• Risperdal (Risperidon) ist ein potentes atypisches Neuroleptikum was häufig in Kliniken zum Einsatz kommt mit sehr vielen Nebenwirkungen.


    Quelle: Flexikon (Risperdion)


    Zulassungsstudie:
    Ema Europa (Risperdal)


    Zulassung: 07.10.2005


    Häufige Nebenwirkungen:

    Quelle: Onmeda (Risperdion)


    Übersicht: Link
    Medikametevergleich: Link

  • Risperdal habe ich auch schon genommen, 2 mg. Hat mich sehr ausgeknockt. Geholfen hats nen bissl. Irgendwann wurde umgestellt auf Invega.

  • Risperdal hatte ich auch mal in der Klinik, das waren bestimmt 6mg oder so was ich schlucken sollte, habe die dann bei meinem 2. Aufenthalt im Klo wieder ausgespuckt, das Zeug ist schlimm und völlig unverträglich, kein Wunder wenn diese Medikamente ungerne genommen werden. Dick macht Risperdal auch also davon wollten die Ärzte als ich das anbrachte auch nix wissen, denke die kennen die Nebenwirkungen ihrer Medikamente oft selbst kaum und verharmlosen diese.
    Risperdal ist ein Medikament von Gestern und wirkt auch eher schlechter als das Aripiprazol das ich jetzt habe ohne diese Nebenwirkungen, selbst bei höheren Dosierungen komme ich damit viel besser klar. Denke das Risperdal von den Studien her aufgepuscht wurde also das man viel zu hohe Dosierungen einsetzt um ein gutes passendes Ergebnis zu bekommen und besser abzuschneiden als andere, nur sind das oft so hohe Dosierungen das diese kein Mensch wirklich gut verträgt, da läuft man schon auch wie ein Zombi in der Klinik rum und darunter wirkt es kaum.

  • ich hatte ganz am anfang auch mal risperdal,glaube 2 mg....hab mega hunger davon bekommen und mich sehr unwohl gefühlt unter dem medi wurde dann auch umgestellt...

  • Risperdal ist ein scheiß Medikament. Gibt nur selten Leute, die das vertragen.


    Als ich das nahm, lief ich rum wie ein Roboter. Ich konnte auch nur sprechen wie ein Roboter. Als mich meine Familienangehörigen etwas fragten, konnte ich nur mit "Ja" oder "Nein" antworten. Einen weiteren Wortschatz hatte ich nicht mehr.


    Den Arzt, der mir das Zeug verschrieben hat, würde ich am liebsten umbringen. Vielleicht mache ich das noch.

  • @ubik


    Ich habe es auch überhaupt nicht vertragen. Es hat zwar antipsychotisch gewirkt , aber extreme Unruhe und Bewegungsdrang als Nebenwirkung gehabt. Ich konnte nicht einmal eine halbe Minute ruhig sitzen bleiben. Als ich ein Buch lesen wollte in der Klinik , konnte ich das nur im Gehen.


    Schlafen war ohne Schlafmittel absolut unmöglich. Und mit Schlafmittel war es noch eine Qual.


    Ein Vorteil war , als ich es genommen habe , das ich abgenommen und 2 Monate nicht mehr geraucht habe.

  • Es macht sehr Dünnhäutig also kommt schnell anseine Belastungsgrenzen körperlich und auch mental, arbeiten fällt damit sehr schwer oder man packt es einfach nicht mehr, zudem macht es Wesensveränderungen, Alkohol wirkt unter Risperdal kaum noch also es fördert die Suchtgefahr, ich zähle es zu den Medikamenten auf die man verzichten kann, die antipsychotische Wirkung war bei mir eher wenig ausgeprägt im vergleich zum Abilify.

  • Hier
    Antipsychotics Pharmacology - YouTube
    wird erklärt, warum das Risperdal von den ersten Plätzen auf die hinteren abgerutscht ist. Dennoch ist es ein gutes Mittel für die Akutbehandlung. Nämlich auch aus dem Grund, dass es Patienten (meiner Erfahrung nach) gut ausschleichen können und damit überprüfbar wird, ob sie überhaupt noch ein Neuroleptikum benötigen.

