Beschäftigt euch Religion?

  • Mir hat in meiner Psychose da ich einen religiösen Wahn hatte Politik und Religion sehr beschäftigt, früher war ich zwar auch schon recht religiös aber dann hat es sich alles übersteigert ich suchte nach Antworten auf Fragen auch um die Welt zu verstehen und was da los ist.


    Ging es euch zum Teil auch so das Religion ein Faktor ist der euch in der Psychose stark beschäftigt oder verunsichert hat und wie geht ihr heute damit um?


    Gruß

  • Ja, es beschäftigt einen. Mir hat es aber auch sehr geholfen, da mir Gott sehr ans Herz gewachsen ist. Im Gegensatz zu mit Dämonen quatsche ich mit Jesus und es tut mir sehr gut. ganz nebenbei finde ich Glaube sollte allen Menschen helfen, nicht nur Psychotikern. Aber es hilft. Und ich möchte mich gern mit Gott versöhnen für den ganzen Quatsch, den ich so im Leben gemacht habe.

  • Viele Psychotiker haben Religiöse Psychosen. Ich wäre in meinen Psychosen ohne Religion besser dran gewesen, so viel ist klar.


    Was sollst du schon für Quatsch gemacht haben den man dir vergeben müsste? Durch die heutige Wissenschaft wissen wir bereits wieso Menschen zu Mördern werden und andere zu Vergewaltigern.

  • Meine Psychose war auch religöser Natur.. obwohl mir vorher Religion ziemlich egal war. Auch jetzt bezeichne ich "Gott" lieber als Energieform und betrachte "ihn" nicht als Person. Aber ich glaube mittlerweile auch, dass es eine höhere "Macht" gibt.


    Die heutige Wissenschaft kann sich sicher auch nicht bei allen Fällen erklären, warum ein Mensch kriminell wurde. Zudem könnte man jetzt aus "spiritueller" Sicht wieder mit dem Argument kommen, dass es Wiedergeburt gibt und dass die Taten dieses Lebens nur Folgen aus diversen vorherigen Leben waren/sind.


    Ob was vorher oder nachher war oder sein wird.. weiss auch die Wissenschaft nicht zu 100%. Ich finde es schon mal gut, dass die Wissenschaftler sich mittlerweile mit Theologen an einen Tisch setzen und philosophieren. So lange man nicht sicher weiss, was sein könnte.. denke ich, dass einfach jeder an das glauben sollte, was ihm persönlich weiter hilft. Wie schon oft erwähnt.. irgendwo hört Wissenschaft auf und Glaube fängt an. Selbst für Wissenschaftler gilt meiner Meinung nach.. würden sie an nichts glauben, würden sie nach nichts suchen.


    Und "Quatsch" kann man ja auch durch andere Dinge gemacht haben, als durch Mord und Vergewaltigung. Ich "bete" zwar normalerweise nicht.. aber gestern habe ich z.B. um Vergebung gebeten, weil ich aus den vielen mir gegebenen Talenten nie etwas Sinnvolles gemacht habe. Ich habe auch darum gebeten, in Zukunft mit diesen Talenten anderen Menschen gutes tun zu dürfen. Das wird mir jetzt wahrscheinlich auch nichts bringen.. aber schaden wird es sicher auch nicht. Manchmal sind es auch nur Gedanken, die man schlecht findet.. und für die man vielleicht "Vergebung" sucht. Also es muss ja nicht gleich immer mit einer Gewalt zu tun haben, die man in der Realität umgesetzt hat.


    Selbst wenn es "Gott" nicht geben würde.. und man somit Selbstgespräche führen würde.. könnten einige "Gedanken", die man sich dadurch macht sicher hilfreich sein. Man könnte z.B. eigene Fehler erkennen und etwas an sich zum Positiven ändern.

