalten bleibt man Geistig und Körperlich Fitter ist als unter anderen Medikamenten die als Nebenwirkung eine starke Ruhigstellung also Negativsymptomatik haben, damit tun sich die Medikamentehersteller eben leichter auch ihre Medikamente zu verkaufen da behauptet wird das es kein Medikament gegen die Negativsymptome gibt was an sich schon mal falsch ist, denke wie in vielen Dingen im Leben geht es der Pharmaindustrie da auch nur um das Geld und von daher werden Nebenwirkungen zur Negativsymptomatik gemacht und Ärzte und Personal vermitteln das so das es der Krankheitsverlauf eben so ist.


    Von daher denke ich ist es einfacher gleich Nebenwirkungen mit Negativsymptome gleichzusetzen, ursprünglich waren die Negativsymptome bei einer Unbehandelten Psychose etwa die Depressionen und die Leistungsverarmung die aufgetreten ist also das was man bei einer Akuten Psychose ohne Medikamente für Probleme hat, mit Medikamenten wird das psychotische Problem gelöst, somit dürften kaum Negativsymptome mehr da sein, also normal sollten die Medikamente dagegen wirken, dennoch treten eben diese auf oder man nennt die Nebenwirkungen der Medikamente oft Negativsymptome und stellt es so hin als ob man dagegen noch nix hat und daran forscht, also meiner Meinung ist dieser Begriff eher hinhalte da man auf der anderen Seite Medikamente wie Aripiprazol die einen neueren Wirkmechanismus gegen Negativsymptome hat eher zurückhält. Gründe dafür sind vor allem denke ich da es verschiedene Konzerne sind und jeder Medikamentehersteller egal wie schlecht sein Medikament ist Geld verdienen möchte und da wird eben die Nebenwirkungen und Negativsymptome so hingedreht wie es für einem am nützlichsten ist und am besten alle Nebenwirkungen den Negativsymptomen der Krankheit also den Betroffenen zugesprochen, da das das einfachste ist um diese zu vermarkten.


    Also es kann Jahre dauern bis man sich an den Medikamenten gewöhnt zumindest an einigen und mit der Zeit gewöhnt sich auch der Körper an schlechteren Neuroleptika, dafür gibt es aber einen Abbau der Hirnsubstanz bei einigen Wirkstoffen, die Negativsymptome kommen in dem Fall laut der Fachlichen Meinung denke ich daher da man das Dopamin in allen Hirnarealen gesenkt wird, nur eben in einigen braucht man das Dopamin, von daher treten dann die Beschwerden also Nebenwirkungen in Form der Negativsymptomatik/Nebenwirkungen auf.


    Bei mir sind die Negativsymptome bei der Dosisreduzierung weniger geworden, aber ganz absetzen führte damals als ich noch Risperdal und später Xeplion hatte zum Rückfall, wenn man Rückfällig wird und akut Psychotisch dann treten normal die richtigen Negativsymptome von denen man schon vor Hundert Jahren wusste auf, was Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmuingen und anderes sind.
    Mir hat erst das Abilify(Aripiprazol) wirklich gegen die Negativsymptome geholfen (obwohl es ja kein Neuroleptikum gegen Negativsymptome geben soll laut Medienmeinung), mir brachte es Antrieb und Konzentration zurück gerade bei geringer Dosis die völlig ausreichte 5mg oder 2,5mg bei mir war es für mich am besten. Denke also das die Negativsymptome vor allem Medikamenteabhänig und Dosisabhänig sind, man muss also für sich die richtige Einstellung finden, oft kann auch ein gutes Antidepressivum gegen Depressive Symptome oder Stimmungsschwankungen helfen also begleitend zeitweise gegen die Negativsymptome so was gemacht werden, man muss aber bei den Serotoninwiederaufnahmehemmern aufpassen da diese auch Krankheitssymptome auslösen können und es Berichte gibt das auch das Serotonin zu hoch ist, also muss man bei der Wahl des Antidepressivums aufpassen und oft reichen kleine Dosierungen unterstützend aus über einen kurzen Zeitraum wenn überhaupt nötig um die Nebenwirkungen oder Negativsymptome zu verbessern.
    Andererseits wird es auch mit der Einnahmedauer besser, da sich vermutlich der Kopf schon auf die Medikamente einstellt aber viele Medikamente permanente Nebenwirkungen haben also es auch wenn die Negativsymptome abklingen weniger werden einen Beigeschmack behält.


    Gruß