  • Zitat

    Scheiss zeug ein haufen nebenwirkungen bei mir. Meiner meinung nach sogar eher 3.Wahl.

    ich muss mich selber mal verbessern oder eher meine aussage erweitern. Ich habe Risperdal in der Klinik ne Zeit lang genommen. Am Anfang hat es mir sogar geholfen aber als die Dosis dann nach und nach mehr wurde bis 6mg erreicht waren ging es mir net mehr so gut denn die Nebenwirkungen,die ja auch nicht gleich bei jedem auftreten müssen, wurden immer mehr. Was jedoch stimmt oder was ich bemerkt habe ist dass es sich sehr gut und schnell, bei mir jede woche 2mg, reduzieren lässt. Fazit: Hilft bei akuten Psychosen wirklich sehr. Man sollte aber auf sich und seinen Körper achten wegen der Nebenwirkugen die aber nunmal jedes med haben kann..

  • Risperdal ist jetzt auch schon ein relativ altes Medikament, ich denke 3. Wahl trifft es eher und ich sollte 4 Stufen machen bei den atypischen, da ich Olanzapin und Clozapin noch riskanter finde. 1994 ist es auf den Markt gekommen, damals gab es weniger atypische Medikamente als heute, da war Risperdal vermutlich vergleichsweise ok, also damals gab es nur Clozapin, Sulpirid und Zotepin. Da war Risperdal vielleicht ein Fortschritt, heute dagegen wo es bessere und verträglichere Atypische Nls gibt ist es veraltet.
    Mir hat es als ich das 2. Mal in der Klinik war zusammen mit dem Paliperidon was die ähnlich schlechte Neuauflage davon ist, als ich da akut war kaum geholfen und die Dosierungen waren so hoch das starke Nebenwirkungen da waren, später dann ein Typisches NL Fluanxol was natürlich nochmal eine Nummer unverträglicher war aber wirkte. An sich lächerlich das Kliniken diese Medikamente noch einsetzen. Risperdal wird überbewertet und auch typische Nls wie Fluanxol oder Haldol selbst wenn diese akut gut wirken sind veraltet und schaden mehr als sie helfen.


    Bessere Möglichkeiten gibt es schon seit längerem. Ziprasidon (2002) soll etwas schwächer sein, ist aber sehr verträglich bis auf das es Herzprobleme machen kann, von daher sollte man damit regelmäßig EKG machen was vermutlich ein geringes Übel ist. Risperdal wurde damals bei den Zulassungsstudien sehr hoch dosiert, was weit nach unten korrigiert wurde, von daher bezweifele ich da auch die Überlegenheit gegenüber von Zeldox von der Wirkung, viel wird sich da kaum nehmen. In der Akutbehandlung merkt man so einen Unterschied vielleicht etwas, da halte ich auch Risperdal für schwach, Langzeitprognosen und Erhaltungstherapie da spielen die Nebenwirkungen eine größere Rolle und die Potenz eine untergeordnete. Ziprasidon halte ich heute für das 2. beste Atypische Medikament, habe es selbst aber noch nicht ausprobiert.
    Aripiprazol (2004) ist im Vergleich zu Risperdal viel potenter finde ich aus eigener Erfahrung. 5mg reichten bei mir im Akutfall aus und wirkten sehr schnell, was eine kleine Dosis Abilify ist die kaum oder keine spürbaren Nebenwirkungen macht. Risperdal hatte ich da in hohen Dosierungen zusammen mit Paliperidon(Xeplion) was die neue Depotform von Risperdal ist und es wirkte schlecht trotz enormer Nebenwirkungen. Da habe ich diese Unterschiede an der eigenen Haut gespürt. Aripiprazol reguliert eher das Dopamin 5mg ist wenig Standard ist 10-15mg, es hat sehr wenige Nebenwirkungen und an sich kaum problematische, also ist ein Neuroleptikum das zwar auch Negativsymptome vermutlich weit weniger wie andere übrig lässt, aber ansonsten hochwirksam ist bei den vergleichsweise geringsten Nebenwirkungen neben Ziprasidon.
    Sonnst gibt es noch Olanzapin(1996), Sertindol(1997) und Quetiapin(2000). Quetiapin ist vom Nebenwirkungsspektrum da vergleichbar mit Risperdal es soll etwas mehr Müde machen, ansonsten ist das vermutlich individuelle Erfahrungssache unter welchen Medikament man weniger Nebenwirkungen hat, beide haben viele.
    Olanzapin gilt als das stärkste Atypische Medikament wobei es vermutlich vergleichbar mit Aripiprazol ist.
    Langzeitergebnisse-zur-Therapieumstellung-auf-Aripiprazol-im-Schweizer-Praxisalltag.pdf
    Zitat:
    "In der schon erwähnten multizentrischen Langzeitstudiezeigten beide Atypika nach Ende derTherapie hinsichtlich der Negativ- als auch derPositivsymptome (PANSS) ähnliche Verbesserungen(Aripiprazol –7,94; Olanzapin –7,36)(25). "
    Olanzapin hat aber viele Nebenwirkungen die zum Teil problematischer als die von Risperdal sind wie Gewichtszunahme, Diabetes als Langzeitfolge und starke Müdigkeit, schwer zu beurteilen ob es sonnst vielleicht angenehmer ist als Risperdal, Olanzapin hatte ich bisher nicht und denke das es vielleicht in der Akutbehandlung nützlich sein kann, auf dauer würde ich so ein Medikament nicht nehmen wollen.
    Ansonsten gibt es noch das erwähnte Sertindol was anscheinend selten eingesetzt wird, weil es noch stärker als Zeldox aufs Herz gehen kann, ansonnsten scheint es auch sehr Nebenwirkungsarm zu sein.