  • Ich hatte mal eine Zeit lang übermäßig stark an "Gott" geglaubt. Dann begann ich zu realisieren, dass alle Menschen auf der Welt leiden. Manche mehr, manche weniger - aber jeder begegnet in seinem Leben sehr negativen Dingen. Von da an habe ich beständig an einem Gott als gutmütige Person gezweifelt. Diese Erfahrung, dass die Welt so voller Leid ist, hat mich tief erschüttert. Aber es hatte auch gleichsam mit mir selbst, meiner frühen Depression und meinem zermarterten, vor sich hin leidenden Familienumfeld zu tun. Mehr noch, ich wollte nichts mehr von Gott wissen und habe Gläubige als herumphantasierende Narren gesehen. Inzwischen bin ich über diese Kränkung am hinauswachsen. Es gibt Religionen und schriftliche Überlieferungen nicht einfach nur aus Zufall. Es liegt dem Gefühl, mit Gott verbunden zu sein, etwas Essentielles, vielleicht die Lebenskraft überhaupt zu Grunde. Indem jemand an Gott glaubt, nimmt er Bezug zu sich selbst. Er reguliert sich und macht sich frei von negativer Emotionalität. Ich betrachte somit "Gott" als "energetischen Urgrund alles Lebenden". Und dieser ist so antreibend für uns Menschen, dass wir darum Schriften, Gleichnisse, Geschichten und Gemeinschaften aufbauen. Um uns selbst zu stärken - um etwas, das in uns und im Außen ist, zu erfassen. Die Bibel ist somit eine sehr moralische Schrift, welche Wege zeigen kann, vergeben zu können. Was die Menschen allerdings aus diesem "energetischen Urgrund" machen, ist sehr oft destruktiv. Deswegen bleibt ein Hinterfragen an Religionen, ob sie sich nicht in vielen Punkten reformieren und ändern müssen, um mit dem Gegenpol des materiellen Naturalismus mithalten zu können. Jedenfalls meine ich, dass viel Gutes in biblischen Schriften enthalten ist. Das alles muss aber auch mit einer notwendigen Distanz betrachtet werden.

  • Zitat

    habe Gläubige als herum fantasierende Narren gesehen

    Weil es so ist, ich war mir 16 Jahre lang sicher, dass es ein Happy End gibt, aufgrund von Ideologie meines Weltbildes und ein paar sonderbaren Dingen. Aber wieso sollte noch so etwas fantastisches wie ein Happy End passieren sobald man stirbt, woher soll das auf einmal kommen, warum nicht gleich. Und wieso sollte es überhaupt gut für uns ausgehen, nichts sagt, dass das Leben wirklich etwas gutes sein muss, außer unsere Fantasie. Jedes Glück auf der Erde scheint nur eine vergängliche Illusion zu sein, weiter nichts.

  • Eine leise Hoffnung gibt es da auch aus meiner Sicht, weil nach wie vor sonderbare Dinge passieren und offensichtlich nicht nur in meinem Leben. Aber ohne eine passende Theorie kann ich daran nicht wirklich glauben, die deuten alle auf das Nichts hin.

  • Theorien könnte man selbst genug aufstellen, die darauf hinweisen könnten, dass es mehr gibt. Z.B. das was ich schon mal irgendwo geschrieben hatte.. mit dem Dr. und dem kurzen Bericht, der im TV kam. Also das über Nahtoderfahrungen.. dass manche berichten, dass sie ihren Körper verlassen hatten und als "Beobachter" im Raum schwebten.. und dass einige dann über Personen berichten konnten, die erst in den Raum kamen, als die "Betroffenen" in Vollnarkose oder kurzzeitig Tod waren.. jedenfalls schon mitten in der OP. Hatte selbst schon ein paar Nahtoderfahrungen.. seit dem habe ich jedenfalls keine Angst mehr vor dem Tod.. im Gegenteil. Ich für meinen Tel bin seit dem davon überzeugt, dass es danach noch etwas gibt.


    Wenn "Rückführungen" durch Hypnose bewiesen werden könnten.. wäre das auch so eine Sache.


    Und was Religionen betrifft.. würde ich mal sagen, ein Glaube an eine höhere Macht.. muss ja nicht immer eine der Weltreligionen als Grundlage haben. Also ich fühle mich z.B. keiner Religion hingezogen.. wenn, dann am ehesten dem Buddhismus. Und ein "Gott" müsste für mich auch nicht zwingend das Wohl der Menschheit in den Vordergrund stellen. Wenn es einen "Gott" geben würde.. läge seine Aufgabe meiner Meinung nach darin, das Gleichgewicht des Großen und Ganzen im Auge zu behalten. Wir Menschen bringen das Gleichgewicht im Moment ja eher durcheinander.


    Naja.. @HanSolo jeder Mensch erlebt mal negative Dinge in seinem Leben.. aber ich würde auch sagen, dass jeder Mensch auch positive Dinge erlebt. Die negativen Dinge fallen einem nur eher auf. Es gibt meiner Meinung nach immer wieder "Kreuzungen" im Leben.. und welchen Weg man dort einschlägt.. entscheidet eigentlich jeder selbst. Hätte ich andere Entscheidungen getroffen.. und wäre nur einmal anders abgebogen.. könnte mein Leben um einiges besser aussehen. Daher würde ich - zumindest was mich angeht - behaupten, ich bin selbst Schuld, dass ich da stehe, wo ich stehe. Möglichkeiten wurden mir genug geschenkt.

  • Wieso soll man es nicht sein? :P


    Man könnte ja auch mal die Theorie in den Raum werfen, dass bei einer Psychose die Seele verrückt spielt und der Körper einiges an Kontrolle verliert. Und wenn die Seele eine Energieform wäre.. müsste ja nur Energie von einem Körper in einen anderen, um die "Seele" zu erhalten. Vielleicht ist das Unterbewusstsein die Seele. Vielleicht nimmt man einen Teil der Erlebnisse mit, damit eine (geistige) Evolution funktioniert. Vielleicht sind es wirklich nur die Gene, die dafür sorgen.. vielleicht liegt aber auch die Seele in den Genen.