    Sogesehen decken Ziprasidon und Aripiprazol vermutlich das meiste ab Aripiprazol von hoher Potenz und wenig Nebenwirkungen und Ziprasidon auch von wenig Nebenwirkungen und vermutlich ähnlicher Potenz wie Risperdal. Wenn man ein wirklich starkes Medikament braucht wird also eher Aripiprazol in Frage kommen und im schlimmsten Fall dann Olanzapin oder ein typisches Neuroleptikum in der Akutbehandlung, also für Risperdal oder den neueren Paliperidon was vergleichbar ist sehe ich kaum Vorteile da es vergleichsweise schwach ist also eher weniger in der Akutbehandlung sinn macht und immer noch sehr viele Nebenwirkungen hat also das für eine Erhalungstherapie auch zu viel ist.

  • Medikamentenempfehlungen sollten nur vom behandelten Arzt gestellt werden, da dieser direkten Kontakt zum Betroffenen hat und dadurch besser abwägen kann, welches Medikament erfolgsvorsprechend ist.


    Probieren geht hierbei über studieren, da Neuroleptika bei jedem einen anderen Wirkungsgrad bzw. auftretende Nebenwirkungen haben.



    Bei mir wirkt Risperdal sehr gut - keine psychotischen Elemente mehr.


    Leider habe ich auch unerwünschte Nebenwirkungen mit denen ich der zeit leben muss.


    Bis evtl. in den nächsten Jahren für mich ein besser verträglicheres Medikament auf den Markt kommt.

  • Zitat

    Bis evtl. in den nächsten Jahren für mich ein besser verträglicheres Medikament auf den Markt kommt.

    Da mach dir mal keine zu großen Hoffnungen. Wir Psychotiker werden ausrangiert, mein Tipp ist, Abilify war die letzte Innovation (und auch nur wegen den geringeren Nebenwirkungen als z. B. Quetiapin, der Wirkstoff Aripiprazol ist schon alt, lag lange in der Schublade, wobei das Zufall sein kann), jetzt kommt noch Brexpiprazol, aber das und das andere in den USA neu zugelassene wirkt nach einem neuen, noch nicht erprobten Mechanismus (Erhöhung der Dopaminaktivität im frontalen Cortex, soll die im limbischen System zurückdrängen, vermutlich klappt das bei schwer Erkrankten nicht), wir sind die Versuchskaninchen. Meiner (eigenen) Erfahrung nach wirkt das Risperidon am besten bei Erkrankten mit starken Stimmungsschwankungen während der psychotischen Episode und macht ansonsten dick, müde und depressiv (gegenüber dem Aripiprazol, das in oraler Form seit kurzem auch als Generikum vertrieben wird). Dann gibt es noch Asenapin (Sycrest), Sublingualtablette, das ist aber nur in den USA zur Behandlung der Schizophrenie zugelassen, angeblich soll es auch "ein Hammer" sein, das heißt müde, träge und unglücklich machen. Trotzdem wird es in Deutschland vermutlich aufgrund von kostentechnischen Erwägungen (60 Sublingualtabletten kosten laut hier_Link zur Zeit 257,53 €) nicht zur Behandlung der Schizophrenie verwendet. Ich persönlich finde mich halt mit dem Abilify ab, als Ersatz- oder Reservemedikament versuche ich meinen behandelnden Arzt von Seroquel Prolong oder Generikum zu überzeugen, für den Fall, dass er mich irgendwann wieder auf Risperdal/Risperidon umstellen oder zusätzlich einstellen will.

  • Hoffnung auf Brexpiprazol mache ich mir nicht sonderlich, da es nur ein "Abklatsch" von Abilify ist.


    Gleiches Verfahren wie mit Risperdal und Xeplion - war auch nicht der Durchbruch.


    Stimme Dir zu das Risperdal recht gut wirkt bei psychotischen Episoden und Stimmungsschwankungen. Es hilft auch bei Zwangsgedanken. Die Nebenwirkungen sind wie von Dir wie beschrieben - macht müde, träge und fett.


    Abilify Maintena war mir vom Schutz her zu schwach und Risperdal Consta wirkt dagegen zuverlässig.


    Für ein Übel muss man sich wohl der zeit entscheiden.

  • Ich kann dir auch nicht besser raten als dein Arzt. Auf die Allgemeinheit übertragen lässt sich dein Fall jedoch nicht. Auch weil du Depot hast (sonst kann man auch das Abilify, in einer Monotherapie, höher dosieren).

  • Wie gesagt @Nikami
    bei dir vermute ich das die Wirkung auf das Seretonin viel zu hoch war 40mg Citalopram ist zusammen mit Abilify meiner Meinung nach viel zuviel und ich hätte das Citalopram abgesetzt da es sehr gut sein kann das es psychotische Symptome auslöst. Bin mir weniger sicher, aber ich denke Abilify fördert an sich etwas die Seretoninausschüttung und von daher wird da allgemein eher von SSRIs abgeraten, habe ich irgendwo im Gedächtnis mir fehlt aber eine Quelle dazu, schwer zu sagen ob das stimmt.
    Da du jetzt Risperdal hast verhält sich das vermutlich etwas anders, Risperdal senkt das Seretonin wenn ich das richtig verstanden habe, von daher kann ich mir vorstellen das SSRIs da eher Sinn machen und in der Kombination weniger Schwierigkeiten verursachen.
    An sich finde ich wirkte Abilify bei mir wesentlich besser als Risperdal gegen die akute psychotische Symptomatik die ich hatte. Was ich mir vorstellen kann ist das Stimmenhörer die einen Teil der Betroffenen ausmachen weniger vom Wirkmechanismus des Abilifys profitieren, also die Wirkung bei so einer Form der Psychose schwächer sein kann. Also ich kenne da solche Erfahrungen aus dem Internet das Stimmenhörer trotzdem noch Stimmen damit haben, denke aber das macht nur einen Teil der Stimmenhörer aus, es gibt da auch positive Erfahrungen und das Internet übertreibt sage ich mal gerne, gerade wenn ein Medikament eine Schwäche aufweißt, oder Pharmakonzerne bestimmte Ziele verfolgen kann man damit rechnen das selbst bei kleinen Nachteilen reingetreten wird die womöglich im Vergleich gar keine sind, da es mit anderen Medikamenten kaum besser ausschaut. Gerne wird ja auf die Unruhe unter Abilify hingewiesen die es bei anderen Neuroleptika auch gibt und Abilify hat im Gegensatz zu vielen anderen Atypika keine sehr häufigen Nebenwirkungen, nur relativ wenig häufige die bei bis zu 10% der Betroffenen glaube ich auftreten. Oft sind Unruhe oder Schlafstörungen eine Dosierungsfrage und viele Nebenwirkungen treten nur am Anfang der Behandlung spürbar auf da dieses Medikament von daher recht Nebenwirkungsfrei ist, vermutlich wenn die Dosis stimmt, bei mir waren es 5mg. Schlafstörungen und Unruhe hatte ich damit nie also ich finde wenn Abilify kein Neuroleptika wäre könnte man damit vielleicht sogar Schlafstörungen behandeln, hatte kaum so einen guten Schlaf vorher und es war kein Problem damit morgens auf der Matte zu stehen und Abends zur Ruhe zu kommen, Unruhe hatte ich auch Tagsüber nicht.