    "Bewusst" wäre man sich ja anscheinend auch nicht darüber, dass die Seele schon etwas erlebt hat.. sonst würden wir ja evt. schon wissen, ob wir schon mal waren oder ob nach dem Tod noch was sein wird. Es würde sich also wieder die Frage stellen, für wen oder was es gut wäre, dass wir vergessen, was unsere Seelen in vorherigen Daseinsformen erlebt haben.


    Dann könnte man wieder vom Großen und Ganzen ausgehen oder "Gott" verdächtigen.. und zig Theorien dazu aufstellen. Solche Fragen sind meiner Meinung nach ein ewiger Kreislauf. Entweder man glaubt daran.. oder nicht ;)


    Und - auch wenn man an Seelen glaubt - muss man ja nicht zwingend von einer Wiedergeburt ausgehen. Also vielleicht würde ja auch die Frage weg fallen und die Seele bekommt gar keinen Körper mehr.


    Und da ich jetzt erst über das "wie" statt über das "wieso" nachgedacht hatte.. ist mein erster Absatz etwas chaotisch.

  • Hatte ich glaub an anderer Stelle schon mal getan. Ganz kurz gesagt.. einmal liefen viele Bilder meines Lebens ganz schnell vor mir ab.. das war, als der Tod plötzlich gewesen wäre. Bei einem Unfall. Da wurden 2-3 Sekunden allerdings auch zu einer Ewigkeit.


    Und als ich mehr Zeit hatte.. habe ich zum einen auch ein Licht gesehen.. und es fühlte sich eben an, als ob ich zu einem reinen Gefühl werde, das nicht mehr viel mit dieser Welt zu tun hat. So ein starkes Gefühl kannte ich bis dahin jedenfalls nicht und beschreiben kann man es auch nicht wirklich. Und mich bzw. meinen Körper habe ich auch bereits von oben betrachtet.. war eben, als ob ich mich von meinem Körper getrennt hätte.


    Ich würde auch behaupten, dass jeder, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.. entweder daran glaubt, dass es danach etwas gibt.. oder sich sehr oft Gedanken darüber macht. Und ich sage mal.. überall wo es sehr viele Ähnlichkeiten gibt.. ist meist etwas Wahrheit verborgen. Und Nahtoderfahrungen gibt es sehr viele, die sehr ähnlich klingen.

  • @Lightning
    Naja, wenn man sich mal bewusst macht, wieviel Leid in einer Sekunde auf irdischem Boden seinen Laufen nimmt (das Aufschreien gequälter und erkrankter Seelen, der Hunger und die unsägliche Armut in wirtschaftsschwachen Ländern, Suizide im Regen stehen gelassener Psychiatrie-Erfahrener, von den eigenen Eltern psychisch zerstörte Kinder, traumatisierte junge Psychen durch Todesfälle nah stehender Bezugspersonen, zerstörtes Leben durch Prostitution, schauerliche Unfälle auf weltweiten Straßen, Todesängste von Passieren eines in das WTC fliegenden Flugzeugs, Kriege im Namen unkonventioneller Glaubensinterpretationen und psychisch erkrankter Warlords, in weiten Teilen immer noch unmoralische Regierungs- und Gesellschaftssysteme...), dann meine ich, dass ein sogenannter Schöpfer ein ziemlich mieses, sadistisches Ar***loch sein muss. Hier wird aus dem "Göttlichen" was Götzenhaftes gemacht - und das tun alle Religionen selbst. Wohin das führt, sehen wir noch heute. Dazu kann man natürlich auch vorallem ins Mittelalter schauen. Das Leid der Welt erscheint mir bei dieser Komplexität einfach mehr als nur durch Worte oder "das eigene Leid" ausdrückbar. Ich bin mir relativ sicher, dass die neuzeitliche humanistische Ethik die schlechten Seiten des religiösen Glaubens besser lösen kann. Ich bin mir aber relativ unsicher, ob sie auch das unabänderlich Gute (Altruismus, Transzendenz für alle Gesellschaftsschichten) transportieren kann.