    Ich denke also viele Nebenwirkungen sind auch eine Frage der Dosis und wie lange ein Medikament nimmt, Risperdal dagegen hat auch viele sehr häufige und umso mehr häufige Nebenwirkungen, da bleiben Nebenwirkungen mit ziemlicher Sicherheit bestehen, also es beschränkt sich nicht nur auf die Negativsymptome die alle Neuroleptika ein Stück weit haben. Also meiner Erfahrung nach mit Risperdal und Xeplion verändert das einen, man ist damit weniger man selbst also selbst wenn es als Erhaltungsdosis zuverlässig wirkt, was es in der Akutbehandlung definitiv nicht macht, muss man da abwägen ob es das einem als Betroffenen wert ist, als Mittel der Wahl als das Risperdal und Xeplion zum Teil in Kliniken noch zum Einsatz kommt sehe ich es ganz und gar nicht. Ich finde man sollte darauf zurückgreifen können wenn Betroffene mit Abilify oder Zeldox schlecht klar kommen, in der Akutbehandlung ist Abilify bei Psychosen besser als Risperdal vermutlich ist Abilify wie eine Langzeitstudie ergibt da so stark wie Olanzapin, Risperdal wird meiner Meinung allgemein überbewertet auch da der Hersteller vermutlich mehr Einfluss auf Politik und Psychiatrie hat, also Haldol in den 50er Jahren auch von Janssen damals vermutlich ein Renner war, Risperdal stand 1994 als es auf den Markt gekommen ist auch eher konkurenzlos da, weil es da bisher kaum Atypische Medikamente gab. Vorher gab es anscheinend nur Clozapin, Sulpirid und Zotepin als Atypische Medikamente auf den Markt, wobei Zotepin vom 2010 Markt genommen wurde. Früher die Studien die zur Zulassung des Risperdals führen wurden anscheinend auch zum Teil mit sehr hohen Dosierungen durchgeführt die nach unten korrigiert wurden, womöglich sagt man es von daher heute noch eine gute Wirkung nach weil es diese Datenlage zulässt bei Dosierungen die heute kein Arzt mehr einsetzen würde.
    Stand 1995 Risperdal
    Vergleich Atypischer Medikamente Stand 2001
    Da kann man erkennen das früher Dosierungen von 8-12mg Risperdal gebräuchlich früher waren max 16mg erlaubt, aber der Empfohlene Dosisbereich weit nach unten auf 2-4mg korrigiert wurde, von daher schätze ich das man sich beim Risperdal diesen alten Studien und Dosierungen noch bedient wenn es nützlich erscheint und von daher auch heute von der Wirkung überbewertet wird, da es sich um unzumutbare Dosierungsbereiche gehandelt hat.
    Verträglichere und definitiv bessere Medikamente sind also erst später auf den Markt gekommen nach Risperdal, also es hatte damals eben weniger Konkurenz somit wird es auch mehr als genug Marktanteile gehabt haben, was vermutlich heute der Fluch ist, also Grund warum es immer noch oft zum Einsatz kommt, da es die Marktanteile schon hat und so etwas durch eine gewisse Meinungshoheit vermutlich auch für sich ausnutzt, also auch definieren kann was Krank ist etc. und Studien zum eigenen Nutzen auslegen. Damit muss man bei diesen sehr teueren Medikamenten schon rechnen und ich glaube kaum das das Wohl der Patienten im Mittelpunkt steht, also gerade in der Psychiatrie gehe ich stark davon aus das es oft nur ums Geld geht, man sieht das schon daher das man kaum oder gar nicht im Vorfeld und überhaupt über die Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt wird der Medikamente, vieles was Nebenwirkungen angeht und den Medikamenten zuzuschreiben ist, wird als Negativsymptome gedeutet und der Erkrankung angedichtet, obwohl viel mehr die Medikamente/Neuroleptika zu diesen Negativsymptomen führen und das mit der Definition der Negativsymptome wenig gemein hat, welche es bereits vor den Medikamenten gab also damit die krankheitlichen Negativsymptome gemeint sind die an sich nix direktes mit den Medikamenten zu tun haben, also man davon ausgeht das die Medikamente gegen Negativsymptome helfen und keine zusätzlichen erzeugen. Dahingehend ist eben vieles Definitionssache und da kann man schon Rechnen das Medikamentekonzerne wie Janssen weil es sie schon lange auf den Markt gibt das nach ihrem Ermessen definieren können also selbst das was Professoren, Doktoren oder Lehrer in Universitäten den Schülern lernen, von mächtigen Lobbys beeinflussbar ist die das ein Stück weit vorgegen können was da auf dem Lehrplan steht und vermutlich auch die Universitäten dadurch mitfinanziert werden.