  • Tief in mir habe ich immer auf Wunder gehofft. Auch dieses immanente Antriebsmoment des "ewigen Lebens", worauf ein jeder hofft, hatte ich in mir. Im Angesicht mit dem Tod, inneren Bildern, Visionen und Visualisierungen ändert sich alles. Man hinterfragt, ob eine Begrenzung des Lebens, der mentalen und körperlichen Aktivität, wirklich so schlimm ist. Jeder, der schon mal in dieser Art über den Teller hinausgeschaut hat, weiß, wovon ich reden will. Generell bin ich genauso skeptisch gegenüber metaphysischen Anschauungen. Aber was soll man glauben? Die Suche im Diesseits danach führt doch nur auf Irrwege. Das heißt für mich, ich lebe mein Leben so gut es geht, übe mich in Vergebung und würdige, was ich zu würdigen im Stande bin, und alles darüber hinaus liegt nicht mehr in meiner Macht. Entweder da ist was nach dem Tod oder wir selbst sind herumphantasierende Narren :D


    Vielleicht ist das einzig wahre "Göttliche" gar nicht so fern, nur wir flüchten immer in Verstandeserklärungen.

  • Achtung triggernd.


    Ich weiss nicht , was ich davon halten soll.


    Es gibt in der Esoterikszene sogenannte OBE ( Out of Body exerience ). Dort erzählen Leute , die es angeblich durch meditative Übungen geschafft haben , ihren Körper zu verlassen und den von aussen gesehen haben. In diesem Zustand ist man so halber am Schlafen. Könnte eben auch ein Traum gewesen sein.


    Ausserdem habe ich schon Bilder gesehen mit geschlossenen Augen , an die ich mich überhaupt nicht erinnern kann. Entweder die kamen aus dem Unterbewusstsein oder das Gehirn ist tatsächlich in der Lage Bilder zu erzeugen. Was ja bei optischen Halluzinatonen auch der Fall ist. Auf jeden fall habe ich da mal Masken und Statuen gesehen , die teilweise ausserirdische Züge hatten. Ich weiss auch nicht , was ich davon halten soll ?


    Früher in einem anderen Leben diese Statuen und Masekne gesehen und es sind nur Erinnerungen ? Gehirnerzeugte Bilder ? Telepathisch eingepflanzte Bilder ? Keine Ahnung.

  • Unser Gehirn erzeugt doch ständig Bilder, auch wenn die Augen geschlossen sind.



    19:00, so viel zu Nahtoderfahrungen. 8 von 8 haben die Spielkarten nicht bemerkt. 33:30.


    Jeder von uns war in seinem Leben schon einmal Tod. Und zwar in der früh Kindheit, weil sich niemand bewusst daran erinnern kann was da geschehen ist, also das Bewusstsein war nicht vorhanden, es war Tod. So wissen wir also bereits, was nach dem Leben kommt, nichts.

  • @ceam
    wir wissen doch in wahrheit nicht genau was nach dem Tod kommt, also du sprichst von Wissen, weil du dir da etwas zusammengereimt hast. Also ich glaube gerne an das Ewige Leben oder das es weitergeht und für mich nimmt da auch die Gerechtigkeit ihren Lauf, also wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe wäre die Welt sehr ungerecht finde ich.
    An sich denke ich müssen wir uns schon mal verantworten für unser tun, also das bestimmt vermutlich wie es weitergeht im Nächsten Leben, finde da den Buddhismus auch ganz interessant also der sich meines erachtes mit Reinkernation beschäftigt und eben man dort eben wiedergeboren wird, also sich auf diese Weise dann eine Gewisse Gerechtigkeit vollzieht. Also da stelle ich mir es so vor, dass man etwa wenn man Pech hat als Tier zur Welt kommt und das Menschliche dasein auch genommen werden kann, im schlimmsten Fall verschwindet und anderweitig eben auch auf ein besseres Leben hoffen kann und der Himmel eben ein Leben sein könnte wo man keine sorgen mehr hat und ein Leben in Erfüllung bekommt.
    Also ich stelle mir das Leben wie einen Kreis der auf und ab gehen kann vor und wo jeder auf seine weise Verantwortung für die Schöpfung trägt, also schon eine gewisse Verantworung für unser Handeln, Denken und Tun da ist, finde aber moderne Ethische Maßstäbe da als Sinnvoller an als zum Teil Religionen die oft auch Irren und das was sie versuchen zu schützen so erst gefährden. Also sehe das Christentum wie es heute ist schon als sehr Sinnvolle Religion die viel Wahres hat, aber womöglich steckt da wie in anderen Glauben eben Wahres und Falsches, also klar bekommen Kritiker recht wenn sie sagen das die Geschichte der Religionen zum Teil Negativ war, nur eben war die Geschichte der ungläubigen Vorstellungen noch schlechter und ohne Ethik und Moral funktioniert keine Soziale Marktwirtschaft, was eben auch darauf deutet das Gott und Religion, etwas wahres beinhaltet. Ich sehe zwar auch im Blick auf den Islam, Religion und Gott eher nüchtern, was für mich aber nicht bedeutet das alles völlig falsch ist, denke nur Religion wurde von einigen der Stiftern und Propheten eben missbraucht und als Menschen trägt jeder von uns auch etwas göttliches in sich.